Gut bezahlte Jobs in Österreich

Gerade in Branchen mit hohem Fachkräftebedarf, wie zum Beispiel im technischen Bereich, ermöglicht Zeitarbeit den Einstieg in gut bezahlte Positionen, die oft auch langfristige Perspektiven bieten. Die bestbezahlten Jobs für Facharbeiter in Österreich bieten nicht nur attraktive Verdienstmöglichkeiten, sondern auch hervorragende Karrierechancen. Im Folgenden stellen wir Ihnen gut bezahlte Jobs in Österreich und damit die Top 10 Berufe für Facharbeiter vor.

1. Heizungs-, Lüftungs- und Klimatechniker (HLK-Techniker)

HLK-Techniker arbeiten an der Installation, Wartung und Reparatur von Heizungs-, Lüftungs- und Klimaanlagen. Sie benötigen technisches Verständnis für thermodynamische Prozesse und handwerkliches Geschick. Sorgfalt und Teamfähigkeit sind unerlässlich, um Kundenwünsche zu erfüllen und präzise Messungen durchzuführen.

Qualifikation und Anforderung:

  • Mindestens Hauptschulabschluss oder vergleichbare Qualifikation.
  • Interesse an technischen und handwerklichen Tätigkeiten.
  • Technisches Verständnis für Heizungs-, Lüftungs- und Klimatechnik sowie für thermodynamische Prozesse.
  • Grundlegende Kenntnisse in Physik und Mathematik.
  • Bereitschaft zur Erlernung von Regelungstechnik, Mess- und Regeltechnik sowie Steuerungssoftware.
  • Handwerkliches Geschick für die Installation, Wartung und Reparatur von HLK-Anlagen.
  • Sorgfalt und Genauigkeit bei der Durchführung von Messungen, Tests und Inbetriebnahmen.
  • Teamfähigkeit für die Zusammenarbeit mit anderen Fachkräften, Ingenieuren und Handwerkern.
  • Kommunikationsfähigkeiten für den Kundenkontakt und die Zusammenarbeit mit Auftraggebern.
  • Bereitschaft zur kontinuierlichen Weiterbildung, um mit neuen Technologien und gesetzlichen Vorschriften Schritt zu halten.

Durchschnittliches Brutto-Jahresgehalt: 40.320-44.520 €

2. Werkzeugmacher

Werkzeugmacher sind Spezialisten für die Herstellung, Reparatur und Wartung von Werkzeugen und Formen. Technisches Verständnis für Metallverarbeitung und handwerkliches Geschick sind entscheidend. Kreativität und Problemlösungsfähigkeiten helfen bei der Entwicklung und Optimierung von Werkzeugen.

Qualifikation und Anforderung:

  • Mindestens Hauptschulabschluss oder vergleichbare Qualifikation.
  • Interesse an handwerklichen und technischen Tätigkeiten.
  • Technisches Verständnis für Metallverarbeitung, Werkzeugbau und Maschinenbau.
  • Grundlegende Kenntnisse in Mathematik und Physik.
  • Bereitschaft zur Erlernung von CNC-Techniken und anderen modernen Fertigungsmethoden.
  • Handwerkliches Geschick für die Herstellung, Reparatur und Wartung von Werkzeugen und Formen.
  • Sorgfalt und Genauigkeit bei der Durchführung von Präzisionsarbeiten und Qualitätskontrollen.
  • Teamfähigkeit für die Zusammenarbeit mit anderen Werkzeugmachern, Ingenieuren und Technikern.
  • Kreativität und Problemlösungsfähigkeiten für die Entwicklung und Optimierung von Werkzeugen.
  • Bereitschaft zur kontinuierlichen Weiterbildung, um mit neuen Technologien und Verfahren im Werkzeugbau Schritt zu halten.

Durchschnittliches Brutto-Jahresgehalt: 40.320-46.620 €

3. CNC-Techniker

CNC-Techniker bedienen und programmieren CNC-Maschinen zur präzisen Fertigung von Werkstücken. Grundkenntnisse in Mathematik und technisches Zeichnen sind wichtig, ebenso wie die Bereitschaft zur Erlernung von CAD/CAM-Software. Sorgfalt und Teamarbeit spielen eine große Rolle in diesem Beruf.

Qualifikation und Anforderung:

  • Mindestens Hauptschulabschluss oder gleichwertige Bildungsqualifikation.
  • Interesse an technischen und handwerklichen Tätigkeiten.
  • Grundlegendes Verständnis für mathematische Konzepte und technische Zeichnungen.
  • Technisches Verständnis für die Funktionsweise von CNC-Maschinen und -Werkzeugen.
  • Bereitschaft zur Erlernung von CAD/CAM-Software und Programmierung von CNC-Maschinen.
  • Handwerkliches Geschick für die Einrichtung, Bedienung und Wartung von CNC-Maschinen.
  • Sorgfalt und Genauigkeit bei der Programmierung und Ausführung von CNC-Programmen.
  • Teamfähigkeit für die Zusammenarbeit mit Ingenieuren, Designern und anderen Fachkräften.
  • Bereitschaft zur Weiterbildung und zur Aufrechterhaltung des Wissensstandes über neue Technologien und Verfahren in der CNC-Bearbeitung.

Durchschnittliches Brutto-Jahresgehalt: ab 40.320€

4. Industrieelektriker

Industrieelektriker installieren, warten und reparieren elektrische Anlagen in industriellen Umgebungen. Erste Erfahrungen im elektrotechnischen Bereich sind vorteilhaft, und handwerkliches Geschick ist erforderlich. Sorgfalt und körperliche Belastbarkeit sind für die Vermeidung von Fehlern und die Arbeit in verschiedenen Umgebungen wichtig.

Qualifikation und Anforderung:

  • Mindestens Hauptschulabschluss oder vergleichbare Qualifikation.
  • Idealerweise erste Erfahrungen im elektrotechnischen Bereich durch Praktika, Ausbildung oder Hobbyprojekte.
  • Grundlegendes technisches Verständnis für elektrische Systeme und Komponenten.
  • Handwerkliches Geschick für Installation, Wartung und Reparatur von elektrischen Anlagen.
  • Teamfähigkeit für die Zusammenarbeit mit anderen Fachkräften.
  • Sorgfalt und Genauigkeit, um Fehler zu vermeiden.
  • Körperliche Belastbarkeit für Arbeiten in industriellen Umgebungen.

Durchschnittliches Brutto-Jahresgehalt: 34.440-48.860 € brutto

5. Maschinenbautechniker

Maschinenbautechniker sind in der Montage, Installation und Instandhaltung von Maschinen und Anlagen tätig. Sie benötigen ein technisches Verständnis für mechanische Prinzipien und Fertigungsverfahren sowie Kenntnisse in CAD-Software. Sorgfalt und Teamfähigkeit sind notwendig für präzise Messungen und die Zusammenarbeit mit anderen Fachkräften.

Qualifikation und Anforderung:

  • Mindestens Hauptschulabschluss oder vergleichbare Qualifikation.
  • Interesse an Mechanik, Technik und Maschinenbau.
  • Technisches Verständnis für mechanische Prinzipien, Materialien und Fertigungsverfahren.
  • Grundlegende Kenntnisse in Mathematik, Physik und Technik.
  • Bereitschaft zur Erlernung von CAD-Software (Computer-Aided Design) und anderen technischen Werkzeugen.
  • Handwerkliches Geschick für die Montage, Installation und Instandhaltung von Maschinen und Anlagen.
  • Sorgfalt und Genauigkeit bei der Durchführung von Messungen, Tests und Qualitätskontrollen.
  • Teamfähigkeit für die Zusammenarbeit mit Ingenieuren, Technikern und anderen Fachkräften.
  • Kommunikationsfähigkeiten für die Kundenbetreuung und die Zusammenarbeit mit Auftraggebern.
  • Bereitschaft zur kontinuierlichen Weiterbildung, um mit neuen Technologien und Entwicklungen im Maschinenbau Schritt zu halten.

Durchschnittliches Brutto-Jahresgehalt: 40.320-46.900 €

6. Elektroniker für Automatisierungstechnik

Elektroniker für Automatisierungstechnik arbeiten an der Programmierung und Inbetriebnahme von Automatisierungssystemen. Technisches Verständnis für elektrische Schaltungen und Automatisierungssysteme ist erforderlich. Sorgfalt und Teamfähigkeit sind wichtig für die Durchführung von Tests und die Zusammenarbeit mit anderen Fachkräften.

Qualifikation und Anforderung:

  • Mindestens Hauptschulabschluss oder vergleichbare Qualifikation.
  • Interesse an Elektronik, Automatisierungstechnik und IT.
  • Technisches Verständnis für elektrische Schaltungen, Automatisierungssysteme und Programmierung.
  • Grundlegende Kenntnisse in Mathematik und Physik.
  • Bereitschaft zur Erlernung von Programmiersprachen wie SPS (Speicherprogrammierbare Steuerungen) und Visualisierungssoftware.
  • Handwerkliches Geschick für die Montage, Installation und Inbetriebnahme von elektronischen Komponenten und Anlagen.
  • Sorgfalt und Genauigkeit bei der Durchführung von Tests, Fehlerdiagnosen und Reparaturen.
  • Teamfähigkeit für die Zusammenarbeit mit Ingenieuren, Technikern und anderen Fachkräften.
  • Bereitschaft zur kontinuierlichen Weiterbildung, um mit den sich schnell entwickelnden Technologien in der Automatisierungstechnik Schritt zu halten.

Durchschnittliches Brutto-Jahresgehalt: 40.320-41.020 €

7. Schweißer

Schweißer verbinden Metallteile durch verschiedene Schweißverfahren. Handwerkliches Geschick und gute Feinmotorik sind unerlässlich, ebenso wie die Bereitschaft zur Erlernung von Sicherheitsstandards. Sorgfalt und körperliche Belastbarkeit sind wichtig für die Ausführung und Überprüfung von Schweißnähten.

Qualifikation und Anforderung:

  • Mindestens Hauptschulabschluss oder gleichwertige Bildungsqualifikation.
  • Handwerkliches Geschick und gute Feinmotorik.
  • Technisches Verständnis für die verschiedenen Schweißverfahren und -materialien.
  • Bereitschaft zur Erlernung von Sicherheitsstandards und -verfahren beim Schweißen.
  • Körperliche Belastbarkeit und Ausdauer für stundenlanges Arbeiten in verschiedenen Positionen.
  • Sorgfalt und Genauigkeit bei der Vorbereitung, Ausführung und Überprüfung von Schweißnähten.
  • Teamfähigkeit für die Zusammenarbeit mit anderen Schweißern, Inspektoren und Ingenieuren.
  • Bereitschaft zur Weiterbildung, um neue Schweißverfahren und Technologien zu erlernen.
  • Erfahrungen durch Praktika, Ausbildungen oder vergleichbare Tätigkeiten können von Vorteil sein.

Durchschnittliches Brutto-Jahresgehalt: 37.240-46.620 €

8. Mechatroniker

Mechatroniker kombinieren mechanische, elektronische und informationstechnische Systeme zur Wartung und Reparatur von Maschinen. Technisches Verständnis und handwerkliches Geschick sind entscheidend, sowie Problemlösungsfähigkeiten. Teamarbeit und kontinuierliche Weiterbildung sind notwendig, um mit den technologischen Entwicklungen Schritt zu halten.

Qualifikation und Anforderung:

  • Mindestens Hauptschulabschluss oder gleichwertige Bildungsqualifikation.
  • Interesse an Mechanik, Elektronik und Informatik.
  • Technisches Verständnis für komplexe mechanische und elektronische Systeme.
  • Handwerkliches Geschick für die Montage, Wartung und Reparatur von Maschinen und Anlagen.
  • Teamfähigkeit für die Zusammenarbeit mit anderen Fachkräften, Ingenieuren und Technikern.
  • Sorgfalt und Genauigkeit bei der Durchführung von Messungen, Tests und Reparaturen.
  • Problemlösungsfähigkeiten, um Fehler zu identifizieren und zu beheben.
  • Bereitschaft zur kontinuierlichen Weiterbildung, da sich die Technologien und Anforderungen im Bereich der Mechatronik ständig weiterentwickeln.

Durchschnittliches Brutto-Jahresgehalt: 40.320-60.900 €

9. KFZ-Techniker

KFZ-Techniker warten, reparieren und inspizieren Kraftfahrzeuge. Ein technisches Verständnis für Fahrzeugkomponenten und moderne Diagnosetechniken ist erforderlich. Handwerkliches Geschick und Sorgfalt sind wichtig für die genaue Durchführung von Inspektionen und Reparaturen.

Qualifikation und Anforderung:

  • Mindestens Hauptschulabschluss oder vergleichbare Qualifikation.
  • Interesse an Fahrzeugen, Technik und Mechanik.
  • Technisches Verständnis für die Funktionsweise von Kraftfahrzeugen und deren Komponenten.
  • Handwerkliches Geschick für die Wartung, Reparatur und Instandhaltung von Fahrzeugen.
  • Bereitschaft zur Erlernung von Diagnosetechniken und modernen Fahrzeugtechnologien.
  • Grundkenntnisse in Mathematik, Elektronik und Physik sind von Vorteil.
  • Sorgfalt und Genauigkeit bei der Durchführung von Inspektionen, Reparaturen und Tests.
  • Teamfähigkeit für die Zusammenarbeit mit anderen KFZ-Technikern, Werkstattmitarbeitern und Kunden.
  • Kommunikationsfähigkeiten für den Kundenkontakt und die Beratung zu Reparatur- und Wartungsarbeiten.
  • Bereitschaft zur kontinuierlichen Weiterbildung, um mit den neuesten Entwicklungen in der Fahrzeugtechnik Schritt zu halten.

Durchschnittliches Brutto-Jahresgehalt: 40.320-46.900 €

10. Tischler

Tischler gestalten und konstruieren Möbel und Holzprodukte. Handwerkliches Geschick und Kreativität sind entscheidend, ebenso wie technisches Verständnis für Holzverarbeitungsmaschinen. Sorgfalt und Kundenorientierung sind notwendig für präzise Arbeiten und die Umsetzung individueller Kundenwünsche.

Qualifikation und Anforderung:

  • Mindestens Hauptschulabschluss oder vergleichbare Qualifikation.
  • Handwerkliches Geschick und Freude an der Arbeit mit Holz.
  • Kreativität und räumliches Vorstellungsvermögen für die Gestaltung und Konstruktion von Möbeln und Holzprodukten.
  • Technisches Verständnis für Holzverarbeitungsmaschinen, Werkzeuge und Materialien.
  • Bereitschaft zur Erlernung traditioneller Handwerkstechniken sowie moderner Fertigungsmethoden.
  • Sorgfalt und Genauigkeit bei der Durchführung von Messungen, Zuschnitten und Montagen.
  • Teamfähigkeit für die Zusammenarbeit mit anderen Tischlern und Designern.
  • Kundenorientierung und Kommunikationsfähigkeiten für die Beratung von Kunden und die Umsetzung individueller Wünsche.
  • Bereitschaft zur kontinuierlichen Weiterbildung, um neue Technologien und Designtrends im Tischlerhandwerk zu erlernen.

Durchschnittliches Brutto-Jahresgehalt: 33.880-37.520 €

Zeitarbeit als langfristige Karrieremöglichkeit

Zeitarbeit bietet qualifizierten Arbeitskräften eine hervorragende Möglichkeit, gut bezahlte Jobs in Österreich zu finden. Wer sich bei seriösen Zeitarbeitsfirmen bewirbt, die sich auf die Vermittlung von Fachkräften spezialisiert haben, profitiert von einem großen Netzwerk an Unternehmen und erhält exklusiven Zugang zu attraktiven Positionen.

Im besten Fall ergeben sich dadurch schnelle Einstiegsmöglichkeiten in neue Branchen, zusätzliche Verdienstmöglichkeiten durch Überstunden und Zuschläge sowie die Chance, über die Zeitarbeit einen festen Fuß in Unternehmen zu fassen.
Also informieren Sie sich über Zeitarbeit und ziehen Sie diese Option bei Ihrer Jobsuche in Betracht! Denn eines ist sicher: Zeitarbeit ist nicht nur eine Brücke zu attraktiven Positionen, sondern kann auch langfristige Karrieremöglichkeiten eröffnen.

So finden Facharbeiter gut bezahlte Jobs über Zeitarbeit

Wenn es darum geht, über Zeitarbeit gut bezahlte Jobs als Facharbeiter zu finden, gibt es einige wichtige Schritte zu beachten:

  • Bei seriösen Zeitarbeitsfirmen bewerben: Solche, die sich auf die Vermittlung von Fachkräften spezialisiert haben. Diese Firmen verfügen oft über ein breites Netzwerk an Unternehmen und können passgenaue Positionen anbieten, die den Qualifikationen und Gehaltsvorstellungen der Bewerber entsprechen.
  • Gründlich auf Bewerbungsgespräche vorbereiten: Dabei die eigene Fachkompetenz in den Vordergrund stellen. Zeitarbeitsfirmen legen oft großen Wert darauf, dass Bewerber über das nötige Fachwissen und die entsprechenden Fähigkeiten verfügen, um in den angebotenen Positionen erfolgreich zu sein. Durch eine sorgfältige Vorbereitung und das Hervorheben relevanter Erfahrungen und Qualifikationen können Facharbeiter einen positiven Eindruck hinterlassen und ihre Chancen auf eine Anstellung erhöhen.
  • Online-Jobbörsen und Social Media nutzen: Diese Plattformen sind eine wertvolle Ressource bei der Jobsuche für Fachkräfte. Viele Zeitarbeitsfirmen veröffentlichen ihre aktuellen Stellenangebote online und nutzen auch Social-Media-Plattformen, um potenzielle Bewerber anzusprechen. Durch regelmäßiges Durchsuchen von Jobportalen und das Folgen von relevanten Unternehmen in den sozialen Medien können Facharbeiter auf dem Laufenden bleiben und keine interessanten Stellenangebote verpassen.

