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Neustart für Ihre Karriere: So orientieren Sie sich beruflich neu

Eine Karriere ist keine statische Sache, sondern entwickelt sich, während Sie neue Fähigkeiten und Erfahrungen sammeln. Wenn Sie jedoch das Gefühl haben, in eine Sackgasse geraten zu sein, ist es möglicherweise an der Zeit für eine berufliche Neuorientierung.

Ganz gleich, ob Sie eine neue Herausforderung suchen, mehr Geld verdienen wollen oder einfach nur einen Job wollen, der besser zu Ihnen passt: Ein Berufswechsel kann eine großartige Möglichkeit sein, Ihr Leben zu verbessern – aber nur, wenn Sie Ihren Karrierewechsel mit offenen Augen angehen. Wir verraten Ihnen, wie Sie sich beruflich verändern, egal, ob Sie frisch von der Uni kommen oder mitten in der Karriere umsteigen.

Der richtige Zeitpunkt für eine berufliche Veränderung

Es gibt keine einheitliche Antwort auf die Frage, wann man sich beruflich verändern sollte. Manchen Menschen fällt die Entscheidung leicht, während andere jahrelang mit ihr ringen. Letztlich hängt der beste Zeitpunkt für einen Wechsel von den Umständen jedes Einzelnen ab.

Es gibt jedoch ein paar allgemeine Richtlinien, die bei der Entscheidung hilfreich sein können: Zunächst sollten Sie sich etwas Zeit nehmen, um darüber nachzudenken, was Sie von Ihrer Karriere erwarten. Wenn Sie schon seit einiger Zeit mit dem Gedanken spielen, sich in einem neuen Bereich oder einer neuen Branche zu engagieren, könnte es sich lohnen, diese Optionen zu erkunden.

Auch wenn Sie das Gefühl haben, dass Sie in Ihrer jetzigen Rolle feststecken oder unglücklich sind, ist es vielleicht an der Zeit für eine Veränderung. Wenn in Ihrer Branche größere Veränderungen stattfinden oder es zu Entlassungen kommt, könnte es klug sein, sich nach einem neuen Job umzusehen. Manchmal kann ein Karrierewechsel auch eine Möglichkeit sein, mehr Geld zu verdienen oder in eine Position mit mehr Verantwortung zu wechseln.

Beruflich verändern: Aber in welche Richtung?

Es gibt viele Faktoren, die Sie bei Ihrer Entscheidung für eine berufliche Veränderung berücksichtigen sollten. Machen Sie eine ehrliche Bestandsaufnahme Ihrer derzeitigen Situation: Fühlen Sie sich in Ihrer derzeitigen Rolle gelangweilt oder unterfordert? Haben Sie eine klare Vorstellung davon, was Sie als Nächstes tun möchten?

Nehmen Sie sich Zeit, um verschiedene Optionen zu prüfen, bevor Sie eine endgültige Entscheidung treffen. Wollen Sie nur den Job wechseln oder gleich die ganze Branche? Sobald Sie ein besseres Gefühl dafür haben, wonach Sie suchen, können Sie verschiedene Branchen und Berufe recherchieren, die Ihren Interessen und Fähigkeiten entsprechen. Sprechen Sie mit Menschen, die bereits in Ihrem Interessengebiet arbeiten, um ein besseres Gefühl für die tägliche Realität zu bekommen.

Und schließlich sollten Sie auf Ihr Gefühl vertrauen: Wenn sich etwas richtig anfühlt, ist es das wahrscheinlich auch.

So orientieren Sie sich beruflich neu

  1. Bewerten Sie Ihre Fähigkeiten und Interessen:
    Der erste Schritt besteht darin, eine Bestandsaufnahme Ihrer Fähigkeiten und Interessen vorzunehmen. Worin sind Sie gut? Welche Art von Arbeit reizt und begeistert Sie? Sobald Sie ein besseres Gefühl für Ihre Stärken, Werte und Leidenschaften haben, können Sie Ihre Optionen eingrenzen.
  2. Stellen Sie Nachforschungen an:
    Wenn Sie sich nicht sicher sind, welche Berufe zu Ihnen passen könnten, sprechen Sie mit Menschen in Ihrem Umfeld, die Jobs haben, an denen Sie interessiert sind. Je mehr Informationen Sie haben, desto besser sind Sie in der Lage, eine Entscheidung zu treffen.
  3. Sammeln Sie Erfahrung:
    Versuchen Sie, wenn möglich, Erfahrungen in dem Bereich oder der Branche zu sammeln, für die Sie sich interessieren, bevor Sie einen kompletten Berufswechsel vornehmen. Das könnte bedeuten, dass Sie sich ehrenamtlich engagieren, einen Nebenjob annehmen oder ein Praktikum absolvieren. Wenn Sie einen Fuß in die Tür bekommen, können Sie nicht nur besser einschätzen, ob das Feld das Richtige für Sie ist, es wird Ihnen auch den Übergang erleichtern, da Sie bereits über Erfahrung verfügen.
  4. Seien Sie realistisch:
    Es ist wichtig, dass Sie realistische Erwartungen an Ihre neue Karriere haben. Wenn Sie erwarten, dass es vom ersten Tag an perfekt passt, werden Sie wahrscheinlich enttäuscht sein. Es kann einige Zeit dauern, bis Sie sich an Ihre neue Rolle gewöhnt haben, und das ist in Ordnung.
  5. Bleiben Sie hartnäckig:
    Ein Karrierewechsel kann schwierig sein, und es wird zweifellos Hindernisse auf dem Weg geben. Wenn Sie jedoch beharrlich und positiv bleiben, werden Sie in Ihrem neuen Bereich Erfolg haben.

Neuer Job, neues Ich

Eine berufliche Neuorientierung kann ein großes Unterfangen sein, aber wenn sie gut durchdacht und sorgfältig geplant ist, kann sie auch sehr lohnend sein. Wenn Sie also das Gefühl haben, in Ihrer derzeitigen Situation festzustecken, scheuen Sie sich nicht, andere Möglichkeiten zu erkunden und einen Wechsel vorzunehmen. Wer weiß? Vielleicht finden Sie gerade Ihren Traumjob.

Ein Karrierewechsel ist eine Chance, neu anzufangen und Dinge zu erreichen, die Sie nie für möglich gehalten hätten. Das Wichtigste ist, dass Sie sich selbst treu bleiben: Nur Sie wissen, was Sie beruflich glücklich und erfüllt macht. Vertrauen Sie auf Ihren Instinkt – und bringen Sie Ihre Karriere damit weiter voran.

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E-Learning: So bilden Sie sich digital weiter

Das Internet hat die Art und Weise, wie wir leben und arbeiten, drastisch verändert. Wenn Sie in der Vergangenheit etwas Neues lernen wollten, mussten Sie einen Kurs besuchen oder ein Lehrbuch kaufen. Jetzt gibt es online unzählige Ressourcen für jeden, der etwas Neues lernen möchte. Wir zeigen Ihnen, wie Sie mit E-Learning beginnen und sich gezielt weiterbilden können.

Was ist E-Learning?

E-Learning kann im weitesten Sinne als jede Art von Lernen definiert werden, das mit elektronischen Geräten wie Computern, Tablets oder Smartphones stattfindet. Es ist im Wesentlichen eine Form des Fernunterrichts: Das bedeutet, dass Sie nicht an einem bestimmten Ort am Unterricht teilnehmen müssen, sondern Ihr Studium überall absolvieren können.

Solange Sie einen Internetzugang haben, können Sie sich in Ihr Konto einloggen und mit dem Lernen beginnen. Das bietet Ihnen mehr Flexibilität, Komfort und Interaktivität.

Für wen ist E-Learning geeignet?

In vielerlei Hinsicht ist E-Learning die perfekte Lösung für viel beschäftigte Erwachsene, die sich weiterbilden möchten, aber keine Zeit für traditionelle Präsenzkurse haben. E-Learning bietet ein flexibleres Lernumfeld, da die Studierenden die Kursarbeiten zu den Zeiten und an den Orten erledigen können, die für sie am günstigsten sind. Dies ist besonders für Studierende und Menschen, die berufliche und familiäre Verpflichtungen unter einen Hut bringen müssen, ideal.

Ein weiterer Vorteil von digitalem Lernen ist, dass es auf die individuellen Bedürfnisse jedes einzelnen Schülers zugeschnitten werden kann. So können Sie etwa Audioversionen von Texten nutzen, wenn Sie nicht gerne lesen, und Aufgaben in Ihrem eigenen Tempo bearbeiten.

Was brauchen Sie für E-Learning?

Ein Platz für digitales Lernen findet sich überall und rasch: Neben einem Computer oder Laptop brauchen Sie meist eine zuverlässige Internetverbindung und ein gutes Headset oder Mikrofon, um an interaktiven Kursen teilzunehmen. Auch eine vernünftige Webcam erleichtert das digitale Lernen.

Formen von E-Learning

Es gibt verschiedene Arten von E-Learning, jede mit ihren eigenen Vor- und Nachteilen.

