Fenstertage 2023

Wenn Sie noch nicht mit der Urlaubsplanung für das Jahr 2023 begonnen haben, wird es jetzt höchste Zeit: Denn die Feiertage 2023 fallen besonders günstig und mit etwas Geschick können Sie bis zu 95 Tage frei haben! Wir zeigen Ihnen, wie Sie das meiste aus Ihren Urlaubstagen herausholen und die Fenstertage 2023 effektiv ausnutzen.

Feiertage 2023 in Österreich

Die Österreicher lieben ihre Feiertage – mit 13 landesweit geltenden Feiertagen im Jahr haben Arbeitende hierzulande mit Abstand mehr gesetzliche arbeitsfreie Tage als etwa die deutsche (9 Tage) oder schweizerische Bevölkerung (4 Tage).

Bewegliche Feiertage wie Ostermontag oder Christi Himmelfahrt fallen jedes Jahr auf ein anderes Datum, aber einen fixen Wochentag. Das lange Osterwochenende oder der Fenstertag nach Christi Himmelfahrt (immer an einem Donnerstag) sind dadurch garantiert. Bei unbeweglichen Festtagen wie Weihnachten oder dem Nationalfeiertag heißt es Daumen drücken, dass die arbeitsfreien Tage nicht etwa auf ein Wochenende fallen.

Die Kalendergötter haben es besonders gut gemeint mit den Feiertagen 2023:

  • Neujahr: Sonntag, 1. Jänner 2023
  • Heilige Drei Könige: Freitag, 6. Jänner 2023
  • Ostermontag: Montag, 10. April 2023
  • Staatsfeiertag: Montag, 1. Mai 2023
  • Christi Himmelfahrt: Donnerstag, 18. Mai 2023
  • Pfingstmontag: Montag, 29. Mai 2023
  • Fronleichnam: Donnerstag, 8. Juni 2023
  • Mariä Himmelfahrt: Dienstag, 15. August 2023
  • Nationalfeiertag: Donnerstag, 26. Oktober 2023
  • Allerheiligen: Mittwoch, 1. November 2023
  • Mariä Empfängnis: Freitag, 8. Dezember 2023
  • Christtag: Montag, 25. Dezember 2023
  • Stefanitag: Dienstag, 26. Dezember 2023

Landesfeiertage 2023 in den österreichischen Bundesländern

Je nach dem Bundesland, in dem Sie arbeiten, dürfen Sie sich außerdem über einen zusätzlichen Feiertag zu Ehren des Landeschutzpatrons freuen. Allerdings gelten diese Festtage nicht als gesetzliche Feiertage – so sind Schulen, Ämter und Behörden geschlossen, ob Sie arbeitsfrei bekommen hängt jedoch von Ihrem Arbeitsgeber ab.

Regionale Feiertage 2023

  • St. Josef am 19. März in Kärnten, der Steiermark, Tirol und Vorarlberg
  • St. Florian am 4. Mai in Oberösterreich
  • St. Rupert am 24. September in Salzburg
  • Tag der Volksabstimmung am 10. Oktober in Kärnten
  • St. Martin am 11. November im Burgenland
  • St. Leopold am 15. November in Niederösterreich und Wien

Schulferien in den Bundesländern

Für Eltern von Kindern im Schulalter werden vor der Urlaubsplanung natürlich zuallererst die Schulferientermine des Jahres rot im Kalender markiert. Nicht alle Ferientermine gelten dabei für jedes Bundesland:

  • Die Weihnachtsferien gelten in ganz Österreich vom 24. Dezember 2022 bis 6. Jänner 2023
  • Die Semesterferien liegen in den Bundesländern unterschiedlich:
    6. bis 11. Februar 2023 in Niederösterreich und Wien
    13. bis 18. Februar 2023 in Burgenland, Kärnten, Salzburg, Tirol und Vorarlberg
    20. Bis 25. Februar 2023 in Oberösterreich und der Steiermark
  • Die Osterferien finden in allen Bundesländern vom 1. bis 10. April 2023 statt
  • Auch die Pfingstferien sind landesweit synchron vom 27. bis 29. Mai 2023
  • Bei den Sommerferien gibt es regionale Unterschiede:
    Kinder in Wien, Niederösterreich und im Burgenland haben vom 1. Juli bis 3. September 2023 schulfrei.
    In allen anderen Bundesländern dauern die Hauptferien vo 8. Juli bis 10. September 2023 an.

Mögliche Fenstertage 2023 und verlängerte Urlaube

Die sogenannten Fenstertage oder Zwickeltage sind die regulären Arbeitstage zwischen Feiertag und Wochenende. Urlaubsplanungs-Profis nehmen sich an diesen Tagen frei, um die maximale Urlaubslänge mit einer minimalen Anzahl an verbrauchten Urlaubstagen zu erreichen. Die dankbare Aufteilung der Festtage im Jahr 2023 schenkt den Österreichern bis zu 47 Fenstertage – da der Nationalfeiertag zum Beispiel auf Donnerstag, den 26. Oktober fällt, können Sie sich Freitag den 27. Oktober frei nehmen und vier Tage Kurzurlaub machen oder zusätzlich von 23. bis 25. Oktober Urlaub beantragen und für eine freie Woche nur vier Tage Urlaub verbrauchen.

Effektivste Fenstertage und Urlaubshighlights für 2023

Selbst wenn Sie in Teilzeit arbeiten und etwa einen Urlaubsanspruch von 20 Tagen haben, können Sie mit dem strategischen Einsatz von Fenstertagen 2023 insgesamt 51 freie Tagen herausholen. Wir haben uns angesehen, in welche Zeiträume Sie sich am besten freinehmen, um so viel Urlaub wie möglich am Stück zu genießen:

1. Frohes Neues mit 9 Urlaubstagen: 31. Dezember 2022 bis 8. Jänner 2023

Leider fällt Weihnachten 2022 auf ein Wochenende, dafür können Sie das neue Jahr mit 9 Urlaubstagen einläuten, wenn Sie sich vom 2. bis 5. Jänner freinehmen.

2. Langer Osterurlaub im April: 8. bis 16. April 2023

Ganze 9 Tage Urlaub mit der Familie steht in den Osterferien an, wenn Sie sich vom 8. bis 16. April vier Tage frei nehmen. Karfreitag am 7. April ist leider kein gesetzlicher Feiertag mehr.

3. Frühlingsfrei im Mai mit 9 freien Tagen: 13. bis 21. Mai 2023

Christi Himmelfahrt am Donnerstag, 18. Mai, ist ideal für eine vorsommerliche Pause – wenn Sie von 15. bis 17. Mai und am 19. Mai Urlaub beantragen, können Sie aus vier Urlaubstagen ganze 9 freie Tage am Stück zaubern.

4. Zwei Wochen Urlaub rund um Pfingsten und Fronleichnam: 27. Mai bis 11. Juni 2023

Aus 8 Urlaubstagen werden 16 freie Tage am Stück, wenn Sie nach Pfingstmontag und rund um Fronleichnam (8. Juni) Urlaub beantragen.

5. Herbstferien Maxipack mit 16 Urlaubstagen: 21. Oktober bis 5. November 2023

Da der Nationalfeiertag (26. Oktober) und Allerheiligen (1. November) auf Wochentage fallen, können Sie dem Herbstwetter mit dem Einsatz von 8 Urlaubstagen satte 16 Tage lang entfliehen.

6. Lange Weihnachtsferien 2023: 23. Dezember 2023 bis 7. Jänner 2024

Familienfest, Skiurlaub oder tropisches Neujahr – all das geht sich dank 16 möglicher freier Tage rund um Weihnachten, Silvester und Heilige Drei Könige aus. Nur 7 Urlaubstage müssen dafür beantragt werden.

Bewerbungsgespräche mit Zoom und Co.: Die besten Tipps

Immer mehr Unternehmen führen Bewerbungsgespräche mit Zoom und Co auch virtuell durch. Das birgt für Sie Chancen, aber auch Herausforderungen. Wir haben die wichtigsten Tipps, wie Sie Ihr virtuelles Vorstellungsgespräch meistern.

Die passende Software

Mit welcher Anwendung wird das Gespräch durchgeführt? Anbieter gibt es mittlerweile viele: Zoom, Microsoft Teams, Google Meet und viele andere haben jeweils unterschiedliche Voraussetzungen. Checken Sie schon bei der Einladung zum Gespräch, mit welchem Tool das Interview durchgeführt wird. Testen Sie vorab, ob Sie damit gut umgehen können und ob Ihr Computer und Internetverbindung fit genug für ein längeres Gespräch sind.

Die richtige Ausrüstung

Für Ihr Gespräch brauchen Sie eine gute Webcam und ein Mikrofon, das Ihre Stimme ansprechend aufnehmen und wiedergeben kann. Das geht mit einem Laptop, aber auch mit dem Smartphone oder dem Tablet.

Das beste Setting

Wo steht Ihr Rechner? Ist Ihr Hintergrund vorzeigbar oder sollten Sie vielleicht noch aufräumen? Gibt es genug Licht oder sollten Sie vielleicht zusätzliche Lampen aufstellen? Wählen Sie auf Ihrem Rechner die Funktion „Kamera“ aus und überprüfen Sie Ihr Bild – Sie sollen gut zu sehen sein und die Kamera etwa auf Augenhöhe haben. Ihr Gegenüber sollte das Gefühl haben, Ihnen mit normalem Abstand gegenüber zu sitzen.  Vergessen Sie nicht auf ausreichend Stromzufuhr und schließen Sie Ihr Gerät, wenn möglich, über Kabel ans Modem an.

Der optimale Hintergrund

Überlegen Sie bei der Auswahl Ihrer Sitzposition, was im Hintergrund zu sehen ist. Eine leere Wand oder ein Bücherregal im Hintergrund sind ideal. Ist das nicht möglich, können Sie bei den meisten Videokonferenz-Tools einen virtuellen Hintergrund nutzen. Achten Sie darauf, dass dieser passend zum Bewerbungsgespräch gewählt wird: Sonne, Strand und Meer sind zwar schön, aber im Bewerbungsgespräch unpassend.

Die richtige Kleidung

Auch beim Online-Gespräch gilt: Kleiden Sie sich so, als würden Sie persönlich zum Interview erscheinen. Da die Kamera Sie meist von der Hüfte aufwärts zeigt, reicht ein gepflegtes, dem Anlass entsprechendes Oberteil – so machen Sie von Anfang an einen guten Eindruck.

Blickkontakt

Schauen Sie während des Gesprächs möglichst direkt in die Kamera – nicht auf das Bild Ihres Gesprächspartners am Bildschirm. Nur so entsteht für Ihr Gegenüber der Eindruck von echtem Blickkontakt.

Wichtig: Eine gute Vorbereitung

Bereiten Sie sich für das Online-Bewerbungsgespräch genauso gut vor wie für einen persönlichen Vorstellungstermin. Notieren Sie sich Stichworte und Fragen auf Notizzetteln außerhalb des Kamerabereichs, so können Sie im Notfall schnell einen Blick darauf werfen. Natürlich können Sie wichtige Informationen während des Gesprächs auch selbst mitschreiben.

Achtung Aufnahme

Nehmen Sie sich ausreichen Zeit und suchen Sie sich für Ihr Bewerbungsgespräch einen ruhigen Platz. Schalten Sie Telefon, TV und Radio aus und schließen Sie die Fenster, um Nebengeräusche zu vermeiden. Kinder und Haustiere sollten nicht im Raum sein, an sich hat aber jeder Arbeitgeber Verständnis, wenn mal die eine oder andere Panne passiert und jemand durchs Bild huscht.

Was tun bei einer technischen Panne?

Trotz guter Vorbereitung kann die Verbindung einmal abbrechen oder die Kamera plötzlich nicht funktionieren. Speichern Sie daher vorab die Telefonnummer oder E-Mail-Adresse Ihres Gesprächspartners, damit Sie ihn im Notfall sofort kontaktieren können. Bleiben Sie ruhig – technische Probleme können beiden Seiten passieren und werden von den meisten Arbeitgebern mit Verständnis aufgenommen.

Fragen & Antworten

Ist ein Online-Bewerbungsgespräch genauso ernst zu nehmen wie ein persönliches?

Ja, ein Online-Bewerbungsgespräch ist ein vollwertiges Vorstellungsgespräch und sollte genauso sorgfältig vorbereitet werden. Kleidung, Auftreten und Vorbereitung auf Inhalte und Fragen sind genauso wichtig wie beim persönlichen Termin.

Welche Programme werden für Online-Bewerbungsgespräche am häufigsten verwendet?

Die meistgenutzten Plattformen sind Zoom, Microsoft Teams und Google Meet. Welches Tool verwendet wird, erfahren Sie in der Einladung zum Gespräch. Testen Sie es vorab, damit Sie am Tag des Gesprächs keine unangenehmen Überraschungen erleben.

Was soll ich beim Online-Bewerbungsgespräch anziehen?

Kleiden Sie sich so, als würden Sie persönlich zum Gespräch erscheinen – also gepflegt und dem Anlass entsprechend. Denken Sie daran, dass die Kamera Sie meist von der Hüfte aufwärts zeigt, und verzichten Sie auf Freizeitkleidung.