Checkliste für Ihre Jobsuche

Um sich die Jobsuche leichter zu machen und den Einstieg in die Zeitarbeit zu erleichtern, haben wir für Sie eine kurze Checkliste mit den wichtigsten Schritten zusammengestellt:

  • Recherche und Vorbereitung: Holen Sie Informationen über Zeitarbeit ein. Erstellen Sie eine Liste seriöser Zeitarbeitsfirmen, die auf Fachkräfte spezialisiert sind.
  • Bewerbungsunterlagen erstellen: Erstellen Sie einen aktuellen Lebenslauf, der Fachkompetenzen und Erfahrungen hervorhebt. Verfassen Sie ein individuelles Anschreiben für jede Bewerbung.
  • Bewerbung bei Zeitarbeitsfirmen: Senden Sie Bewerbungen an die ausgewählten Zeitarbeitsfirmen. Aktualisieren Sie Online-Profile auf Jobbörsen und Social Media.
  • Vorbereitung auf Bewerbungsgespräche: Frischen Sie Ihre Fachkenntnisse und praktische Erfahrungen auf. Bereiten Sie sich auf typische Fragen und Antworten für Bewerbungsgespräche vor.
  • Networking: Pflegen Sie Kontakte zu Fachkollegen und ehemaligen Arbeitgebern. Nehmen Sie an Branchenveranstaltungen und Jobmessen teil.
  • Regelmäßige Überprüfung von Jobangeboten: Durchsuchen Sie täglich Online-Jobbörsen und die Webseiten der Zeitarbeitsfirmen nach neuen Angeboten. Richten Sie Benachrichtigungen für passende Jobangebote ein.
  • Nachverfolgung: Erkundigen Sie sich nach dem Bewerbungsgespräch höflich nach dem Status der Bewerbung. Haken Sie bei fehlenden Rückmeldungen nochmals nach.
  • Feedback einholen: Fordern Sie Rückmeldungen zu abgelehnten Bewerbungen an und lernen Sie daraus.
  • Flexibilität und Offenheit bewahren: Seien Sie Offen für verschiedene Branchen und Positionen. Betrachten Sie kurzfristige Einsätze als Chance zur langfristigen Anstellung.
  • Weiterbildung und Qualifizierung: Nutzen Sie Fortbildungsangebote, um Fachkenntnisse zu erweitern und zu vertiefen. Halten Sie all Ihre Zertifikate und Qualifikationen aktuell.

Fragen und Antworten

Welche Berufe sind in Österreich besonders gut bezahlt?

Unter den gefragtesten und bestbezahlten Facharbeiterberufen in Österreich finden sich technische Berufe wie Werkzeugmacher, CNC-Techniker und HLK-Techniker. Auch Industrieelektriker, Maschinenbautechniker und Mechatroniker bieten überdurchschnittliche Verdienstmöglichkeiten.

Lohnt sich eine Ausbildung zum Schweißer finanziell?

Ja – Schweißer gehören zu den gefragten Fachkräften in Österreich und bieten solide Verdienstmöglichkeiten. Mit Erfahrung und Spezialisierung auf bestimmte Schweißverfahren sind deutlich höhere Gehälter möglich.

Kann ich über Zeitarbeit in gut bezahlte Jobs einsteigen?

Ja, Zeitarbeit ist besonders im technischen Bereich ein bewährter Einstiegsweg in gut bezahlte Positionen. Seriöse Zeitarbeitsfirmen vermitteln Fachkräfte gezielt an Unternehmen, die qualifizierte Arbeitnehmer suchen.

Welche Qualifikationen brauche ich für einen gut bezahlten Facharbeiterjob?

In den meisten technischen Berufen reicht ein Hauptschulabschluss als Einstiegsvoraussetzung, ergänzt durch eine abgeschlossene Lehre oder Fachausbildung. Handwerkliches Geschick, technisches Verständnis und die Bereitschaft zur Weiterbildung sind wichtige Erfolgsfaktoren.

Sind gut bezahlte Facharbeiterjobs in Österreich auch ohne Studium erreichbar?

Ja – viele der bestbezahlten Facharbeiterberufe setzen kein Studium voraus, sondern eine abgeschlossene Lehre oder Fachausbildung. Durch Weiterbildungen wie Meisterprüfungen oder Werkmeisterkurse lässt sich das Gehalt zusätzlich steigern.

Welche Rolle spielen Kollektivverträge für das Gehalt von Facharbeitern?

Kollektivverträge legen die Mindestlöhne für jede Berufsgruppe fest und werden jährlich neu verhandelt. Das tatsächliche Gehalt liegt in der Praxis meist deutlich über dem kollektivvertraglichen Mindestlohn.

Gibt es in Österreich einen Fachkräftemangel bei technischen Berufen?

Ja, in technischen Berufen wie Elektrotechnik, Mechatronik und Maschinenbau herrscht in Österreich ein spürbarer Fachkräftemangel. Das erhöht die Nachfrage nach qualifizierten Arbeitnehmern und wirkt sich positiv auf Gehälter und Jobchancen aus.

Wie kann ich als Facharbeiter mein Gehalt in Österreich steigern?

Gezielte Weiterbildungen, Spezialisierungen und das Sammeln von Berufserfahrung in verschiedenen Unternehmen sind effektive Wege zur Gehaltssteigerung. Auch aktive Gehaltsverhandlungen auf Basis des geltenden Kollektivvertrags können den Verdienst spürbar verbessern.

Welche technischen Berufe haben in Österreich die besten Karrierechancen?

Berufe in der Automatisierungstechnik, Mechatronik und im Anlagenbau gehören aktuell zu den zukunftssichersten Facharbeiterberufen in Österreich. Der technologische Wandel sorgt dafür, dass qualifizierte Fachkräfte in diesen Bereichen langfristig gefragt bleiben.

Lohnt sich Zeitarbeit langfristig als Karrierestrategie für Facharbeiter?

Ja – über Zeitarbeit lässt sich in kurzer Zeit Erfahrung in verschiedenen Unternehmen und Branchen sammeln, was den Marktwert als Fachkraft deutlich erhöht. Viele Zeitarbeitseinsätze münden zudem in eine dauerhafte Festanstellung beim Einsatzbetrieb.

Zeitarbeit für einen beruflichen Neustart

Zeitarbeit: Der flexible Weg zum beruflichen Neustart

Sie stehen vor einem beruflichen Neustart und suchen nach Möglichkeiten, in einem neuen Metier Fuß zu fassen? Dann ist Zeitarbeit genau das Richtige für Sie! Nutzen Sie die Zeitarbeit für einen beruflichen Neustart. In keinem anderen Arbeitsmodell können Sie so unverbindlich in unterschiedliche Bereiche hineinschnuppern und herausfinden, wo Ihre Interessen und Stärken liegen. Ob Produktion, Dienstleistung oder Verwaltung – Zeitarbeit ermöglicht Ihnen einen Blick hinter die Kulissen verschiedenster Unternehmen.

Durch die abwechslungsreichen Einsätze finden Sie schnell heraus, welcher Bereich am besten zu Ihnen passt und wo Sie durchstarten möchten. Lesen Sie hier, welche konkreten Vorteile Zeitarbeit für Ihren beruflichen Neubeginn bietet und warum dieser flexible Weg der optimale Einstieg ist.

Wenn der alte Job keine Erfüllung mehr bringt

Im Laufe des Lebens können sich die eigenen Interessen, Wünsche und Lebensumstände verändern. Angesichts dessen denken viele Arbeitnehmer eines Tages über eine berufliche Neuorientierung nach. Die Gründe dafür sind vielfältig:

  • Der aktuelle Beruf macht keinen Spaß mehr: Wenn die Begeisterung für den gelernten Beruf nachlässt oder ganz verloren geht, fehlt häufig die Motivation, noch lange darin zu arbeiten. Eine Neuorientierung kann neue Perspektiven eröffnen.
  • Die Entwicklung stagniert: Ohne Aufstiegsmöglichkeiten oder Weiterbildungsoptionen fehlen oft Anreize, um langfristig im Beruf zu bleiben. Ein Wechsel in einen Bereich mit Entfaltungsmöglichkeiten kann hier neuen Schwung bringen.
  • Interessen haben sich geändert: Im Laufe der Jahre können sich die eigenen Vorlieben ändern. Plötzlich scheint ein ganz anderer Bereich attraktiv. Warum dann nicht die Chance nutzen und noch einmal etwas Neues wagen?
  • Work-Life-Balance stimmt nicht mehr: Wenn der Beruf zu viel Raum einnimmt und die Work-Life-Balance leidet, kann die Neuorientierung zu einem familienfreundlicheren Job die Lösung sein.
  • Erwerbsminderung erfordert Umstieg: Manchmal zwingen auch gesundheitliche Gründe dazu, sich nach einer neuen, weniger belastenden Tätigkeit umzusehen.
  • Wunsch nach beruflicher Veränderung: Manche sehnen sich einfach nach Abwechslung und neuen Herausforderungen. Nach Jahren im selben Job erscheint ihnen ein Tapetenwechsel reizvoll.

Egal, welche Gründe vorliegen, eine berufliche Neuorientierung eröffnet die Chance, noch einmal ganz von vorn anzufangen und sich neu zu erfinden. Dafür braucht es Mut und die Bereitschaft, ins Ungewisse aufzubrechen. Doch dank der heute vorhandenen Möglichkeiten lässt sich der Wechsel meist gut meistern.

Flexibler Weg zu neuen beruflichen Perspektiven

Vor diesem Hintergrund eröffnet Zeitarbeit Menschen, die auf der Suche nach einer neuen beruflichen Orientierung sind, spannende Möglichkeiten und Vorteile:

  • In verschiedene Bereiche reinschnuppern: Als Zeitarbeitnehmer haben Sie die Möglichkeit, in kurzer Zeit in ganz unterschiedliche Unternehmen, Branchen und Tätigkeitsfelder reinzuschnuppern. Das ist ideal, wenn Sie neugierig sind und bislang nicht genau wissen, welcher Bereich am besten zu Ihnen passt. So können Sie in vergleichsweise kurzer Zeit einen guten Überblick gewinnen.
  • Kurze Einsätze in verschiedenen Unternehmen und Branchen: Zeitarbeit zeichnet sich durch flexibel gestaltbare Einsätze aus, die häufig nur wenige Tage oder Wochen dauern. Auf diese Weise können Sie die Arbeitswelt verschiedenster Unternehmen und Branchen kennenlernen – von produzierendem Gewerbe bis zu Dienstleistung. Das bringt Abwechslung und gibt Ihnen die Chance, Einblicke zu gewinnen, die in einer Festanstellung in der Regel nicht möglich wären.
  • Einblick in Tätigkeiten und Arbeitsumfelder gewinnen: Da Zeitarbeitseinsätze oft projektbezogen sind, können Sie auch immer wieder neue Tätigkeiten ausüben. Mal arbeiten Sie in der Produktion, mal im Marketing oder der Buchhaltung. So lernen Sie die Unterschiede der Arbeitsumfelder und Anforderungen kennen. Das ist für Ihre persönliche Entwicklung sehr wertvoll.
  • Stärken und Interessen herausfinden: Für Berufseinsteiger ist Zeitarbeit ideal, um die eigenen Stärken und Interessen herauszufinden. Durch die Vielfalt der Einsatzmöglichkeiten können Sie ausprobieren, was Ihnen besonders liegt und wo Ihre Begabungen liegen. Das hilft Ihnen dabei, die richtige berufliche Orientierung zu finden.
  • Passenden Bereich für Neuorientierung finden: Auch für eine berufliche Neuorientierung bietet sich Zeitarbeit an. Ohne langfristige Bindung können Sie sich ausprobieren und herausfinden, welche Richtung für Sie stimmig ist. Wenn Sie fündig geworden sind, können Sie mit klarer Vorstellung in die Festanstellung starten.
  • Sicherheit trotz Abwechslung: Zeitarbeitsfirmen sorgen in der Regel für nahtlose Übergänge zwischen den Einsätzen. So geht es ohne Beschäftigungslosigkeit immer weiter, was Sicherheit gibt. Trotzdem haben Sie durch die wechselnden Einsätze Abwechslung.

Was ist Zeitarbeit und wie funktioniert sie?

Bei der Zeitarbeit schließen Sie einen Arbeitsvertrag mit einem Zeitarbeitsunternehmen ab. Dieses vermittelt Sie dann als Zeitarbeitnehmer für bestimmte Zeiträume an Unternehmen, die vorübergehend zusätzliches Personal benötigen. Als Zeitarbeitnehmer sind Sie bei dem Zeitarbeitsunternehmen und nicht bei dem Unternehmen angestellt, für das Sie gerade arbeiten. Ihr direkter Ansprechpartner und Arbeitgeber bleibt die Zeitarbeitsfirma.

Die Einsatzdauer als Zeitarbeitnehmer ist in der Regel zeitlich begrenzt. Danach kehren Sie wieder zurück zum Zeitarbeitsunternehmen, das Sie dann erneut vermittelt. Die Zeitarbeit bietet damit Flexibilität und Abwechslung, erfordert aber auch Bereitschaft zu wechselnden Einsätzen. Die Bezahlung orientiert sich am Kollektivvertrag des Einsatzbetriebs: Während eines Einsatzes haben Sie Anspruch auf den kollektivvertraglichen Mindestlohn, der für vergleichbare Tätigkeiten im Einsatzbetrieb gilt, sofern dieser höher ist als der Mindestlohn des Kollektivvertrags für Arbeitskräfteüberlassung. Das stellt sicher, dass Sie fair und branchenüblich entlohnt werden. Zusätzlich können bei manchen Zeitarbeitsfirmen Boni und Zulagen gezahlt werden.

Als Zeitarbeitnehmer haben Sie Anspruch auf die gesetzlichen Urlaubs- und Krankheitstage. Die Zeitarbeitsfirma kümmert sich um die Abrechnung, Lohnfortzahlung im Krankheitsfall und die Einhaltung der arbeitsrechtlichen Vorschriften. Für die Pensions-, Kranken- und Arbeitslosenversicherung gelten die üblichen Bestimmungen. Die Beiträge zahlt das Zeitarbeitsunternehmen an die entsprechenden Einzugsstellen. Die genauen Bestimmungen werden in Österreich in einem eigenen Gesetz, dem Arbeitskräfteüberlassungsgesetz, geregelt.

Insgesamt bietet die Zeitarbeit viele Chancen auf Abwechslung und Einblicke in verschiedene Unternehmen. Allerdings erfordert sie auch Flexibilität beim Arbeitsort und beim Einsatzbereich. Die Rahmenbedingungen wie Bezahlung und Sozialleistungen sind aber mit einer Festanstellung vergleichbar.

Vorbereitung für den Einstieg in die Zeitarbeit

Um optimal für den Einstieg in die Zeitarbeit vorbereitet zu sein, sollten Sie sich genau über das Unternehmen, bei dem Sie beschäftigt sein werden, informieren. Recherchieren Sie auf der Website, lernen Sie die Firmenwerte kennen und fragen Sie, ob jemand in Ihrem Bekanntenkreis bereits Erfahrungen mit dem Unternehmen gesammelt hat.

Zeitarbeitsfirmen gibt es mittlerweile etliche. Auf folgende Punkte sollten Sie bei der Wahl der für Sie passenden Zeitarbeitsfirma unbedingt achten:

  • Lizenz: Hat die Firma eine Lizenz? Dies ist rechtlich verpflichtend und Grundvoraussetzung, für ein seriöses Arbeitsverhältnis.
  • Bezahlung: Erkunden Sie sich genau, wie viel die Zeitarbeitsfirma im Vergleich mit anderen Firmen bezahlt. Wird lediglich der Mindestlohn ausgeschüttet oder scheint die Firma darum bemüht, dass Ihre Zeitarbeiter gleich viel Lohn erhalten wie fix angestellte Mitarbeiter?
  • Der gute Ruf: Ist der erst einmal ruiniert, sollten Sie die Finger von der Zeitarbeitsfirma lassen. Schlechte Arbeitsbedingungen oder eine geringe Zahl an vermittelten Jobs sprechen sich herum – stöbern Sie im Internet nach Erfahrungen mit bestimmten Firmen oder halten Sie im Bekanntenkreis die Ohren offen.

Zeitarbeit als Sprungbrett in die berufliche Zukunft

Zeitarbeit überzeugt mit Flexibilität und bietet Ihnen viele spannende Möglichkeiten, sich auszuprobieren. Durch Zeitarbeit sammeln Sie Wissen, lernen neue Menschen und Unternehmen können und schöpfen nach einiger Zeit aus einem großen Erfahrungsschatz. Dieser kann Ihnen zu gegebener Zeit auch eine interessante Festanstellung einbringen – in genau der Branche, die die für Sie die richtige ist.