Blended Learning

Blended Learning ist eine Unterrichtsstrategie, die Online- und Präsenzunterricht kombiniert. Dieser Ansatz bietet Studenten die Flexibilität und den Komfort des Online-Lernens mit der persönlichen Interaktion und Anleitung eines Präsenzunterrichts.

Flipped Classroom

Eine Form des gemischten Lernens ist das sogenannte “flipped classroom”. In einem Flipped Classroom sehen sich die Studierenden außerhalb des Unterrichts Vorlesungen an oder lesen Aufgaben online und nutzen dann die Unterrichtszeit, um einzeln oder in kleinen Gruppen an Projekten oder Problemen zu arbeiten. Dieser Ansatz ermöglicht es den Schülern, in ihrem eigenen Tempo zu lernen und Konzepte nach Bedarf zu wiederholen. Außerdem wird die Unterrichtszeit für interaktive Aktivitäten genutzt, die zu Diskussionen führen und ein tieferes Verständnis fördern.

Webinar

An Webinaren nimmt in der Regel eine kleine Gruppe von Personen teil, die in Echtzeit miteinander und mit dem Referenten interagieren können. Dies ermöglicht eine persönlichere Lernerfahrung, da die Teilnehmer Fragen stellen und sofort Feedback erhalten können. Zudem können Webinare aufgezeichnet und in Ruhe später angesehen werden, was sie zu einer idealen Möglichkeit macht, zeitversetzt zu lernen.

E-Learning Kurs

E-Learning-Kurse können im Selbststudium oder unter Anleitung eines Lehrers durchgeführt werden. Sie beinhalten eine Vielzahl von Methoden wie Video, Audio, Text und Animation und ermöglichen eine flexible Zeiteinteilung.

Lernvideo

Ein Lernvideo kann Ihr Verständnis für ein Thema grundlegend verbessern: So sehen Sie direkt, wie Konzepte in der realen Welt angewandt werden, und können von Experten auf dem Gebiet hören.

Lern-App

Mit einer App können Sie Ihr Lernen mitnehmen, wo immer Sie hingehen, und sich aktiv am Lernen beteiligen, indem Sie Quizfragen, Spiele und andere Aktivitäten erledigen. Zudem erhalten Sie Feedback in Echtzeit, was Ihnen hilft, Verbesserungsbedarf schnell zu erkennen.

Vorteile von E-Learning

Einer der größten Vorteile von E-Learning ist, dass es flexibel ist: Sie können in Ihrem eigenen Tempo und in Ihrer eigenen Zeit lernen. Das bedeutet, dass Sie das Lernen in Ihren vollen Terminkalender einbauen können, ohne dass Sie Zeit für traditionelle Präsenzveranstaltungen aufbringen müssen.

Zudem ist E-Learning oft fesselnder als herkömmliche Methoden, da es multimediale Ressourcen nutzt, die Ihre Aufmerksamkeit besser binden können. Und da Sie von überall auf der Welt auf E-Learning-Ressourcen zugreifen können, ist es eine großartige Möglichkeit, neue Kulturen und Erfahrungen kennenzulernen.

Ebenso bietet E-Learning aber noch weitere Vorteile:

Zugänglichkeit:
Auf E-Learning kann von fast überall und zu jeder Zeit zugegriffen werden. Egal, ob Sie zu Hause sind, auf Reisen oder am Strand entspannen, Sie können sich bei Ihrer bevorzugten E-Learning-Plattform anmelden und etwas Neues lernen.

Flexibilität:
Mit E-Learning können Sie wählen, wann und wo Sie lernen. Sie können sich bestimmte Zeiten am Tag oder in der Woche vornehmen, um Aufgaben und Tests zu erledigen.

Kostenersparnis:
Im Vergleich zu traditionellen Lehrmethoden ist E-Learning viel billiger. Viele Universitäten bieten inzwischen Kurse komplett online an, die wenig oder gar nichts kosten. Und da beim E-Learning keine Reisekosten und kein Platz im Klassenzimmer anfallen, können Sie bei Dingen wie Benzin und Parkgebühren Geld sparen.

Bequemlichkeit:
E-Learning-Plattformen ermöglichen Ihnen die Interaktion mit Lehrkräften und Mitschülern über Chatrooms, Foren, Blogs, Wikis und soziale Medien. Diese Funktionen bieten eine bequeme Methode der Kommunikation zwischen Ihnen und anderen Teilnehmern des gleichen Kurses.

Selbstgesteuertes Lernen:
Einer der Hauptvorteile von E-Learning ist, dass Sie selbst entscheiden, wann und wie schnell Sie lernen. Da Sie die Geschwindigkeit, mit der Sie durch die Lektionen und Übungen gehen, selbst bestimmen, können Sie Ihre Lernerfahrung an Ihren Zeitplan anpassen.

Personalisierte Lernerfahrung:
E-Learning bietet eine personalisierte Lernumgebung. Die Lehrkräfte können Hausaufgaben, Tests und Prüfungen auf der Grundlage der individuellen Bedürfnisse zuweisen. Sie können auch Ihre Leistungen überwachen und Ihnen Feedback zu verbesserungswürdigen Bereichen geben.

Soziale Unterstützung:
E-Learning-Plattformen bieten Möglichkeiten zur Interaktion mit Gleichaltrigen und Lehrkräften. Einige Plattformen ermutigen Studierende sogar dazu, Gruppen zu bilden und gemeinsam an Projekten zu arbeiten.

Interaktivität:
E-Learning ermöglicht Ihnen, Fragen zu stellen, Ideen auszutauschen und sich an Diskussionen über die im Unterricht behandelten Themen zu beteiligen. Sie können auch an Live-Chats mit Dozenten und anderen Studierenden teilnehmen.

Zusammenarbeit:
E-Learning-Plattformen ermöglichen es Ihnen, mit anderen Studierenden auf der ganzen Welt in Kontakt zu treten. Über Diskussionsforen, Blogs und Message Boards können Sie mit Kommilitonen, Lehrern und Professoren kommunizieren.

Individuell anpassbare Lernpfade:
Mit E-Learning können Sie Ihren Lernpfad individuell gestalten. Sie können in Ihrem eigenen Tempo vorankommen und Abschnitte überspringen, die für Sie nicht relevant sind.

Kontinuierliche Weiterbildung:
E-Learning-Plattformen helfen Ihnen, über Branchentrends und Entwicklungen auf dem Laufenden zu bleiben. Indem Sie sich über Änderungen in der Technologie, den Geschäftspraktiken und der Gesetzgebung auf dem Laufenden halten, können Sie Ihr Wissen und Ihre Fähigkeiten weiter ausbauen.

Berufliche Entwicklung:
E-Learning kann Ihnen helfen, berufliche Fähigkeiten zu entwickeln und wertvolle Berufserfahrung zu sammeln. Unternehmen erkennen zunehmend, wie wichtig es ist, Mitarbeiter in neuen Technologien und Branchen zu schulen.

Beruflicher Aufstieg:
E-Learning kann zu einem beruflichen Aufstieg führen. Als Angestellter können Sie innerhalb Ihres Unternehmens aufsteigen, indem Sie die Vorteile der internen Programme des Unternehmens nutzen. Ferner bieten viele Arbeitgeber externe Schulungsprogramme an, mit denen Sie Ihre technischen Fähigkeiten verbessern und sich auf künftige Positionen vorbereiten können.

So bilden Sie sich mit E-Learning gezielt weiter

1. Legen Sie fest, was Sie lernen möchten. Es ist wichtig, dass Sie ein klares Ziel vor Augen haben, bevor Sie Ihre E-Learning-Reise beginnen. Wenn Sie wissen, was Sie lernen möchten, können Sie leichter Ressourcen finden, die Ihnen helfen, Ihr Ziel zu erreichen.

2. Finden Sie zuverlässige Quellen. Das bedeutet, dass Sie Dinge wie die Referenzen des Autors, das Datum der Veröffentlichung und die Frage, ob die Informationen kürzlich aktualisiert wurden, überprüfen sollten.

3. Machen Sie einen Plan. Etwas Neues zu lernen kann überwältigend sein, besonders wenn Sie versuchen, alles auf einmal zu tun. Deshalb ist es wichtig, sich einen Plan zu machen und Ihre Ziele in kleinere Teile aufzuteilen. So können Sie sich besser auf jede einzelne Aufgabe konzentrieren und vermeiden, dass Sie sich überfordert fühlen.

4. Nehmen Sie sich Zeit für E-Learning. Wie alles im Leben erfordert auch das E-Learning Zeit und Mühe. Um Fortschritte zu machen, müssen Sie sich wenn möglich jeden Tag Zeit für das Lernen nehmen. Schalten Sie während dieser Zeit Ablenkungen wie Ihr Telefon und Ihre E-Mails aus, damit Sie sich auf die anstehende Aufgabe konzentrieren können.

5. Seien Sie geduldig mit sich selbst. Etwas Neues zu lernen, braucht Zeit und Geduld. Erwarten Sie nicht, dass Sie vom ersten Tag an ein Experte sind – die meisten Menschen benötigen Monate (oder sogar Jahre) der Übung, bevor sie etwas Neues beherrschen.