Wie stelle ich sicher, dass mein Hintergrund beim Video-Interview passt?

Wählen Sie einen aufgeräumten, ruhigen Hintergrund – eine neutrale Wand oder ein Bücherregal sind ideal. Falls das nicht möglich ist, können die meisten Videokonferenz-Tools einen virtuellen Hintergrund einblenden – achten Sie dabei auf eine seriöse Auswahl.

Worauf soll ich beim Blickkontakt im Online-Interview achten?

Schauen Sie möglichst direkt in die Kamera und nicht auf das Bild Ihres Gesprächspartners am Bildschirm. Nur so entsteht für Ihr Gegenüber der Eindruck von echtem Blickkontakt.

Was soll ich tun, wenn die Verbindung während des Gesprächs abbricht?

Speichern Sie vorab die Telefonnummer oder E-Mail-Adresse Ihres Gesprächspartners, damit Sie ihn im Notfall sofort erreichen können. Bleiben Sie ruhig – technische Probleme können beiden Seiten passieren und werden in der Regel mit Verständnis aufgenommen.

Darf der Arbeitgeber das Online-Bewerbungsgespräch aufzeichnen?

Eine Aufzeichnung ohne Ihre ausdrückliche Zustimmung ist datenschutzrechtlich nicht zulässig. Fragen Sie zu Beginn des Gesprächs nach, ob eine Aufzeichnung stattfindet, und stimmen Sie nur zu, wenn Sie damit einverstanden sind.

Welche technischen Voraussetzungen brauche ich für ein Online-Interview?

Sie benötigen eine stabile Internetverbindung, eine funktionierende Webcam und ein Mikrofon. Schließen Sie Ihr Gerät wenn möglich über ein Kabel ans Modem an und stellen Sie sicher, dass der Akku geladen oder das Gerät am Strom angeschlossen ist.

Darf ich mir beim Online-Bewerbungsgespräch Notizen machen?

Ja, notieren Sie sich Stichworte und wichtige Fragen auf Zetteln außerhalb des Kamerabereichs. Das ist beim Online-Interview ein klarer Vorteil gegenüber dem persönlichen Gespräch und vollkommen akzeptabel.

Wie früh soll ich mich für das Online-Gespräch einloggen?

Loggen Sie sich zwei bis drei Minuten vor dem vereinbarten Termin ein – nicht zu früh, aber auf keinen Fall zu spät. So zeigen Sie Pünktlichkeit und haben noch einen Moment, um Kamera und Mikrofon ein letztes Mal zu prüfen.

Neustart für Ihre Karriere: So orientieren Sie sich beruflich neu

Eine Karriere ist keine statische Sache, sondern entwickelt sich, während Sie neue Fähigkeiten und Erfahrungen sammeln. Wenn Sie jedoch das Gefühl haben, in eine Sackgasse geraten zu sein, ist es möglicherweise an der Zeit für eine Neustart für Ihre Karriere.

Ganz gleich, ob Sie eine neue Herausforderung suchen, mehr Geld verdienen wollen oder einfach nur einen Job wollen, der besser zu Ihnen passt: Ein Berufswechsel kann eine großartige Möglichkeit sein, Ihr Leben zu verbessern – aber nur, wenn Sie Ihren Karrierewechsel mit offenen Augen angehen. Wir verraten Ihnen, wie Sie sich beruflich verändern, egal, ob Sie frisch von der Uni kommen oder mitten in der Karriere umsteigen.

Der richtige Zeitpunkt für eine berufliche Veränderung

Es gibt keine einheitliche Antwort auf die Frage, wann man sich beruflich verändern sollte. Manchen Menschen fällt die Entscheidung leicht, während andere jahrelang mit ihr ringen. Letztlich hängt der beste Zeitpunkt für einen Wechsel von den Umständen jedes Einzelnen ab.

Es gibt jedoch ein paar allgemeine Richtlinien, die bei der Entscheidung hilfreich sein können: Zunächst sollten Sie sich etwas Zeit nehmen, um darüber nachzudenken, was Sie von Ihrer Karriere erwarten. Wenn Sie schon seit einiger Zeit mit dem Gedanken spielen, sich in einem neuen Bereich oder einer neuen Branche zu engagieren, könnte es sich lohnen, diese Optionen zu erkunden.

Auch wenn Sie das Gefühl haben, dass Sie in Ihrer jetzigen Rolle feststecken oder unglücklich sind, ist es vielleicht an der Zeit für eine Veränderung. Wenn in Ihrer Branche größere Veränderungen stattfinden oder es zu Entlassungen kommt, könnte es klug sein, sich nach einem neuen Job umzusehen. Manchmal kann ein Karrierewechsel auch eine Möglichkeit sein, mehr Geld zu verdienen oder in eine Position mit mehr Verantwortung zu wechseln.

Beruflich verändern: Aber in welche Richtung?

Es gibt viele Faktoren, die Sie bei Ihrer Entscheidung für eine berufliche Veränderung berücksichtigen sollten. Machen Sie eine ehrliche Bestandsaufnahme Ihrer derzeitigen Situation: Fühlen Sie sich in Ihrer derzeitigen Rolle gelangweilt oder unterfordert? Haben Sie eine klare Vorstellung davon, was Sie als Nächstes tun möchten?

Nehmen Sie sich Zeit, um verschiedene Optionen zu prüfen, bevor Sie eine endgültige Entscheidung treffen. Wollen Sie nur den Job wechseln oder gleich die ganze Branche? Sobald Sie ein besseres Gefühl dafür haben, wonach Sie suchen, können Sie verschiedene Branchen und Berufe recherchieren, die Ihren Interessen und Fähigkeiten entsprechen. Sprechen Sie mit Menschen, die bereits in Ihrem Interessengebiet arbeiten, um ein besseres Gefühl für die tägliche Realität zu bekommen.

Und schließlich sollten Sie auf Ihr Gefühl vertrauen: Wenn sich etwas richtig anfühlt, ist es das wahrscheinlich auch.

So orientieren Sie sich beruflich neu

  1. Bewerten Sie Ihre Fähigkeiten und Interessen:
    Der erste Schritt besteht darin, eine Bestandsaufnahme Ihrer Fähigkeiten und Interessen vorzunehmen. Worin sind Sie gut? Welche Art von Arbeit reizt und begeistert Sie? Sobald Sie ein besseres Gefühl für Ihre Stärken, Werte und Leidenschaften haben, können Sie Ihre Optionen eingrenzen.
  2. Stellen Sie Nachforschungen an:
    Wenn Sie sich nicht sicher sind, welche Berufe zu Ihnen passen könnten, sprechen Sie mit Menschen in Ihrem Umfeld, die Jobs haben, an denen Sie interessiert sind. Je mehr Informationen Sie haben, desto besser sind Sie in der Lage, eine Entscheidung zu treffen.
  3. Sammeln Sie Erfahrung:
    Versuchen Sie, wenn möglich, Erfahrungen in dem Bereich oder der Branche zu sammeln, für die Sie sich interessieren, bevor Sie einen kompletten Berufswechsel vornehmen. Das könnte bedeuten, dass Sie sich ehrenamtlich engagieren, einen Nebenjob annehmen oder ein Praktikum absolvieren. Wenn Sie einen Fuß in die Tür bekommen, können Sie nicht nur besser einschätzen, ob das Feld das Richtige für Sie ist, es wird Ihnen auch den Übergang erleichtern, da Sie bereits über Erfahrung verfügen.
  4. Seien Sie realistisch:
    Es ist wichtig, dass Sie realistische Erwartungen an Ihre neue Karriere haben. Wenn Sie erwarten, dass es vom ersten Tag an perfekt passt, werden Sie wahrscheinlich enttäuscht sein. Es kann einige Zeit dauern, bis Sie sich an Ihre neue Rolle gewöhnt haben, und das ist in Ordnung.
  5. Bleiben Sie hartnäckig:
    Ein Karrierewechsel kann schwierig sein, und es wird zweifellos Hindernisse auf dem Weg geben. Wenn Sie jedoch beharrlich und positiv bleiben, werden Sie in Ihrem neuen Bereich Erfolg haben.

Neuer Job, neues Ich

Eine berufliche Neuorientierung kann ein großes Unterfangen sein. Wenn sie aber gut durchdacht und sorgfältig geplant ist, kann sie auch sehr lohnend sein. Wenn Sie also das Gefühl haben, in Ihrer derzeitigen Situation festzustecken, scheuen Sie sich nicht, andere Möglichkeiten zu erkunden und einen Wechsel vorzunehmen. Wer weiß? Vielleicht finden Sie gerade Ihren Traumjob.

Ein Karrierewechsel ist eine Chance, neu anzufangen und Dinge zu erreichen, die Sie nie für möglich gehalten hätten. Das Wichtigste ist, dass Sie sich selbst treu bleiben: Nur Sie wissen, was Sie beruflich glücklich und erfüllt macht. Vertrauen Sie auf Ihren Instinkt – und bringen Sie Ihre Karriere damit weiter voran.

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E-Learning: So bilden Sie sich digital weiter

Das Internet hat die Art und Weise, wie wir leben und arbeiten, drastisch verändert. Wenn Sie in der Vergangenheit etwas Neues lernen wollten, mussten Sie einen Kurs besuchen oder ein Lehrbuch kaufen. Jetzt gibt es online unzählige Ressourcen für jeden, der etwas Neues lernen möchte. Wir zeigen Ihnen, wie Sie mit E-Learning beginnen und sich gezielt weiterbilden können.

Was ist E-Learning?

E-Learning kann im weitesten Sinne als jede Art von Lernen definiert werden, das mit elektronischen Geräten wie Computern, Tablets oder Smartphones stattfindet. Es ist im Wesentlichen eine Form des Fernunterrichts: Das bedeutet, dass Sie nicht an einem bestimmten Ort am Unterricht teilnehmen müssen, sondern Ihr Studium überall absolvieren können.

Solange Sie einen Internetzugang haben, können Sie sich in Ihr Konto einloggen und mit dem Lernen beginnen. Das bietet Ihnen mehr Flexibilität, Komfort und Interaktivität.

Für wen ist E-Learning geeignet?

In vielerlei Hinsicht ist E-Learning die perfekte Lösung für viel beschäftigte Erwachsene, die sich weiterbilden möchten, aber keine Zeit für traditionelle Präsenzkurse haben. E-Learning bietet ein flexibleres Lernumfeld, da die Studierenden die Kursarbeiten zu den Zeiten und an den Orten erledigen können, die für sie am günstigsten sind. Dies ist besonders für Studierende und Menschen, die berufliche und familiäre Verpflichtungen unter einen Hut bringen müssen, ideal.

Ein weiterer Vorteil von digitalem Lernen ist, dass es auf die individuellen Bedürfnisse jedes einzelnen Schülers zugeschnitten werden kann. So können Sie etwa Audioversionen von Texten nutzen, wenn Sie nicht gerne lesen, und Aufgaben in Ihrem eigenen Tempo bearbeiten.

Was brauchen Sie für E-Learning?

Ein Platz für digitales Lernen findet sich überall und rasch: Neben einem Computer oder Laptop brauchen Sie meist eine zuverlässige Internetverbindung und ein gutes Headset oder Mikrofon, um an interaktiven Kursen teilzunehmen. Auch eine vernünftige Webcam erleichtert das digitale Lernen.

Formen von E-Learning

Es gibt verschiedene Arten von E-Learning, jede mit ihren eigenen Vor- und Nachteilen.

Blended Learning

Blended Learning ist eine Unterrichtsstrategie, die Online- und Präsenzunterricht kombiniert. Dieser Ansatz bietet Studenten die Flexibilität und den Komfort des Online-Lernens mit der persönlichen Interaktion und Anleitung eines Präsenzunterrichts.

Flipped Classroom

Eine Form des gemischten Lernens ist das sogenannte „flipped classroom“. In einem Flipped Classroom sehen sich die Studierenden außerhalb des Unterrichts Vorlesungen an oder lesen Aufgaben online und nutzen dann die Unterrichtszeit, um einzeln oder in kleinen Gruppen an Projekten oder Problemen zu arbeiten. Dieser Ansatz ermöglicht es den Schülern, in ihrem eigenen Tempo zu lernen und Konzepte nach Bedarf zu wiederholen. Außerdem wird die Unterrichtszeit für interaktive Aktivitäten genutzt, die zu Diskussionen führen und ein tieferes Verständnis fördern.

Webinar

An Webinaren nimmt in der Regel eine kleine Gruppe von Personen teil, die in Echtzeit miteinander und mit dem Referenten interagieren können. Dies ermöglicht eine persönlichere Lernerfahrung, da die Teilnehmer Fragen stellen und sofort Feedback erhalten können. Zudem können Webinare aufgezeichnet und in Ruhe später angesehen werden, was sie zu einer idealen Möglichkeit macht, zeitversetzt zu lernen.

E-Learning Kurs

E-Learning-Kurse können im Selbststudium oder unter Anleitung eines Lehrers durchgeführt werden. Sie beinhalten eine Vielzahl von Methoden wie Video, Audio, Text und Animation und ermöglichen eine flexible Zeiteinteilung.