Wenn Sie das Gefühl haben, in Ihrem alten Job am Ende angekommen zu sein, dann ermöglicht Ihnen Zeitarbeit, sich in vielfältigen Bereichen auszuprobieren und Neues zu erkunden. So lernen Sie ohne Zwang Ihre persönlichen Stärken und Vorlieben kennen, bis Sie genau die Branche für sich identifiziert haben, in der Sie gerne voll durchstarten möchten.

Zeitarbeit ist Sprungbrett und Fallschirm zugleich: Sie können sich ungezwungen in neuen Bereichen ausprobieren, verschiedene Arbeitsorte kennenlernen und dabei auf ein sicheres Gehalt vertrauen. So lässt sich ein beruflicher Neustart wagen!

Fragen und Antworten

Ist Zeitarbeit wirklich geeignet für einen beruflichen Neustart?

Ja, Zeitarbeit ermöglicht es, in kurzer Zeit verschiedene Branchen, Unternehmen und Tätigkeiten kennenzulernen, ohne sich langfristig festzulegen. Das macht sie besonders wertvoll für alle, die noch nicht genau wissen, in welche Richtung sie sich neu orientieren möchten.

In welchen Branchen kann ich über Zeitarbeit neu einsteigen?

Die Einsatzmöglichkeiten sind breit, von Produktion und Logistik über Verwaltung und Buchhaltung bis hin zu technischen Berufen. Welche Branchen für Sie in Frage kommen, hängt von Ihren bisherigen Erfahrungen und Ihrer Bereitschaft ab, Neues zu lernen.

Wie schnell kann ich über Zeitarbeit eine neue Stelle finden?

Der Einstieg in die Zeitarbeit gelingt oft deutlich schneller als über klassische Bewerbungsprozesse. Nach einem Gespräch mit der Zeitarbeitsfirma kann der erste Einsatz in manchen Fällen bereits innerhalb weniger Tage beginnen.

Wie werde ich in der Zeitarbeit bezahlt?

Während eines Einsatzes haben Sie Anspruch auf den kollektivvertraglichen Mindestlohn des Einsatzbetriebs, sofern dieser höher ist als der Mindestlohn des Kollektivvertrags für Arbeitskräfteüberlassung. So ist eine faire und branchenübliche Entlohnung sichergestellt.

Bin ich in der Zeitarbeit sozialversicherungsrechtlich abgesichert?

Ja, Sie sind vom ersten Arbeitstag an kranken-, pensions- und arbeitslosenversichert. Zusätzlich sind Sie über die gesetzliche Unfallversicherung abgesichert, deren Beiträge ausschließlich vom Arbeitgeber getragen werden.

Kann ich durch Zeitarbeit eine Festanstellung finden?

Ja, viele Einsätze münden direkt in eine Festanstellung beim Einsatzbetrieb. Zeitarbeit ist damit nicht nur eine Orientierungsphase, sondern oft der direkteste Weg in eine neue Stelle.

Was soll ich bei der Wahl einer Zeitarbeitsfirma beachten?

Achten Sie darauf, dass die Firma über eine gültige Gewerbeberechtigung verfügt, transparent über Bezahlung und Einsatzbetriebe informiert und einen guten Ruf hat. Bewertungen auf Portalen wie Kununu geben erste Einblicke in die Erfahrungen anderer Bewerber.

Muss ich für jeden neuen Einsatz eine neue Bewerbung einreichen?

Nein, Sie haben einen laufenden Arbeitsvertrag mit der Zeitarbeitsfirma. Diese vermittelt Sie zu den Einsatzbetrieben, ohne dass Sie jedes Mal neu bewerben müssen. Ein aktives Gespräch über Ihre Wünsche und Verfügbarkeit hilft, passende Einsätze zu finden.

Was passiert zwischen zwei Einsätzen?

hr Arbeitsverhältnis mit der Zeitarbeitsfirma läuft auch zwischen den Einsätzen weiter. Sie erhalten in dieser Zeit weiterhin Ihren Lohn, sofern Sie für Einsätze zur Verfügung stehen und zumutbare Angebote nicht ablehnen.

Welche Unterlagen brauche ich für den Einstieg in die Zeitarbeit?

In der Regel benötigen Sie einen aktuellen Lebenslauf, Ihren Lichtbildausweis und relevante Zeugnisse oder Nachweise über Ausbildungen. Je nach angestrebter Tätigkeit können weitere Dokumente wie Staplerschein oder Führerschein relevant sein. Fragen Sie einfach direkt bei der Zeitarbeitsfirma nach.

Jobs ohne Ausbildung in Österreich

Wussten Sie, dass in Österreich rund 17,1 % der 25- bis 64-Jährigen höchstens einen Pflichtschulabschluss haben (letzter verfügbarer Wert der Statistik Austria, Stichtag 31.10.2023) – und dennoch viele davon erfolgreich im Arbeitsmarkt tätig sind? Gerade vor dem Hintergrund des aktuellen Fachkräftemangels entstehen in vielen Branchen laufend Einstiegsmöglichkeiten, oft auch mit bezahlter Einschulung und schnellen Aufstiegschancen durch Zulagen, Schichtarbeit oder zusätzliche Qualifikationen.

Mit diesem Artikel möchten wir Ihnen zeigen, welche Berufe in Österreich auch ohne Lehre oder Studium realistisch zugänglich sind, in welchen Branchen besonders viele Einstiegsjobs angeboten werden und wie ein schneller Einstieg in den Arbeitsmarkt gelingen kann.

Definition und Bedeutung von Arbeit ohne Ausbildung

Unter Arbeit ohne formale Ausbildung werden Tätigkeiten verstanden, für die weder eine abgeschlossene Lehre noch ein Hochschulabschluss oder eine Matura zwingend vorausgesetzt werden. „Ohne Ausbildung“ bedeutet dabei jedoch nicht „ohne Anforderungen“: In der Praxis erwarten Arbeitgeber häufig grundlegende Deutschkenntnisse, Zuverlässigkeit, Lernbereitschaft sowie – je nach Tätigkeit – körperliche Belastbarkeit oder Schichttauglichkeit (vgl. Arbeitsmarktservice Österreich).

Viele dieser Jobs bieten strukturierte Einarbeitungsphasen oder interne Schulungen, sodass der Einstieg auch ohne formale Qualifikation möglich ist.

Was als Qualifikation zählt

Neben der Einarbeitung können auch einfache Zusatzqualifikationen den Einstieg erleichtern, etwa ein Staplerschein, eine kurze Sicherheitsunterweisung oder branchenspezifische Kurse. Solche Nachweise fungieren oft als praktische Türöffner und verbessern die Chancen auf besser bezahlte Tätigkeiten, ohne dass eine klassische Lehre erforderlich ist.

Arbeiten ohne Ausbildung: Welche Berufe sind möglich?

In Österreich gibt es zahlreiche Einstiegsmöglichkeiten in den Arbeitsmarkt, auch ohne abgeschlossene Lehre oder Studium. Besonders gefragt sind Tätigkeiten in Branchen mit hohem Personalbedarf, in denen eine Einarbeitung direkt im Betrieb erfolgt. Häufig entscheidet hier weniger der formale Bildungsweg, sondern Motivation, Zuverlässigkeit und Lernbereitschaft über den Einstieg.

Gastronomie & Tourismus

Der Tourismus- und Gastronomiesektor bietet viele klassische Einstiegsjobs, etwa:

  • Servicekraft in Restaurants, Cafés oder Hotels
  • Küchenhilfe oder Spülkraft
  • Reinigung und Housekeeping in Beherbergungsbetrieben

Gut zu wissen: Rezeptionist ist teilweise möglich, erfordert jedoch meist grundlegende Sprachkenntnisse, PC-Kenntnisse und Einarbeitung in Buchungssysteme

Logistik & Bau

Gerade im Bereich Logistik und Bau werden laufend Hilfskräfte gesucht:

  • Lager- und Produktionsmitarbeiter
  • Verpackungs-, Sortier- und Versandtätigkeiten
  • Kurier- und Zustelldienste
  • Bauhelfer zur Unterstützung von Fachkräften auf Baustellen

Industrie & Produktion

In der Industrie entstehen viele einfache Einstiegstätigkeiten, die meist über Zeitarbeit oder direkte Einarbeitung zugänglich sind:

  • Produktions- und Montagehilfskraft
  • Verpackung und einfache Qualitätskontrolle
  • Sortier- und Maschinenunterstützung nach Einschulung

Büro, Service & Kommunikation

Auch im administrativen Bereich sind Quereinstiege möglich, oft mit guten Deutschkenntnissen und PC-Grundwissen:

  • Call-Center-Agent im Kundenservice oder Verkauf
  • Assistenz in Büros (z. B. Immobilien- oder Versicherungsbranche)
  • einfache Sachbearbeitung nach Einschulung

Reinigung & Facility Services

  • Reinigungskraft in Unternehmen, Hotels oder öffentlichen Einrichtungen
  • Hausbetreuung und Objektservice (einfache Tätigkeiten)

Gut zu wissen: Die technische Hausbetreuung ist hingegen meist an eine Ausbildung oder zumindest Vorkenntnisse gebunden

Soziales & Pflege (mit Einstieg über Kurse)

Im sozialen Bereich sind viele Tätigkeiten nicht völlig ohne Qualifikation möglich, aber über kurze Lehrgänge gut erreichbar:

  • Pflegeassistenz oder Pflegehilfe: beide Berufe sind in Österreich gesetzlich geregelt und erfordern eine formale Ausbildung von mehreren Monaten (Pflegehilfe: ca. 1 Jahr, Pflegeassistenz: ca. 1 Jahr Vollzeit). Ein Einstieg ist also nicht ohne Weiteres möglich, aber über geförderte Ausbildungsprogramme – etwa durch das AMS – gut erreichbar, auch ohne vorherige Ausbildung.
  • Betreuungstätigkeiten im Alltag (z. B. Unterstützung in Einrichtungen)

Kreative & flexible Tätigkeiten

  • Content-Erstellung für Social Media
  • Event- und Veranstaltungsassistenz
  • einfache freiberufliche Tätigkeiten im digitalen Bereich (je nach Auftrag und Vorkenntnissen)

Berufe für Quereinsteiger ohne Ausbildung in Österreich

Ein Quereinstieg ist in Österreich in vielen Branchen möglich, auch ohne abgeschlossene Lehre oder Studium. Entscheidend sind meist praktische Lernbereitschaft, grundlegende Deutschkenntnisse sowie die Bereitschaft zu flexiblen Arbeitszeiten oder Schichtarbeit. Viele Unternehmen setzen gezielt auf interne Einschulungen, um neue Mitarbeitende direkt im Betrieb anzulernen.

Typische Einstiegsbereiche und wie der Quereinstieg gelingt

Verkauf & Einzelhandel

  • Einstieg meist direkt im Verkauf oder an der Kassa
  • Einschulung in Kassensysteme erfolgt vor Ort
  • Wichtig sind Kundenorientierung sowie Bereitschaft zu Wochenend- und Schichtarbeit

Gastronomie

  • Einstieg als Servicekraft, Küchenhilfe oder im Barbereich
  • Einarbeitung direkt im Betrieb üblich
  • Hohe Nachfrage, besonders bei flexiblen Arbeitszeiten

IT-Support (Entry-Level)

  • Einstieg im 1st-Level-Support oder Helpdesk möglich
  • Oft nur mit Grundverständnis für Computer und Technik
  • Häufig unterstützt durch kostenlose Online-Grundkurse oder interne Schulungen

Pflege & Betreuung (mit Einstieg über Kurse)

  • Einstieg meist über kurze Lehrgänge oder vorbereitende Kurse
  • Tätigkeiten in Assistenz- und Betreuungssystemen möglich
  • Hoher Bedarf, jedoch meist nicht völlig ohne Qualifikationsschritt

Marketing & Social Media

  • Unterstützung bei Content-Erstellung oder Social-Media-Betreuung
  • Oft Quereinstieg über praktische Erfahrung oder eigene Projekte
  • Grundkenntnisse in digitalen Tools sind hilfreich

Event- und Veranstaltungsbereich

  • Aufbau-, Logistik- oder Helfertätigkeiten bei Events
  • Flexible Einsätze, oft projektbasiert
  • Ideal als Einstieg ohne feste Ausbildung

Mikro-Qualifikationen, die den Einstieg erleichtern

Auch ohne formale Ausbildung können kleine Zusatzqualifikationen die Chancen deutlich erhöhen. Folgende Mikro-Qualifikationen wirken oft als direkte Türöffner und können den Einstieg in besser bezahlte Positionen beschleunigen:

  • Staplerschein (z. B. Lager und Logistik)
  • Kranschein (je nach Branche im Bau oder Industrie)
  • Kurse in Arbeitssicherheit
  • Basis-IT-Kenntnisse oder Office-Schulungen
  • Deutsch- und Kommunikationstrainings

Tipps für einen erfolgreichen Quereinstieg

Nutzen Sie diese Strategien, um den Einstieg in eine neue Branche zu erleichtern:

  1. Heben Sie Ihre bisherigen Erfahrungen hervor: Zeigen Sie, wie Ihre bisherigen Tätigkeiten in der neuen Position nützlich sein können.
  2. Netzwerken Sie gezielt: Knüpfen Sie Kontakte in der Branche, um wertvolle Einblicke und Empfehlungen zu erhalten.
  3. Lernen Sie die Grundlagen: Nutzen Sie kostenlose Online-Kurse oder Kurzlehrgänge, um Basiswissen in der neuen Branche aufzubauen.
  4. Seien Sie offen für Weiterbildungen: Viele Arbeitgeber unterstützen Quereinsteiger mit internen Schulungen und Coachings.

Berufe ohne Ausbildung: Möglichkeiten in Ihrer Nähe

Viele Jobs ohne formale Ausbildung werden regional ausgeschrieben und sind über Online-Plattformen, Personalvermittler oder direkte Arbeitgeberkontakte schnell auffindbar. Besonders in Bereichen wie Logistik, Produktion, Handel oder Gastronomie werden laufend Einstiegskräfte gesucht.

Wo Sie passende Jobs finden

  • AMS (Arbeitsmarktservice Österreich)
    Über den eJob-Room sowie die App „alle jobs“ finden sich täglich neue Stellenangebote, viele davon ohne formale Ausbildungsvoraussetzung. Zusätzlich bietet das AMS Beratung, Bewerbungshilfe und Zugang zu Weiterbildungsprogrammen.
  • Personaldienstleister und Jobplattformen
    Zeitarbeitsfirmen und Recruiting-Agenturen bieten häufig Filter nach „Pflichtschule ausreichend“ oder „ohne Ausbildung“, insbesondere für Lager-, Produktions- und Hilfstätigkeiten.
  • Direkte Unternehmenssuche
    Viele Betriebe schreiben offene Stellen direkt auf ihren Websites aus, besonders im Handel, in der Gastronomie und in der Logistik.

Tipps für die erfolgreiche regionale Jobsuche

  • Gezielt mit Suchbegriffen arbeiten
    Kombinationen wie „Lager ohne Ausbildung Wien“, „Produktion Teilzeit“, „Schichtarbeit Einstieg“, „Staplerschein Jobs“ oder „Hilfstätigkeit Vollzeit“ erhöhen die Trefferquote deutlich.
  • Filter richtig einsetzen
    In Jobportalen gezielt nach „keine Ausbildung erforderlich“, „Pflichtschule ausreichend“, „Teilzeit“, „Schichtarbeit“ oder „sofortiger Einstieg“ filtern.
  • Regionale Suche erweitern
    Auch umliegende Bezirke oder Bundesländer einbeziehen, da viele Betriebe Pendeldistanzen anbieten oder Unterkunftsmöglichkeiten bereitstellen.

Unterstützung durch das AMS

Das Arbeitsmarktservice Österreich bietet nicht nur Stellenangebote, sondern auch persönliche Beratung. Bewerber können dort gezielt nach Einsatzort, Arbeitszeitmodell (z. B. Schichtarbeit oder Teilzeit) und Startdatum filtern lassen und erhalten Unterstützung bei der Vorbereitung auf Bewerbungsgespräche oder beim Einstieg in Kurzausbildungen.

Die Rolle von Zeitarbeitsfirmen bei der Arbeitsvermittlung ohne Ausbildung

Zeitarbeit ist in Österreich ein wichtiger Einstiegskanal in den Arbeitsmarkt, insbesondere für Personen ohne abgeschlossene Ausbildung oder für Quereinsteiger. Aktuelle Kurzberichte zeigen, dass im Zeitraum 01.07.2023 bis 30.06.2024 im Jahresdurchschnitt rund 78.000 überlassene Arbeitskräfte beschäftigt waren. Damit bleibt Zeitarbeit ein bedeutender Faktor für flexible Beschäftigung und schnelle Jobvermittlung.

Zeitarbeitsfirmen unterstützen dabei Unternehmen, kurzfristig Personalbedarf zu decken, und ermöglichen gleichzeitig einen raschen Zugang zu unterschiedlichen Branchen und Tätigkeiten.

Vorteile der Zeitarbeit

  • Schneller Einstieg in den Arbeitsmarkt
    Oft ist eine kurzfristige Vermittlung möglich, besonders in Bereichen mit hohem Personalbedarf wie Logistik, Produktion oder Handel.
  • Vielfältige Berufserfahrung
    Einsätze in unterschiedlichen Unternehmen ermöglichen Einblicke in verschiedene Arbeitsbereiche und helfen bei der beruflichen Orientierung.
  • Qualifikationsaufbau im Arbeitsalltag
    Viele Tätigkeiten beinhalten direkte Einschulungen, wodurch praktische Erfahrung „on the job“ gesammelt wird.
  • Chance auf Übernahme
    In vielen Fällen übernehmen Einsatzbetriebe besonders zuverlässige Arbeitskräfte in ein fixes Dienstverhältnis.