So nutzen Sie E-Learning für Ihre Karriere

E-Learning wird immer beliebter, weil es Flexibilität, Zugänglichkeit und Erschwinglichkeit bietet. Zu den wichtigsten Vorteilen gehören die Möglichkeit, jederzeit und überall zu lernen, der unbegrenzte Zugang zu Informationen und die Einsparung von Zeit und Geld.

Wer digital lernt, kann sich zu einer Vielzahl von Themen weiterbilden – und das ganz bequem von zu Hause aus. Das verschafft nicht nur Ihrer Karriere den entscheidenden Vorsprung, sondern bietet Ihnen die Möglichkeit, auch privat neue Fähigkeiten dazuzulernen.

 

Wie Sie bei der Arbeit Nein sagen – ohne Ihrer Karriere zu schaden

Irgendwann im Laufe Ihrer Karriere werden Sie mit einer Situation konfrontiert werden, in der Sie Nein sagen müssen. Vielleicht bittet Sie Ihr Chef, eine zusätzliche Schicht zu übernehmen, obwohl Sie sich eigentlich frei nehmen wollten. Oder ein Kollege bittet Sie, für ihn einzuspringen, obwohl Sie bereits wissen, dass Sie mit der Arbeit überfordert sein werden. In jedem Fall ist es wichtig, dass Sie lernen, auf professionelle Art und Weise Nein zu sagen.

Zu wissen, wann und wie man bei der Arbeit Nein sagen sollte, kann schwierig sein. Einerseits wollen Sie nicht wie ein “Schwächling” wirken, der alles tut, was Ihr Chef verlangt. Andererseits wollen Sie aber auch nicht so strikt sein, dass Sie als unkooperativ oder schwierig in der Zusammenarbeit gelten. Das richtige Gleichgewicht zu finden ist wichtig, wenn Sie in Ihrer Karriere vorankommen wollen.

Warum ein „Nein“ manchmal schwierig ist

Für viele von uns kann es unglaublich schwierig sein, Nein zu sagen. Ganz gleich, ob wir die Bitte eines Freundes oder Kollegen ablehnen, eine Einladung ausschlagen oder ein verlockendes Angebot ausschlagen, oft finden wir nicht die richtigen Worte.

Dafür gibt es eine Reihe von Gründen. Erstens haben wir vielleicht Angst, die andere Person zu enttäuschen oder zu verärgern. Zweitens machen wir uns vielleicht Sorgen, dass ein “Nein” unserer Beziehung schaden könnte. Drittens fühlen wir uns vielleicht schuldig oder egoistisch, weil wir unsere eigenen Bedürfnisse über die des anderen stellen. Und viertens wollen wir vielleicht einfach keinen Ärger machen.

Letztendlich ist es jedoch wichtig, sich daran zu erinnern, dass wir es nicht immer allen recht machen können – und das ist auch in Ordnung. Wenn wir lernen, häufiger Nein zu sagen, können wir anfangen, bessere Grenzen zu setzen und unsere Zeit und Energie besser zu kontrollieren.

Warum ist es wichtig, auch mal Nein zu sagen?

Wir werden ständig mit Anfragen bombardiert, sei es von unserem Chef, unseren Kollegen, unseren Freunden oder sogar von Fremden. Und oft fühlen wir uns verpflichtet, ja zu sagen, auch wenn wir eigentlich Nein sagen möchten. Aber warum ist es so wichtig, Nein sagen zu können?

Zum einen kann das ständige Ja-Sagen überwältigend sein und zum Burnout führen. Wenn Sie ständig mehr auf sich nehmen, als Sie bewältigen können, werden Sie schnell gestresst und nachtragend. Wenn Sie lernen, Nein zu sagen, können Sie gesunde Grenzen schaffen und Ihre geistige Gesundheit schützen.

Wenn Sie zu allem Ja sagen, kann Sie das auch davon abhalten, Ihre eigenen Ziele und Träume zu verfolgen. Wenn Sie immer die Bedürfnisse anderer Menschen in den Vordergrund stellen, werden Sie nie Zeit für Ihre eigenen Projekte und Interessen haben. Wenn Sie also lernen, Nein zu sagen, können Sie sich auf das konzentrieren, was Ihnen wirklich wichtig ist.

Und schließlich kann die Unfähigkeit, Nein zu sagen, Ihren Beziehungen schaden. Wenn Sie immer jede Bitte annehmen, werden Sie von anderen ausgenutzt. Sie erwarten vielleicht, dass Sie immer verfügbar sind, auch wenn es Ihnen nicht passt. Wenn Sie aber lernen, Grenzen zu setzen und Nein zu sagen, wenn es nötig ist, wird man Sie respektieren – und das wiederum verbessert Ihre Beziehungen, sowohl privat als auch am Arbeitsplatz.

Im Job Nein sagen

Es kann schwierig sein, Nein zu sagen, aber es ist die Mühe wert. Indem Sie durchsetzungsfähig sind und Grenzen setzen, können Sie Ihre Zeit und Energie vor unerwünschten Forderungen schützen. Hier sind einige Tipps, wie Sie bei der Arbeit Nein sagen können, ohne Ihre Karriere zu gefährden:

Bleiben Sie hart, aber respektvoll

Wenn Sie “Nein” sagen, ist es wichtig, einen respektvollen Ton zu wahren. Sie wollen nicht wütend oder konfrontativ wirken. Gleichzeitig wollen Sie aber auch nicht den Eindruck erwecken, dass Sie unsicher sind oder dass Sie Ihre Meinung ändern könnten, wenn jemand Sie genug unter Druck setzt. Seien Sie selbstbewusst und überzeugt von Ihrer Entscheidung, aber achten Sie darauf, nicht zu aggressiv zu sein.

Bieten Sie eine alternative Lösung an

Wenn Sie eine bestimmte Bitte ablehnen, versuchen Sie, eine alternative Lösung anzubieten, mit der Sie trotzdem das erreichen können, was Ihr Chef sich erhofft. Wenn Ihr Chef Sie zum Beispiel bittet, länger zu bleiben, um ein Projekt zu beenden, könnten Sie etwas sagen wie: “Ich kann heute Abend nicht länger bleiben, aber ich kann morgen früh kommen.” Indem Sie eine alternative Lösung anbieten, zeigen Sie, dass Sie immer noch bereit sind, einen Weg zu finden, die Arbeit zu erledigen – nur eben zu Ihren eigenen Bedingungen.

Seien Sie transparent, was Ihre Arbeitsbelastung angeht

Wenn Sie sich bereits überfordert fühlen, ist es am besten, wenn Sie Ihrem Chef gegenüber offen damit umgehen. Vielleicht kann er einen Teil Ihrer Arbeitslast umverteilen oder Ihnen in naher Zukunft eine Pause gönnen. Wenn Sie jedoch ständig “Nein” sagen, weil Sie überlastet sind, wird Ihr Chef vielleicht an Ihrer Fähigkeit zweifeln, Ihre Arbeit zu bewältigen

Nehmen Sie es nicht persönlich

Wenn Sie eine Anfrage ablehnen, ist es wichtig, dass Sie die Sache nicht persönlich nehmen. Wenn Ihr Chef Sie bittet, etwas zu tun, was Sie wirklich nicht tun wollen, widerstehen Sie dem Drang, etwas zu sagen wie: “Ich bin mit Ihren Methoden nicht einverstanden” oder “Das ist nicht mein Fachgebiet”. Legen Sie stattdessen einfach ruhig und respektvoll Ihren Fall dar. Denken Sie daran, dass es nicht darum geht, einen Streit zu gewinnen, sondern einen Weg zu finden, der für alle Beteiligten funktioniert.

Nein sagen nützt Ihrer Karriere – wenn Sie es richtig machen

In vielen Fällen ist die Fähigkeit, Nein zu sagen, genauso wichtig wie die Fähigkeit, ja zu sagen. Wenn Sie immer zu jeder Anfrage Ja sagen, sind Sie schnell überfordert und leisten am Ende schlechte Arbeit. Zu lernen, auf diplomatische Weise Nein zu sagen, ist eine wesentliche Fähigkeit für jeden, der eine verantwortungsvolle Position innehat.

Bei der Arbeit “Nein” zu sagen, kann schwierig sein, aber es ist wichtig zu wissen, wie man es macht, ohne seine Karriere zu gefährden. Bleiben Sie hart, aber respektvoll, bieten Sie eine alternative Lösung an, wann immer dies möglich ist, und widerstehen Sie dem Drang, die Sache persönlich zu nehmen.

Welchen Ansatz Sie auch wählen, es ist wichtig, dass Sie ruhig und höflich bleiben. Denken Sie daran, dass es nicht darum geht, die andere Person zu verärgern oder zu verärgern – es geht lediglich darum, Ihren Standpunkt klar und respektvoll darzulegen. Mit etwas Übung werden Sie bald die Kunst beherrschen, in jeder Situation Nein zu sagen – ohne Ihr Gegenüber vor den Kopf zu stoßen.