Lernvideo

Ein Lernvideo kann Ihr Verständnis für ein Thema grundlegend verbessern: So sehen Sie direkt, wie Konzepte in der realen Welt angewandt werden, und können von Experten auf dem Gebiet hören.

Lern-App

Mit einer App können Sie Ihr Lernen mitnehmen, wo immer Sie hingehen, und sich aktiv am Lernen beteiligen, indem Sie Quizfragen, Spiele und andere Aktivitäten erledigen. Zudem erhalten Sie Feedback in Echtzeit, was Ihnen hilft, Verbesserungsbedarf schnell zu erkennen.

Vorteile von E-Learning

Einer der größten Vorteile von E-Learning ist, dass es flexibel ist: Sie können in Ihrem eigenen Tempo und in Ihrer eigenen Zeit lernen. Das bedeutet, dass Sie das Lernen in Ihren vollen Terminkalender einbauen können, ohne dass Sie Zeit für traditionelle Präsenzveranstaltungen aufbringen müssen.

Zudem ist E-Learning oft fesselnder als herkömmliche Methoden, da es multimediale Ressourcen nutzt, die Ihre Aufmerksamkeit besser binden können. Und da Sie von überall auf der Welt auf E-Learning-Ressourcen zugreifen können, ist es eine großartige Möglichkeit, neue Kulturen und Erfahrungen kennenzulernen.

Ebenso bietet E-Learning aber noch weitere Vorteile:

Zugänglichkeit:

Auf E-Learning kann von fast überall und zu jeder Zeit zugegriffen werden. Egal, ob Sie zu Hause sind, auf Reisen oder am Strand entspannen, Sie können sich bei Ihrer bevorzugten E-Learning-Plattform anmelden und etwas Neues lernen.

Flexibilität:

Mit E-Learning können Sie wählen, wann und wo Sie lernen. Sie können sich bestimmte Zeiten am Tag oder in der Woche vornehmen, um Aufgaben und Tests zu erledigen.

Kostenersparnis:

Im Vergleich zu traditionellen Lehrmethoden ist E-Learning viel billiger. Viele Universitäten bieten inzwischen Kurse komplett online an, die wenig oder gar nichts kosten. Und da beim E-Learning keine Reisekosten und kein Platz im Klassenzimmer anfallen, können Sie bei Dingen wie Benzin und Parkgebühren Geld sparen.

SWF und AMS-Förderungen:

Für Zeitarbeitskräfte in Österreich gibt es zusätzliche Förderungsmöglichkeiten: Der Sozial- und Weiterbildungsfonds (SWF) übernimmt die Kurskosten für eine Vielzahl an Weiterbildungen, darunter auch Online-Kurse. Das AMS fördert ebenfalls viele E-Learning-Angebote im Rahmen seiner Weiterbildungsbeihilfe. Erkundigen Sie sich direkt beim SWF oder beim AMS, welche Online-Kurse förderfähig sind.

Bequemlichkeit:

E-Learning-Plattformen ermöglichen Ihnen die Interaktion mit Lehrkräften und Mitschülern über Chatrooms, Foren, Blogs, Wikis und soziale Medien. Diese Funktionen bieten eine bequeme Methode der Kommunikation zwischen Ihnen und anderen Teilnehmern des gleichen Kurses.

Selbstgesteuertes Lernen:

Einer der Hauptvorteile von E-Learning ist, dass Sie selbst entscheiden, wann und wie schnell Sie lernen. Da Sie die Geschwindigkeit, mit der Sie durch die Lektionen und Übungen gehen, selbst bestimmen, können Sie Ihre Lernerfahrung an Ihren Zeitplan anpassen.

Personalisierte Lernerfahrung:

E-Learning bietet eine personalisierte Lernumgebung. Die Lehrkräfte können Hausaufgaben, Tests und Prüfungen auf der Grundlage der individuellen Bedürfnisse zuweisen. Sie können auch Ihre Leistungen überwachen und Ihnen Feedback zu verbesserungswürdigen Bereichen geben.

Soziale Unterstützung:

E-Learning-Plattformen bieten Möglichkeiten zur Interaktion mit Gleichaltrigen und Lehrkräften. Einige Plattformen ermutigen Studierende sogar dazu, Gruppen zu bilden und gemeinsam an Projekten zu arbeiten.

Interaktivität:

E-Learning ermöglicht Ihnen, Fragen zu stellen, Ideen auszutauschen und sich an Diskussionen über die im Unterricht behandelten Themen zu beteiligen. Sie können auch an Live-Chats mit Dozenten und anderen Studierenden teilnehmen.

Zusammenarbeit:

E-Learning-Plattformen ermöglichen es Ihnen, mit anderen Studierenden auf der ganzen Welt in Kontakt zu treten. Über Diskussionsforen, Blogs und Message Boards können Sie mit Kommilitonen, Lehrern und Professoren kommunizieren.

Individuell anpassbare Lernpfade:

Mit E-Learning können Sie Ihren Lernpfad individuell gestalten. Sie können in Ihrem eigenen Tempo vorankommen und Abschnitte überspringen, die für Sie nicht relevant sind.

Kontinuierliche Weiterbildung:

E-Learning-Plattformen helfen Ihnen, über Branchentrends und Entwicklungen auf dem Laufenden zu bleiben. Indem Sie sich über Änderungen in der Technologie, den Geschäftspraktiken und der Gesetzgebung auf dem Laufenden halten, können Sie Ihr Wissen und Ihre Fähigkeiten weiter ausbauen.

Berufliche Entwicklung:

E-Learning kann Ihnen helfen, berufliche Fähigkeiten zu entwickeln und wertvolle Berufserfahrung zu sammeln. Unternehmen erkennen zunehmend, wie wichtig es ist, Mitarbeiter in neuen Technologien und Branchen zu schulen.

Beruflicher Aufstieg:

E-Learning kann zu einem beruflichen Aufstieg führen. Als Angestellter können Sie innerhalb Ihres Unternehmens aufsteigen, indem Sie die Vorteile der internen Programme des Unternehmens nutzen. Ferner bieten viele Arbeitgeber externe Schulungsprogramme an, mit denen Sie Ihre technischen Fähigkeiten verbessern und sich auf künftige Positionen vorbereiten können.

So bilden Sie sich mit E-Learning gezielt weiter

1. Legen Sie fest, was Sie lernen möchten. Es ist wichtig, dass Sie ein klares Ziel vor Augen haben, bevor Sie Ihre E-Learning-Reise beginnen. Wenn Sie wissen, was Sie lernen möchten, können Sie leichter Ressourcen finden, die Ihnen helfen, Ihr Ziel zu erreichen.

2. Finden Sie zuverlässige Quellen. Das bedeutet, dass Sie Dinge wie die Referenzen des Autors, das Datum der Veröffentlichung und die Frage, ob die Informationen kürzlich aktualisiert wurden, überprüfen sollten.

3. Machen Sie einen Plan. Etwas Neues zu lernen kann überwältigend sein, besonders wenn Sie versuchen, alles auf einmal zu tun. Deshalb ist es wichtig, sich einen Plan zu machen und Ihre Ziele in kleinere Teile aufzuteilen. So können Sie sich besser auf jede einzelne Aufgabe konzentrieren und vermeiden, dass Sie sich überfordert fühlen.

4. Nehmen Sie sich Zeit für E-Learning. Wie alles im Leben erfordert auch das E-Learning Zeit und Mühe. Um Fortschritte zu machen, müssen Sie sich wenn möglich jeden Tag Zeit für das Lernen nehmen. Schalten Sie während dieser Zeit Ablenkungen wie Ihr Telefon und Ihre E-Mails aus, damit Sie sich auf die anstehende Aufgabe konzentrieren können.

5. Seien Sie geduldig mit sich selbst. Etwas Neues zu lernen, braucht Zeit und Geduld. Erwarten Sie nicht, dass Sie vom ersten Tag an ein Experte sind – die meisten Menschen benötigen Monate (oder sogar Jahre) der Übung, bevor sie etwas Neues beherrschen.

E-Learning-Plattformen

Um den Einstieg zu erleichtern, hier eine Auswahl bewährter Plattformen:

  • erwachsenenbildung.at – die österreichische Weiterbildungsdatenbank mit Tausenden Kursen, auch online, viele davon gefördert
  • WIFI Online (wifi.at) – Kurse der Wirtschaftskammern, viele als E-Learning verfügbar
  • BFI Online (bfi.at) – berufsbegleitende Weiterbildung mit Online-Angeboten
  • LinkedIn Learning – besonders geeignet für berufliche Weiterbildung in IT, Kommunikation und Business
  • YouTube – kostenlose Lernvideos zu nahezu jedem Thema, gut als Einstieg

So nutzen Sie E-Learning für Ihre Karriere

E-Learning wird immer beliebter, weil es Flexibilität, Zugänglichkeit und Erschwinglichkeit bietet. Zu den wichtigsten Vorteilen gehören die Möglichkeit, jederzeit und überall zu lernen, der unbegrenzte Zugang zu Informationen und die Einsparung von Zeit und Geld.

Wer digital lernt, kann sich zu einer Vielzahl von Themen weiterbilden – und das ganz bequem von zu Hause aus. Das verschafft nicht nur Ihrer Karriere den entscheidenden Vorsprung, sondern bietet Ihnen die Möglichkeit, auch privat neue Fähigkeiten dazuzulernen.

Fragen und Antworten

Was ist E-Learning?

E-Learning bezeichnet jede Form des Lernens, die mit elektronischen Geräten wie Computer, Tablet oder Smartphone stattfindet, meist über das Internet. Es ermöglicht flexibles, ortsunabhängiges Lernen im eigenen Tempo.

Für wen eignet sich E-Learning?

E-Learning eignet sich für alle, die sich beruflich weiterbilden möchten, aber keine Zeit für Präsenzkurse haben. Besonders praktisch ist es für Menschen mit unregelmäßigen Arbeitszeiten oder wechselnden Einsatzorten – etwa Zeitarbeitnehmer.

Was brauche ich für E-Learning?

In der Regel reichen ein Computer, Tablet oder Smartphone sowie eine stabile Internetverbindung. Für interaktive Kurse oder Webinare ist zusätzlich ein Headset oder Mikrofon empfehlenswert.

Welche E-Learning-Formen gibt es?

Die häufigsten Formen sind Online-Kurse mit Videos und Tests, Webinare in Echtzeit, Blended Learning als Kombination aus Online- und Präsenzunterricht sowie Lern-Apps für das mobile Lernen unterwegs.

Sind E-Learning-Kurse kostenlos?

Viele Plattformen wie zum Beispiel YouTube bieten kostenlose Inhalte an. Für zertifizierte Kurse fallen meist Gebühren an – diese können jedoch über das AMS oder den Sozial- und Weiterbildungsfonds (SWF) gefördert werden.

Werden E-Learning-Kurse vom AMS gefördert?

Ja, das AMS fördert viele Online-Weiterbildungen im Rahmen seiner Weiterbildungsbeihilfe. Klären Sie vorab mit Ihrer AMS-Beraterin oder Ihrem AMS-Berater, welche Kurse förderfähig sind.

Kann ich als Zeitarbeitskraft E-Learning-Kurse über den SWF finanzieren?

Ja, der Sozial- und Weiterbildungsfonds (SWF) übernimmt die Kurskosten für eine Vielzahl an Weiterbildungen, darunter auch viele Online-Kurse. Informieren Sie sich direkt beim SWF über förderfähige Angebote.

Wie finde ich den richtigen E-Learning-Kurs für mich?

Überlegen Sie zunächst, welche Fähigkeiten Sie für Ihren Beruf oder Ihre Karriereziele benötigen. Die österreichische Weiterbildungsdatenbank erwachsenenbildung.at bietet eine gute Übersicht über geförderte Online-Kurse in Österreich.

Sind E-Learning-Zertifikate von Arbeitgebern anerkannt?

Das hängt vom Anbieter ab. Zertifikate von renommierten Plattformen wie Coursera, LinkedIn Learning oder WIFI werden von vielen Arbeitgebern anerkannt. Für berufsrelevante Qualifikationen empfehlen sich Kurse mit offiziell anerkannten Abschlüssen.

Wie bleibe ich beim E-Learning motiviert?

Setzen Sie sich konkrete, erreichbare Lernziele und planen Sie feste Lernzeiten in Ihren Alltag ein. Kleine Fortschritte regelmäßig zu feiern und sich mit anderen Lernenden auszutauschen hilft, die Motivation langfristig aufrechtzuerhalten.

Bei der Arbeit Nein sagen – ohne Ihrer Karriere zu schaden

Irgendwann im Laufe Ihrer Karriere werden Sie mit einer Situation konfrontiert werden, in der Sie Nein sagen müssen. Vielleicht bittet Sie Ihr Chef, eine zusätzliche Schicht zu übernehmen, obwohl Sie sich eigentlich frei nehmen wollten. Oder ein Kollege bittet Sie, für ihn einzuspringen, obwohl Sie bereits wissen, dass Sie mit der Arbeit überfordert sein werden. Wir zeigen Ihnen, wie Sie auf professionelle Art und Weise bei der Arbeit Nein sagen.