Wie funktioniert Zeitarbeit?

Bei der Zeitarbeit besteht ein Arbeitsvertrag mit der Zeitarbeitsfirma (z. B. APS Group). Diese bleibt der rechtliche Arbeitgeber und ist für Bezahlung, Vertrag und Organisation zuständig. Der Einsatzbetrieb hingegen gibt die täglichen Aufgaben und Arbeitsanweisungen vor. Das bedeutet:

  • Beschäftigung erfolgt über die Zeitarbeitsfirma
  • Einsätze können in verschiedenen Unternehmen stattfinden
  • Bei einem Einsatzende erfolgt in der Regel eine Weitervermittlung durch die Zeitarbeitsfirma

Bei organisatorischen Fragen oder Problemen ist immer die Zeitarbeitsfirma der erste Ansprechpartner, nicht der Einsatzbetrieb.

Zeitarbeitsfirmen als Partner für Jobs ohne Ausbildung

Viele Zeitarbeitsfirmen sind spezialisiert auf Jobs ohne Ausbildung in Österreich. Typische Tätigkeitsfelder sind:

  • Logistik und Lagerarbeit: Verpacken, Kommissionieren oder Warenauslieferung.
  • Produktion und Montage: Unterstützung bei der Herstellung und dem Zusammenbau von Produkten.
  • Gastronomie und Service: Arbeiten in Restaurants, Hotels oder Cateringunternehmen.

Arbeitslose und die Möglichkeiten ohne Ausbildung

Auch nach dem Verlust des Arbeitsplatzes bestehen in Österreich gute Chancen, rasch wieder in den Arbeitsmarkt einzusteigen, insbesondere in Bereichen, in denen keine abgeschlossene Ausbildung vorausgesetzt wird. Dazu zählen unter anderem Tätigkeiten in Logistik, Produktion, Reinigung, Handel oder Gastronomie.

Wer arbeitslos wird, sollte sich beim Arbeitsmarktservice (AMS) melden. Das AMS unterstützt nicht nur bei der Stellensuche, sondern auch bei der beruflichen Orientierung und beim Einstieg in Jobs ohne formale Ausbildung. Über die AMS-Plattform sowie das AMS-Berufslexikon können passende Tätigkeiten recherchiert und gezielt nach Einstiegsmöglichkeiten gefiltert werden.

Wichtig: Hinweis zum Zuverdienst (ab 2026)

Seit 1. Januar 2026 gilt eine neue Regelung beim Bezug von Arbeitslosengeld oder Notstandshilfe: Ein geringfügiger Zuverdienst ist grundsätzlich nicht mehr möglich bzw. nur noch in bestimmten Ausnahmefällen erlaubt. Vor der Aufnahme eines Nebenjobs sollte also unbedingt geprüft werden, wie sich dieser auf den Leistungsbezug auswirkt. Informationen dazu bieten das AMS sowie die Arbeiterkammer.

Gut bezahlte Tätigkeiten ohne Ausbildung

Gut bezahlte Jobs ohne formale Ausbildung sind in Österreich vor allem in Branchen mit Fachkräftemangel oder variabler Entlohnung zu finden. Dabei hängt das tatsächliche Einkommen stark von Kollektivvertrag (KV), Region, Berufserfahrung sowie Zuschlägen für Schicht-, Nacht- oder Wochenendarbeit ab.

In vielen Einstiegsjobs erfolgt die Bezahlung zunächst nach dem jeweiligen KV-Mindestlohn. Ein deutlich höheres Einkommen entsteht häufig erst durch Zusatzleistungen und flexible Arbeitszeiten.

Typische Branchen mit Verdienstpotenzial

Logistik & Produktion

  • Einstieg meist im KV-Mindestlohn
  • Zusatzeinkommen durch Schicht-, Nacht- und Feiertagszulagen
  • Staplerschein oder zusätzliche Aufgaben (z. B. Maschinenbedienung) können zu besseren Einstufungen führen

Handel & Verkauf

  • Fixgehalt im Kollektivvertrag plus mögliche Provisionen
  • Einkommen steigt mit Verkaufsleistung und Erfahrung
  • Bereitschaft zu Wochenend- und Schichtarbeit wirkt sich oft positiv auf Zulagen aus

Gastronomie & Tourismus

  • Grundgehalt laut Kollektivvertrag
  • Zusätzliche Einnahmen durch Trinkgeld und saisonale Zuschläge
  • Flexible Einsatzzeiten (Abend, Wochenende) erhöhen häufig das Gesamteinkommen

Dienstleistung & einfache Büro- oder Servicejobs

  • Einstieg meist im Mindestgehaltsbereich laut KV
  • Entwicklungsmöglichkeiten durch Erfahrung, Schulungen oder Spezialisierung

So lässt sich das Einkommen ohne Ausbildung steigern

Auch ohne formale Qualifikation gibt es mehrere Möglichkeiten, das Einkommen gezielt zu erhöhen:

  • Schicht- und Zulagenmodelle nutzen (Nacht-, Wochenend- oder Feiertagsarbeit)
  • Zusatzqualifikationen erwerben, z. B. Staplerschein oder einfache technische Schulungen
  • Bereitschaft für flexible Arbeitszeiten zeigt sich oft positiv im Einkommen
  • Erfahrung und interne Weiterentwicklung führen in vielen Betrieben zu besseren Einstufungen

Leben ohne Ausbildung: Chancen und Herausforderungen

Ein beruflicher Erfolg ist in Österreich nicht zwingend an eine abgeschlossene Ausbildung gebunden. Viele Menschen starten in Einstiegsjobs ohne formalen Abschluss und entwickeln sich durch praktische Erfahrung, interne Schulungen und kontinuierliches Lernen weiter. Entscheidend sind vor allem Verlässlichkeit, Lernbereitschaft und die Fähigkeit, sich in neue Arbeitsumgebungen einzuarbeiten.

Chancen für ein Leben ohne Ausbildung

  1. Vielfältige Einstiegsmöglichkeiten
    In Bereichen wie Logistik, Gastronomie, Produktion oder einfachen Dienstleistungsjobs sind direkte Einstiege ohne Lehre möglich. Viele Unternehmen setzen bewusst auf interne Einschulung statt formaler Abschlüsse.
  2. Praxis statt Theorie
    Berufserfahrung entsteht direkt im Arbeitsalltag. Wer zuverlässig arbeitet und sich weiterentwickelt, kann oft relativ schnell zusätzliche Aufgaben übernehmen oder aufsteigen.
  3. Interne Entwicklung und Weiterbildung
    Viele Betriebe bieten Schulungen im Job an, die den Weg zu besseren Positionen eröffnen, auch ohne klassische Ausbildung.
  4. Chancen durch Weiterbildungen
    Viele Arbeitgeber bieten Schulungen und Kurse an, die Sie direkt im Job absolvieren können. Diese bringen nicht nur neue Fähigkeiten, sondern auch Aufstiegsmöglichkeiten mit sich.

Hier ein paar typische Wege, wie sich eine berufliche Entwicklung auch ohne Ausbildung Schritt für Schritt ergeben kann:

  • Lager: Einstieg als Lagerhelfer → Staplerschein machen → später Verantwortung für ein Team oder einen Bereich im Lager übernehmen
  • Produktion: Einstieg in der Produktion → Einschulung an Maschinen → später Mitarbeit als erfahrene Fachkraft mit Schichtverantwortung
  • Verkauf: Einstieg an der Kassa → Einarbeitung im Verkauf → später Unterstützung der Filialleitung oder Verantwortung für einen Bereich im Geschäft

Herausforderungen und wie Sie sie meistern

  • Körperliche und organisatorische Belastung
    Viele Einstiegsjobs – etwa in der Produktion, im Lager oder in der Gastronomie – sind körperlich aktiv und oft im Schichtbetrieb organisiert. Dazu können auch Wochenend- oder Früh-/Spätdienste gehören. Gleichzeitig bieten genau diese Strukturen häufig stabile Arbeitsplätze, planbare Arbeitszeiten im Schichtsystem und teilweise attraktive Zulagen.
  • Sprach- und Kommunikationsanforderungen
    Gute Deutschkenntnisse sind im Arbeitsalltag oft wichtig, besonders im Team, bei Sicherheitsanweisungen oder im Kundenkontakt. Gleichzeitig gilt: Viele Arbeitgeber unterstützen aktiv beim Einarbeiten, und Sprachkenntnisse verbessern sich oft schnell direkt im Job durch tägliche Anwendung.
  • Vorurteile und Einstiegshürden
    In manchen Bereichen spielen formale Abschlüsse noch eine Rolle oder werden bevorzugt. Das kann den Einstieg erschweren, ersetzt aber in vielen Fällen nicht die praktische Leistung im Arbeitsalltag. Zuverlässigkeit, Lernbereitschaft und ein professionelles Auftreten sind oft entscheidender und können fehlende Abschlüsse gut ausgleichen.

Warum die Arbeitswelt heute offener ist als je zuvor

Die Arbeitswelt hat sich in den letzten Jahren stark verändert: Klassische, lineare Karrierewege über Schule, Lehre und einen festen Beruf sind längst nicht mehr die einzige Option. Heute sind berufliche Flexibilität, Quereinstiege und auch der Wechsel zwischen unterschiedlichen Tätigkeiten weit verbreitet. In vielen Bereichen zählen praktische Erfahrung, Motivation und Soft Skills ebenso viel wie ein formaler Abschluss. Gerade Jobs ohne Ausbildung bieten daher oft einen schnellen Einstieg und die Möglichkeit, sich direkt im Arbeitsalltag weiterzuentwickeln. Eine fehlende Ausbildung bedeutet dabei nicht, dass Weiterbildung ausgeschlossen ist – im Gegenteil: Viele entwickeln sich erst im Job weiter und erwerben später zusätzliche Qualifikationen über berufsbegleitende Kurse, innerbetriebliche Schulungen oder geförderte Programme des Arbeitsmarktservice Österreich (AMS).

Tipps für die Jobsuche ohne Ausbildung

  • Bewerbungsunterlagen einfach und klar halten
    Ein übersichtlicher, einseitiger Lebenslauf reicht in vielen Fällen aus. Wichtig sind vor allem Ihre bisherigen Tätigkeiten, Ihre Verfügbarkeit sowie klare Angaben zur Einsatzbereitschaft (z. B. Schichtarbeit oder Wochenendarbeit). Eine kurze Motivationszeile kann helfen, etwa warum Sie zuverlässig sind und gerne praktisch arbeiten.
  • Gezielt und realistisch bewerben
    Konzentrieren Sie sich auf Branchen mit hohem Bedarf wie Logistik, Produktion, Handel oder Gastronomie. Klare Angaben zu Einsatzort, Arbeitszeiten und Startdatum erhöhen die Chancen auf eine schnelle Rückmeldung.
  • Flexibilität als Vorteil nutzen
    Wer bereit ist, verschiedene Tätigkeiten oder Arbeitszeiten auszuprobieren, findet oft schneller einen Einstieg. Viele Arbeitgeber schätzen besonders Einsatzbereitschaft und Lernwillen.
  • Kurze Weiterbildungen nutzen
    Schon einfache Qualifikationen wie Staplerschein, Sicherheitsunterweisungen oder Grundkurse in Kommunikation oder IT können die Jobchancen deutlich verbessern.

Was beim ersten Einsatz wichtig ist

Vor Arbeitsbeginn sollten einige Punkte unbedingt geklärt werden: Arbeitszeiten und Schichtmodelle, Wegzeit und Erreichbarkeit, Einarbeitung und Einschulung, benötigte Sicherheitsausrüstung sowie der direkte Ansprechpartner im Betrieb.

Unterstützung durch Vermittlung nutzen

Wir als APS Group helfen dabei, passende Einsätze zu finden, abgestimmt auf Ort, Belastung, Arbeitszeiten und persönliche Eignung. So lassen sich Fehlstarts vermeiden und passende Einstiegsjobs schneller finden.

Fazit: Ihre Karriere startet jetzt – auch ohne Ausbildung!

Auch ohne abgeschlossene Ausbildung gibt es in Österreich realistische Chancen auf einen schnellen Berufseinstieg. Entscheidend sind vor allem Einsatzbereitschaft, Lernwillen und die Bereitschaft, praktische Erfahrung direkt im Job zu sammeln. Viele Tätigkeiten bieten strukturierte Einschulungen und Entwicklungsmöglichkeiten, oft abhängig von Kollektivvertrag und konkretem Einsatzbetrieb.

Ihre nächsten 3 Schritte

  1. Wunschbranche festlegen
    Überlegen Sie, ob Logistik, Produktion, Handel, Gastronomie oder ein anderer Bereich am besten zu Ihren Stärken und Ihrer Verfügbarkeit passt.
  2. Einfache Zusatzqualifikation prüfen
    Kleine Kurse wie ein Staplerschein oder Sicherheitsunterweisungen können den Einstieg erleichtern und die Jobchancen verbessern.
  3. Gezielt bewerben und Unterstützung nutzen
    Nutzen Sie das AMS (z. B. eJob-Room und Berufslexikon) sowie APS Group, um passende Einstiegsjobs zu finden und schnell in Beschäftigung zu kommen.

Jetzt starten

Der erste Schritt in den Arbeitsmarkt kann oft schneller gelingen als gedacht. Entscheidend ist, aktiv zu werden und passende Möglichkeiten konsequent zu nutzen. Aktuelle Jobs ohne Ausbildung finden Sie über das AMS oder bei der APS Group.

Wichtig: Arbeitsbedingungen, Bezahlung und Entwicklungsmöglichkeiten hängen immer vom jeweiligen Kollektivvertrag und Einsatzbetrieb ab.

Fragen und Antworten

Was bedeutet „Jobs ohne Ausbildung“ überhaupt?

Das sind Tätigkeiten, für die Sie keinen Lehrabschluss, keine Matura und keinen Hochschulabschluss brauchen. Es zählt oft nur Motivation und Einsatz.

Kann ich auch ohne Abschluss in Österreich einen Job finden?

Ja, viele Unternehmen suchen Mitarbeitende, auch wenn sie keine formale Ausbildung haben. Besonders dort, wo man direkt vor Ort einarbeiten kann.

In welchen Branchen gibt es Jobs ohne Ausbildung?

Solche Jobs finden Sie zum Beispiel in der Gastronomie, im Kundenservice, in der Logistik oder auf Baustellen.

Gibt es Jobs ohne Ausbildung auch im Büro?

Ja. Rollen wie Büroassistenz oder Call-Center-Agent sind oft auch ohne formale Ausbildung möglich, wenn Sie kommunikativ sind und gut arbeiten können.

Was muss ich mitbringen, wenn ich einen Job ohne Ausbildung anfangen will?

Viele Arbeitgeber achten eher auf persönliche Stärken wie Zuverlässigkeit, Teamfähigkeit oder Lernbereitschaft als nur auf Zeugnisse.

Kann ich auch als Quereinsteiger ohne Ausbildung starten?

Definitiv. In Bereichen wie Verkauf, Gastronomie oder Logistik sind Quereinsteiger willkommen – oft mit interner Einarbeitung oder Schulung.

Kann ich ohne Ausbildung auch Karriere machen?

Ja. Häufig ist der Einstieg ohne Ausbildung nur der erste Schritt. Mit Erfahrung, Weiterbildungen oder internen Schulungen können Sie aufsteigen.

Wie finde ich solche Jobs in meiner Region?

Sie können lokale Jobplattformen, den AMS-Jobfinder oder spezialisierte Filter nutzen, um gezielt nach Jobs ohne Ausbildung zu suchen.

Werde ich ohne Ausbildung schlechter bezahlt?

Nicht unbedingt. Viele Jobs ohne Ausbildung zahlen fair und bieten zusätzliche Leistungen – in manchen Branchen können Sie durch Schichten oder Boni gut verdienen.

Helfen Zeitarbeitsfirmen Jobs ohne Ausbildung zu finden?

Ja. Zeitarbeitsfirmen vermitteln Sie in Unternehmen, die oft Leute ohne formale Ausbildung suchen – das kann der schnellste Weg in den Job sein. Hier finden Sie unsere aktuellen Jobangebote.

 

Elektriker für die grüne Wende gesucht

In einer Zeit, in der Nachhaltigkeit und Umweltschutz immer wichtiger werden, spielen Elektriker eine entscheidende Rolle bei der Umsetzung der grünen Wende. Als „Elektriker für die grüne Wende“ sind sie die treibende Kraft hinter den Technologien, die unsere Energiezukunft sichern sollen. In diesem Blogbeitrag beleuchten wir die vielfältigen Aufgaben und Herausforderungen, die auf Elektriker in diesem zukunftsträchtigen Bereich warten, und wie sie aktiv zur Gestaltung einer nachhaltigeren Welt beitragen können.

