fbpx

Der perfekte Sommerjob

Geld verdienen, Erfahrung sammeln und Branchenkontakte knüpfen: Ein Sommerjob, auch Ferialjob genannt, eignet sich zu mehr als der bloßen Überbrückung der langen Sommermonate. Vielmehr können Interessierte hier einen ersten Blick in interessante Branchen werfen und Berufe kennenlernen, die vielleicht auch später für eine Vollzeitstelle interessant sind. 

Gute Chancen in der Gastronomie

Besonders viele Ferien- und Nebenjobs finden sich aktuell im Einzelhandel, in der Hotellerie und im Gastgewerbe, aber auch in der Industrie, im Lager und im Bauwesen. Vor allem in der Gastronomie ist man im Moment händeringend auf der Suche nach Fachkräften: Aufgrund der Corona-Pandemie und den damit einhergehenden Lockdowns haben viele Mitarbeiter die Branche gewechselt, viele Stellen sind damit unbesetzt. Wer also gerne als Koch, Barkeeper oder Kellner arbeitet, hat aktuell beste Chancen, schnell einen Job zu finden – auch kurzfristig oder als Quereinsteiger. 

Baustellensaison: Gut für Zeitarbeiter

Im Sommer hat auch die Baubranche Hochkonjunktur: Wer schnell einen Job braucht und gern im Freien arbeitet, wird hier schnell fündig. Gesucht werden neben gut ausgebildeten Fachkräften wie Betonbauern oder Trockenbauern auch ungelernte Arbeiter oder Quereinsteiger ohne große Ausbildung. Ideal eignet sich die Arbeit auf der Baustelle auch für Zeitarbeiter: Ist das Bauprojekt abgeschlossen, können sie mit Unterstützung des Arbeitgebers rasch einen neuen Job finden.

Logistiker aufgepasst

Neben der Baubranche sucht insbesondere die Handelsbranche momentan händeringend nach Personal, sogar mehr als vor dem Ausbruch der Corona-Krise. Supermärkte wie Spar, Billa oder andere sind immer auf der Suche nach Packhilfen und Regalbetreuer. All diese Tätigkeiten kann man auch als Neu- oder Quereinsteiger ohne große Vorkenntnisse ausüben und entkommt durch die Klimaanlage im Supermarkt der großen Sommerhitze. Als Lagermitarbeiter ist körperliche Fitness allerdings Pflicht – schließlich gilt es, zum Teil sehr schwere Packstücke von einem Ort zum anderen zu transportieren. Auch Deutschkenntnisse sind wichtig, um sich mit Kollegen verständigen zu können.

Arbeiten im Hotel 

Gerade in der Ferienzeit werden auch im Tourismus immer Fachkräfte mit oder ohne große Vorerfahrung gesucht. Der Reiseverkehr zieht wieder an, es braucht also Fachkräfte, die Gäste empfangen, bewirten und beherbergen können. Quer durch das ganze Land suchen Hotels, Restaurants und Bars Mitarbeiter, die dort arbeiten, wo andere Urlaub machen. So kommen Sie täglich mit Menschen aus unterschiedlichen Ländern und Kulturen in Kontakt und können Ihre Dienstleistungen und Gastfreundschaft nutzen, um Ihren Gästen eine unvergessliche Zeit in einem Hotel oder Restaurant zu bereiten. 

IT-Fachkräfte dringend gesucht

Nicht zuletzt haben jetzt all diejenigen gute Chancen, rasch einen Sommerjob zu finden, die fit in digitalen Anwendungen sind. Schon seit Jahren herrscht in Österreich im IT-Bereich eine hohe Nachfrage, die kaum befriedigt werden kann: Ob Systemadministratoren, IT-Sicherheitskräfte oder in der Softwareentwicklung, digitale Profis haben jetzt die besten Karten und können sich ihren Arbeitgeber aussuchen.