Zu wissen, wann und wie man bei der Arbeit Nein sagen sollte, kann schwierig sein. Einerseits wollen Sie nicht den Eindruck erwecken, dass Sie sich nicht abgrenzen können und jede Anfrage widerstandslos annehmen. Andererseits wollen Sie aber auch nicht so strikt sein, dass Sie als unkooperativ oder schwierig in der Zusammenarbeit gelten. Das richtige Gleichgewicht zu finden ist wichtig, wenn Sie in Ihrer Karriere vorankommen wollen.

Warum ein „Nein“ manchmal schwierig ist

Für viele von uns kann es unglaublich schwierig sein, Nein zu sagen. Ganz gleich, ob wir die Bitte eines Freundes oder Kollegen ablehnen, eine Einladung ausschlagen oder ein verlockendes Angebot ausschlagen, oft finden wir nicht die richtigen Worte.

Dafür gibt es eine Reihe von Gründen. Erstens haben wir vielleicht Angst, die andere Person zu enttäuschen oder zu verärgern. Zweitens machen wir uns vielleicht Sorgen, dass ein „Nein“ unserer Beziehung schaden könnte. Drittens fühlen wir uns vielleicht schuldig oder egoistisch, weil wir unsere eigenen Bedürfnisse über die des anderen stellen. Und viertens wollen wir vielleicht einfach keinen Ärger machen.

Letztendlich ist es jedoch wichtig, sich daran zu erinnern, dass wir es nicht immer allen recht machen können. Das ist auch in Ordnung. Wenn wir lernen, häufiger Nein zu sagen, können wir anfangen, bessere Grenzen zu setzen und unsere Zeit und Energie besser zu kontrollieren.

Warum ist es wichtig, auch mal Nein zu sagen?

Wir werden ständig mit Anfragen bombardiert, sei es von unserem Chef, unseren Kollegen, unseren Freunden oder sogar von Fremden. Und oft fühlen wir uns verpflichtet, ja zu sagen, auch wenn wir eigentlich Nein sagen möchten. Aber warum ist es so wichtig, Nein sagen zu können?

Zum einen kann das ständige Ja-Sagen überwältigend sein und zum Burnout führen. Nehmen Sie ständig mehr auf sich, als Sie bewältigen können, werden Sie schnell gestresst und nachtragend. Lernen Sie, Nein zu sagen, können Sie gesunde Grenzen schaffen und Ihre geistige Gesundheit schützen. Sagen Sie zu allem Ja, kann das Sie auch davon abhalten, Ihre eigenen Ziele und Träume zu verfolgen. Stellen Sie immer die Bedürfnisse anderer Menschen in den Vordergrund, werden Sie nie Zeit für Ihre eigenen Projekte und Interessen haben. Lernen Sie also, Nein zu sagen, können Sie sich auf das konzentrieren, was Ihnen wirklich wichtig ist.

Und schließlich kann die Unfähigkeit, Nein zu sagen, Ihren Beziehungen schaden. Wenn Sie immer jede Bitte annehmen, werden Sie von anderen ausgenutzt. Sie erwarten vielleicht, dass Sie immer verfügbar sind, auch wenn es Ihnen nicht passt. Wenn Sie aber lernen, Grenzen zu setzen und Nein zu sagen, wenn es nötig ist, wird man Sie respektieren – und das wiederum verbessert Ihre Beziehungen, sowohl privat als auch am Arbeitsplatz.

Im Job Nein sagen

Es kann schwierig sein, Nein zu sagen, aber es ist die Mühe wert. Indem Sie durchsetzungsfähig sind und Grenzen setzen, können Sie Ihre Zeit und Energie vor unerwünschten Forderungen schützen. Hier sind einige Tipps, wie Sie bei der Arbeit Nein sagen können, ohne Ihre Karriere zu gefährden:

Bleiben Sie hart, aber respektvoll

Wenn Sie „Nein“ sagen, ist es wichtig, einen respektvollen Ton zu wahren. Sie wollen nicht wütend oder konfrontativ wirken. Gleichzeitig wollen Sie aber auch nicht den Eindruck erwecken, dass Sie unsicher sind oder dass Sie Ihre Meinung ändern könnten, wenn jemand Sie genug unter Druck setzt. Seien Sie selbstbewusst und überzeugt von Ihrer Entscheidung, aber achten Sie darauf, nicht zu aggressiv zu sein.

Bieten Sie eine alternative Lösung an

Wenn Sie eine bestimmte Bitte ablehnen, versuchen Sie, eine alternative Lösung anzubieten, mit der Sie trotzdem das erreichen können, was Ihr Chef sich erhofft. Wenn Ihr Chef Sie zum Beispiel bittet, länger zu bleiben, um ein Projekt zu beenden, könnten Sie etwas sagen wie: „Ich kann heute Abend nicht länger bleiben, aber ich kann morgen früh kommen.“ Indem Sie eine alternative Lösung anbieten, zeigen Sie, dass Sie immer noch bereit sind, einen Weg zu finden, die Arbeit zu erledigen – nur eben zu Ihren eigenen Bedingungen.

Seien Sie transparent, was Ihre Arbeitsbelastung angeht

Wenn Sie sich bereits überfordert fühlen, ist es am besten, wenn Sie Ihrem Chef gegenüber offen damit umgehen. Vielleicht kann er einen Teil Ihrer Arbeitslast umverteilen oder Ihnen in naher Zukunft eine Pause gönnen. Wenn Sie jedoch ständig „Nein“ sagen, weil Sie überlastet sind, wird Ihr Chef vielleicht an Ihrer Fähigkeit zweifeln, Ihre Arbeit zu bewältigen

Nehmen Sie es nicht persönlich

Wenn Sie eine Anfrage ablehnen, ist es wichtig, dass Sie die Sache nicht persönlich nehmen. Wenn Ihr Chef Sie bittet, etwas zu tun, was Sie wirklich nicht tun wollen, widerstehen Sie dem Drang, etwas zu sagen wie: „Ich bin mit Ihren Methoden nicht einverstanden“ oder „Das ist nicht mein Fachgebiet“. Legen Sie stattdessen einfach ruhig und respektvoll Ihren Fall dar. Denken Sie daran, dass es nicht darum geht, einen Streit zu gewinnen, sondern einen Weg zu finden, der für alle Beteiligten funktioniert.

Nein sagen nützt Ihrer Karriere – wenn Sie es richtig machen

In vielen Fällen ist die Fähigkeit, Nein zu sagen, genauso wichtig wie die Fähigkeit, ja zu sagen. Wenn Sie immer zu jeder Anfrage Ja sagen, sind Sie schnell überfordert und leisten am Ende schlechte Arbeit. Zu lernen, auf diplomatische Weise Nein zu sagen, ist eine wesentliche Fähigkeit für jeden, der eine verantwortungsvolle Position innehat.

Bei der Arbeit „Nein“ zu sagen, kann schwierig sein, aber es ist wichtig zu wissen, wie man es macht, ohne seine Karriere zu gefährden. Bleiben Sie hart, aber respektvoll, bieten Sie eine alternative Lösung an, wann immer dies möglich ist, und widerstehen Sie dem Drang, die Sache persönlich zu nehmen.

Welchen Ansatz Sie auch wählen, es ist wichtig, dass Sie ruhig und höflich bleiben. Denken Sie daran, dass es nicht darum geht, die andere Person zu verärgern oder zu verärgern – es geht lediglich darum, Ihren Standpunkt klar und respektvoll darzulegen. Mit etwas Übung werden Sie bald die Kunst beherrschen, in jeder Situation Nein zu sagen – ohne Ihr Gegenüber vor den Kopf zu stoßen.

Fragen und Antworten

Warum fällt es vielen Menschen schwer, bei der Arbeit Nein zu sagen?

Häufig steckt dahinter die Angst, andere zu enttäuschen, als unkooperativ zu gelten oder die eigene Stelle zu gefährden. Dabei ist die Fähigkeit, eigene Grenzen zu kommunizieren, ein Zeichen von Professionalität, nicht von Schwäche.

Schadet es meiner Karriere, wenn ich Nein sage?

Nein, wenn es respektvoll und begründet geschieht, kann ein klares Nein sogar Respekt erzeugen. Wer sich klar ausdrückt und realistische Grenzen setzt, gilt oft als verlässlicher und professioneller als jemand, der alles annimmt und dann überfordert ist.

Wie sage ich Nein, ohne unhöflich zu wirken?

Bleiben Sie ruhig und respektvoll, erklären Sie kurz Ihre Situation und bieten Sie wenn möglich eine Alternative an. Ein gut formuliertes Nein klingt zum Beispiel so: „Ich kann das aktuell nicht übernehmen, aber ich könnte es nächste Woche angehen.“

Darf ich Überstunden grundsätzlich ablehnen?

Überstunden, die zu einer Tagesarbeitszeit von mehr als 10 Stunden oder einer Wochenarbeitszeit von mehr als 50 Stunden führen würden, dürfen Sie ohne Angabe von Gründen ablehnen.

Was tue ich, wenn mein Vorgesetzter mein Nein nicht akzeptiert?

Bleiben Sie ruhig und wiederholen Sie Ihre Position sachlich. Wenn der Druck anhält, können Sie den Betriebsrat oder – als Zeitarbeitnehmer – Ihre Zeitarbeitsfirma einschalten. Niemand darf Sie wegen einer rechtmäßigen Ablehnung benachteiligen.

Wie hilft Nein-Sagen gegen Burnout?

Wer dauerhaft mehr übernimmt als er bewältigen kann, läuft Gefahr, auszubrennen. Klare Grenzen schützen Ihre Energie, Ihre Gesundheit und letztendlich auch Ihre Leistungsfähigkeit und damit Ihre Karriere langfristig.

Soll ich beim Nein immer eine Begründung liefern?

Eine kurze Erklärung ist in den meisten Fällen hilfreich und wirkt professioneller als ein bloßes Nein. Sie müssen aber keine ausführliche Rechtfertigung liefern – eine sachliche, kurze Erklärung reicht in der Regel vollkommen aus.

Wie sage ich Nein zu Kollegen, ohne die Beziehung zu belasten?

Zeigen Sie Verständnis für die Bitte und erklären Sie ehrlich, warum Sie nicht helfen können. Ein freundliches „Ich würde gerne helfen, bin aber gerade selbst ausgelastet“ wirkt respektvoller als ein ausweichendes Schweigen.

Gibt es Situationen, in denen ich rechtlich Nein sagen darf?

Ja, bei Überstunden, die die gesetzlichen Grenzen überschreiten würden, sowie bei ernstem und unmittelbarem Gesundheits- oder Lebensrisiko. In diesen Fällen ist ein Nein nicht nur erlaubt, sondern Ihr gesetzliches Recht.

Wie lerne ich, öfter Nein zu sagen?

Beginnen Sie mit kleinen Situationen und üben Sie bewusst, Ihre Grenzen klar zu kommunizieren. Mit der Zeit werden Sie merken, dass ein respektvolles Nein selten die negativen Folgen hat, die wir befürchten und dass es Ihnen mehr Raum für das gibt, was wirklich wichtig ist.

So verbessern Sie Ihre Kommunikation am Arbeitsplatz

Eine unklare Anweisung, ein seltsamer Blick, eine falsch verstandene Bemerkung: In der Arbeit führt schlechte oder ungeschickte Kommunikation schnell zu dicker Luft. Wenn aufgrund eines Missverständnisses in der Belegschaft Frust entsteht oder in Folge sogar Fehler in den Arbeitsabläufen passieren, ist keiner glücklich – weder Arbeitgeber noch Arbeitnehmer. Wir zeigen, wie Sie die Kommunikation am Arbeitsplatz verbessern.

Vorteile guter Kommunikation am Arbeitsplatz

Gute, erfolgreiche Kommunikation ist nicht nur wichtig für ein kollegiales Betriebsklima, in dem sich alle wohlfühlen und gerne in die Arbeit kommen. Sie ist auch die Grundlage für produktive, effiziente Prozesse. Wo Konflikte vermieden oder gelöst werden, bevor sie größer werden und sich verfestigen, ist erfolgreiche Arbeit einfacher.

Weniger Konflikte, mehr Motivation

Regelmäßige Gespräche, ein offenes Ohr für die anderen und auch klare Anlaufstellen für Konflikte haben zahlreiche Vorteile. Wenn wir ohne negative Gefühle gegenüber Vorgesetzten und Mitarbeitern arbeiten können, haben wir Zeit, uns auf die eigentliche Arbeit zu konzentrieren. In einem guten Arbeitsklima heißt das: mehr Motivation, mehr berufliches Engagement und ein größeres Zugehörigkeitsgefühl. Und das führt im Unternehmen zu größerer Mitarbeiterbindung und weniger Fluktuation in der Belegschaft.

Aber nicht nur weniger Krankenstände und der niedrigere Mitarbeiterverschleiß machen sich für den Arbeitgeber bezahlt. In einer kommunikativen, aufgeschlossenen Unternehmenskultur steigt auch die Produktivität beträchtlich.