Warum Elektrotechniker jetzt besonders gefragt sind

Der Klimawandel ist eine gesamtgesellschaftliche Herausforderung, aber um die Ziele der Regierung tatsächlich erreichen zu können, muss genügend erneuerbare Energie erzeugt, gespeichert und den Nutzern bereitgestellt werden. Dafür sind einige Transformationen notwendig, vom Ausbau des Stromnetzes bis zur Installation und Wartung von alternativen Energiesystemen wie Photovoltaikanlagen. Und hier wird die Elektrotechnikindustrie in der Planung bis zur Ausführung zum entscheidenden Player.

Der anhaltende Fachkräftemangel ist dabei ein großes Problem. In der Energiewirtschaft fehlen bis zu 2.000 Fachkräfte, in der gesamten Elektrotechnik sogar 13.800 (Stand 2023). Besonders Elektrotechniker mit Know-How zu Nachhaltigkeits- und Umweltthemen stehen am Arbeitsmarkt hoch im Kurs. Für angehende Elektriker oder Personen im Beruf, die sich weiter spezialisieren möchten, ist jetzt der richtige Zeitpunkt, um sich im großen “Kampf um die Talente” einen gut bezahlten und zukunftssicheren Job zu schnappen.

Welche Ausbildungen jetzt besonders gut ankommen

Der klassische Weg zur Fachkraft im Bereich Elektrotechniker läuft über eine duale Berufsausbildung. Sie wird in der Berufsschule und parallel dazu in einem Industrieunternehmen oder Handwerksbetrieb in 3,5 Jahren absolviert. Danach kann man direkt in den Beruf einsteigen oder sich in einem Fachhochschul- bzw. Universitätsstudium weiter spezialisieren. Auch das Angebot an Weiterbildungsmodulen an Instituten wie dem BFI und WIFI wächst mit den technologischen Innovationen stetig weiter.

Know-How zu aktuellen technischen Entwicklungen ist für Elektroniker grundsätzlich ein Muss, mit den neuen Anforderungen der “Green Jobs” oder “klimarelevanten Tätigkeiten” kommen weitere Spezialisierungsmöglichkeiten dazu. Die zwei wichtigsten Bereiche in der grünen Elektrotechnik sind momentan E-Mobilität, d.h. Fahrzeuge mit elektrischem Antrieb, und Berufe in der Energiewirtschaft, die vom Projektleiter für erneuerbare Energien bis zum Windenergie-Techniker reichen. Solche zusätzlichen und vertiefenden Kompetenzen können in vielen Unternehmen direkt in Form von Weiter- oder Ausbildungen erworben werden. Oder Sie nutzen das vielfältige Angebot an externen Kursen.

Wie man als Quereinsteiger Elektriker wird

Dank der hohen Nachfrage am Arbeitsmarkt ist eine Berufsausbildung mittlerweile nicht mehr der einzige Weg zum Traumjob Elektrotechniker. Auch Quereinsteiger haben gute Chancen. Wenn Sie bereits relevante Vorkenntnisse besitzen oder eine Lehre bzw. Berufsbildende Schule absolviert haben, könne Sie sich durch eine verkürzte Lehre in zwei Jahren zur Fachkraft in der Elektrotechnik ausbilden lassen. Das ist etwa in Form eines berufsbegleitenden Abendkurses möglich.

Die Bundesinnung der Elektro-, Gebäude-, Alarm- und Kommunikationstechniker hat gemeinsam mit dem AMS sogar ein eigenes Umschulungsprogramm zum “Elektropraktiker” kreiert. Dieser Lehrgang wendet sich speziell an arbeitssuchende Personen oder Menschen mit Wunsch nach einem Berufswechsel. Innerhalb von zwei Monaten können bestimmte Tätigkeiten im Bereich Elektrotechnik erlernt werden. Dazu gehören ebenso nachhaltige Spezialisierungen wie Photovoltaik-Montage oder Elektromobilität.

Welche Unternehmen und Branchen suchen aktuell “grüne Elektriker”?

Green Jobs sind quer durch alle Branchen ein wachsender Trend. das sieht man bereits, wenn man bei einer Jobplattform die Stichworte “Umwelt” oder “Nachhaltigkeit” eingibt. In der Elektrotechnik finden sich vor allem im Bereich Energiewirtschaft zunehmend neue Berufsbezeichnungen wie “Elektrotechnikerin für erneuerbare Energien”.

Die führenden heimischen Energieversorger wie Wien Energie, Verbund und EVN sind ein guter Ausgangspunkt, wenn Sie einen Job als Elektrotechniker für erneuerbare Energien suchen oder eine passende Lehre beginnen möchten. Ebenso lohnt es sich, die großen Namen aus Industrie und Technologie zu recherchieren. Unternehmen wie Siemens oder Vaillant suchen laufend Talente im Bereich “Green Energy“. Experten für E-Mobilität werden bei Automobilherstellern oder Produktanbietern für Batterien, Aufladestationen etc. gesucht. Wer die Vision eines Unternehmens von Anfang an mitgestalten will und lieber im kleinen Team arbeitet, wird bei Startups oder Ingenieurbüros fündig. Auch nachhaltige Beratungsunternehmen bauen auf die Expertise von Elektrotechnikern.

Einige Online-Plattformen wie Green Jobs for you und Green Energy Jobs haben sich ganz der Vermittlung von Green Jobs verschrieben.

Wie man sich als Elektriker auf grüne Energie spezialisiert

Wenn Sie bereits im Elektrikerberuf stehen, gibt es mehrere Möglichkeiten zur Weiterbildung und Spezialisierung mit Fokus Nachhaltigkeit:

  • Womöglich bietet Ihr eigener Arbeitgeber bereits Kurse und Schulungen an. Fragen Sie den zuständigen Vorgesetzten, vielleicht stoßen Sie damit sogar neue Entwicklungen im Unternehmen an!
  • Am WIFI Österreich können Sie mehrere Module in der Weiterbildung zum “Öko-Energietechniker” absolvieren, mit Schwerpunkt Biomasse, Wärmepumpe oder Solar und Photovoltaik. Weiters bietet die Wärmepumpe Austria Weiterbildungsprogramme für Handwerker.
  • Die Wiener Schule der Technik startet jährlich ab Februar ein Kolleg für Erneuerbare Energie, Umwelt und Nachhaltigkeit. Nach sechs Semestern haben Absolventen ein Diplom und Top-Berufschancen in der Tasche.
  • Das TÜV und das Austrian Institute of Technology haben unter anderem eine Ausbildung zum “zertifizierten Photovoltaikpraktiker” im Angebot. Umfangreiche und praxisorientierte Weiterbildungskurse zur Photovoltaik finden sich außerdem beim Verband PV Austria.
  • Das steirische Schulungszentrum Fohnsdorf fördert Green Jobs mit Weiterbildungen im Bereich Green Energy, u.a. zu Photovoltaikmontage, Schaltschrankbau und Schweißtechnik sowie Höherqualifizierungen in Erneuerbaren Energien.
  • Die Akademie Burgenland hat eine umfassende GreenTech Aus- und Weiterbildungsoffensive mit Kursen für Photovoltaik, Wind, Wärmepumpe, E-Mobilität, Speicher, Energieeffizienz, Lichtlösungen, Carbon Footprint-Analysen u.v.m. gestartet.
  • Die Umweltberatung initiiert regelmäßig Ausbildungskurse zum Energieberater.
  • Österreichs Energie Akademie bietet Seminare und Tagungen zu aktuellen Themen rund um Strom und Energie an.

Am besten informieren Sie sich beim Arbeitsmarktservice um regionale Weiterbildungsangebote, auch die Webseiten des Fachverbands der Elektro- und Elektronikindustrie und des Kuratioriums für Elektrotechnik sind reichhaltige Informationsquellen.

Wie viel kann man mit der Spezialisierung Green Energy verdienen?

Als Experte für nachhaltige Energielösungen sind Sie nicht nur ein aktiver Teil der positiven Energiewende, auch das Gehalt und die beruflichen Aussichten sprechen für den Schritt ins “Grüne”. Der Lohn ist immer von der beruflichen Ausbildung, der Arbeitserfahrung, wie auch von der Branche und dem Standort abhängig – das Durchschnittsgehalt eines Elektrikers liegt laut kununu in Österreich in etwa bei 43.000 Euro im Jahr. Wer sich als Energieberater spezialisiert, kann sogar mit durchschnittlich 57.700 Euro rechnen, als Solartechniker verdienen Sie zwischen 3.080 und 4.350 Euro monatlich (Einstiegsgehalt laut AMS Berufslexikon).

Fragen und Antworten

Warum sind Elektrofachkräfte für die Energiewende so wichtig?

Erneuerbare Energien wie Photovoltaik und Windkraft müssen installiert, gewartet und ans Stromnetz angebunden werden – das erfordert qualifizierte Elektrofachkräfte. Ohne sie können Österreichs Klimaziele – 100 % Strom aus erneuerbaren Quellen bis 2030 – nicht erreicht werden.

Ist Elektrotechnik in Österreich zukunftssicher?

Ja – der Fachkräftemangel in der Elektrotechnik ist strukturell und wird sich laut Prognosen bis 2030 weiter verschärfen. Wer heute in eine Ausbildung oder Spezialisierung im Bereich erneuerbare Energien investiert, sichert sich langfristig einen der gefragtesten Berufe am österreichischen Arbeitsmarkt.

Wie lange dauert die Ausbildung zum Elektrotechniker in Österreich?

Der Lehrberuf Elektrotechnik dauert 3,5 Jahre und wird dual absolviert – also in einem Betrieb und parallel in der Berufsschule. Danach kann man direkt in den Beruf einsteigen oder sich an einer HTL, FH oder Universität weiter spezialisieren.

Kann ich als Quereinsteiger Elektrofachkraft werden?

Ja mit der Ausbildung zum Elektropraktiker, die innerhalb von rund zwei Monaten grundlegende Tätigkeiten in der Elektrotechnik vermittelt, darunter Photovoltaik-Montage und Elektromobilität.

Welche Spezialisierungen sind in der grünen Elektrotechnik besonders gefragt?

Die zwei wichtigsten Bereiche sind aktuell E-Mobilität – also Fahrzeuge mit elektrischem Antrieb und die dazugehörige Ladeinfrastruktur – sowie Energietechnik mit Schwerpunkt auf erneuerbaren Energien wie Photovoltaik und Windkraft.

Welche Weiterbildungen gibt es für Elektriker im Bereich erneuerbare Energien?

WIFI, BFI, TÜV und PV Austria bieten spezialisierte Kurse an – etwa zum Öko-Energietechniker, zum zertifizierten Photovoltaikpraktiker oder zu Wärmepumpentechnik. Viele Arbeitgeber finanzieren solche Weiterbildungen auch intern.

Welche Unternehmen in Österreich suchen grüne Elektrofachkräfte?

Große Energieversorger wie Wien Energie, Verbund und EVN suchen laufend Fachkräfte für erneuerbare Energien. Auch Technologieunternehmen, Startups im Bereich Green Energy und Ingenieurbüros bieten entsprechende Stellen an.

Ist Elektrotechnik in Österreich ein Mangelberuf?

Ja, das Bundesministerium für Arbeit und Wirtschaft hat Elektroinstallateur/in für 2025 als bundesweiten Mangelberuf in der Fachkräfteverordnung eingestuft. Das bedeutet unter anderem, dass für diesen Beruf leichter eine Rot-Weiß-Rot-Karte ausgestellt werden kann.

Kann ich über Zeitarbeit in die grüne Elektrotechnik einsteigen?

Ja, Zeitarbeit ist ein bewährter Weg, um rasch Berufserfahrung in verschiedenen Unternehmen und Projekten zu sammeln. Gerade in der Elektrotechnik werden Fachkräfte über Zeitarbeitsfirmen wie die APS Group gezielt an Unternehmen mit Bedarf im Bereich erneuerbare Energien vermittelt.

Was unterscheidet einen Elektrotechniker von einem Elektriker?

Elektriker“ ist der umgangssprachliche Sammelbegriff für alle Berufe im Elektrobereich. „Elektrotechniker“ bezeichnet in Österreich üblicherweise Fachkräfte mit HTL-, FH- oder Universitätsabschluss, während der offizielle Lehrberuf „Elektrotechnik“ heißt und nach 3,5 Jahren mit dem Facharbeiterbrief abgeschlossen wird.

Jobsuche 2023 – So klappt es im neuen Jahr mit einem neuen Job

Ganz gleich, ob Sie mehr Geld verdienen möchten oder eine Gelegenheit suchen, sich beruflich weiterzuentwickeln und sich selbst herauszufordern – es gibt offene Stellen und Einstellungsprozesse, die nur darauf warten, dass Sie sich bewerben. Immer noch suchen viele Unternehmen gezielt nach gut ausgebildeten, qualifizierten Mitarbeitern. Wir haben zehn Tipps, wie Sie die Jobsuche 2023 erfolgreich gestalten und Ihre Chancen auf dem Arbeitsmarkt verbessern.

1. Nutzen Sie Technologie zu Ihrem Vorteil

Das Internet bietet zahlreiche Möglichkeiten für Arbeitssuchende, Beschäftigungsmöglichkeiten zu finden, etwa Online-Jobbörsen oder soziale Medien. Sie können aber noch einen Schritt weitergehen und sich für Newsletter oder Jobalarme anmelden, damit Sie bei Ihrer Suche auf dem Laufenden bleiben. Individuelle Benachrichtigungen senden Ihnen Jobs direkt in Ihren Posteingang, so dass Sie schnell handeln können, wenn die Stelle Ihrer Träume frei wird.

2. Bleiben Sie mobil

Die Möglichkeit, sich über eine mobile App auf Stellen zu bewerben, ist ein Vorteil, den moderne Arbeitssuchende nutzen können. Über mobile Apps können Sie sich auch unterwegs auf Stellen bewerben und müssen nicht warten, bis Sie nach Hause zu Ihrem Laptop kommen. Sie können Ihren Lebenslauf auch mobil direkt an Arbeitgeber senden.

3. Setzen Sie auf soziale Netzwerke

Suchen Sie direkt auf Facebook, LinkedIn oder auch Twitter nach Stellenanzeigen. Dort können Sie auch Kontakte zu Mitarbeitern von Unternehmen, die Sie interessieren, knüpfen, und sich über aktuelle Entwicklungen und Herausforderungen des Unternehmens informieren.

4. Knüpfen Sie Kontakte

Ihr berufliches Netzwerk ist größer, als Sie denken: Es umfasst alle Personen, mit denen oder für die Sie jemals gearbeitet haben, sowie alle Personen, die Ihnen jemals geholfen haben, eine Stelle zu finden. Wenn Sie auf der Suche nach einem Job sind, ist es wichtig, mit diesen Personen in Kontakt zu bleiben – gerade über Beziehungen ergeben sich oft neue Jobchancen.

5. Optimieren Sie Ihren Lebenslauf

Arbeitgeber erhalten eine große Anzahl von Bewerbungen. Daher verwenden sie Softwareprogramme, um Lebensläufe und Bewerbungen nach bestimmten Stichworten und Kriterien zu filtern, die ihren Anforderungen entsprechen. Sie können Ihren Lebenslauf optimieren, indem Sie sich auf die Begriffe in der Stellenausschreibung beziehen. Setzen Sie wichtige Begriffe und Schlüsselwörter aus den Stellenbeschreibungen ein, damit Ihre Bewerbung in ihrem Filtersystem weiter oben erscheint.

6. Sprechen Sie mit Freunden und Familie

Sprechen Sie offen von Ihrer Jobsuche, auch im Freundeskreis und innerhalb Ihrer Familie. Vielleicht wartet gerade hier der eine, entscheidende Tipp – und Sie haben schon bald einen neuen Job in der Tasche!

7. Besuchen Sie Jobmessen

Jobmessen sind ein guter Ort, um mit Arbeitgebern ins Gespräch zu kommen. Sprechen Sie mit den Personalverantwortlichen und lassen Sie sich deren Kontaktdaten geben, damit Sie sich später bei Interesse bewerben können. Machen Sie sich Notizen zu den Anforderungen, die Sie stellen, damit Sie Ihre Bewerbungen entsprechend anpassen können.

8. Kontaktieren Sie Unternehmen direkt

Melden Sie sich direkt bei Unternehmen, die für Sie als Arbeitgeber in Frage kommen, etwa über einen Anruf oder per Mail. Erklären Sie, warum Sie genau in diesem Unternehmen arbeiten möchten und welche Erfahrung Sie haben, die für das Unternehmen wertvoll wären. Sie werden nicht von jedem Unternehmen eine Antwort erhalten – aber einige reagieren positiv auf diesen Ansatz.

9. Zeigen Sie sich auf Social Media

Auf LinkedIn, Facebook und Co. können Sie sich wirkungsvoll in Szene setzen: Nutzen Sie die sozialen Medien, um Inhalte zu teilen, die Ihre Arbeitsmoral, Ihre Persönlichkeit und Ihre Fähigkeiten zeigen. Darüber hinaus können Sie die Plattformen der sozialen Medien auch zur Stellensuche nutzen: In vielen privaten Gruppen werden täglich aktuelle Stellenausschreibungen mit Angabe des Gehalts, der Ausbildung und der erforderlichen Erfahrung veröffentlicht.

10. Versuchen Sie es mit einer Vermittlungsagentur

Personalvermittler haben Zugang zu vielen Stellenangeboten, die nicht unbedingt öffentlich ausgeschrieben werden. Außerdem verfügen sie in der Regel über Kontakte in bestimmten Branchen oder Regionen, so dass sie Ihnen helfen können, Stellen zu finden, die möglicherweise nicht online ausgeschrieben werden.

