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15.02.2021

Frust im Job? Gründe für einen Jobwechsel – und dagegen

Dauerfrust im Job, keine Lust mehr aufs Büro oder ganz einfach Lust auf was Neues? Ein Jobwechsel ist ein großer Schritt und will gut überlegt sein. Dennoch gibt es gute Gründe dafür, sich anderweitig umzusehen – und im Fall des Falles den Wechsel zu wagen. Denn: Wer langfristig in einer unbefriedigenden beruflichen Situation stecken bleibt, macht sich im schlimmsten Fall nicht nur mehr Ärger, sondern kann sogar krank werden. 

Egal ob mit 20 oder mit 55: Grundsätzlich ist eine berufliche Veränderung immer dann sinnvoll, wenn sie mit einem konkreten Ziel verbunden ist. Nur wegen einer schlechten Arbeitswoche alles hinzuschmeißen, lohnt sich meist nicht – immerhin ist kein Job perfekt. Statt aus einem Fluchtgedanken heraus zu handeln, gilt es, sich gut zu überlegen, was dem Wunsch nach einem Wechsel zugrunde liegt – und entsprechend zu handeln. Nur so können überzogene Erwartungshaltungen an den neuen Job verhindert werden.

Das spricht für einen Jobwechsel 

Dauerhafte Unzufriedenheit und negativer Stress im Job
Auch der Traumjob kann kräfteraubend sein. Wenn der Stress aber dauerhaft als negativ empfunden wird und eine permanente Unzufriedenheit zu spüren ist, wirkt sich das negativ auf Ihre körperliche und psychische Gesundheit aus. Dann ist es höchste Zeit, den Job zu wechseln.

Fehlende Perspektiven im Karriereweg
Egal in welchem Alter: Niemand muss sich mit einem Stillstand in der beruflichen Entwicklung abfinden. Bietet Ihnen der Arbeitgeber in Ihrer derzeitigen Position keine weiteren beruflichen Entwicklungsmöglichkeiten, können Sie sich ruhig nach anderweitigen Optionen umsehen.

Ihre Prioritäten haben sich verändert
Vielleicht möchten Sie einen ruhigen Job, reduzierte Geschäftsreisen oder weniger Überstunden. Möglicherweise hat sich Ihr Wohnort geändert und Sie möchten nicht mehr jeden Tag einen Teil Ihrer Freizeit im Stau verbringen. Oder Sie möchten einfach mehr Zeit mit Ihrer Familie verbringen – all das sind gute Gründe, eine berufliche Veränderung zu planen.

Schlechte Gründe für einen Jobwechsel​

Eine hitzige Diskussion am Arbeitsplatz oder ein verpatztes Projekt müssen nicht gleich dazu führen, den Job zu wechseln. Vielmehr können diese Situationen Anlass dafür sein, sich zu überlegen, was man vom Job erwartet – und ob man im Großen und Ganzen mit der Lage zufrieden ist. In manchen Fällen hilft auch der Gang zum Vorgesetzten: Bringen Sie Vorschläge ein, wie sich die Situation für Sie verbessern könnte. Nicht selten ergeben sich aus solchen Gesprächen gute Lösungen für beide Seiten.

Mediation statt Streiten
Das Betriebsklima ist ein ausschlaggebender Grund, warum man sich an seinem Arbeitsplatz wohl fühlt – oder eben nicht. Bedenken Sie aber, es kann in jedem Unternehmen Menschen geben zu denen man „keinen Draht” findet. Bevor Sie sich aber von einem Kollegen ihren Arbeitsplatz vermiesen lassen, suchen Sie erst einmal das Gespräch mit der Person. Vielleicht gibt es Missverständnisse, die ausgeräumt werden können. Am besten holen Sie sich eine dritte unparteiische Person als Mediator dazu.

Mehr Gehalt? Kein Grund zum Jobwechsel
Auch der Wunsch nach mehr Gehalt​ muss nicht zwangsläufig zu einem Jobwechsel führen. Bitten Sie Ihren Vorgesetzten um ein Gespräch zur Gehaltsanpassung und legen Sie sich Argumente zurecht, inwiefern Sie zum Fortkommen der Firma beitragen. Selbst wenn keine Gehaltserhöhung möglich ist, können Sie vielleicht finanzielle Unterstützung für Fortbildungskosten oder zusätzliche Benefits wie eine kostenlose Jahreskarte oder einen Firmenwagen herausholen. Besprechen Sie auch die Möglichkeit eines Bonus-Systems: Wenn Sie bestimmte Ziele erreichen, gibt es dafür eine einmalige Zusatzzahlung. So wissen beide Seiten, woran Sie sind – und Ihr Job ist erstmal wieder sicher.

Vorsicht: Wo anders ist nicht alles besser
Wer schon länger in einem Unternehmen arbeitet, wird mit der Zeit mitunter betriebsblind. Ärgerliche oder nervige Eigenschaften des Jobs werden plötzlich unerträglich, als einziger Ausweg winkt der Jobwechsel. Das kann, muss aber keine Lösung sein: Auch in anderen Jobs gibt es nervige Kollegen, lästige Vorgesetzte und langweilige Aufgaben. Lassen Sie sich genau durch den Kopf gehen, wie gut Ihre aktuellen Chancen am Jobmarkt stehen – und im besten Fall von Profis wie uns beraten. Gemeinsam finden wir die passende Strategie für Ihre weitere Karriere – und damit steht Ihrem beruflichen Glück nichts mehr im Wege.

 

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