So verbessern Sie Ihre Kommunikation am Arbeitsplatz

Eine unklare Anweisung, ein seltsamer Blick, eine falsch verstandene Bemerkung: In der Arbeit führt schlechte oder ungeschickte Kommunikation schnell zu dicker Luft. Wenn aufgrund eines Missverständnisses in der Belegschaft Frust entsteht oder in Folge sogar Fehler in den Arbeitsabläufen passieren, ist keiner glücklich – weder Arbeitgeber noch Arbeitnehmer.

Vorteile guter Kommunikation im Beruf

Gute, erfolgreiche Kommunikation ist nicht nur wichtig für ein kollegiales Betriebsklima, in dem sich alle wohlfühlen und gerne in die Arbeit kommen. Sie ist auch die Grundlage für produktive, effiziente Prozesse. Wo Konflikte vermieden oder gelöst werden, bevor sie größer werden und sich verfestigen, ist erfolgreiche Arbeit einfacher.

Weniger Konflikte, mehr Motivation

Regelmäßige Gespräche, ein offenes Ohr für die anderen und auch klare Anlaufstellen für Konflikte haben zahlreiche Vorteile. Wenn wir ohne negative Gefühle gegenüber Vorgesetzten und Mitarbeitern arbeiten können, haben wir Zeit, uns auf die eigentliche Arbeit zu konzentrieren. In einem guten Arbeitsklima heißt das: mehr Motivation, mehr berufliches Engagement und ein größeres Zugehörigkeitsgefühl. Und das führt im Unternehmen zu größerer Mitarbeiterbindung und weniger Fluktuation in der Belegschaft.

Aber nicht nur weniger Krankenstände und der niedrigere Mitarbeiterverschleiß machen sich für den Arbeitgeber bezahlt. In einer kommunikativen, aufgeschlossenen Unternehmenskultur steigt auch die Produktivität beträchtlich.

Auch der Mitarbeiter profitiert

Gute Kommunikation und erfolgreiches Konfliktmanagement sind aber nicht nur für die Vorgesetzten ein Mehrwert. Als Mitarbeiter sind Sie in einem kollegialen, offenen Arbeitsumfeld glücklicher und motivierter. Auch Ihre eigenen Aufgaben sind schneller, besser und einfacher erledigt, wenn es keine Missverständnisse gibt. Klare Anweisungen, Entscheidungen, Erwartungen und Bedürfnisse bedeuten, dass Sie weniger Zeit verschwenden, Dinge nicht zwei- oder dreimal machen müssen und Ergebnisse schneller sichtbar sind.

Karriere-Chance Kommunikation

Eine offene Gesprächskultur und effiziente Kommunikation bedeuten nicht nur angenehmeres Arbeiten. Sie können auch ein Boost für die Karriere sein. Mitarbeiter, die wissen, wie und welche Signale sie aussenden, sind klar im Vorteil. Wenn Sie wissen, wie Sie am besten eigene Vorschläge unterbreiten, wie Sie ein Problem ansprechen und wie Sie eigene Wünsche kommunizieren können, bringen Sie sich in eine gute Position.

Mitarbeiter, die selbst zur Quelle von Konflikten werden, haben im Unternehmen meist die schlechteren Karten. Die eigene Unzufriedenheit auf destruktive, unhöfliche Weise ausdrücken. Hinter dem Rücken schlecht über Vorgesetzte oder Kollegen reden. Unverständliche Vorschläge, frech vorgetragene Wünsche oder unklare Antworten auf Anweisungen machen keinen Mitarbeiter beliebt und sind für langfristige Perspektiven im Unternehmen schädlich.

Richtig kommunizieren am Arbeitsplatz: Wie geht das?

Damit auch wirklich gut kommuniziert wird – und sich dies positiv auf Mitarbeiter wie Unternehmen auswirkt – müssen einige Dinge beachtet werden. Viele davon liegen auf der Hand, werden aber selten befolgt.

Offen, klar, respektvoll

Wenn Sie eine Frage haben, eine Auskunft brauchen, einen Konflikt ansprechen wollen: Offenheit ist das Allerwichtigste. Versuchen Sie es nicht durch die Hintertür oder über andere Kollegen. Schnell entstehen Gerüchte, Intrigen oder sogar Mobbing – und das ist kein Kavaliersdelikt.
Am besten sprechen Sie die Themen klar an, über die Sie reden müssen. Verkleiden oder verschachteln Sie nicht Ihre Absichten. Schreiben Sie in einer E-Mail keine umständlichen Sätze, die man auf zehn verschiedene Weisen interpretieren könnte.

Besonders wichtig: Achten Sie stets auf den Ton. Stellen Sie sicher, dass Sie nicht schroff, unverschämt, herablassend oder desinteressiert wirken. Zeigen Sie immer, dass Sie Respekt vor Ihrem Gegenüber haben – egal ob Chef oder Untergebener.

Achten Sie auf die eigene Sprache – und Körpersprache

Respekt und Verständnis sind eben keine Einbahnstraße. Es ist wichtig, dass Sie auch die Meinung und Bedürfnisse der anderen Mitarbeiter und Vorgesetzten verstehen. Hören Sie zu, lassen Sie die anderen ausreden. Jeder braucht Raum, um sich klar und deutlich auszudrücken. Es ist auch eine Frage der Wertschätzung, die andere Person nicht zu unterbrechen.

Diese Dinge zeigen sich natürlich nicht nur in Ihren Worten, sondern auch in Ihrer Körpersprache. Achten Sie auf Ihre Haltung, Ihre Gesten und Ihre Blicke. Gerade in der nonverbalen Kommunikation können oft Missverständnisse entstehen, die zu größeren Konflikten führen. Zeigen Sie ein Lächeln, vermitteln Sie mit Ihrer Mimik einen freundlichen und verständnisvollen anstatt eines aggressiven Eindrucks.

Tipps für den Alltag

Die folgenden Punkte sind kleine Hilfen für den Arbeitsalltag, um besser zu kommunizieren – und so auch leichter die eigenen Ziele zu erreichen.

  • Fehler eingestehen: Es ist eine sehr geschätzte Eigenschaft, wenn Menschen sich nicht als perfekt darstellen und zugeben können, wenn der Fehler mal bei ihnen liegt. Das macht Sie nicht schwach, sondern sympathisch und aufrichtig.
  • Privates für sich behalten: Natürlich teilt man mit Kollegen auch gerne mal Details aus dem Privatleben. In der beruflichen Kommunikation sollte man aber genau aufpassen: Was passt in die Arbeit und was ist wirklich persönlich?
  • Unter vier Augen reden: Gerade in einer Konfliktsituation ist es sinnvoll, mit der anderen Person das Gespräch unter vier Augen zu suchen. So fühlt sich niemand wie am Pranger, eingeengt oder gar vor Publikum gedemütigt.
  • Andere Ansichten verstehen und akzeptieren: Das Zauberwort heißt Empathie, also Einfühlungsvermögen. Denken Sie immer daran, dass andere Menschen andere Bedürfnisse haben. Auch sie müssen sich verantworten, haben Geschäftsziele zu erreichen, Kunden zufriedenzustellen.
  • Kühlen Kopf bewahren: Mit hochgeschaukelten Gefühlen sollte man es vermeiden zu diskutieren. Wenn Sie gerade emotional am Limit sind – sich traurig, zornig oder missverstanden fühlen – ist ein Konflikt nicht leichter zu lösen. Am besten nehmen Sie sich zurück, schlafen vielleicht eine Nacht darüber und sortieren Ihre Gedanken. Ruhig und gefasst können Sie Ihre Meinung besser vortragen.

Konfliktmanagement mit Methode

Wenn die schlechte Kommunikation aus dem Ruder läuft, ist im professionellen Umfeld richtiges Konfliktmanagement gefragt. Das heißt, dass ein Konflikt mit Methode angegangen wird. Wenn zwischen Chef und Untergebenem oder zwischen zwei Kollegen ein Streit entsteht, den sie selbst nicht mehr beenden können, ist es wichtig, die Situation ernst zu nehmen und schnell zu reagieren.

Ein Gespräch mit den Beteiligten sollte schnell geplant sein – es müssen aber alle Zeit haben, sich darauf vorzubereiten. Wichtig ist Moderation. Es sollten also nicht nur die Konfliktparteien, sondern auch eine vermittelnde Person eingebunden sein. Gemeinsam wird dann nicht nach Schuld und Verfehlungen, sondern nach zufriedenstellenden Lösungen gesucht, um den Konflikt auch langfristig zu beenden.

Fazit: Gute Kommunikation ist Gold wert

Gute Fähigkeiten in der Kommunikation mit Kollegen und im Lösen von Konflikten sind unbezahlbar. Nicht nur für einen angenehmen Arbeitstag und mehr Motivation. Sie helfen dem Unternehmenserfolg wie auch der eigenen Karriere. Deshalb ist es wichtig, die Bedeutung dieser „Soft Skills“ immer im Hinterkopf zu haben – und durch richtigen Einsatz für die eigenen Ziele und Bedürfnisse zu nutzen.