Auch der Mitarbeiter profitiert

Gute Kommunikation und erfolgreiches Konfliktmanagement sind aber nicht nur für die Vorgesetzten ein Mehrwert. Als Mitarbeiter sind Sie in einem kollegialen, offenen Arbeitsumfeld glücklicher und motivierter. Auch Ihre eigenen Aufgaben sind schneller, besser und einfacher erledigt, wenn es keine Missverständnisse gibt. Klare Anweisungen, Entscheidungen, Erwartungen und Bedürfnisse bedeuten, dass Sie weniger Zeit verschwenden, Dinge nicht zwei- oder dreimal machen müssen und Ergebnisse schneller sichtbar sind.

Karriere-Chance Kommunikation

Eine offene Gesprächskultur und effiziente Kommunikation bedeuten nicht nur angenehmeres Arbeiten. Sie können auch ein Boost für die Karriere sein. Mitarbeiter, die wissen, wie und welche Signale sie aussenden, sind klar im Vorteil. Wenn Sie wissen, wie Sie am besten eigene Vorschläge unterbreiten, wie Sie ein Problem ansprechen und wie Sie eigene Wünsche kommunizieren können, bringen Sie sich in eine gute Position.

Mitarbeiter, die selbst zur Quelle von Konflikten werden, haben im Unternehmen meist die schlechteren Karten. Die eigene Unzufriedenheit auf destruktive, unhöfliche Weise ausdrücken. Hinter dem Rücken schlecht über Vorgesetzte oder Kollegen reden. Unverständliche Vorschläge, frech vorgetragene Wünsche oder unklare Antworten auf Anweisungen machen keinen Mitarbeiter beliebt und sind für langfristige Perspektiven im Unternehmen schädlich.

Richtige Kommunikation am Arbeitsplatz: Wie geht das?

Damit auch wirklich gut kommuniziert wird – und sich dies positiv auf Mitarbeiter wie Unternehmen auswirkt – müssen einige Dinge beachtet werden. Viele davon liegen auf der Hand, werden aber selten befolgt.

Offen, klar, respektvoll

Wenn Sie eine Frage haben, eine Auskunft brauchen, einen Konflikt ansprechen wollen: Offenheit ist das Allerwichtigste. Versuchen Sie es nicht durch die Hintertür oder über andere Kollegen. Schnell entstehen Gerüchte, Intrigen oder sogar Mobbing – und das ist kein Kavaliersdelikt.
Am besten sprechen Sie die Themen klar an, über die Sie reden müssen. Verkleiden oder verschachteln Sie nicht Ihre Absichten. Schreiben Sie in einer E-Mail keine umständlichen Sätze, die man auf zehn verschiedene Weisen interpretieren könnte.

Besonders wichtig: Achten Sie stets auf den Ton. Stellen Sie sicher, dass Sie nicht schroff, unverschämt, herablassend oder desinteressiert wirken. Zeigen Sie immer, dass Sie Respekt vor Ihrem Gegenüber haben – egal ob Chef oder Untergebener.

Achten Sie auf die eigene Sprache – und Körpersprache

Respekt und Verständnis sind eben keine Einbahnstraße. Es ist wichtig, dass Sie auch die Meinung und Bedürfnisse der anderen Mitarbeiter und Vorgesetzten verstehen. Hören Sie zu, lassen Sie die anderen ausreden. Jeder braucht Raum, um sich klar und deutlich auszudrücken. Es ist auch eine Frage der Wertschätzung, die andere Person nicht zu unterbrechen.

Diese Dinge zeigen sich natürlich nicht nur in Ihren Worten, sondern auch in Ihrer Körpersprache. Achten Sie auf Ihre Haltung, Ihre Gesten und Ihre Blicke. Gerade in der nonverbalen Kommunikation können oft Missverständnisse entstehen, die zu größeren Konflikten führen. Zeigen Sie ein Lächeln, vermitteln Sie mit Ihrer Mimik einen freundlichen und verständnisvollen anstatt eines aggressiven Eindrucks.

Tipps für den Alltag

Die folgenden Punkte sind kleine Hilfen für eine bessere Kommunikation am Arbeitsplatz.

  • Fehler eingestehen: Es ist eine sehr geschätzte Eigenschaft, wenn Menschen sich nicht als perfekt darstellen und zugeben können, wenn der Fehler mal bei ihnen liegt. Das macht Sie nicht schwach, sondern sympathisch und aufrichtig.
  • Privates für sich behalten: Natürlich teilt man mit Kollegen auch gerne mal Details aus dem Privatleben. In der beruflichen Kommunikation sollte man aber genau aufpassen: Was passt in die Arbeit und was ist wirklich persönlich?
  • Unter vier Augen reden: Gerade in einer Konfliktsituation ist es sinnvoll, mit der anderen Person das Gespräch unter vier Augen zu suchen. So fühlt sich niemand wie am Pranger, eingeengt oder gar vor Publikum gedemütigt.
  • Andere Ansichten verstehen und akzeptieren: Das Zauberwort heißt Empathie, also Einfühlungsvermögen. Denken Sie immer daran, dass andere Menschen andere Bedürfnisse haben. Auch sie müssen sich verantworten, haben Geschäftsziele zu erreichen, Kunden zufriedenzustellen.
  • Kühlen Kopf bewahren: Mit hochgeschaukelten Gefühlen sollte man es vermeiden zu diskutieren. Wenn Sie gerade emotional am Limit sind – sich traurig, zornig oder missverstanden fühlen – ist ein Konflikt nicht leichter zu lösen. Am besten nehmen Sie sich zurück, schlafen vielleicht eine Nacht darüber und sortieren Ihre Gedanken. Ruhig und gefasst können Sie Ihre Meinung besser vortragen.

Konfliktmanagement mit Methode

Wenn die schlechte Kommunikation aus dem Ruder läuft, ist im professionellen Umfeld richtiges Konfliktmanagement gefragt. Das heißt, dass ein Konflikt mit Methode angegangen wird. Wenn zwischen Chef und Untergebenem oder zwischen zwei Kollegen ein Streit entsteht, den sie selbst nicht mehr beenden können, ist es wichtig, die Situation ernst zu nehmen und schnell zu reagieren.

Ein Gespräch mit den Beteiligten sollte schnell geplant sein – es müssen aber alle Zeit haben, sich darauf vorzubereiten. Wichtig ist Moderation. Es sollten also nicht nur die Konfliktparteien, sondern auch eine vermittelnde Person eingebunden sein. Gemeinsam wird dann nicht nach Schuld und Verfehlungen, sondern nach zufriedenstellenden Lösungen gesucht, um den Konflikt auch langfristig zu beenden.

Fazit: Gute Kommunikation am Arbeitsplatz ist Gold wert

Gute Fähigkeiten in der Kommunikation mit Kollegen und im Lösen von Konflikten sind unbezahlbar. Nicht nur für einen angenehmen Arbeitstag und mehr Motivation. Sie helfen dem Unternehmenserfolg wie auch der eigenen Karriere. Deshalb ist es wichtig, die Bedeutung dieser „Soft Skills“ immer im Hinterkopf zu haben – und durch richtigen Einsatz für die eigenen Ziele und Bedürfnisse zu nutzen.

Fragen und Antworten

Warum ist gute Kommunikation am Arbeitsplatz so wichtig?

Gute Kommunikation reduziert Missverständnisse, verhindert Konflikte und schafft ein Arbeitsklima, in dem sich alle wohlfühlen und produktiv arbeiten können. Für Arbeitnehmer bedeutet das weniger Stress, mehr Motivation und bessere Karrierechancen.

Wie kann ich Missverständnisse am Arbeitsplatz vermeiden?

Formulieren Sie Ihre Aussagen klar und direkt, fragen Sie bei Unklarheiten nach und bestätigen Sie wichtige Absprachen schriftlich. Vermeiden Sie umständliche oder mehrdeutige Formulierungen, besonders in E-Mails.

Wie spreche ich Probleme mit dem Vorgesetzten an?

Suchen Sie das Gespräch unter vier Augen, bereiten Sie sich vor und bleiben Sie sachlich. Schildern Sie die Situation aus Ihrer Perspektive ohne Vorwürfe und schlagen Sie wenn möglich gleich eine Lösung vor.

Was tun, wenn ein Kollege nicht auf Kritik reagiert?

Sprechen Sie das Thema erneut ruhig und direkt an, manchmal braucht es mehrere Gespräche. Wenn die Situation eskaliert oder sich festigt, ist der Betriebsrat oder eine vermittelnde Person die richtige Anlaufstelle.

Wie vermeide ich, in Konflikte hineingezogen zu werden?

Halten Sie sich aus Klatsch und Gerüchten heraus und vermeiden Sie es, über Kollegen oder Vorgesetzte hinter deren Rücken zu reden. Wer neutral und respektvoll bleibt, wird seltener in Konflikte verwickelt.

Was ist der Unterschied zwischen direkter und indirekter Kommunikation?

Direkte Kommunikation bedeutet, ein Anliegen offen und klar anzusprechen. Indirekte Kommunikation – etwa Andeutungen oder das Ansprechen über Dritte – führt häufig zu Missverständnissen und Vertrauensverlust. Im beruflichen Kontext ist direkte Kommunikation fast immer vorzuziehen.

Wie kann Kommunikation die Karriere fördern?

Wer klar kommuniziert, eigene Ideen gut vermittelt und Konflikte konstruktiv löst, fällt positiv auf. Kommunikationsstärke gilt in vielen Unternehmen als eine der wichtigsten Führungskompetenzen und kann den Aufstieg deutlich beschleunigen.

Wie gehe ich mit Konflikten am Arbeitsplatz um?

Nehmen Sie den Konflikt ernst und reagieren Sie frühzeitig – je länger er schwelt, desto schwieriger wird die Lösung. Ein ruhiges Gespräch unter vier Augen, idealerweise mit einer vermittelnden Person, hilft meist mehr als öffentliche Konfrontationen.

Wie verbessere ich meine Kommunikation als Zeitarbeitnehmer beim Wechsel in ein neues Team?

Seien Sie von Anfang an offen und freundlich, hören Sie aktiv zu und stellen Sie Fragen, wenn Ihnen etwas unklar ist. Gerade in einer neuen Umgebung ist es wichtig, Erwartungen frühzeitig zu klären, beim Vorgesetzten im Einsatzbetrieb und bei Ihrer Zeitarbeitsfirma.

Was ist, wenn ich trotz gutem Willen nicht verstanden werde?

Versuchen Sie, Ihre Botschaft auf einem anderen Weg zu vermitteln, etwa schriftlich statt mündlich oder mit einem konkreten Beispiel. Manchmal hilft es auch, eine dritte Person um Feedback zu bitten, wie die eigene Kommunikation von außen wahrgenommen wird.

Wege zum perfekten Job: So finden Sie Ihren Traumjob und bewerben sich richtig

Jeder hat sich im Leben schon einmal diese Fragen gestellt: Welche Tätigkeit passt zu mir? Welche Arbeit macht mich glücklich? Was ist denn eigentlich mein Traumberuf? Eine einfache Antwort gibt es darauf nicht, denn für ein erfülltes Berufsleben sind viele Faktoren wichtig.

Was ist überhaupt ein Traumjob?

Der ideale Job – viele meinen, das ist der Job, der am Ende des Monats das meiste Geld aufs Konto bringt. Gute Bezahlung ist natürlich wichtig und macht das Leben leichter, aber Vorsicht: Geld ist nicht alles, das gilt auch im Berufsleben. Viele andere Punkte sind auf dem Weg zum perfekten Arbeitsplatz zu beachten:

Persönliche Interessen:

Ein wichtiger Aspekt, denn das Arbeitsgebiet sollte im Idealfall Spaß machen und die eigenen Neigungen widerspiegeln. So hat jemand, der für sein Leben gern bastelt und schraubt, sicher große Freude an einem handwerklichen Beruf. Wenn Sie eine kommunikative Person sind und gerne mit anderen Menschen in Kontakt treten, finden Sie aber einen Job im Kundendienst sicher spannender. Interessant ist dabei auch die Frage, ob Sie Ihren Job sinnvoll und wertvoll finden. Wenn Sie das Gefühl haben, etwas zu bewegen, sind Sie im Berufsalltag bestimmt zufriedener.

Talente und Fähigkeiten:

Bei der Suche nach dem Traumjob sollten Sie sich auch diese Frage stellen: Worin bin ich wirklich gut? Wenn Sie Erfolgserlebnisse statt Frust suchen, ist es wichtig, dass Sie Ihren Aufgaben gewachsen sind und das Gefühl haben, Ihre Talente auch richtig einzusetzen. Das wird in Ihrem beruflichen wie auch im privaten Umfeld positiv aufgenommen und gibt Ihnen Selbstvertrauen und Zufriedenheit.