Tipp: Für die Jobsuche ausreichend Zeit nehmen

Die Suche nach einer neuen Stelle erfordert Zeit und Energie. Nehmen Sie sich jeden Tag ausreichend Zeit für Ihre Stellensuche: Aktualisieren Sie Ihren Lebenslauf und Ihr LinkedIn-Profil, sprechen Sie mit Menschen in Ihrem Netzwerk, um Kontakte zu knüpfen, finden Sie Headhunter, die sich auf Ihre Branche spezialisiert haben und sprechen Sie mit Kollegen, Familienangehörigen, Freunden und ehemaligen Mitarbeitern.

Informieren Sie sich über die Art der Stelle, die Sie anstreben, und darüber, wie leicht oder schwer es sein wird, eine neue Chance zu finden. Wenn Sie aktiv loslegen, können Sie die ideale Stelle finden, die Ihren Fähigkeiten und Karrierezielen entspricht. Starten Sie Ihre Jobsuche jetzt – wir helfen Ihnen gerne dabei!

Fragen & Antworten zur Jobsuche

Die Suche nach einer neuen Arbeit bedeutet für viele Menschen oft Unsicherheit. Wo soll ich suchen? Wie bewerbe ich mich? Welche Stelle passt überhaupt zu mir? Gerade jüngeren Jobsuchenden fehlt oft die Erfahrung und bei älteren Bewerbern ist die letzte Arbeitssuche vielleicht schon länger her. Sie sind dann mit den aktuellen Regeln für Bewerbungen und dem Jobmarkt nicht mehr vertraut. Wir haben wichtige Fragen und Antworten zur Jobsuche für Sie.

1. Wo finde ich Stellenanzeigen?

Heutzutage finden Sie die meisten Job-Annoncen online – kaum jemand mehr blättert in der Zeitung nach freien Stellen. In zahlreichen Online-Jobbörsen können Sie nach passenden Qualifikationen, Arbeitsort und anderen Aspekten filtern und die passenden Angebote finden. Auch durch Personalvermittler (wie APS Group) und Social Media können Sie fündig werden. Außerdem kann das AMS (Arbeitsmarktservice) Sie aktiv bei der Arbeitssuche unterstützen, es bietet unter anderem eine eigene Jobbörse.

2. Ich bin auf der Jobsuche und habe auch aktuell keine Arbeit. Kann mich jemand unterstützen?

Auch hier ist das AMS Ihre erste Anlaufstelle. Das Arbeitsmarktservice bietet nicht nur Hilfe bei der Jobsuche, sondern in vielen Fällen auch finanzielle Unterstützung. Außerdem finanziert es Aus- und Weiterbildungen. Mit diesen haben Sie für zukünftige Bewerbungen schnell einen Startvorteil gegenüber der Konkurrenz.

Ansonsten können Sie auch die Unterstützung von Personalvermittlungen in Anspruch nehmen, wir helfen Ihnen gerne.

3. Welchen Job soll ich überhaupt suchen? Was passt zu mir?

Den einen „perfekten“ Job zu finden, ist nicht leicht. Sie müssen einige Faktoren bedenken, um für sich zu erkennen, welche Arbeit zu Ihnen passt. Persönliche Interessen sind ganz wichtig: Was macht Ihnen Spaß? Was sind Ihre Hobbys? Entscheidend sind aber auch Ihre Fähigkeiten und Talente. Eine Arbeit ist für Sie viel erfüllender, wenn Sie darin auch wirklich gut sind. Zudem sind das Arbeitsumfeld und die Arbeitsbedingungen ein Faktor: Sympathische und hilfsbereite Chefs und Kollegen machen jeden Arbeitsplatz zu einem Wohlfühlort. Und gute Regelungen für die Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben kommen nicht nur Menschen mit Partner und Kindern zugute.

4. Frage: Was brauche ich alles für eine Bewerbung?

In der Regel erwarten Personalabteilungen zwei Dinge: einen Lebenslauf und ein Bewerbungsschreiben (auch genannt Motivationsschreiben oder Anschreiben). Je nach Position und Tätigkeit werden manchmal auch Ausbildungs- und Arbeitszeugnisse (von vorherigen Arbeitgebern) verlangt – lesen Sie hier genau das Stelleninserat, um nichts zu übersehen. Bewerbungsunterlagen müssen Sie übrigens nicht von Grund auf selbst basteln – Sie können einfach Vorlagen verwenden und anpassen. Alle Dokumente sollten im PDF-Format gesendet werden.

5. Was muss in meinem Lebenslauf enthalten sein?

Der Lebenslauf, oder kurz CV („Curriculum Vitae“) umfasst alle relevanten Informationen aus Ihrem Leben. Er sollte klar und übersichtlich sein – auf höchstens ein bis zwei Seiten. Der Fokus liegt auf den eigenen Qualifikationen und dem beruflichen Werdegang. Lassen Sie den Lebenslauf am besten von jemand anderem Korrektur lesen, denn Tipp- und Rechtschreibfehler machen keinen guten Eindruck. Noch ein Tipp: Achten Sie, dass Sie im Lebenslauf eine seriös wirkende E-Mail-Adresse angeben.

Mehr zum Lebenslauf erfahren Sie hier.

6. Brauche ich ein Bewerbungsfoto?

Arbeitgeber dürfen zwar nicht prinzipiell auf ein Foto bestehen, doch ein Porträtfoto des Bewerbers auf dem Lebenslauf ist in Österreich nach wie vor die Regel. Um Ihre Chancen zu verbessern sollten Sie also nicht darauf verzichten. Das Foto sollte aktuell sein und professionell wirken (gute Beleuchtung und Auflösung). Tragen Sie dafür ordentliche Kleidung und achten Sie auf ein freundliches Lächeln. Keinesfalls sind Schnappschüsse vom Urlaub zu verwenden. Fotos in Badekleidung am Strand oder Aufnahmen von der Grillparty mit Freunden sind ein Tabu.

7. Wie verfasse ich ein Bewerbungsschreiben?

Das Bewerbungsschreiben sollte dem Arbeitgeber zeigen, warum gerade Sie für die ausgeschriebene Stelle geeignet sind. Es darf nicht einfach eine Zusammenfassung Ihres Lebenslaufs sein. In ein paar wenigen Absätzen erklären Sie, warum Sie sich für den Job interessieren und motiviert sind, ein Teil des Teams zu werden. Es macht sich immer gut, auf die Firma direkt Bezug zu nehmen. Wenn Sie das Unternehmen oder seine Produkte schon kennen, können Sie das gerne erwähnen.

Wenn Sie sich für die Branche schon vorher interessierten, dann zeigen Sie das auch in Ihrem Bewerbungsschreiben. Auch wichtig: eine höfliche Anrede (wenn Sie den Namen der Person kennen, diesen auch einsetzen) und ein freundlicher Schlussteil, in dem Sie mitteilen, dass Sie sich über eine Einladung zum Gespräch freuen würden. Die händische Unterschrift (gescannt und als Grafik eingefügt) macht sich am Ende immer gut.

8. Wie bereite ich mich vor, wenn ich zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen werde?

Als erstes informieren Sie sich genau über die ausgeschriebene Stelle, über den Arbeitgeber und die Branche. Vieles lässt sich schnell im Internet finden. Wenn Sie gut vorbereitet sind, macht das beim Gesprächspartner einen guten Eindruck. Auch seriöse, ordentliche Kleidung sowie ein freundliches und höfliches Auftreten sind im Job-Interview wichtig. Und: Machen Sie sich auf jeden Fall rechtzeitig auf den Weg zum Ort des Gesprächs. Schnell kommt der Bus einmal zu spät oder Sie stecken im Stau. Pünktlichkeit wird aber von jedem Unternehmen geschätzt.

9. Gibt es eine „richtige“ Zeit für die Bewerbung, einen idealen Wochentag oder Uhrzeit?

Hier gilt erst einmal: am besten so schnell wie möglich. Doch auch wenn die Stellenanzeige schon einige Wochen alt ist, können Sie sich noch bewerben – es sei denn, es gibt eine Bewerbungsfrist. Idealerweise senden Sie Ihre Bewerbungsunterlagen an einem Werktag im Laufe des Vormittags. Das erhöht die Chance, das Interesse der Personalabteilung für Ihre Unterlagen zu wecken.

10. Soll ich einfach auf eine Antwort auf meine Bewerbung hoffen – oder darf ich auch nachtelefonieren?

Wenn Sie beim potenziellen Arbeitgeber nachfragen möchten, sollten Sie schon ein bis zwei Wochen warten. Danach können Sie durchaus mal per Telefon oder E-Mail-Kontakt aufnehmen und fragen, ob die Bewerbung angekommen ist. Setzen Sie sich auf der Jobsuche aber nicht selbst zu sehr unter Druck. Manchmal dauert es etwas länger, bis die eine Stelle gefunden ist, die wirklich zu Ihnen passt.

Fragen & Antworten

Wo finde ich aktuelle Stellenanzeigen in Österreich?

Die meisten Stellenanzeigen finden Sie heute auf Online-Jobbörsen oder dem AMS-Jobportal. Auch Personalvermittlungen wie die APS Group veröffentlichen laufend offene Stellen und können Sie gezielt vermitteln.

Was gehört in eine vollständige Bewerbung?

Eine vollständige Bewerbung besteht in der Regel aus einem Lebenslauf und einem Bewerbungsschreiben, beide im PDF-Format. Je nach Stelle werden zusätzlich Ausbildungs- und Arbeitszeugnisse verlangt – lesen Sie das Stelleninserat daher genau.

Wie lang sollte ein Lebenslauf sein?

Ein Lebenslauf sollte klar und übersichtlich auf maximal ein bis zwei Seiten zusammengefasst sein. Der Fokus liegt auf dem beruflichen Werdegang und den relevanten Qualifikationen für die angestrebte Stelle.

Brauche ich ein Bewerbungsfoto in Österreich?

Ein Bewerbungsfoto ist in Österreich zwar nicht verpflichtend, aber nach wie vor üblich und empfehlenswert. Das Foto sollte aktuell, professionell und freundlich wirken – Schnappschüsse oder Urlaubsfotos sind ungeeignet.

Was ist der Unterschied zwischen Lebenslauf und Bewerbungsschreiben?

Der Lebenslauf listet Ihren beruflichen und schulischen Werdegang strukturiert auf. Das Bewerbungsschreiben erklärt dagegen, warum Sie sich für genau diese Stelle interessieren und was Sie für das Unternehmen mitbringen – es ist keine Zusammenfassung des Lebenslaufs.

Kann ich mich auch bewerben, wenn keine Stelle ausgeschrieben ist?

Ja, eine Initiativbewerbung ist besonders im Facharbeiterbereich ein effektiver Weg. Viele Unternehmen nehmen Initiativbewerbungen gerne entgegen und melden sich, sobald eine passende Stelle frei wird.

Wie bereite ich mich auf ein Vorstellungsgespräch vor?

Informieren Sie sich vorab über das Unternehmen, die ausgeschriebene Stelle und die Branche. Achten Sie auf seriöse Kleidung, pünktliches Erscheinen und ein freundliches Auftreten – das hinterlässt einen bleibenden ersten Eindruck.

Wann ist der beste Zeitpunkt, eine Bewerbung abzuschicken?

Grundsätzlich gilt: so schnell wie möglich, nachdem Sie eine interessante Stelle gefunden haben. Werktags am Vormittag verschickte Bewerbungen haben erfahrungsgemäß eine etwas höhere Chance, zeitnah gelesen zu werden.

Darf ich beim Arbeitgeber nachfragen, ob meine Bewerbung angekommen ist?

Ja, wenn Sie nach ein bis zwei Wochen noch keine Rückmeldung erhalten haben, können Sie höflich per Telefon oder E-Mail nachfragen. Das zeigt Interesse und Eigeninitiative, sollte aber nicht zu früh und nicht zu häufig erfolgen.

Kann mich das AMS bei der Jobsuche unterstützen?

Ja, das AMS bietet neben einer eigenen Jobbörse auch aktive Beratung, Bewerbungscoaching und in vielen Fällen Förderungen für Aus- und Weiterbildungen an. Melden Sie sich beim AMS so früh wie möglich, um alle verfügbaren Unterstützungsangebote nutzen zu können.

Neustart für Ihre Karriere: So orientieren Sie sich beruflich neu

Eine Karriere ist keine statische Sache, sondern entwickelt sich, während Sie neue Fähigkeiten und Erfahrungen sammeln. Wenn Sie jedoch das Gefühl haben, in eine Sackgasse geraten zu sein, ist es möglicherweise an der Zeit für eine Neustart für Ihre Karriere.

Ganz gleich, ob Sie eine neue Herausforderung suchen, mehr Geld verdienen wollen oder einfach nur einen Job wollen, der besser zu Ihnen passt: Ein Berufswechsel kann eine großartige Möglichkeit sein, Ihr Leben zu verbessern – aber nur, wenn Sie Ihren Karrierewechsel mit offenen Augen angehen. Wir verraten Ihnen, wie Sie sich beruflich verändern, egal, ob Sie frisch von der Uni kommen oder mitten in der Karriere umsteigen.

Der richtige Zeitpunkt für eine berufliche Veränderung

Es gibt keine einheitliche Antwort auf die Frage, wann man sich beruflich verändern sollte. Manchen Menschen fällt die Entscheidung leicht, während andere jahrelang mit ihr ringen. Letztlich hängt der beste Zeitpunkt für einen Wechsel von den Umständen jedes Einzelnen ab.

Es gibt jedoch ein paar allgemeine Richtlinien, die bei der Entscheidung hilfreich sein können: Zunächst sollten Sie sich etwas Zeit nehmen, um darüber nachzudenken, was Sie von Ihrer Karriere erwarten. Wenn Sie schon seit einiger Zeit mit dem Gedanken spielen, sich in einem neuen Bereich oder einer neuen Branche zu engagieren, könnte es sich lohnen, diese Optionen zu erkunden.

Auch wenn Sie das Gefühl haben, dass Sie in Ihrer jetzigen Rolle feststecken oder unglücklich sind, ist es vielleicht an der Zeit für eine Veränderung. Wenn in Ihrer Branche größere Veränderungen stattfinden oder es zu Entlassungen kommt, könnte es klug sein, sich nach einem neuen Job umzusehen. Manchmal kann ein Karrierewechsel auch eine Möglichkeit sein, mehr Geld zu verdienen oder in eine Position mit mehr Verantwortung zu wechseln.

Beruflich verändern: Aber in welche Richtung?

Es gibt viele Faktoren, die Sie bei Ihrer Entscheidung für eine berufliche Veränderung berücksichtigen sollten. Machen Sie eine ehrliche Bestandsaufnahme Ihrer derzeitigen Situation: Fühlen Sie sich in Ihrer derzeitigen Rolle gelangweilt oder unterfordert? Haben Sie eine klare Vorstellung davon, was Sie als Nächstes tun möchten?

Nehmen Sie sich Zeit, um verschiedene Optionen zu prüfen, bevor Sie eine endgültige Entscheidung treffen. Wollen Sie nur den Job wechseln oder gleich die ganze Branche? Sobald Sie ein besseres Gefühl dafür haben, wonach Sie suchen, können Sie verschiedene Branchen und Berufe recherchieren, die Ihren Interessen und Fähigkeiten entsprechen. Sprechen Sie mit Menschen, die bereits in Ihrem Interessengebiet arbeiten, um ein besseres Gefühl für die tägliche Realität zu bekommen.

Und schließlich sollten Sie auf Ihr Gefühl vertrauen: Wenn sich etwas richtig anfühlt, ist es das wahrscheinlich auch.

So orientieren Sie sich beruflich neu

  1. Bewerten Sie Ihre Fähigkeiten und Interessen:
    Der erste Schritt besteht darin, eine Bestandsaufnahme Ihrer Fähigkeiten und Interessen vorzunehmen. Worin sind Sie gut? Welche Art von Arbeit reizt und begeistert Sie? Sobald Sie ein besseres Gefühl für Ihre Stärken, Werte und Leidenschaften haben, können Sie Ihre Optionen eingrenzen.
  2. Stellen Sie Nachforschungen an:
    Wenn Sie sich nicht sicher sind, welche Berufe zu Ihnen passen könnten, sprechen Sie mit Menschen in Ihrem Umfeld, die Jobs haben, an denen Sie interessiert sind. Je mehr Informationen Sie haben, desto besser sind Sie in der Lage, eine Entscheidung zu treffen.
  3. Sammeln Sie Erfahrung:
    Versuchen Sie, wenn möglich, Erfahrungen in dem Bereich oder der Branche zu sammeln, für die Sie sich interessieren, bevor Sie einen kompletten Berufswechsel vornehmen. Das könnte bedeuten, dass Sie sich ehrenamtlich engagieren, einen Nebenjob annehmen oder ein Praktikum absolvieren. Wenn Sie einen Fuß in die Tür bekommen, können Sie nicht nur besser einschätzen, ob das Feld das Richtige für Sie ist, es wird Ihnen auch den Übergang erleichtern, da Sie bereits über Erfahrung verfügen.
  4. Seien Sie realistisch:
    Es ist wichtig, dass Sie realistische Erwartungen an Ihre neue Karriere haben. Wenn Sie erwarten, dass es vom ersten Tag an perfekt passt, werden Sie wahrscheinlich enttäuscht sein. Es kann einige Zeit dauern, bis Sie sich an Ihre neue Rolle gewöhnt haben, und das ist in Ordnung.
  5. Bleiben Sie hartnäckig:
    Ein Karrierewechsel kann schwierig sein, und es wird zweifellos Hindernisse auf dem Weg geben. Wenn Sie jedoch beharrlich und positiv bleiben, werden Sie in Ihrem neuen Bereich Erfolg haben.