Die 15 peinlichsten Pannen im Büro

Im Büro möchte jeder kompetent wirken – umso schlimmer, wenn einem vor dem Kollegen ein „Hoppala“ passiert. Wir haben die 15 peinlichsten Pannen im Büro zusammengetragen. Sie werden bemerken: Egal, was Ihnen in Ihrem Büroalltag schon passiert ist, es geht bei Weitem schlimmer.

Die 15 peinlichsten Büroerlebnisse

Au weh – bei diesen 15 Pannen steigt einem schon vom bloßen Lesen die Schamröte ins Gesicht. Doch auch ein Schmunzeln werden Sie sich nicht verkneifen können.

1. Die Klotür nicht abschließen
Das stille Örtchen kann schnell zur Falle werden, wenn man vergisst, die Klotür abzuschließen. Bei all dem Stress, den Sie im Büro haben: Checken Sie immer doppelt und dreifach, ob Sie die Klotür auch abgesperrt haben.

2. Der Rock klemmt im Slip
Auch auf dem Rückweg von der Toilette lauern Gefahren. Frauen, die gerne Rock tragen, tun gut daran zu kontrollieren, ob ihr Rock auch ja wieder richtig sitzt.

3. E-Mail an alle schicken
Nicht jede E-Mail ist für alle Augen bestimmt. Doch wer beim Antworten nicht aufpasst, hat schnell einmal eine Mail an mehrere Tausend Empfänger eines Verteilers verschickt. Peinlich, wenn aufgrund der ganzen erbosten Antwortmails auch noch der Mailserver zusammenbricht.

4. Ein Wind im Aufzug
Auch wenn Sie im Aufzug allein fahren und sich unbeobachtet fühlen: Lassen Sie keinesfalls ein Lüftchen fahren. Stellen Sie sich nur vor, eine Etage später steigt Ihr Chef ein – und rümpft aufgrund des Geruchs empört die Nase.

5. Namen der Kollegen vergessen
Sie müssen nicht alle Ihre Kollegen beim Namen kennen, von den wichtigsten Personen, mit denen Sie zusammenarbeiten, sollten Sie sich aber unbedingt den Namen merken.

6. Nachäffen und erwischt werden
Sie können den Chef bestens nachahmen? Das klingt nach Spaß – nur sollten Sie sich dabei keinesfalls erwischen lassen.

7. Kaffee auf der Hose
Kein Arbeitstag ohne Kaffee. Blöd nur, wenn der Inhalt der Tasse auf der Hose landet. Das ist nicht nur schmerzhaft, sondern erfordert auch einen Kleidungswechsel.

8. Einschlafen am Schreibtisch
Lange Nacht gehabt? Lassen Sie sich das keinesfalls anmerken und widerstehen Sie der Versuchung, nur mal für zwei Minuten ganz kurz die Augen zuzumachen …

9. Der Slip schaut über die Hose hinaus
Nicht nur der Rock verfängt sich gerne mal im Slip, auch Männer tun im Büro gut daran darauf zu achten, dass sie ihr Hemd nicht in die Unterhose stopfen und diese dann über den Hosenbund ragt.

10. Offenes Hosentürchen
Stellen Sie sich vor: Sie haben beim Meeting das Wort inne, präsentieren Ihre neue Idee – und merken mittendrin, dass Ihr Hosentürchen offen ist.

11. Spinat zwischen den Zähnen
Ein echter Klassiker, der im Büro besonders peinlich ist: Nach dem Mittagessen rennen Sie den ganzen Nachmittag mit Spinat oder Schnittlauch zwischen den Zähnen herum und bemerken Ihr Missgeschick erst zu Hause.

12. Rechtschreibfehler in Präsentationen
Sie haben für Ihre Präsentation eine PowerPoint erstellt – nur leider vergessen, Ihren Text durch ein Rechtschreibprogramm laufen zu lassen. Wundern Sie sich nicht, wenn sich Ihre Kollegen den ein oder anderen Lacher nicht verkneifen können.

13. Audio bei der Zoom-Konferenz nicht ausschalten
Auch im Homeoffice lauern Fallen. Bei vielen Zoom-Konferenzen empfiehlt es sich, das eigene Mikrofon zu muten. Peinlich, wenn man das vergisst, und plötzlich alle Kollegen mithören, welche Pläne für das Abendessen man mit dem Partner bespricht. Aber es geht noch viel peinlicher: Sie könnten vergessen, dass Sie die Kamera noch eingeschalten haben und gemütlich mit dem Laptop auf die Toilette gehen. Kein Witz, sondern tatsächlich geschehen.

14. Falsche Zoom-Filter
Zoom wartet noch mit anderen „Hoppalas“ auf. Wer sich mit den Filtereinstellungen nicht auskennt, kann schon einmal als Katze oder Kartoffel an einem Zoom-Meeting teilnehmen.

15. Betrunken auf der Weihnachtsfeier
Feste sind zum Feiern da – nur sollten Sie im Büro darauf achten, nicht völlig außer Rand und Band zu geraten. Sturzbetrunken auf der Weihnachtsfeier dem Chef seine Meinung geigen, reibt zu Recht Schamröte ins Gesicht.

„Ich bin gegen die Aufzugstür gelaufen“

Sie glauben, das passiert doch niemandem? In einer Umfrage der Robert Half-Tochter OfficeTeam wurden 600 leitende Angestellte in den USA und Kanada gebeten, ihre peinlichsten Momente bei der Arbeit zu schildern. Hier sind einige ihrer Antworten:

“Ich habe geschrien, weil ein Kollege eine Spinne auf mich gesetzt hat.”
“Mein Drehstuhl bewegte sich, als ich mich hinsetzte, und ich landete auf dem Boden.”
“Ich habe mich umgedreht, um mit jemandem zu sprechen, und bin gegen die Aufzugstür gelaufen.”
“Ich bin gestürzt und habe mir einen Zahn abgebrochen, als ich die Treppe hochlief.”
“Ich habe mich auf der Bühne übergeben, als ich eine Auszeichnung erhielt.”
“Ich habe nach einem Telefonat geflucht, ohne zu merken, dass die Person noch in der Leitung war.”
“Ich konnte mein Auto nach der Happy Hour nicht mehr finden.”
“Ich bin an einem Samstag zur Arbeit erschienen, weil ich dachte, es sei Freitag.”
“Ich habe die Kaffeemaschine kaputt gemacht, und sie hat ununterbrochen gesprüht.”
“Ich habe zwei Kunden, die Schwestern waren, als Mutter und Tochter begrüßt.”
“Ich habe einen männlichen Kunden am Telefon versehentlich mit ‘Ma’am’ angesprochen.”
“Ich habe erst nach einem Meeting gemerkt, dass mein Reißverschluss offen war.”
“Ich habe beim Essen geniest und das Essen flog überall hin.”
“Ich habe das falsche Mittagessen aus dem Kühlschrank gegessen.”

Wie man sich aus einer peinlichen Situation im Büro rettet

Ihnen ist ein „Hoppala“ passiert und Sie wissen nicht, wie Sie nun am besten damit umgehen. Atmen Sie ruhig durch, sammeln Sie sich und seien Sie sich gewiss: Die Röte im Gesicht nimmt nach etwa 15 Sekunden ab. Doch was nun? Den Fehler zu leugnen, macht sich nicht gut. Stehen Sie zu dem, was Sie getan haben und entschuldigen Sie sich. Die meisten Kollegen werden verstehen, dass Ihnen die Situation sehr peinlich ist und froh sein, dass es Ihnen nicht selbst passiert ist. Dann haben Ihre Kollegen das Thema zumeist auch schon wieder vergessen. Deswegen sollten Sie sich nicht allzu lang selbst quälen und einfach nach vorn schauen. Zweimal sollten Sie den gleichen Fehler jedoch nicht machen …

Ein guter Tipp: Vielen „Hoppalas“ begegnen Sie am besten mit Humor. Das wirkt so sympathisch, dass Sie damit am Ende sogar noch Pluspunkte sammeln können.

Fazit: Fehler sind menschlich

Egal, ob Chef oder Angestellter, kein Mensch ist vor Fehlern und peinlichen Auftritten gefeit. Fehler gehören einfach dazu. Den meisten Menschen ist das völlig bewusst und Sie werden auf Verständnis stoßen. Wenn Ihnen im Büro eine peinliche Panne passiert ist, blicken Sie selbstbewusst nach vorn.

Lassen Sie die Kollegen ruhig reden und lachen, allzu lang wird dieser Zustand nicht andauern. Quälen Sie sich nicht, indem Sie die Situation immer wieder vor Ihrem inneren Auge durchspielen. Denn seien Sie gewiss: Jeder macht mal Fehler. Und vielleicht ist es ja schon bald einer Ihrer Kollegen, der in ein ordentliches Fettnäpfchen tritt.