Arbeitsumfeld:

In allen Umfragen bei Angestellten ganz weit oben, wenn es um die Zufriedenheit im Job geht: die Kollegen und Vorgesetzten. Ein freundliches Arbeitsklima mit Menschen, mit denen Sie bei einem Kaffee auch gern übers Wochenende plaudern. Ein Team, das Sie an stressigen Tagen unterstützt und wertschätzt. Das sind unbezahlbare Faktoren für glückliche Mitarbeiter. Niemand schätzt Kollegen, die sich wegdrehen, wenn man einmal Hilfe braucht, oder hinter dem Rücken anderer über diese schlecht reden. Dasselbe gilt für einen guten Chef: gute Manager-Qualitäten wie Offenheit, Überblick und Verständnis für die Bedürfnisse der Belegschaft sind unbezahlbar.

Work-Life-Balance:

Eine wichtige Frage, die beim Thema Traumjob oft vergessen wird. Auch wenn gute Bezahlung und nette Kollegen toll sind, sollte man auch an die eigenen Lebensumstände denken: Haben Sie Partner, Kinder, zu pflegende Angehörige oder andere Verpflichtungen? Diese können es im Alltag besonders wichtig machen, dass Sie zum Beispiel klare Arbeitszeiten haben und nicht regelmäßig mit unerwarteten Überstunden konfrontiert sind. Andere Menschen haben dafür unter der Woche gern mal einen Tag frei und finden deshalb Schichtdienste attraktiv.

Persönliche Entwicklung:

Schnell vergisst man bei einem guten Job, den man gerne macht: Wo will ich in fünf oder zehn Jahren sein? Gibt es berufliche Aufstiegschancen? Kann ich mich fachlich oder persönlich weiterbilden? Welche Angebote macht mein Arbeitgeber in diesem Bereich? Die Anforderungen der Berufswelt und die eigenen Interessen können sich im Laufe der Jahre verändern. Darum ist es wichtig, auch Aspekte wie Aufstiegsmöglichkeiten und Fortbildung zu bedenken, wenn wir von einem „perfekten“ Job reden.

Job vs. Beruf und Berufung

Den einen Traumjob gibt es also nur selten. Ein Abwägen aller wichtigen Punkte ist nötig, um zu erkennen, welche Faktoren eine Anstellung wirklich zum idealen Job machen – und diese Faktoren können sich im Laufe des Lebens natürlich je nach individueller Situation auch verschieben. Der Traumjob ist deshalb nicht zwangsweise immer die große Berufung, die wir vielleicht einmal spüren oder als Kinder anscheinend so klar vor Augen hatten.

Drei wichtige Indizien für einen Traumjob

Gerade in einem Land wie Österreich, in einer Zeit wie heute, gibt es eine fast unendliche Anzahl von Berufswegen, die wir einschlagen können. Zahlreiche Ausbildungen und Fortbildungsmöglichkeiten stehen auf der Suche nach dem idealen Job offen. Eine kleine Hilfe auf dieser Suche sind aber diese drei Fragen:

  • Was kann ich gut? Eine Arbeit, die zu Ihren persönlichen Kompetenzen und Fähigkeiten passt, ist eine gute Arbeit. Wenn Sie Ihre Talente kennen und das Gefühl haben, diese können durch Förderung und Fortbildung auch wachsen, ist das ein guter Start.
  • Welcher Job passt zu meiner Persönlichkeit? Wenn Sie an Ihren Traumjob denken, denken Sie an sich selbst, an Ihre Charaktereigenschaften: Was sind meine Interessen? Was macht mir Spaß und was mag ich überhaupt nicht? Wie verbringe ich gerne den Tag, und mit welchen Menschen?
  • Was treibt mich wirklich an? Überlegen Sie, was Sie motiviert, morgens aufzustehen. In welche Arbeitsstätte möchte ich fahren? Welche Aufgaben erwarten mich dort, welche Tätigkeiten? Was sind meine Bedürfnisse und was möchte ich wirklich erreichen?

Wo fange ich mit der Jobsuche an?

Die obigen Fragen helfen Ihnen, ein Gefühl dafür zu entwickeln, was Sie sich von einem erfüllten Beruf erwarten. Mit ein paar weiteren Schritten können Sie dann systematisch die Suche nach dem richtigen Job beginnen:

Überlegen Sie, welche Art von Job Sie suchen.

Vergleichen Sie die Tätigkeiten und Arbeitsbedingungen verschiedener ausgeschriebener Jobs mit Ihren eigenen Vorstellungen. Klicken Sie auch auf Jobinserate, die vielleicht auf den ersten Blick nicht passend scheinen und schauen Sie, welche Aufgaben und Erwartungen dazugehören. Sie werden manchmal überrascht sein.

Bewerten Sie Ihre Fähigkeiten.

Überlegen Sie sich, wo Ihre Kompetenzen, Ihre Stärken und Schwächen liegen. Seien Sie dabei ehrlich mit sich selbst und versuchen Sie nicht, sich zu über- oder unterschätzen. Oft fällt die eigene Beurteilung schwer. Fragen Sie auch Familie, Freunde oder alte Kollegen nach einer ehrlichen Einschätzung darüber, mit welchen Fähigkeiten Sie auftrumpfen können.

Setzen Sie sich Karriereziele.

Wo wollen Sie in einem Jahr sein? Wo wollen Sie in fünf Jahren sein? In welcher Branche oder in welchem Beruf sehen Sie sich? Welche Position auf welcher Ebene wollen Sie mittel- und langfristig einnehmen? Diese Fragen helfen Ihnen dabei, die Jobsuche und etwaige benötigte Weiterbildungen zu planen.

Prüfen Sie, was die Kompetenzen und Berufe der Zukunft sind.

Auf der Suche nach dem perfekten Job ist es auch wichtig, dass Sie langfristig in diesem Job bleiben können. Deshalb sollten Sie beachten: Welche Branchen haben eine Zukunft, wo werden in den nächsten Jahren besonders viele Kräfte gesucht? Welche Fähigkeiten sind am Arbeitsmarkt begehrt? Stellen Sie sicher, dass Ihr Traumjob keine Eintagsfliege wird.

Lassen Sie sich von einem Personaldienstleister unterstützen.

Sie sind auf Ihrer Suche nicht allein. Abgesehen von Beratungs- und Fortbildungsangeboten wie jenen des Arbeitsmarkt Service (AMS) bietet Ihnen auch ein verlässlicher Personaldienstleister Unterstützung. Für einen solchen ist es immer das Ziel, eine gute, faire und gesunde Arbeitswelt zu schaffen. Beratung und Unterstützung finden hier auch temporäre Arbeitskräfte, die sich im Rahmen der Zeitarbeit neue Kompetenzen aneignen, neue Berufsfelder kennenlernen und ihrem idealen Job dadurch schnell einen Schritt näherkommen.

Fazit: Der perfekte Job ist mehr als Geld

Der Traumjob – ein Traum. Für ein erfülltes Berufs- und damit auch Privatleben ist es ganz wichtig, dass wir uns darüber bewusst werden, wie wir arbeiten und leben wollen. Und das nicht nur heute, sondern auch in zehn oder zwanzig Jahren. Beachten Sie also all die Faktoren, die wichtig sind: Fähigkeiten, Interessen, Menschen, Bedürfnisse – und vieles mehr. So finden Sie einen erfüllenden Beruf, der zu Ihrem Leben passt.

Fragen und Antworten

Wie finde ich heraus, welcher Job zu mir passt

Stellen Sie sich drei zentrale Fragen: Was kann ich gut? Was macht mir Spaß? Was motiviert mich, morgens aufzustehen? Die Antworten darauf helfen Ihnen, Berufe zu identifizieren, die zu Ihren Fähigkeiten, Interessen und Persönlichkeit passen.

Ist Gehalt das wichtigste Kriterium bei der Jobwahl?

Gute Bezahlung ist wichtig, aber nicht das einzige Kriterium. Arbeitsklima, Kollegen, Entwicklungsmöglichkeiten und Work-Life-Balance sind in Umfragen regelmäßig genauso entscheidend für die Zufriedenheit im Job wie das Gehalt.

Wie setze ich mir realistische Karriereziele?

Überlegen Sie, wo Sie in einem Jahr und in fünf Jahren beruflich stehen möchten – in welcher Branche, in welcher Position und mit welchen Fähigkeiten. Konkrete Ziele helfen Ihnen, die Jobsuche gezielter anzugehen und notwendige Weiterbildungen frühzeitig zu planen.

Wie erkenne ich, ob ein Job zukunftssicher ist?

Achten Sie darauf, in welchen Branchen langfristig Fachkräfte gesucht werden – etwa in Technik, Pflege oder erneuerbaren Energien. Berufe, die digitale, technische oder soziale Kompetenzen erfordern, sind am österreichischen Arbeitsmarkt besonders gefragt.

Was tun, wenn ich nicht weiß, welchen Job ich suchen soll?

Das AMS bietet kostenlose Beratung und Berufsorientierung an. Auch ein Gespräch mit einem Personaldienstleister kann helfen, Stärken und passende Berufsfelder zu identifizieren – gerade wenn Sie einen Neustart oder einen Branchenwechsel anstreben.

Kann Zeitarbeit helfen, den richtigen Beruf zu finden?

Ja, über Zeitarbeit können Sie verschiedene Unternehmen, Branchen und Tätigkeiten kennenlernen, ohne sich langfristig festzulegen. Das ist besonders wertvoll, wenn Sie noch unsicher sind, welche Arbeit wirklich zu Ihnen passt.

Wie wichtig ist Work-Life-Balance bei der Jobwahl?

Sehr wichtig – besonders wenn Sie Familienpflichten, pflegebedürftige Angehörige oder andere Verpflichtungen haben. Klare Arbeitszeiten, Flexibilität und eine respektvolle Unternehmenskultur sind langfristig genauso entscheidend wie das Gehalt.

Wie beurteile ich meine eigenen Stärken und Schwächen realistisch?

Seien Sie ehrlich mit sich selbst und holen Sie sich Rückmeldungen von Familie, Freunden oder früheren Kollegen. Oft sehen andere unsere Stärken klarer als wir selbst – eine externe Perspektive kann bei der Berufswahl sehr wertvoll sein.

Lohnt es sich, auf Jobinserate zu klicken, die auf den ersten Blick nicht passen?

Ja, durchaus. Manchmal verbergen sich hinter unbekannten Berufsbezeichnungen spannende Tätigkeiten, die gut zu den eigenen Fähigkeiten passen. Ein Blick auf die konkreten Aufgaben lohnt sich immer.

Wie kann ein Personaldienstleister bei der Jobsuche helfen?

Ein Personaldienstleister kennt den regionalen Arbeitsmarkt und kann Sie gezielt mit Unternehmen zusammenbringen, die Ihren Fähigkeiten und Vorstellungen entsprechen. Die Vermittlung ist für Bewerber kostenlos und kann den Weg zum richtigen Job deutlich verkürzen.

Fragen zum Lebenslauf – beantwortet

Der Lebenslauf ist Ihre Visitenkarte für jede Bewerbung. Deswegen sollten Sie dabei einige wichtige Punkte beachten. Wir beantworten wichtige Fragen zum Lebenslauf.

Was gehört in die persönlichen Daten beim Lebenslauf?

Name, Adresse, Foto, Telefonnummer und Geburtsdatum. Dass diese Dinge in den Lebenslauf gehören, ist bekannt. Doch ist es auch wichtig, in welche Grundschule Sie gingen? Oder welche Hobbys Sie haben? Erfahren Sie hier, was wirklich in einen Lebenslauf gehört.

Kontaktdaten

Ganz zu Beginn Ihres Lebenslaufs geben Sie Ihre Kontaktdaten an. Dazu gehören Adresse, Telefonnummer und Mailadresse. Ebenfalls ganz am Anfang fügen Sie ein Foto von sich ein – so kann sich der Arbeitgeber gleich ein Bild von Ihnen machen.

Wenn Sie nicht aus Österreich oder der EU stammen, empfiehlt es sich, Ihre Nationalität im Lebenslauf anzugeben. Viele Arbeitgeber fragen danach, da sie wissen möchten, ob eine Arbeitsgenehmigung erforderlich ist. Wenn Sie bereits über eine gültige Aufenthalts- und Arbeitsberechtigung in Österreich verfügen, können Sie das ebenfalls kurz vermerken – das erleichtert dem Arbeitgeber die Einschätzung und beschleunigt den Bewerbungsprozess.

Berufserfahrung

Jetzt geht’s ans Eingemachte! Sie sollten mit Ihrer Berufserfahrung beginnen. Ausnahme: Sie kommen frisch von der Uni und haben noch wenig bis keine Berufserfahrung. Dann starten Sie mit Ihren Praktika bzw. mit Ihrer Ausbildung.

Bei der Beschreibung Ihrer berufliche Laufbahn, beginnen Sie mit der aktuellen bzw. der am kürzesten beendeten Stelle. Der Lebenslauf wird also nicht chronologisch, sondern mit dem am wenigsten lang zurückliegenden Ereignis begonnen.

Ausbildung

Halten Sie die vorhin angesprochene Chronologie auch bei der Ausbildung ein. Führen Sie den höchsten Bildungsabschluss zuerst an. Allerdings müssen Sie Ihren Arbeitgeber nicht darüber informieren, in welche Grundschule Sie gingen. Die Nennung des Gymnasiums ist völlig ausreichend.
Vergessen Sie bei den Ausbildungen keinesfalls Ihre Weiterbildungen. Denn diese signalisieren dem Arbeitgeber, dass Sie motiviert und lernwillig sind.