Neuer Job, neues Ich

Eine berufliche Neuorientierung kann ein großes Unterfangen sein. Wenn sie aber gut durchdacht und sorgfältig geplant ist, kann sie auch sehr lohnend sein. Wenn Sie also das Gefühl haben, in Ihrer derzeitigen Situation festzustecken, scheuen Sie sich nicht, andere Möglichkeiten zu erkunden und einen Wechsel vorzunehmen. Wer weiß? Vielleicht finden Sie gerade Ihren Traumjob.

Ein Karrierewechsel ist eine Chance, neu anzufangen und Dinge zu erreichen, die Sie nie für möglich gehalten hätten. Das Wichtigste ist, dass Sie sich selbst treu bleiben: Nur Sie wissen, was Sie beruflich glücklich und erfüllt macht. Vertrauen Sie auf Ihren Instinkt – und bringen Sie Ihre Karriere damit weiter voran.

Vielleicht ist hier etwas Passendes für Sie dabei: https://apsgroup.at/jobs/

Wege zum perfekten Job: So finden Sie Ihren Traumjob und bewerben sich richtig

Jeder hat sich im Leben schon einmal diese Fragen gestellt: Welche Tätigkeit passt zu mir? Welche Arbeit macht mich glücklich? Was ist denn eigentlich mein Traumberuf? Eine einfache Antwort gibt es darauf nicht, denn für ein erfülltes Berufsleben sind viele Faktoren wichtig.

Was ist überhaupt ein Traumjob?

Der ideale Job – viele meinen, das ist der Job, der am Ende des Monats das meiste Geld aufs Konto bringt. Gute Bezahlung ist natürlich wichtig und macht das Leben leichter, aber Vorsicht: Geld ist nicht alles, das gilt auch im Berufsleben. Viele andere Punkte sind auf dem Weg zum perfekten Arbeitsplatz zu beachten:

Persönliche Interessen:

Ein wichtiger Aspekt, denn das Arbeitsgebiet sollte im Idealfall Spaß machen und die eigenen Neigungen widerspiegeln. So hat jemand, der für sein Leben gern bastelt und schraubt, sicher große Freude an einem handwerklichen Beruf. Wenn Sie eine kommunikative Person sind und gerne mit anderen Menschen in Kontakt treten, finden Sie aber einen Job im Kundendienst sicher spannender. Interessant ist dabei auch die Frage, ob Sie Ihren Job sinnvoll und wertvoll finden. Wenn Sie das Gefühl haben, etwas zu bewegen, sind Sie im Berufsalltag bestimmt zufriedener.

Talente und Fähigkeiten:

Bei der Suche nach dem Traumjob sollten Sie sich auch diese Frage stellen: Worin bin ich wirklich gut? Wenn Sie Erfolgserlebnisse statt Frust suchen, ist es wichtig, dass Sie Ihren Aufgaben gewachsen sind und das Gefühl haben, Ihre Talente auch richtig einzusetzen. Das wird in Ihrem beruflichen wie auch im privaten Umfeld positiv aufgenommen und gibt Ihnen Selbstvertrauen und Zufriedenheit.

Arbeitsumfeld:

In allen Umfragen bei Angestellten ganz weit oben, wenn es um die Zufriedenheit im Job geht: die Kollegen und Vorgesetzten. Ein freundliches Arbeitsklima mit Menschen, mit denen Sie bei einem Kaffee auch gern übers Wochenende plaudern. Ein Team, das Sie an stressigen Tagen unterstützt und wertschätzt. Das sind unbezahlbare Faktoren für glückliche Mitarbeiter. Niemand schätzt Kollegen, die sich wegdrehen, wenn man einmal Hilfe braucht, oder hinter dem Rücken anderer über diese schlecht reden. Dasselbe gilt für einen guten Chef: gute Manager-Qualitäten wie Offenheit, Überblick und Verständnis für die Bedürfnisse der Belegschaft sind unbezahlbar.

Work-Life-Balance:

Eine wichtige Frage, die beim Thema Traumjob oft vergessen wird. Auch wenn gute Bezahlung und nette Kollegen toll sind, sollte man auch an die eigenen Lebensumstände denken: Haben Sie Partner, Kinder, zu pflegende Angehörige oder andere Verpflichtungen? Diese können es im Alltag besonders wichtig machen, dass Sie zum Beispiel klare Arbeitszeiten haben und nicht regelmäßig mit unerwarteten Überstunden konfrontiert sind. Andere Menschen haben dafür unter der Woche gern mal einen Tag frei und finden deshalb Schichtdienste attraktiv.

Persönliche Entwicklung:

Schnell vergisst man bei einem guten Job, den man gerne macht: Wo will ich in fünf oder zehn Jahren sein? Gibt es berufliche Aufstiegschancen? Kann ich mich fachlich oder persönlich weiterbilden? Welche Angebote macht mein Arbeitgeber in diesem Bereich? Die Anforderungen der Berufswelt und die eigenen Interessen können sich im Laufe der Jahre verändern. Darum ist es wichtig, auch Aspekte wie Aufstiegsmöglichkeiten und Fortbildung zu bedenken, wenn wir von einem „perfekten“ Job reden.

Job vs. Beruf und Berufung

Den einen Traumjob gibt es also nur selten. Ein Abwägen aller wichtigen Punkte ist nötig, um zu erkennen, welche Faktoren eine Anstellung wirklich zum idealen Job machen – und diese Faktoren können sich im Laufe des Lebens natürlich je nach individueller Situation auch verschieben. Der Traumjob ist deshalb nicht zwangsweise immer die große Berufung, die wir vielleicht einmal spüren oder als Kinder anscheinend so klar vor Augen hatten.

Drei wichtige Indizien für einen Traumjob

Gerade in einem Land wie Österreich, in einer Zeit wie heute, gibt es eine fast unendliche Anzahl von Berufswegen, die wir einschlagen können. Zahlreiche Ausbildungen und Fortbildungsmöglichkeiten stehen auf der Suche nach dem idealen Job offen. Eine kleine Hilfe auf dieser Suche sind aber diese drei Fragen:

  • Was kann ich gut? Eine Arbeit, die zu Ihren persönlichen Kompetenzen und Fähigkeiten passt, ist eine gute Arbeit. Wenn Sie Ihre Talente kennen und das Gefühl haben, diese können durch Förderung und Fortbildung auch wachsen, ist das ein guter Start.
  • Welcher Job passt zu meiner Persönlichkeit? Wenn Sie an Ihren Traumjob denken, denken Sie an sich selbst, an Ihre Charaktereigenschaften: Was sind meine Interessen? Was macht mir Spaß und was mag ich überhaupt nicht? Wie verbringe ich gerne den Tag, und mit welchen Menschen?
  • Was treibt mich wirklich an? Überlegen Sie, was Sie motiviert, morgens aufzustehen. In welche Arbeitsstätte möchte ich fahren? Welche Aufgaben erwarten mich dort, welche Tätigkeiten? Was sind meine Bedürfnisse und was möchte ich wirklich erreichen?

Wo fange ich mit der Jobsuche an?

Die obigen Fragen helfen Ihnen, ein Gefühl dafür zu entwickeln, was Sie sich von einem erfüllten Beruf erwarten. Mit ein paar weiteren Schritten können Sie dann systematisch die Suche nach dem richtigen Job beginnen:

Überlegen Sie, welche Art von Job Sie suchen.

Vergleichen Sie die Tätigkeiten und Arbeitsbedingungen verschiedener ausgeschriebener Jobs mit Ihren eigenen Vorstellungen. Klicken Sie auch auf Jobinserate, die vielleicht auf den ersten Blick nicht passend scheinen und schauen Sie, welche Aufgaben und Erwartungen dazugehören. Sie werden manchmal überrascht sein.

Bewerten Sie Ihre Fähigkeiten.

Überlegen Sie sich, wo Ihre Kompetenzen, Ihre Stärken und Schwächen liegen. Seien Sie dabei ehrlich mit sich selbst und versuchen Sie nicht, sich zu über- oder unterschätzen. Oft fällt die eigene Beurteilung schwer. Fragen Sie auch Familie, Freunde oder alte Kollegen nach einer ehrlichen Einschätzung darüber, mit welchen Fähigkeiten Sie auftrumpfen können.

Setzen Sie sich Karriereziele.

Wo wollen Sie in einem Jahr sein? Wo wollen Sie in fünf Jahren sein? In welcher Branche oder in welchem Beruf sehen Sie sich? Welche Position auf welcher Ebene wollen Sie mittel- und langfristig einnehmen? Diese Fragen helfen Ihnen dabei, die Jobsuche und etwaige benötigte Weiterbildungen zu planen.

Prüfen Sie, was die Kompetenzen und Berufe der Zukunft sind.

Auf der Suche nach dem perfekten Job ist es auch wichtig, dass Sie langfristig in diesem Job bleiben können. Deshalb sollten Sie beachten: Welche Branchen haben eine Zukunft, wo werden in den nächsten Jahren besonders viele Kräfte gesucht? Welche Fähigkeiten sind am Arbeitsmarkt begehrt? Stellen Sie sicher, dass Ihr Traumjob keine Eintagsfliege wird.

Lassen Sie sich von einem Personaldienstleister unterstützen.

Sie sind auf Ihrer Suche nicht allein. Abgesehen von Beratungs- und Fortbildungsangeboten wie jenen des Arbeitsmarkt Service (AMS) bietet Ihnen auch ein verlässlicher Personaldienstleister Unterstützung. Für einen solchen ist es immer das Ziel, eine gute, faire und gesunde Arbeitswelt zu schaffen. Beratung und Unterstützung finden hier auch temporäre Arbeitskräfte, die sich im Rahmen der Zeitarbeit neue Kompetenzen aneignen, neue Berufsfelder kennenlernen und ihrem idealen Job dadurch schnell einen Schritt näherkommen.

Fazit: Der perfekte Job ist mehr als Geld

Der Traumjob – ein Traum. Für ein erfülltes Berufs- und damit auch Privatleben ist es ganz wichtig, dass wir uns darüber bewusst werden, wie wir arbeiten und leben wollen. Und das nicht nur heute, sondern auch in zehn oder zwanzig Jahren. Beachten Sie also all die Faktoren, die wichtig sind: Fähigkeiten, Interessen, Menschen, Bedürfnisse – und vieles mehr. So finden Sie einen erfüllenden Beruf, der zu Ihrem Leben passt.

Fragen und Antworten

Wie finde ich heraus, welcher Job zu mir passt

Stellen Sie sich drei zentrale Fragen: Was kann ich gut? Was macht mir Spaß? Was motiviert mich, morgens aufzustehen? Die Antworten darauf helfen Ihnen, Berufe zu identifizieren, die zu Ihren Fähigkeiten, Interessen und Persönlichkeit passen.

Ist Gehalt das wichtigste Kriterium bei der Jobwahl?

Gute Bezahlung ist wichtig, aber nicht das einzige Kriterium. Arbeitsklima, Kollegen, Entwicklungsmöglichkeiten und Work-Life-Balance sind in Umfragen regelmäßig genauso entscheidend für die Zufriedenheit im Job wie das Gehalt.

Wie setze ich mir realistische Karriereziele?

Überlegen Sie, wo Sie in einem Jahr und in fünf Jahren beruflich stehen möchten – in welcher Branche, in welcher Position und mit welchen Fähigkeiten. Konkrete Ziele helfen Ihnen, die Jobsuche gezielter anzugehen und notwendige Weiterbildungen frühzeitig zu planen.

Wie erkenne ich, ob ein Job zukunftssicher ist?

Achten Sie darauf, in welchen Branchen langfristig Fachkräfte gesucht werden – etwa in Technik, Pflege oder erneuerbaren Energien. Berufe, die digitale, technische oder soziale Kompetenzen erfordern, sind am österreichischen Arbeitsmarkt besonders gefragt.

Was tun, wenn ich nicht weiß, welchen Job ich suchen soll?

Das AMS bietet kostenlose Beratung und Berufsorientierung an. Auch ein Gespräch mit einem Personaldienstleister kann helfen, Stärken und passende Berufsfelder zu identifizieren – gerade wenn Sie einen Neustart oder einen Branchenwechsel anstreben.

Kann Zeitarbeit helfen, den richtigen Beruf zu finden?

Ja, über Zeitarbeit können Sie verschiedene Unternehmen, Branchen und Tätigkeiten kennenlernen, ohne sich langfristig festzulegen. Das ist besonders wertvoll, wenn Sie noch unsicher sind, welche Arbeit wirklich zu Ihnen passt.

Wie wichtig ist Work-Life-Balance bei der Jobwahl?

Sehr wichtig – besonders wenn Sie Familienpflichten, pflegebedürftige Angehörige oder andere Verpflichtungen haben. Klare Arbeitszeiten, Flexibilität und eine respektvolle Unternehmenskultur sind langfristig genauso entscheidend wie das Gehalt.

Wie beurteile ich meine eigenen Stärken und Schwächen realistisch?

Seien Sie ehrlich mit sich selbst und holen Sie sich Rückmeldungen von Familie, Freunden oder früheren Kollegen. Oft sehen andere unsere Stärken klarer als wir selbst – eine externe Perspektive kann bei der Berufswahl sehr wertvoll sein.

Lohnt es sich, auf Jobinserate zu klicken, die auf den ersten Blick nicht passen?

Ja, durchaus. Manchmal verbergen sich hinter unbekannten Berufsbezeichnungen spannende Tätigkeiten, die gut zu den eigenen Fähigkeiten passen. Ein Blick auf die konkreten Aufgaben lohnt sich immer.

Wie kann ein Personaldienstleister bei der Jobsuche helfen?

Ein Personaldienstleister kennt den regionalen Arbeitsmarkt und kann Sie gezielt mit Unternehmen zusammenbringen, die Ihren Fähigkeiten und Vorstellungen entsprechen. Die Vermittlung ist für Bewerber kostenlos und kann den Weg zum richtigen Job deutlich verkürzen.

Jobsuche auf Social Media – ein Wegweiser

Jobsuche auf Social Media: steigender Trend

Soziale Medien sind allgegenwärtig: Fast jeder von uns nutzt Facebook, Instagram oder hat gar schon den Sprung zu TikTok gemacht. Aber nicht nur Information, Unterhaltung und Kontakt zu Freunden spielen auf Social Media eine Rolle. Auch die Jobsuche auf Social Media wird immer beliebter, der Trend geht steil nach oben. Waren es 2021 noch 10 Prozent, die dort nach neuen Positionen suchten, sind es 2022 schon 21 Prozent.

Das kommt auch bei den Unternehmen an. Immer mehr bieten in ihrer Social-Media-Präsenz direkte Infos zu offenen Stellen. Und weil Instagram und Co. von einem Großteil der Menschen am Handy genutzt werden, müssen die Inhalte fürs mobile Betrachten angepasst sein. Die Vorreiter unter den Arbeitgebern gehen hier noch weiter: Sie leiten Bewerber, die sich vielleicht ohne Zögern bewerben wollen, sofort auf eine Seite weiter, wo sie ihre Kontaktdaten eingeben können. Oft gibt es auch die Option, den eigenen Lebenslauf oder Arbeitszeugnisse als Datei direkt vom Handy aus hochzuladen.

Mehr Bewerber durch Social Media

Der Vorteil der Bewerbersuche in den sozialen Medien liegt für Arbeitgeber auf der Hand: Auf Jobbörsen erkundigen sich nur die aktiv nach Arbeit suchenden Menschen nach freien Stellen. Diese machen aber nur 15 Prozent der potentiellen Mitarbeiter aus. Die anderen 85 Prozent sind aktuell in einer Anstellung – aber dennoch offen für einen neuen Job. Postings auf Plattformen wie Facebook oder LinkedIn erreichen auch diese Menschen und bescheren den Arbeitgebern potenziell viel mehr interessante Bewerber.

Chancen und Risiken der Jobsuche auf Social Media

Für die Bewerberseite sind soziale Medien eine große Chance: Unkompliziertes Finden offener Stellen, schnelle Bewerbungsprozeduren – und vor allem die Möglichkeit, sich selbst kompetent und sympathisch darzustellen. Mit Ihrem Profil auf Facebook oder LinkedIn können Sie die Personalverantwortlichen eines Unternehmens auf sich aufmerksam machen und Interesse wecken.

Dazu ist es aber ganz wichtig, die gesamten Inhalte des jeweiligen Social-Media-Profils zu kennen und zu überprüfen. Ihre Web-Präsenz kann nämlich auch Schaden anrichten: Wenn Sie unangemessene, unseriöse Bilder oder Status-Meldungen in Ihrem Verlauf haben, geht die Bewerbung schnell nach hinten los. Unternehmen suchen nach Personen, die freundlich, kompetent und seriös wirken. Freizügige Bilder vom Badeurlaub oder Texte mit wirren politischen Ansichten sind dagegen schnell ein Grund, den Bewerber nicht einzuladen.