Zeitmanagement: Diese einfachen Methoden wirken

Organisation und Zeitmanagement im Beruf

Kennen Sie das auch: Der Tag bräuchte mehr als 24 Stunden, damit Sie alles unterkriegen? Dann wird es Zeit für Zeitmanagement. Wir zeigen Ihnen die besten Methoden, wie Sie Ihren beruflichen Alltag geschickt planen und effizienter arbeiten.

Wozu überhaupt Zeitmanagement?

Zeitmanagement – da muss ich doch jeden Tag kostbare Minuten darauf verwenden, meinen Tag detailliert zu planen und mich in Zeitmanagement-Methoden einzuarbeiten. Wäre es da nicht besser, ich würde einfach mit meiner eigentlichen Arbeit beginnen? So denken viele Menschen, wenn es um das Thema Zeitmanagement geht. Und übersehen dabei, dass ihr Arbeitsalltag so schlecht organisiert ist, dass sie nicht nur wertvolle Minuten, sondern Stunden verlieren.

Sollten auch Sie sich am Ende eines Arbeitstages abgeschlagen und gehetzt fühlen und bemerken, dass Sie kaum Zeit für sich haben, dann sollten Sie sich tatsächlich täglich einige Minuten nehmen, um Ihren Tag besser zu planen. Denn wenn Sie genau wissen, wann Sie was tun, welche Aufgaben Priorität haben und welche jemand anders für Sie erledigen kann, dann geht Ihnen Ihre Arbeit leichter und schneller von der Hand – ganz so, als hätte der Tag auf einmal tatsächlich mehr als 24 Stunden.

Die besten Tipps gegen Zeitdiebe

Bevor wir auf die bekanntesten Methoden des Zeitmanagements zu sprechen kommen, wollen wir einen Blick auf die größten Zeitdiebe werfen – und Ihnen schon erste Tricks verraten, wie Sie diese vermeiden können. Sie werden sehen: Viele der hier vorgestellten Zeitdiebe werden Ihnen bekannt vorkommen …

Prioritäten setzen

Die E-Mail des netten Kollegen beantworten Sie sogleich, dafür muss der Budgetplan warten? Ein Fehler! Setzen Sie Prioritäten. Nicht jede Aufgabe ist gleich wichtig. Auch wenn bestimmte Dinge gleich erledigt gehören, können andere ruhig auf den Nachmittag oder den nächsten Tag verschoben werden. Wichtig ist, dass Sie erkennen, welche Aufgabe zu welcher Kategorie gehört.

Mit der richtigen Planung ans Ziel

Einfach so ins Blaue leben? Im Berufsleben nicht unbedingt ratsam. Denn am Ende des Tages haben Sie zwar vielleicht sehr viele, jedoch unwichtige Aufgaben erledigt. Die wirklich wichtigen blieben dafür liegen und schreien jetzt nach Überstunden. Um dies zu vermeiden, fertigen Sie am besten einen Tagesplan an.

Gegen Ablenkungen und für mehr Konzentration

Handy, Social-Media, eine E-Mail-Flut – Ablenkungen gibt es im Büro zuhauf. Hier hilft nur eines: Wenn Sie eine wichtige Aufgabe konzentriert erledigen müssen, schalten Sie Ihr Handy aus, stellen Sie Ihr Mail-Programm stumm und surfen Sie nicht ziellos im Netz herum. Erledigen Sie immer nur eine Aufgabe. Multitasking ist für Körper und Geist purer Stress und führt keinesfalls zu mehr Effektivität.

Klare Kommunikation

Stundenlange Meetings ohne Ergebnis, Klatsch und Tratsch in der Kantine, uneindeutige Arbeitsanweisungen – eine mangelhafte Kommunikation bringt etliche Probleme mit sich und kostet neben Geld vor allem Zeit. Kommunizieren Sie klar: Geben Sie genaue Anweisungen, fragen Sie bei Unsicherheiten direkt nach und versuchen Sie Meetings so zu gestalten, dass gemeinsam effizient an Lösungen gearbeitet wird.

Pause machen

Jaja, vor lauter Arbeit vergessen wir immer wieder, Pausen zu machen. Schließlich hat man ja so wenig Zeit … Doch ohne Pausen verringert sich unsere Produktivität massiv. Wir sind ja keine Maschinen. Deswegen gilt: Wenn Sie konzentriert und zügig arbeiten möchten, sind regelmäßige Pausen Pflicht! Trinken Sie eine Tasse Tee, plaudern Sie kurz mit Kollegen oder machen Sie einige Dehnübungen am Schreibtisch. Erlaubt ist, was gefällt.

Aufgaben abtreten & anderen übertragen

Perfektionismus und das Gefühl, alles selbst machen zu müssen, verfolgt viele von uns. Dabei sind diese Zeitdiebe besonders hinterlistig, da sie uns eine Bürde aufbinden, die wir gar nicht tragen müssten. Versuchen Sie es doch einfach mal, und übertragen Sie Aufgaben an Ihre Kollegen. Sie werden sehen: Die Welt dreht sich noch weiter. Und auch wenn die Person die Aufgabe anders angeht, als sie selbst es getan hätten: Wichtig ist, dass die Aufgabe am Ende erledigt ist – und Sie einige Minuten mehr auf Ihrem Zeitkonto verbuchen können.

Nichts aufschieben

Prokrastination – das Wort ist in aller Munde und meint das zwanghafte Aufschieben von Aufgaben. Natürlich ist nicht jede Aufgabe gleich wichtig und muss sofort erledigt werden (siehe den Punkt Prioritäten setzen), doch das ständige Aufschieben von Aufgaben frisst Zeit ohne Ende. Und zusätzlich ist da auch noch dieses ständige schlechte Gewissen. Auch wenn es schwerfällt: Erledigen Sie ungeliebte, aber wichtige Aufgaben am besten so rasch wie möglich.

12 Zeitmanagement-Methoden, die das Leben einfacher machen

Sie haben den ein oder anderen Zeitfresser in Ihrem Arbeitsalltag wiedergefunden? Sie sind motiviert, etwas zu ändern, wissen aber nicht wie? Dann sollten Sie sich diese zwölf Zeitmanagement-Methoden ansehen. Sie können nur eine Methode anwenden, oder mehrere miteinander kombinieren. Wichtig ist nur, dass die Methoden zu Ihren Bedürfnissen passen und Sie dadurch tatsächlich Zeit einsparen.

Eisenhower-Prinzip/Matrix

Dieses bekannte Prinzip unterscheidet Aufgaben in

  • wichtig und dringend,
  • wichtig und nicht dringend,
  • nicht wichtig und nicht dringend,
  • dringend, aber nicht wichtig.

Wenn Sie Ihre täglichen Aufgaben mit diesem Muster bewerten, werden Sie schnell erkennen, was Sie priorisieren müssen, welche Aufgaben Sie delegieren können und was ruhig einen Tag liegen bleiben kann.

Pareto-Prinzip

Dieses berühmte Prinzip besagt, dass Sie mit nur 20 Prozent Einsatz bereits 80 Prozent des gewünschten Ergebnisses erreichen. Das heißt jetzt nicht, dass Sie grundsätzlich nur noch 20 Prozent der bisherigen Zeit arbeiten müssen, schön wär’s. Nein, dieses Prinzip besagt, dass 20 Prozent Ihrer Tätigkeiten zu 80 Prozent des Unternehmenserfolgs beitragen. Deswegen ist es wichtig, dass Sie wissen, welche Aufgaben zu diesen entscheidenden 20 Prozent gehören. Sie werden es sich schon denken: Prioritäten setzen ist ein Muss, ebenso konzentriertes Arbeiten ohne Ablenkungen.

ALPEN-Methode

Die ALPEN-Methode hat nichts mit Sommerfrische in den Bergen zu tun, sondern steht für:

  • Aufgaben aufschreiben
  • Länge einschätzen
  • Pufferzeit einplanen
  • Entscheidungen treffen
  • Nachkontrollieren

Mit dieser Methode erstellen Sie einen Tagesplan. Machen Sie dies am besten am Vorabend oder gleich am Morgen als erste Aufgabe. Schreiben Sie alle Aufgaben auf, die an dem Tag auf Sie zukommen und notieren Sie deren voraussichtliche Dauer. Beispielsweise: Meeting, ca. 30 min. Doch passen Sie auf: Sie sollten nicht acht Stunden verplanen, sondern etwa 40 Prozent Pufferzeit einplanen. Nur so ist der Tagesplan realistisch.

Dann müssen Sie entscheiden, welche der aufgeschriebenen Aufgaben wirklich wichtig ist. Dafür kombinieren Sie diese Methode am besten mit der Eisenhower-Matrix. Am Ende des Arbeitstages kontrollieren Sie noch einmal, welche Aufgaben Sie erledigt haben und wo Sie Ihren Tagesplan nachjustieren sollten.

ABC-Methode

Wieder geht es um die Priorisierung von Aufgaben. Hinzu kommt aber auch, dass Sie gleich planen, wie viel Zeit Sie welchen Aufgaben einräumen werden. Dazu werden die Aufgaben in wichtig (A), weniger wichtig (B) und Routineaufgaben (C) eingeteilt. Die wichtigen Aufgaben sollten 60 Prozent der Arbeitszeit einnehmen, die weniger wichtigen 25 Prozent und die C-Aufgaben nur 15 Prozent.