Fremdsprachen

Unter diesem Punkt geben Sie Ihre Muttersprache an. Zusätzlich nennen Sie die Sprachen, die Sie beherrschen. Geben Sie an, ob Sie die Sprachen gut oder sehr gut beherrschen oder nur über Grundkenntnisse verfügen.

Kenntnisse

Ob Photoshop, InDesign oder HTML – Kenntnisse können Sie auf dem Arbeitsmarkt nicht zu viel haben. Geben Sie also an, was Sie im Laufe Ihrer Ausbildung und Ihrer Arbeitserfahrung gelernt haben. Führerscheine nennen Sie übrigens ebenfalls unter diesem Punkt.

Anlagen

Alles abgearbeitet? Dann hängen Sie zum Schluss noch Ihre Zeugnisse, Arbeitszeugnisse und Fotokopien des Führerscheins an.

Wird der Lebenslauf unterschrieben?

Offizielle Dokumente müssen unterschrieben werden – ein Lebenslauf jedoch nicht. Denn immerhin ist dieses Dokument kein Vertrag. Wenn Sie aber möchten, können Sie den Lebenslauf natürlich unterschreiben. Dies kann dazu beitragen, dass der Lebenslauf seriöser wirkt.

Wie ausführlich sollte ein Lebenslauf sein?

In der Kürze liegt die Würze. Das gilt auch beim Lebenslauf. Achten Sie deswegen darauf, dass er nicht länger als ein bis maximal zwei Seiten lang ist. Beschränken Sie sich auf die wichtigsten Punkte. Ebenfalls interessiert Ihren potenziellen Arbeitgeber wenig, welchen Beruf Ihre Eltern ausgeübt haben.

Hobbys im Lebenslauf – ja oder nein?

Hobbys können Sie im Lebenslauf nennen. Besonders wenn Sie wenig Arbeitserfahrung haben, kann sich die Nennung von Hobbys als hilfreich erweisen. Allerdings sollten Sie allzu exotische Hobbys wie Bungee-Jumping besser für sich behalten. Lesen Sie dazu auch unseren Blogbeitrag „Der richtige Umgang mit Hobbys im Lebenslauf„.

Lebenslauf an jedes Stelleninserat anpassen

Passen Sie Ihren Lebenslauf für jedes Stelleninserat individuell an. Das bewirkt, dass dieser nicht zu lang wird und passend für jede ausgeschriebene Stelle die entscheidenden Punkte genannt werden.

Warum sollte mein Lebenslauf lückenlos sein?

Lücken im Lebenslauf sind an sich kein Problem. Ob aufgrund von Corona, einem Auslandsjahr oder einer Krankheit – arbeitsfreie Zeiten sind keine Seltenheit. Doch wenn Sie versuchen, den Recruiter mit vagen Zeitangaben übers Ohr zu hauen, dann geht dieser Schuss garantiert nach hinten los. Personaler haben dafür nämlich ein Gespür. Stehen Sie deswegen besser zu den Lücken in Ihrem Lebenslauf. Erklären Sie im Gespräch, wie es dazu kam und schildern Sie, wie Sie die arbeitsfreie Zeit positiv genutzt haben. Damit punkten Sie garantiert. Auch hierzu gibt es bereits einen interessanten Blogbeitrag: „Lücken im Lebenslauf? So argumentieren Sie richtig„.

Wie kann ich einen Lebenslauf erstellen?

Sie können Ihren Lebenslauf ganz klassisch in Word selbst erstellen. Es gibt mittlerweile aber auch etliche Programme, die Ihnen bei der Erstellung Ihres Lebenslaufs behilflich sind. Eine einfache Suchmaschinenanfrage genügt, um diese zu finden. Wählen Sie zwischen vielen Vorlagen und kreieren Sie mittels Farbwahl und Design Ihren ganz individuellen Lebenslauf. Alternativ können Sie sich auch unsere kostenlosen Bewerbungsvorlagen ansehen.

Was ist ein tabellarischer Lebenslauf?

Die gängige Form, in der Sie einen Lebenslauf erstellen, ist der tabellarische Lebenslauf. In der linken Spalte finden die Zeitangaben Platz, in der rechten werden die ausgeübten Tätigkeiten bzw. die Ausbildungen näher beschrieben.

Welche Schriftart und Schriftgröße eignet sich für den Lebenslauf?

Achten Sie auf eine lesbare und vor allem gängige Schriftart. Spielereien beim Lebenslauf sind nicht gerne gesehen.

Sind kostenlose Lebenslauf-Vorlagen professionell?

Sie haben Sorge, dass eine Vorlage nicht professionell wirken könnte? Völlig zu Unrecht. Sie dürfen ohne Bedenken Vorlagen verwenden. Ihr Lebenslauf wirkt dadurch seriös und es ist sichergestellt, dass Sie die korrekte Reihenfolge einhalten.

Wo wird der Lebenslauf in der Bewerbungsmappe eingeordnet?

Versenden Sie Ihre Bewerbung per Mail, fügen Sie Motivationsschreiben und Lebenslauf einfach der Mail hinzu. Doch was, wenn Sie zum Vorstellungsgespräch geladen werden? Ist dies der Fall, sollten Sie Ihre Mappe nach dem Anschreiben wie folgt ordnen:

  • Deckblatt
  • Lebenslauf
  • Zeugnisse
  • Empfehlungsschreiben
  • Zertifikate

Welches Dateiformat sollte ich für meinen Lebenslauf verwenden?

Wenn Sie Ihren Lebenslauf per Mail versenden, sollten Sie als Dateiformat unbedingt PDF verwenden. Damit ist sichergestellt, dass Ihr Lebenslauf mit jedem Betriebssystem geöffnet werden kann.

Fragen & Antworten

Was gehört unbedingt in den Lebenslauf?

Ein vollständiger Lebenslauf enthält Kontaktdaten (Name, Adresse, Telefonnummer, E-Mail, Geburtsdatum), ein aktuelles Foto, Berufserfahrung, Ausbildung, Sprachkenntnisse und weitere relevante Kenntnisse. Alles sollte klar strukturiert und übersichtlich dargestellt sein.

In welcher Reihenfolge soll ich meinen Lebenslauf aufbauen?

Beginnen Sie mit den Kontaktdaten und dem Foto, danach folgen Berufserfahrung und Ausbildung – jeweils antichronologisch, also mit der aktuellsten Station zuerst. Am Ende listen Sie Sprachkenntnisse, weitere Kenntnisse und gegebenenfalls Hobbys auf.

Wie lang sollte ein Lebenslauf sein?

Für Berufseinsteiger reicht in der Regel eine Seite, für erfahrene Fachkräfte sind zwei Seiten ideal. Mehr als zwei Seiten sollten es nur in Ausnahmefällen mit sehr langer Berufserfahrung sein.

Welches Dateiformat soll ich für den Lebenslauf verwenden?

Versenden Sie Ihren Lebenslauf immer als PDF. So ist sichergestellt, dass das Layout auf jedem Gerät und Betriebssystem korrekt angezeigt wird und nichts verrutscht.

Muss ich meinen Lebenslauf unterschreiben?

Nein, ein Lebenslauf ist kein Vertrag und muss nicht unterschrieben werden. Eine Unterschrift ist aber optional möglich und kann einen seriöseren Eindruck hinterlassen.

Soll ich Lücken im Lebenslauf erklären?

Lücken sind kein Problem, sollten aber nicht verschwiegen werden. Stehen Sie offen dazu und erklären Sie im Gespräch, wie es dazu kam und was Sie in dieser Zeit gemacht oder gelernt haben.

Soll ich Hobbys in den Lebenslauf aufnehmen?

Das ist optional, besonders für Berufseinsteiger mit wenig Berufserfahrung können Hobbys den Lebenslauf sinnvoll ergänzen. Wählen Sie dabei Hobbys, die ein positives Bild vermitteln und im besten Fall zur ausgeschriebenen Stelle passen.

Muss ich die Volksschule im Lebenslauf anführen?

Nein, die Volksschule muss nicht angeführt werden. Es reicht, mit dem höchsten Schulabschluss oder der zuletzt abgeschlossenen Ausbildung zu beginnen.

Soll ich meinen Lebenslauf für jede Bewerbung anpassen?

Ja, passen Sie Ihren Lebenslauf gezielt an die jeweilige Stelle an und heben Sie die Erfahrungen und Kenntnisse hervor, die für den ausgeschriebenen Job am relevantesten sind. Das erhöht Ihre Chancen deutlich.

Was soll ich tun, wenn ich als internationaler Bewerber keinen EU-Pass habe?

Geben Sie Ihre Nationalität im Lebenslauf an und vermerken Sie, ob Sie bereits über eine gültige Aufenthalts- und Arbeitsberechtigung in Österreich verfügen. Das erleichtert dem Arbeitgeber die Einschätzung und beschleunigt den Bewerbungsprozess.

Pannen im Büro

Im Büro möchte jeder kompetent wirken – umso schlimmer, wenn einem vor dem Kollegen ein „Hoppala“ passiert. Wir haben die 15 peinlichsten Pannen im Büro zusammengetragen. Sie werden bemerken: Egal, was Ihnen in Ihrem Büroalltag schon passiert ist, es geht bei Weitem schlimmer.

Die 15 peinlichsten Pannen im Büro

Au weh – bei diesen 15 Pannen im Büro steigt einem schon vom bloßen Lesen die Schamröte ins Gesicht. Doch auch ein Schmunzeln werden Sie sich nicht verkneifen können.

1. Die Klotür nicht abschließen

Das stille Örtchen kann schnell zur Falle werden, wenn man vergisst, die Klotür abzuschließen. Bei all dem Stress, den Sie im Büro haben: Checken Sie immer doppelt und dreifach, ob Sie die Klotür auch abgesperrt haben.

2. Der Rock klemmt im Slip

Auch auf dem Rückweg von der Toilette lauern Gefahren. Frauen, die gerne Rock tragen, tun gut daran zu kontrollieren, ob ihr Rock auch ja wieder richtig sitzt.

3. E-Mail an alle schicken

Nicht jede E-Mail ist für alle Augen bestimmt. Doch wer beim Antworten nicht aufpasst, hat schnell einmal eine Mail an mehrere Tausend Empfänger eines Verteilers verschickt. Peinlich, wenn aufgrund der ganzen erbosten Antwortmails auch noch der Mailserver zusammenbricht.

4. Ein Wind im Aufzug

Auch wenn Sie im Aufzug allein fahren und sich unbeobachtet fühlen: Lassen Sie keinesfalls ein Lüftchen fahren. Stellen Sie sich nur vor, eine Etage später steigt Ihr Chef ein – und rümpft aufgrund des Geruchs empört die Nase.

5. Namen der Kollegen vergessen

Sie müssen nicht alle Ihre Kollegen beim Namen kennen, von den wichtigsten Personen, mit denen Sie zusammenarbeiten, sollten Sie sich aber unbedingt den Namen merken.

6. Nachäffen und erwischt werden

Sie können den Chef bestens nachahmen? Das klingt nach Spaß – nur sollten Sie sich dabei keinesfalls erwischen lassen.

7. Kaffee auf der Hose

Kein Arbeitstag ohne Kaffee. Blöd nur, wenn der Inhalt der Tasse auf der Hose landet. Das ist nicht nur schmerzhaft, sondern erfordert auch einen Kleidungswechsel.

8. Einschlafen am Schreibtisch

Lange Nacht gehabt? Lassen Sie sich das keinesfalls anmerken und widerstehen Sie der Versuchung, nur mal für zwei Minuten ganz kurz die Augen zuzumachen …

9. Der Slip schaut über die Hose hinaus

Nicht nur der Rock verfängt sich gerne mal im Slip, auch Männer tun im Büro gut daran darauf zu achten, dass sie ihr Hemd nicht in die Unterhose stopfen und diese dann über den Hosenbund ragt.

10. Offenes Hosentürchen

Stellen Sie sich vor: Sie haben beim Meeting das Wort inne, präsentieren Ihre neue Idee – und merken mittendrin, dass Ihr Hosentürchen offen ist.

11. Spinat zwischen den Zähnen

Ein echter Klassiker, der im Büro besonders peinlich ist: Nach dem Mittagessen rennen Sie den ganzen Nachmittag mit Spinat oder Schnittlauch zwischen den Zähnen herum und bemerken Ihr Missgeschick erst zu Hause.

12. Rechtschreibfehler in Präsentationen

Sie haben für Ihre Präsentation eine PowerPoint erstellt – nur leider vergessen, Ihren Text durch ein Rechtschreibprogramm laufen zu lassen. Wundern Sie sich nicht, wenn sich Ihre Kollegen den ein oder anderen Lacher nicht verkneifen können.

13. Audio bei der Zoom-Konferenz nicht ausschalten

Auch im Homeoffice lauern Fallen. Bei vielen Zoom-Konferenzen empfiehlt es sich, das eigene Mikrofon zu muten. Peinlich, wenn man das vergisst, und plötzlich alle Kollegen mithören, welche Pläne für das Abendessen man mit dem Partner bespricht. Aber es geht noch viel peinlicher: Sie könnten vergessen, dass Sie die Kamera noch eingeschalten haben und gemütlich mit dem Laptop auf die Toilette gehen. Kein Witz, sondern tatsächlich geschehen.