Tipps & Tricks – so punkten Sie mit Ihrem Online-Auftritt

Wenn Sie Ihre Social-Media-Profile für Personaler interessanter machen wollen, dann sollten Sie folgende Punkte auf jeden Fall bedenken:

Unangemessene Inhalte oder beleidigende Posts löschen

Kein Unternehmen möchte Mitarbeiter, die stark polarisieren oder gar diskriminierende Meinungen vertreten. Teilen Sie deshalb keine hetzerischen Inhalte. Überlegen Sie ganz genau, ob das eine oder andere Posting nicht vielleicht rassistisch, sexistisch oder homophob wirkt. Löschen Sie solche Beiträge und auch ähnlich unangemessene Kommentare Ihrer jeweiligen Social-Media-Kontakte.

Achten Sie auch auf Ihre Freundes- und Kontaktlisten und welchen Profilen oder Seiten Sie auf Facebook, Instagram, Twitter & Co. folgen – und löschen Sie gegebenenfalls die Verbindung. Kaum ein Unternehmen lädt Menschen zum Bewerbungsgespräch ein, die politisch extreme Ansichten vertreten, über spezifische Religionen lästern, oder sonstige Dinge verbreiten, die gesellschaftlich nicht akzeptabel sind. Auch auf den ersten Blick unschuldig wirkende derbe Witze und vulgäre Sprache sind bei Personalern nicht unbedingt gern gesehen.

Bild und Video: Wie präsentieren Sie sich?

Sie sollten auf Bildern natürlich sympathisch wirken, und in vielen sozialen Medien geht es um Familie, Freunde, Freizeit und Urlaub – daran ist nichts falsch. Aber: Bilder oder Videos, in denen Sie fast nackt am Strand liegen, exzessiv Alkohol konsumieren oder grölend auf dem Tisch tanzen, machen Sie nicht zur ersten Wahl für ein Job-Interview. Achten Sie hier auch genau auf Verlinkungen und Tags, durch die Sie in den Fotos anderer Kontakte aufscheinen könnten.

Positiv fallen Sie wiederum auf, wenn man Ihr persönliches Engagement sieht: Sie babysitten gerne die Nachbarskinder? Sie sind bei der freiwilligen Feuerwehr oder im Sportverein? Das zeigt, dass Sie ein interessierter, sozialer und aktiver Mensch sind – und nach solchen Leuten wird am Jobmarkt gesucht.

Tabu: Ungereimtheiten und schlecht über die Arbeit reden

Auch darauf sollten Sie achten, wenn Sie Ihre Social-Media-Profile durchforsten: Schlechte Aussagen über bisherige Arbeitgeber, Beschwerden über den Job, vielleicht sogar Aussagen wie „Ich gehe in den Krankenstand, ich habe heute keine Lust auf Arbeit“ – das geht gar nicht. So wirken Sie auf Unternehmen wie ein wenig loyaler Angestellter, der noch dazu negativ über den Chef redet.

Wichtig ist auch, dass auf Ihren Profilen keine Ungereimtheiten entstehen. Ein Beispiel: In Ihrem Lebenslauf geben Sie an, dass Sie bis im Vormonat jahrelang bei einer Firma angestellt waren. Aber Fotos, Textbeiträge und ähnliches in Ihren sozialen Medien zeigen, dass Sie im letzten Jahr fünf Monate arbeitslos waren und diese im Ausland mit Urlaub verbracht haben. Da ist eine kleine Lüge schnell enttarnt – und Ihre Bewerbung landet vielleicht im Mülleimer.

Ein neues Profil – am besten mit LinkedIn

Sie wollen in sozialen Medien nicht auf private, lustige Dinge und zwanglose Kommunikation mit Freunden verzichten? Das ist Ihr gutes Recht. Empfehlenswert ist dann aber, dass Ihr Profil nicht durch Foto oder Namen auffindbar ist, beziehungsweise dass nur Ihre wirklich engen privaten Kontakte Einblick haben. Erstellen Sie dann einfach parallel Ihre eigenen Social-Media-Profile fürs Berufliche. Diese können Sie genau so gestalten, dass Sie für Personaler ansprechend und seriös wirken.

Die beste Social-Media-Plattform hierfür ist LinkedIn. Es wurde speziell für Karriere und berufliche Kontakte entwickelt. In Europa hat das Netzwerk schon fast 140 Millionen Mitglieder. LinkedIn ermöglicht Ihnen, sich sympathisch und professionell zu präsentieren. Sie können Ihre Qualifikationen und Berufserfahrungen angeben und von Ihren Kontakten bestätigen lassen.

Teilen Sie relevante und interessante Inhalte, die zu Ihren beruflichen Interessen passen. Sie können sich im großen LinkedIn-Netzwerk auch direkt bei Unternehmen bewerben – und umgekehrt von diesen auf ihrer Mitarbeitersuche direkt gefunden und angesprochen werden.

Fazit: Social Media kann sich lohnen, aber auch schaden

Fast keiner kommt heutzutage an Social Media vorbei – das gilt inzwischen auch für Jobsuche und Karriere. Es ist daher wichtig, dass Sie Ihre Profile genau anschauen und – wo nötig – anpassen: Wer kann öffentlich welche Inhalte sehen? Mache ich einen seriösen, kompetenten, sympathischen Eindruck? Wenn Sie auf mögliche Fehler und Ausrutscher achten und Ihre Stärken gut präsentieren, können Sie soziale Medien für sich und Ihre Karriere nutzen. Wenn Sie schlampig sind und dennoch über Social Media mit Unternehmen in Kontakt kommen, kann das Ihre Jobsuche aber unnötig erschweren.

Plötzlich arbeitslos – was nun?

Man kennt es vielleicht von Verwandten oder aus dem Bekanntenkreis, denn so selten passiert es nicht: die plötzliche Entlassung. Und dennoch, wenn man selbst betroffen ist, fällt man aus allen Wolken. Gerade wenn man schon länger in einem Unternehmen war, kann es ein großer Schock sein, die Kündigung zu erhalten. Nach dem verständlichen anfänglichen Frust ist es aber Zeit, auch neue Chancen, die sich bieten, zu ergreifen. Wir zeigen Ihnen, wie Sie damit umgehen, wenn Sie plötzlich arbeitslos sind.

Korrekte Lösung des Dienstverhältnisses

Am besten ist es immer, nicht im Streit auseinanderzugehen, sondern alles ordentlich zu regeln: Wurde die Kündigung korrekt ausgesprochen? Wurden nachvollziehbare Gründe genannt? Wurde die Kündigungsfrist eingehalten? Werden alle Ihnen noch zustehenden Leistungen und Ansprüche beachtet? Die Arbeiterkammer gibt hier schnellen, professionellen Rat, auch telefonisch oder im persönlichen Gespräch.

Wurde Ihnen vom Arbeitgeber gekündigt, können Sie die verbleibende Zeit bis zum letzten Arbeitstag für die Jobsuche nutzen – mit sogenannten Postensuchtagen. Wichtig: Dieser Anspruch besteht nur bei einer Kündigung durch den Arbeitgeber. Kündigen Sie selbst oder lösen Sie das Arbeitsverhältnis einvernehmlich auf, haben Sie keinen Anspruch auf Postensuchtage. Das bedeutet, Sie können ein Fünftel Ihrer wöchentlichen Arbeitszeit für die neue Jobsuche verwenden und müssen in dieser Zeit nicht für den Arbeitgeber aktiv sein. Bei einer Wochenarbeitszeit von 38,5 Stunden sind das also 7,7 Stunden pro Woche. Manchmal passiert es auch, dass der Arbeitgeber den gekündigten Mitarbeiter freistellt. So eine Dienstfreistellung bedeutet, dass Sie die restliche Zeit nicht mehr arbeiten müssen – Ihr Lohn muss aber weiterhin ausgezahlt werden.

Anlaufstelle AMS

Wenn Sie Ihren Job verlieren, ist die wichtigste Anlaufstelle natürlich das Arbeitsmarktservice (AMS) – vorausgesetzt, Sie haben Ihren Wohnsitz in Österreich. Sie können sich dort offiziell arbeitslos melden, sobald Sie wissen, ab welchem Tag Sie arbeitslos sind, also das bisherige Dienstverhältnis tatsächlich beendet ist. Das ist via Internet möglich, aber auch telefonisch.

Ein personalisierter Online-Ratgeber gibt Ihnen Anweisungen für die nächsten Schritte, die genau zu Ihrer aktuellen Lebenssituation und Ihrem beruflichen Status passen. Wichtig ist jedenfalls, dass Sie nicht zu lange damit warten, sich arbeitslos zu melden und Arbeitslosengeld (oder Notstandshilfe) zu beantragen. Wenn Sie das erst nach Beginn der Arbeitslosigkeit tun, können Lücken in Ihrem Leistungsbezug und in Ihrer Kranken- und Pensionsversicherung entstehen.

Finanzielle Unterstützung

Klar, den Job zu verlieren, bedeutet viel Stress. Und eine Hauptsorge ist dann erst recht das liebe Geld. Doch Österreich bietet Unterstützung. Am wichtigsten ist natürlich das Arbeitslosengeld vom AMS. Dieses kann in der Regel mindestens 20 Wochen lang in Anspruch genommen werden – wobei es durchaus Gründe für eine Verlängerung gibt. Die Höhe des Arbeitslosengeldes beträgt 55 Prozent des täglichen Nettoeinkommens. Vergessen sollten Sie dabei nicht: Auch und gerade in der Arbeitslosigkeit sind zudem weitere finanzielle Unterstützungsleistungen wie Familienbeihilfe oder Mietzuschuss möglich.

Natürlich stellt das AMS Bedingungen, wenn es Unterstützungsleistungen auszahlt. So ist es wichtig, dass Sie aktiv nach einem neuen Arbeitsplatz suchen und die vorgeschriebenen Kontrolltermine genau einhalten. Auch einen etwaigen Krankenstand sollten Sie umgehend melden. In der Zeit Ihrer Arbeitsunfähigkeit sind Sie natürlich auch nicht verpflichtet, sich aktiv zu bewerben. Ihr Arbeitslosengeld wird pausiert und Sie bekommen stattdessen Krankengeld (in gleicher Höhe). Wichtig ist in den verschiedensten Fällen: Wenn Sie sich über etwas nicht im Klaren sind, fragen Sie gleich beim AMS nach. Gehen Sie lieber auf Nummer sicher.

Ihre Chance: Weiterbildung

Wenn Sie Ihren alten Job verloren haben und sich vielleicht selbst etwas verloren fühlen, haben Sie das Recht auf Unterstützung: Das AMS bietet nicht nur Training für erfolgreiches Bewerben und Tipps, wo Sie passende Stellenanzeigen finden. Die Zeit der Arbeitslosigkeit ist auch eine Gelegenheit für Weiterbildung oder Umschulung. Jeder Kurs, jede neue Kompetenz, die Sie erlernen, gibt Ihnen einen Vorteil gegenüber der Konkurrenz am Arbeitsmarkt.

Überlegen Sie, wo Sie bisher Defizite hatten, die Sie nun aufholen möchten. Mit welchen Fähigkeiten können Sie sich für Jobs bewerben, die Sie sich sonst nicht zutrauen? Das Arbeitsmarktservice fördert viele Fortbildungen und Umschulungen in voller Höhe. Dabei ist sogar der Quereinstieg in eine völlig neue Branche möglich. Also denken Sie nach, ob nicht ein ganz neuer Berufsweg interessant für Sie wäre. Nutzen Sie die Gelegenheit, sie kommt vielleicht nicht so schnell wieder.

Wichtig: Achten Sie auf sich

Der plötzliche Verlust der Arbeit, anstrengende Jobsuche, AMS-Bürokratie – das verursacht Stress. Arbeitslosigkeit kann Menschen emotional belasten und zu Schlafproblemen, Unruhe, depressiven Verstimmungen und anderen Beschwerden führen. Vergessen Sie also nicht auf Ihre Gesundheit – die körperliche wie die geistige. Was dabei hilft, ist natürlich Ihr soziales Umfeld. Stolz oder Scham helfen Ihnen nicht durch diese Zeit, Ihre Freunde und Familie dafür umso mehr. Besinnen Sie sich auf die Menschen und Dinge, die im Leben wirklich zählen.

Mit nur wenigen Tipps schaffen Sie es, nicht in ein „schwarzes Loch“ zu fallen. Am wichtigsten ist es, einen Tagesrhythmus zu finden. Ein klar strukturierter Alltag schützt Sie davor, abzudriften und den Überblick oder die Motivation zu verlieren. Feste Uhrzeiten für das Prüfen neuer Job-Inserate, das Verfassen von Bewerbungen und sportliche Betätigung helfen Ihnen durch die arbeitslose Zeit und halten Sie fit für den nächsten Job. Nutzen Sie freie Zeiten, um auch auf Job-Messen und Karrieretagen neue Ideen und Kontakte zu sammeln. Das bedeutet aber nicht, dass Sie sich nur auf die Jobsuche und Selbstoptimierung konzentrieren müssen. Erlauben Sie sich regelmäßige Entspannung und Zeit für Hobbys und Freunde.

Fazit: Jede Krise ist auch eine Chance

Ein unerwarteter Jobverlust bedeutet oft Schock und emotionale Belastung. Doch eine Krise ist bekanntlich auch eine Chance. Holen Sie sich vom AMS Unterstützung – finanziell, aber auch fachlich: Mit einer Weiterbildung oder Umschulung verbessern Sie Ihre Position am Arbeitsmarkt. Gleichzeitig erhalten Sie Motivation und Selbstvertrauen. Auf der Suche nach der nächsten beruflichen Herausforderung sollten Sie aber nicht vergessen, auf Ihre Gesundheit und Ihr Wohlbefinden zu achten. Pflegen Sie Ihre sozialen Kontakte und nehmen Sie sich Zeit für Entspannung. Der nächste Job ist bestimmt nicht mehr fern.

Fragen und Antworten

Was soll ich tun, wenn ich plötzlich arbeitslos werde?

Melden Sie sich so schnell wie möglich beim AMS an – am besten noch am selben Tag. Je früher Sie sich anmelden, desto früher beginnt Ihr Anspruch auf Arbeitslosengeld.

Wie hoch ist das Arbeitslosengeld in Österreich?

Das Arbeitslosengeld beträgt 55 % Ihres täglichen Nettoeinkommens aus dem letzten Beschäftigungsverhältnis. Die genaue Höhe hängt von Ihrem individuellen Verdienst ab und wird vom AMS berechnet.

Wie lange kann ich Arbeitslosengeld in Österreich beziehen?

Die Grundbezugsdauer beträgt 20 Wochen. Je nach Dauer Ihrer bisherigen Beschäftigung und Ihrem Alter kann sich dieser Zeitraum auf bis zu 52 Wochen verlängern.

Was passiert, wenn ich während der Arbeitslosigkeit krank werde?

Ihr Arbeitslosengeld wird pausiert und Sie erhalten ab dem vierten Krankstandstag Krankengeld in gleicher Höhe von der Österreichischen Gesundheitskasse. Wichtig: Melden Sie den Krankenstand sofort beim AMS und legen Sie ab dem ersten Tag eine ärztliche Bestätigung vor.

Muss ich mich nach einem Krankenstand wieder beim AMS melden?

Ja, Sie müssen sich am ersten Tag nach Ende des Krankenstandes sofort beim AMS zurückmelden. Die frühere Frist von einer Woche gilt nicht mehr. Das Arbeitslosengeld wird erst ab dem Tag der Wiedermeldung wieder ausbezahlt.

Darf ich neben dem Arbeitslosengeld dazuverdienen?

Seit 1. Jänner 2026 gelten beim Zuverdienst während der Arbeitslosigkeit sehr strenge Regeln. Ein geringfügiger Nebenverdienst ist nur noch in Ausnahmefällen erlaubt – etwa wenn Sie bereits vor der Arbeitslosigkeit mindestens 26 Wochen geringfügig beschäftigt waren und diese Tätigkeit fortführen. Jede Erwerbstätigkeit muss dem AMS gemeldet werden.

Habe ich als Zeitarbeitnehmer Anspruch auf Arbeitslosengeld?

Ja, sofern Sie die allgemeinen Voraussetzungen erfüllen – also ausreichend lange arbeitslosenversicherungspflichtig beschäftigt waren.

Was sind Postensuchtage und habe ich Anspruch darauf?

Postensuchtage geben Ihnen das Recht, während der Kündigungsfrist ein Fünftel Ihrer Wochenarbeitszeit für die Jobsuche zu nutzen – bei 38,5 Stunden sind das rund 7,7 Stunden pro Woche. Wichtig: Dieser Anspruch besteht nur, wenn der Arbeitgeber kündigt – nicht bei Eigenkündigung oder einvernehmlicher Auflösung.

Welche Unterstützung bietet das AMS bei der Jobsuche?

Das AMS bietet neben der finanziellen Unterstützung auch aktive Hilfe bei der Jobsuche – etwa durch Bewerbungstrainings, Weiterbildungen und Umschulungen. Diese Angebote sind kostenlos und können helfen, schneller wieder eine Anstellung zu finden.

Wo bekomme ich kostenlose Beratung, wenn ich arbeitslos werde?

Die Arbeiterkammer bietet allen Arbeitnehmern kostenlose Rechtsberatung zu Fragen rund um Arbeitslosigkeit an. Auch das AMS selbst steht für Fragen zur Verfügung – persönlich, telefonisch oder über das Online-Portal MeinAMS.

×
back-to-top Back to top