Küss den Frosch (Eat the Frog)

Ein Pflaster reißt man am besten mit einem Ruck ab. Mit lästigen Aufgaben verhält es sich ähnlich. Anstatt zu prokrastinieren, bringen Sie unliebsame Tätigkeiten lieber schnell hinter sich. Beißen Sie gleich zu Beginn des Tages in den sauren Apfel (oder eben den Frosch). Nach Erledigung dieser Aufgabe werden Ihnen die Pflichten des restlichen Tages wie ein Klacks vorkommen.

10-10-10 Methode

Diese Methode dient der Entscheidungsfindung. Wenn Sie eine wichtige Entscheidung fällen, tragen Sie zuerst alle relevanten Informationen zusammen. Dann stellen Sie sich drei Fragen:

  • Welche Auswirkung hat meine Entscheidung in zehn Minuten?
  • Welche Auswirkung hat meine Entscheidung in zehn Monaten?
  • Welche Auswirkung hat meine Entscheidung in zehn Jahren?

Somit haben Sie bei großen Entscheidungen die Konsequenzen auf drei verschiedenen Zeitebenen mitgedacht. Was nach zehn Minuten gute Auswirkungen hat, kann sich in zehn Jahren als fataler Fehler erweisen. Die 10-10-10-Methode hilft Ihnen dabei, die Tragweite einer Entscheidung besser zu ermessen.

Pomodoro-Technik

Der Name leitet sich von der tomatenförmigen Küchenuhr des Erfinders Francesco Cirillo ab. In der Tat brauchen Sie für diese Technik eine Uhr. Sie teilen Ihre Zeit in Blöcken von 25 Minuten ein, dazwischen machen Sie jeweils fünf Minuten Pause. Die eingeplanten Pausen erhöhen die Effizienz und Kreativität.

GTD (Getting Things Done)

Die Methode vereint berufliche mit privaten Aufgaben. Diese werden schriftlich festgehalten und in Listen und Terminen eingetragen. Dabei müssen Sie die Aufgaben sammeln, priorisieren, in Tools wie Listen oder Kalendern organisieren und schlussendlich natürlich auch erledigen. Diese Methode erfordert jedoch viel Planung und bringt einen etwas größeren Arbeitsaufwand mit sich.

60-60-30 Arbeitsrhythmus

Im Grunde handelt es sich hier um ein etwas abgewandeltes Pomodoro-Prinzip. Sie arbeiten 50 Minuten, machen zehn Minuten Pause, arbeiten erneut 50 Minuten und machen dann 30 Minuten Pause.

Zeitflussanalyse (Zeitdiebe identifizieren)

Weniger eine Methode, als eine Hilfe, Zeitdiebe zu erkennen. Oftmals wissen Sie gar nicht, welche gemeinen Diebe Ihnen Ihre kostbare Zeit stehlen. Deswegen dokumentieren Sie bei der Zeitflussanalyse eine Woche lang Ihre Aktivitäten und jegliche Ablenkungen, die Sie von der Arbeit abhalten. Das ist in der Tat erstmal zeitaufwendig, hilft Ihnen aber Ablenkungen in Zukunft zu vermeiden.

Personal Kanban

Bei dieser Methode werden Aufgaben visualisiert und parallele Arbeiten zeitlich limitiert. Gearbeitet wird mit Karten und einem Kanban Board. Dieses Board besteht aus mehreren Spalten. Es gibt eine To-do-Spalte, eine Doing und eine Done Spalte. Die Aufgaben wandern von links nach rechts durch alle Spalten. Die visuelle Gestaltung macht es besonders einfach, den Überblick zu behalten.

One-Minute-To-Do-List

Na, gerade mal wieder wenig Zeit? Aber eine Minute haben Sie bestimmt übrig. Denn diese To-do-Liste ist schnell erstellt. Bilden Sie drei Spalten. Die erste steht für Aufgaben, die heute erledigt werden müssen, die zweite für Aufgaben, die innerhalb von zehn Tagen abgeschlossen werden müssen, die letzte Spalte für Aufgaben, die keiner zeitlichen Beschränkung unterliegen. Wichtig: In der ersten Spalte sollten nicht mehr als fünf Aufgaben stehen, in der zweiten dürfen Sie rund 20 Aufgaben festhalten.

Fazit

Auch wenn Sie zu Beginn etwas Zeit in Ihr Zeitmanagement investieren müssen, zahlt sich diese Investition aus. Belohnt werden Sie mit einem strukturierten Tagesablauf, der Ihnen wertvolle Zeit schenkt, Sie entspannter arbeiten lässt und Sie dazu bringt, wichtige Aufgaben zuverlässig und rasch zu erledigen, während Sie von unwichtigen verschont bleiben.

Pendeln in Österreich: Das sind die Vor- und Nachteile

In Österreich pendeln derzeit etwa zwei Millionen Menschen zwischen ihrem Arbeitsplatz und ihrem Zuhause hin und her. Die Tendenz ist stark steigend, immerhin gab es in den letzten 20 Jahren eine Zunahme von 44 %. Doch lohnt es sich überhaupt, zu pendeln und sind damit eventuell sogar Risiken verbunden?

Warum überhaupt pendeln?

Der häufigste Grund für das Pendeln ist die Wahl des Wohnortes. Viele möchten aus finanziellen Gründen nicht in der Stadt leben, die Erziehung der Kinder erscheint jungen Familien auf dem Land im Haus mit eigenem Garten erstrebenswerter.

Neben großen Lebensentscheidungen führen oftmals kurzzeitige Beschäftigungen dazu, dass das Pendeln notwendig wird. Es hat oft keinen Sinn, wegen eines kurzfristigen Engagements seinen Wohnort zu ändern.

Wann lohnt es sich zu pendeln?

Auch wenn viele einen kurzen Arbeitsweg bevorzugen, hat das Pendeln Vorteile. Wer pendelt, kann sich eine kostengünstigere Bleibe auf dem Land leisten und kommt so in den Genuss einer höheren Lebensqualität. Da kann man es schon in Kauf nehmen, täglich in die Stadt zu pendeln. Je teurer die Stadt und die Mieten dort, desto mehr zahlt es sich aus, zu pendeln.

Auch wenn nur über einen kurzen Zeitraum von einigen Monaten gependelt werden muss, lohnt es sich, das Arbeitsangebot anzunehmen. Bedenken Sie aber: Wenn Sie täglich mehr als 90 Minuten mit Pendeln verbringen, sollten Sie gut überlegen, ob Sie sich das auf Dauer zumuten möchten.

Bahn, Bus oder Auto – was eignet sich am besten?

Diese Frage kann pauschal nicht beantwortet werden, hängt doch viel von der Anbindung an das öffentliche Verkehrsnetz ab. Öffis sind am klimafreundlichsten und sollten deswegen bevorzugt werden, bedienen aber nicht immer alle Regionen und sind oft schlecht erreichbar.

Können Sie auf den eigenen PKW nicht verzichten, wollen sich jedoch teure Parkplatzgebühren in der Stadt ersparen, sind kostengünstigere Park and Ride Anlagen eine gute Wahl. Auch Mitfahrbörsen bieten eine moderne Option, bei der Sie ganz nebenbei auch noch neue Leute kennenlernen. Da wird der Arbeitsweg zur Kontaktbörse.

Welche Beihilfen bekommt man als Pendler?

In Österreich werden Sie als Pendler finanziell unterstützt: Grundsätzlich werden Ihnen Fahrtkosten für den Arbeitsweg pauschal mit dem Verkehrsabsetzbetrag abgegolten. Der Betrag wird automatisch mit der Lohnabrechnung berücksichtigt und beträgt 400 Euro. Zusätzlich gibt es ein großes und kleines Pendlerpauschale sowie den Pendlereuro, der sich aus den zurückgelegten Kilometern errechnet.

Wie viel Sie bekommen, hängt von folgenden Faktoren ab:

  • Entfernung zwischen Arbeitsplatz und Wohnort
  • Angebot an öffentlichen Verkehrsmitteln

Legen Sie den Arbeitsweg mit den Öffis zurück, steht Ihnen das kleine Pendlerpauschale zu. Sie bekommen etwa bei einer Entfernung zum Arbeitsplatz von 20 bis 40 km knapp 700 Euro im Jahr. Müssen Sie den Weg zur Arbeit mit dem eigenen PKW zurücklegen, erhalten Sie bei einer Entfernung von 20 bis 40 km rund 1.500 Euro im Jahr.

Beantragt wird das Pendlerpauschale übrigens mittels einer Arbeitnehmerveranlagung oder der Einkommenssteuer. Es ist auch möglich, das Pauschale während des Jahres beim Arbeitgeber zu beantragen.

Übrigens: Den Pendlerrechner der österreichischen Bundesregierung finden Sie hier

Welche Nachteile hat das Pendeln?

