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Was macht ein Maschinenführer?

Ein Maschinenführer, auch Anlagenbediener genannt, ist in einem Unternehmen für die Steuerung und Wartung von Maschinen zuständig. Ein Maschinenführer arbeitet deswegen zumeist in großen Industriebetrieben. Der Maschinenführer berät das Unternehmen welche Maschinen gebraucht werden. 

Dann installiert er diese den Anforderungen des Unternehmens gemäß und sorgt für einen reibungslosen Produktionsablauf. Tritt bei einer Maschine eine Störung auf, ist der Maschinenführer dafür zuständig, diese Störung zu beseitigen. Die meisten Maschinen laufen nach erfolgreicher Inbetriebnahme automatisch. Es gibt aber immer wieder Maschinen, die stetig von einem Maschinenführer bedient werden müssen.

Welche Anforderungen muss ein Maschinenführer erfüllen?

Ein Maschinenführer hat in einem Unternehmen eine hohe Verantwortung inne, da er garantieren muss, dass der Produktionsprozess reibungslos abläuft.

Zu den Anforderungen, die ein Maschinenführer erfüllen muss, gehören deswegen: 

  • Zuverlässigkeit
  • Pünktlichkeit
  • Bereitschaft, am Wochenende oder nachts bei akuten Problemen bei der Arbeit zu erscheinen
  • Teamfähigkeit
  • Handwerkliches Geschick
  • Technisches Verständnis

Wie wird man Maschinenführer?

Um Maschinenführer zu werden, ist mittlerweile eine einschlägige Ausbildung notwendig. Früher gab es noch die Möglichkeit, direkt im Unternehmen eingeschult zu werden.

Wer Maschinenführer werden möchte, besucht am besten eine Fachschule für Maschinenbau. Die Ausbildung dauert vier Jahre, darin eingeschlossen ist ein Pflichtpraktikum bei einem Unternehmen. Nach Absolvierung der Fachschule für Maschinenbau besteht die Möglichkeit, einen Aufbaulehrgang in Maschinenbau zu absolvieren. Dieser Aufbaulehrgang dauert fünf Semester und wird mit einer Reifeprüfung abgeschlossen.

Nach Erhalt der Reifeprüfung kann man Maschinenbau auch auf der Universität studieren. Das Bachelorstudium dauert dabei sechs Semester, das Masterstudium ist mit weiteren vier Semestern angesetzt. Als Abschluss erhält man den Master of Science.

Auch Fachhochschulen bieten Studien in Maschinenbau an, je nach Studienzweig dauern diese zwischen sechs und vier Semester und können entweder in Vollzeit oder neben dem Beruf absolviert werden.

Welche Weiterbildungsmöglichkeiten gibt es?

Um stets auf dem aktuellen Stand zu bleiben, ist es empfehlenswert, sich konstant weiterzubilden. Das WIFI bietet beispielsweise einen Lehrgang für Industriehydrauliker an. Dieser Lehrgang ist berufsbegleitend angelegt und beinhaltet 120 Lehreinheiten, die Dauer beträgt etwa drei Wochen, Kostenpunkt: ca. 2.450 Euro.

Kann man als Quereinsteiger Maschinenführer werden?

Es besteht die Möglichkeit, berufsbegleitend ein Fernstudium an der AKAD University in Maschinenbau zu absolvieren. Dieses Studium dauert wahlweise 42, 54 oder 72 Monate und wird mit dem Bachelor of Engineering abgeschlossen. 

Auch das WIFI bietet Kurse zur Ausbildung von Computerized Numerical Control-Maschinenbedienern, sprich CNC-Maschinenbedienern an. Der Kurs wird mit dem offiziellen CNC-Zertifikat abgeschlossen. 

Als CNC-Programmierer erstellt man Programme, die die Maschinen für die Produktion benötigen. Diese Kurse beinhalten an die 144 Lehreinheiten und können berufsbegleitend absolviert werden. So angelegt dauert die Ausbildung ca. 1,5 Monate und kostet ca. 3.660 Euro.

Wo arbeitet ein Maschinenführer?

Als Maschinenführer hat man sehr gute Berufsaussichten, da für die nächsten Jahre ein Mangel an Maschinenführern vorhergesagt wird. Je höher die Ausbildung, desto besser die Jobchancen. Als Maschinenführer kann man direkt im Unternehmen an den Produktionsanlagen arbeiten. 

Hat man einen Hochschulabschluss, ist es zudem möglich, in die Forschung zu gehen oder als Ingenieur in einem Unternehmen tätig zu werden. Zusätzlich gibt es noch die Möglichkeit, sich als Ziviltechniker selbstständig zu machen.

Wie viel verdient man als Maschinenführer?

Im Durchschnitt verdient ein in einem Unternehmen beschäftigter Maschinenführer an die 34.000 Euro brutto im Jahr, wenn er bereits einige Jahre Berufserfahrung vorweisen kann. Das Anfangsgehalt liegt bei etwa 28.000 Euro im Jahr, ein Gehalt bis zu 42.000 Euro brutto im Jahr ist möglich. Je höher die Ausbildung und je mehr Arbeitserfahrung man vorweisen kann, desto höher fällt das Gehalt aus.

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