14. Falsche Zoom-Filter

Zoom wartet noch mit anderen „Hoppalas“ auf. Wer sich mit den Filtereinstellungen nicht auskennt, kann schon einmal als Katze oder Kartoffel an einem Zoom-Meeting teilnehmen.

15. Betrunken auf der Weihnachtsfeier

Feste sind zum Feiern da – nur sollten Sie im Büro darauf achten, nicht völlig außer Rand und Band zu geraten. Sturzbetrunken auf der Weihnachtsfeier dem Chef seine Meinung geigen, reibt zu Recht Schamröte ins Gesicht.

„Ich bin gegen die Aufzugstür gelaufen“

Sie glauben, das passiert doch niemandem? In einer Umfrage der Robert Half-Tochter OfficeTeam wurden 600 leitende Angestellte in den USA und Kanada gebeten, ihre peinlichsten Momente bei der Arbeit zu schildern. Hier sind einige ihrer Antworten:

  • „Ich habe geschrien, weil ein Kollege eine Spinne auf mich gesetzt hat.“
  • „Mein Drehstuhl bewegte sich, als ich mich hinsetzte, und ich landete auf dem Boden.“
  • „Ich habe mich umgedreht, um mit jemandem zu sprechen, und bin gegen die Aufzugstür gelaufen.“
  • „Ich bin gestürzt und habe mir einen Zahn abgebrochen, als ich die Treppe hochlief.“
  • „Ich habe mich auf der Bühne übergeben, als ich eine Auszeichnung erhielt.“
  • „Ich habe nach einem Telefonat geflucht, ohne zu merken, dass die Person noch in der Leitung war.“
  • „Ich konnte mein Auto nach der Happy Hour nicht mehr finden.“
  • „Ich bin an einem Samstag zur Arbeit erschienen, weil ich dachte, es sei Freitag.“
  • „Ich habe die Kaffeemaschine kaputt gemacht, und sie hat ununterbrochen gesprüht.“
  • „Ich habe zwei Kunden, die Schwestern waren, als Mutter und Tochter begrüßt.“
  • „Ich habe einen männlichen Kunden am Telefon versehentlich mit ‚Ma’am‘ angesprochen.“
  • „Ich habe erst nach einem Meeting gemerkt, dass mein Reißverschluss offen war.“
  • „Ich habe beim Essen geniest und das Essen flog überall hin.“
  • „Ich habe das falsche Mittagessen aus dem Kühlschrank gegessen.“

Wie man sich aus einer peinlichen Situation im Büro rettet

Ihnen ist ein „Hoppala“ passiert und Sie wissen nicht, wie Sie nun am besten damit umgehen. Atmen Sie ruhig durch, sammeln Sie sich und seien Sie sich gewiss: Die Röte im Gesicht nimmt nach etwa 15 Sekunden ab. Doch was nun? Den Fehler zu leugnen, macht sich nicht gut. Stehen Sie zu dem, was Sie getan haben und entschuldigen Sie sich. Die meisten Kollegen werden verstehen, dass Ihnen die Situation sehr peinlich ist und froh sein, dass es Ihnen nicht selbst passiert ist. Dann haben Ihre Kollegen das Thema zumeist auch schon wieder vergessen. Deswegen sollten Sie sich nicht allzu lang selbst quälen und einfach nach vorn schauen. Zweimal sollten Sie den gleichen Fehler jedoch nicht machen …

Ein guter Tipp: Vielen „Hoppalas“ begegnen Sie am besten mit Humor. Das wirkt so sympathisch, dass Sie damit am Ende sogar noch Pluspunkte sammeln können.

Fazit: Fehler sind menschlich

Egal, ob Chef oder Angestellter, kein Mensch ist vor Fehlern und peinlichen Auftritten gefeit. Fehler gehören einfach dazu und so auch Pannen im Büro. Den meisten Menschen ist das völlig bewusst und Sie werden auf Verständnis stoßen. Wenn Ihnen im Büro eine peinliche Panne passiert ist, blicken Sie selbstbewusst nach vorn.

Lassen Sie die Kollegen ruhig reden und lachen, allzu lang wird dieser Zustand nicht andauern. Quälen Sie sich nicht, indem Sie die Situation immer wieder vor Ihrem inneren Auge durchspielen. Denn seien Sie gewiss: Jeder macht mal Fehler. Und vielleicht ist es ja schon bald einer Ihrer Kollegen, der in ein ordentliches Fettnäpfchen tritt.

Jobsuche auf Social Media – ein Wegweiser

Jobsuche auf Social Media: steigender Trend

Soziale Medien sind allgegenwärtig: Fast jeder von uns nutzt Facebook, Instagram oder hat gar schon den Sprung zu TikTok gemacht. Aber nicht nur Information, Unterhaltung und Kontakt zu Freunden spielen auf Social Media eine Rolle. Auch die Jobsuche auf Social Media wird immer beliebter, der Trend geht steil nach oben. Waren es 2021 noch 10 Prozent, die dort nach neuen Positionen suchten, sind es 2022 schon 21 Prozent.

Das kommt auch bei den Unternehmen an. Immer mehr bieten in ihrer Social-Media-Präsenz direkte Infos zu offenen Stellen. Und weil Instagram und Co. von einem Großteil der Menschen am Handy genutzt werden, müssen die Inhalte fürs mobile Betrachten angepasst sein. Die Vorreiter unter den Arbeitgebern gehen hier noch weiter: Sie leiten Bewerber, die sich vielleicht ohne Zögern bewerben wollen, sofort auf eine Seite weiter, wo sie ihre Kontaktdaten eingeben können. Oft gibt es auch die Option, den eigenen Lebenslauf oder Arbeitszeugnisse als Datei direkt vom Handy aus hochzuladen.

Mehr Bewerber durch Social Media

Der Vorteil der Bewerbersuche in den sozialen Medien liegt für Arbeitgeber auf der Hand: Auf Jobbörsen erkundigen sich nur die aktiv nach Arbeit suchenden Menschen nach freien Stellen. Diese machen aber nur 15 Prozent der potentiellen Mitarbeiter aus. Die anderen 85 Prozent sind aktuell in einer Anstellung – aber dennoch offen für einen neuen Job. Postings auf Plattformen wie Facebook oder LinkedIn erreichen auch diese Menschen und bescheren den Arbeitgebern potenziell viel mehr interessante Bewerber.

Chancen und Risiken der Jobsuche auf Social Media

Für die Bewerberseite sind soziale Medien eine große Chance: Unkompliziertes Finden offener Stellen, schnelle Bewerbungsprozeduren – und vor allem die Möglichkeit, sich selbst kompetent und sympathisch darzustellen. Mit Ihrem Profil auf Facebook oder LinkedIn können Sie die Personalverantwortlichen eines Unternehmens auf sich aufmerksam machen und Interesse wecken.

Dazu ist es aber ganz wichtig, die gesamten Inhalte des jeweiligen Social-Media-Profils zu kennen und zu überprüfen. Ihre Web-Präsenz kann nämlich auch Schaden anrichten: Wenn Sie unangemessene, unseriöse Bilder oder Status-Meldungen in Ihrem Verlauf haben, geht die Bewerbung schnell nach hinten los. Unternehmen suchen nach Personen, die freundlich, kompetent und seriös wirken. Freizügige Bilder vom Badeurlaub oder Texte mit wirren politischen Ansichten sind dagegen schnell ein Grund, den Bewerber nicht einzuladen.

Tipps & Tricks – so punkten Sie mit Ihrem Online-Auftritt

Wenn Sie Ihre Social-Media-Profile für Personaler interessanter machen wollen, dann sollten Sie folgende Punkte auf jeden Fall bedenken:

Unangemessene Inhalte oder beleidigende Posts löschen

Kein Unternehmen möchte Mitarbeiter, die stark polarisieren oder gar diskriminierende Meinungen vertreten. Teilen Sie deshalb keine hetzerischen Inhalte. Überlegen Sie ganz genau, ob das eine oder andere Posting nicht vielleicht rassistisch, sexistisch oder homophob wirkt. Löschen Sie solche Beiträge und auch ähnlich unangemessene Kommentare Ihrer jeweiligen Social-Media-Kontakte.

Achten Sie auch auf Ihre Freundes- und Kontaktlisten und welchen Profilen oder Seiten Sie auf Facebook, Instagram, Twitter & Co. folgen – und löschen Sie gegebenenfalls die Verbindung. Kaum ein Unternehmen lädt Menschen zum Bewerbungsgespräch ein, die politisch extreme Ansichten vertreten, über spezifische Religionen lästern, oder sonstige Dinge verbreiten, die gesellschaftlich nicht akzeptabel sind. Auch auf den ersten Blick unschuldig wirkende derbe Witze und vulgäre Sprache sind bei Personalern nicht unbedingt gern gesehen.

Bild und Video: Wie präsentieren Sie sich?

Sie sollten auf Bildern natürlich sympathisch wirken, und in vielen sozialen Medien geht es um Familie, Freunde, Freizeit und Urlaub – daran ist nichts falsch. Aber: Bilder oder Videos, in denen Sie fast nackt am Strand liegen, exzessiv Alkohol konsumieren oder grölend auf dem Tisch tanzen, machen Sie nicht zur ersten Wahl für ein Job-Interview. Achten Sie hier auch genau auf Verlinkungen und Tags, durch die Sie in den Fotos anderer Kontakte aufscheinen könnten.

Positiv fallen Sie wiederum auf, wenn man Ihr persönliches Engagement sieht: Sie babysitten gerne die Nachbarskinder? Sie sind bei der freiwilligen Feuerwehr oder im Sportverein? Das zeigt, dass Sie ein interessierter, sozialer und aktiver Mensch sind – und nach solchen Leuten wird am Jobmarkt gesucht.

Tabu: Ungereimtheiten und schlecht über die Arbeit reden

Auch darauf sollten Sie achten, wenn Sie Ihre Social-Media-Profile durchforsten: Schlechte Aussagen über bisherige Arbeitgeber, Beschwerden über den Job, vielleicht sogar Aussagen wie „Ich gehe in den Krankenstand, ich habe heute keine Lust auf Arbeit“ – das geht gar nicht. So wirken Sie auf Unternehmen wie ein wenig loyaler Angestellter, der noch dazu negativ über den Chef redet.

Wichtig ist auch, dass auf Ihren Profilen keine Ungereimtheiten entstehen. Ein Beispiel: In Ihrem Lebenslauf geben Sie an, dass Sie bis im Vormonat jahrelang bei einer Firma angestellt waren. Aber Fotos, Textbeiträge und ähnliches in Ihren sozialen Medien zeigen, dass Sie im letzten Jahr fünf Monate arbeitslos waren und diese im Ausland mit Urlaub verbracht haben. Da ist eine kleine Lüge schnell enttarnt – und Ihre Bewerbung landet vielleicht im Mülleimer.

Ein neues Profil – am besten mit LinkedIn

Sie wollen in sozialen Medien nicht auf private, lustige Dinge und zwanglose Kommunikation mit Freunden verzichten? Das ist Ihr gutes Recht. Empfehlenswert ist dann aber, dass Ihr Profil nicht durch Foto oder Namen auffindbar ist, beziehungsweise dass nur Ihre wirklich engen privaten Kontakte Einblick haben. Erstellen Sie dann einfach parallel Ihre eigenen Social-Media-Profile fürs Berufliche. Diese können Sie genau so gestalten, dass Sie für Personaler ansprechend und seriös wirken.

Die beste Social-Media-Plattform hierfür ist LinkedIn. Es wurde speziell für Karriere und berufliche Kontakte entwickelt. In Europa hat das Netzwerk schon fast 140 Millionen Mitglieder. LinkedIn ermöglicht Ihnen, sich sympathisch und professionell zu präsentieren. Sie können Ihre Qualifikationen und Berufserfahrungen angeben und von Ihren Kontakten bestätigen lassen.

Teilen Sie relevante und interessante Inhalte, die zu Ihren beruflichen Interessen passen. Sie können sich im großen LinkedIn-Netzwerk auch direkt bei Unternehmen bewerben – und umgekehrt von diesen auf ihrer Mitarbeitersuche direkt gefunden und angesprochen werden.

Fazit: Social Media kann sich lohnen, aber auch schaden

Fast keiner kommt heutzutage an Social Media vorbei – das gilt inzwischen auch für Jobsuche und Karriere. Es ist daher wichtig, dass Sie Ihre Profile genau anschauen und – wo nötig – anpassen: Wer kann öffentlich welche Inhalte sehen? Mache ich einen seriösen, kompetenten, sympathischen Eindruck? Wenn Sie auf mögliche Fehler und Ausrutscher achten und Ihre Stärken gut präsentieren, können Sie soziale Medien für sich und Ihre Karriere nutzen. Wenn Sie schlampig sind und dennoch über Social Media mit Unternehmen in Kontakt kommen, kann das Ihre Jobsuche aber unnötig erschweren.

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