Auch wenn Sie durch das Pendeln die Möglichkeit haben, am Land zu leben und die Natur zu genießen, birgt es doch Gesundheitsrisiken – und zieht nicht zuletzt organisatorischen Mehraufwand nach sich.

Pendeln verursacht Stress

Das Wochenende im Garten war Genuss pur – der Arbeitsweg am Montag setzt den Organismus aber gehörig unter Stress. Studien zeigen, dass Pendeln den Körper stresst, unabhängig davon, ob der Weg mit öffentlichen Verkehrsmitteln oder mit dem eigenen Auto zurückgelegt wird. Somit wirkt Pendeln blutdruckerhöhend und auch die Herzfrequenz steigt an.

Entgegenwirken können Sie mit Entspannungstechniken wie Mediation. Oder Sie nutzen die Zeit in Bus und Bahn für die Lektüre eines guten Buches. Im Auto sind Hörbücher oder Podcasts eine empfehlenswerte Möglichkeit, die Fahrtzeit kurzweilig zu gestalten.

Pendeln verkürzt den Feierabend

Wenn Sie täglich nach der Arbeit noch eine knappe Stunde nach Hause fahren müssen, wird sich Ihr wohlverdienter Feierabend recht kurz anfühlen. Und auch am nächsten Morgen müssen Sie früher aufstehen als Ihre Arbeitskollegen, da Sie eine längere Anreise haben. Wenn Ihnen viel Freizeit wichtig ist, sollten Sie sich das mit dem Pendeln gut überlegen.

Geringere Flexibilität

Mal eben schnell ins Büro fahren, weil Sie etwas vergessen haben? Das geht als Pendler nicht. Auch die Kinderbetreuung kann durch Pendeln erschwert werden. Und ob Sie mit den Arbeitskollegen nach der Arbeit noch auf ein Getränk gehen, werden Sie sich bei der langen Fahrzeit auch gut überlegen.

Somit müssen Sie davon ausgehen, dass Sie bei langen Arbeitswegen nicht sehr flexibel auf Ihre Umwelt reagieren können und Ihre Arbeitswoche eher nach festgelegten Mustern abläuft.

Fazit: Lohnt es sich zu pendeln?

Pendeln kann Ihnen helfen, Geld zu sparen, Stress abzubauen und Ihre Gesundheit zu verbessern – gerade in den Vororten größerer Städte lässt sich beim Immobilienkauf Geld sparen. Dennoch ist es wichtig, die Vor- und Nachteile des Pendelns abzuwägen, bevor Sie eine Entscheidung treffen, nimmt doch die tägliche Fahrt mit Bahn, Auto und Straße viel Zeit in Anspruch, die man mit anderen Dingen verbringen könnte.

Interview mit Julia Kollmann: „Recruiting ist Vertrieb“

Mehr als 35 Jahre Branchenerfahrung, über 18 Standorte und mehr als 80 Mitarbeiter: APS Group zählt zu den Pionieren der österreichischen Recruiting-Branche.  Im Gespräch erzählt Personalchefin Julia Kollmann, was APS Group als Arbeitgeber interessant macht, warum auch Quereinsteiger herzlich willkommen sind und warum sich auch Initiativbewerbungen lohnen.

Frau Kollmann, warum sollte ich mich bei APS Group bewerben?

Wir sind in den unterschiedlichsten Branchen tätig und besetzen Stellen von der gewerblichen Hilfskraft über höhere kaufmännische Berufe bis hin zu technischen Positionen. Somit können unsere Mitarbeiter alle Facetten des Personalwesens kennenlernen, sich Wissen in den unterschiedlichsten Bereichen aneignen und weitläufige Netzwerke knüpfen, die ein Leben lang halten.

Bei uns kann und soll man aber auch gerne strategisch mitwirken: Als Firma sehen wir es besonders gern, wenn Menschen ihre Erfahrungen und Ideen in betriebliche Projekten einbringen und ihr Wissen mit uns teilen. Bei uns wird jeder gehört, neue Ideen entwickeln wir gemeinsam und abteilungsübergreifend.

Wie sieht es denn mit internen Karrieremöglichkeiten bei Ihnen aus?

Nur weil man in einer bestimmten Position bei uns anfängt, heißt das nicht, dass man diese Funktion auch langfristig ausübt. Ich selbst bin das beste Beispiel dafür: Angefangen habe ich als Kunden- und Personalberaterin im kaufmännischen Bereich, habe dann die Niederlassungsleitung eines Standortes übernommen und nach meiner Rückkehr aus der Karenz im Marketing gearbeitet.

Nach sieben Jahren im Vertrieb wollte ich mich innerbetrieblich verändern und auch meine theoretischen Kenntnisse aus meinem Studium stärker in das Unternehmen einbringen. Zuletzt bin ich dann in den Personalbereich gewechselt – und jetzt Head of HR.

Und das mit kleinen Kindern?

Wir sind ein sehr familienfreundliches Unternehmen, das unseren Mitarbeitern eine optimale Work Life-Balance bieten will. Das gelingt uns mit Gleitzeitmodellen, Teilzeitangeboten und flexiblen Arbeitszeiten, die sich nach den Bedürfnissen unserer Mitarbeiter richten. Corona hat uns auch gezeigt, dass nicht mehr alles face to face stattfinden muss: Remote Work und Home Office sind daher auch bei uns längst etabliert.

Welche Voraussetzungen sollte man denn mitbringen, wenn man sich bei Ihnen bewirbt?

Die Motivation, sich zu entwickeln, die Lust, Neues zu lernen und die Fähigkeit, über den eigenen Tellerrand zu schauen. Natürlich schadet ein Hintergrund in der Personalbranche nicht, aber wir heißen auch Quereinsteiger herzlich willkommen, wenn sie offen sind für Neues. 

Was erwartet Bewerber bei Ihnen?

Unser Credo lautet: Recruiting ist Vertrieb. Für uns ist es daher wichtig, dass Bewerber und Kandidaten bereit sind, neue Wege zu gehen, und bei der Suche nach geeignetem Personal Kreativität an den Tag legen. Das geht von der Erstellung von Inseraten über das Netzwerken in Social Media bis hin zum persönlichen Gespräch bei Messen und Events. Gerade im gewerblichen Bereich spielt Mundpropaganda und die persönliche Empfehlung immer noch eine sehr große Rolle – dafür muss man in der Personalsuche gerüstet sein.

Und wenn ich lieber hinter dem Schreibtisch sitze?

Natürlich wird das klassische Bewerbermanagement nie verlorengehen. Aber auch hier braucht es Fingerspitzengefühl und Know-how – und die Bereitschaft, sich auch mit sozialen Medien und der aktiven Bewerbersuche auseinanderzusetzen. Wir fordern keine jahrelange Erfahrung in dem Bereich, aber zumindest die Bereitschaft, sich damit auseinanderzusetzen und dazuzulernen.

Menschenscheu darf man also nicht sein.

Wir sind der Meinung: Recruiting ist auch eine Vertriebstätigkeit. Auch wenn man nicht beim Kunden vor Ort ist, beginnt der Vertrieb bereits bei der Inserateschaltung: Wir müssen die Bewerber von uns überzeugen, und das nachhaltig. Schließlich sollen sie sich nicht nur bei uns bewerben, sondern auch ihren weiteren beruflichen Weg mit uns gehen.

Was bieten Sie denn im Gegenzug dafür?

Unsere derzeitigen Mitarbeiter bleiben im Schnitt 7,6 Jahre im Unternehmen. Das ist für mich der Beweis, dass wir etwas richtig machen und als Team gut funktionieren. Neben den ganzen klassischen Incentives wie Firmenwagen, Handy und Essensgutscheinen spielt auch die persönliche Weiterbildung bei uns eine große Rolle: Alle unsere Mitarbeiter durchlaufen interne Schulungsprogramme, wir fördern aber auch die persönliche Weiterbildung.

Wie sieht es denn hierarchisch bei Ihnen aus?

Wir sitzen nicht in einem Gebäude mit hundert Mitarbeitern, sondern sind quer über das Land verteilt. Innerhalb gewisser Rahmenbedingungen können unsere Leute daher sehr eigenständig und selbstverantwortlich arbeiten, ohne große Zwischenrufe aus einer Konzernzentrale. Bedingt durch flache Hierarchien haben wir zusätzlich kurze Wege, unsere Geschäftsführung steht in regelmäßigem Kontakt mit den Mitarbeitern. Wir investieren außerdem stark in das Thema Digitalisierung: Damit wird die interne Kommunikation weiter optimiert, auch und gerade zwischen den Standorten.

Für welche Positionen kann man sich bei Ihnen bewerben?

Aktuell suchen wir nach Mitarbeitern im Vertrieb, Recruiting und auch nach Experten im Bereich Permanent Placement. Wir sind aber auch immer offen für gute Initiativbewerbungen: Auch wenn gerade keine passende Stelle offen ist, schaffen wir Positionen für gute Bewerber, die wir nicht verlieren wollen. Es ist uns wichtig, gemeinsam mit unseren Mitarbeitern vorausschauend zu denken und zu planen.

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