So bewerben Sie sich für den Sommerjob

Wie bei anderen Bewerbungen auch ist für Saisonjobs ist eine korrekte und fehlerfreie Bewerbung wichtig. Achten Sie auf Rechtschreibfehler und passen Sie Lebenslauf und Anschreiben an die jeweilige Stellenausschreibung an. Auch wenn dringend Personal gesucht wird, möchten Arbeitgeber gerne wissen, woran sie sind – und warum Sie besonders gut für den ausgeschriebenen Job geeignet sind.

Gehalt und Rechte im Ferienjob

Anders als manche meinen, gelten für Ferienarbeiter die gleichen arbeitsrechtlichen Regeln. Ferienarbeit muss mindestens kollektivvertraglich vergütet werden. Ist dies in einer bestimmten Branche nicht der Fall, gilt der lokale Lohn als Mindestlohn – 700 bis 1000 Euro pro Monat sollten das mindestens sein. Ob Sie auch noch einen Teil Ihres Weihnachts- oder Urlaubsgeldes erhalten, hängt vom geltenden Tarifvertrag ab.

Zeitarbeit ideal für Sommerjobs

Ideal für einen Sommerjob eignet sich übrigens das Modell der Zeitarbeit: Nicht nur können erfahrene Arbeitsvermittler wie APS Group bei der Suche nach einem befristeten Job helfen, sie sind auch nach Ende des Beschäftigungsverhältnisses für einen da und unterstützen bei Weiterbildung und der weiteren Jobsuche. Außerdem kümmert sich der Arbeitsvermittler um alle rechtlichen Details und die Verträge.

Kurzarbeit in Österreich: Das müssen Sie jetzt wissen

Auch wenn der Lockdown vorbei ist und viele Unternehmen wieder den normalen Betrieb aufnehmen, gibt es sie weiter: Die Kurzarbeit aufgrund von Corona wird in Österreich ab dem 1. Juli neu geregelt. Wir haben die wichtigsten Informationen für Sie gesammelt.

Was ist Corona-Kurzarbeit?

Von Kurzarbeit (KUA) spricht man, wenn in einem Betrieb die Arbeitszeit zeitlich begrenzt herabgesetzt wird. Die Kurzarbeit dient zur Überbrückung von wirtschaftlichen Störungen und soll die Beschäftigten im Betrieb halten. Die COVID-19-Kurzarbeit ist eine für die aktuelle Situation angepasste Form der Kurzarbeit: Ihre Arbeitszeit wird verringert, trotzdem erhalten Sie monatlich zwischen 80 und 90 Prozent Ihres bisherigen Einkommens. 

Was ist neu ab Juli 2021?

Die Phase 4 der Corona-Kurzarbeit läuft mit Ende Juni 2021 aus. In Phase 5 gibt es je nach Betroffenheit Ihres Betriebes von Corona und den Maßnahmen unterschiedliche Regeln bei der Höhe der Beihilfen für den Arbeitgeber, Geltungsdauer und Mindestarbeitszeit. Außerdem gilt ab Juli 2021 die Pflicht, pro zwei Monaten Kurzarbeit eine Woche Urlaub zu verbrauchen. Betriebe können maximal 24 Monate Kurzarbeit beanspruchen.

Wie viel Lohn oder Gehalt bekomme ich während der Kurzarbeit?

Das Einkommen während der Kurzarbeit orientiert sich an Ihrem Bruttoentgelt vor der Kurzarbeit und garantiert Ihnen ein Mindesteinkommen.

  • Einkommen bis zu € 1.700,- brutto: 90% des bisherigen Einkommens
  • Einkommen bis zu € 2.685,- brutto: 85% des Einkommens
  • Einkommen ab € 2.686,- brutto: 80% des bisherigen Einkommens
  • Lehrlinge: 100% der bisherigen Lehrlingsentschädigung

Muss ich in Kurzarbeit gehen, obwohl ich nicht will?

Ihr Arbeitgeber kann Kurzarbeit nicht einseitig einführen. Für jede Verlängerung der Kurzarbeit müssen Sie daher eine neue Vereinbarung unterzeichnen. Beachten Sie aber die unterschiedlichen Kurzarbeitsphasen. Sie gelten je nachdem, ob Ihr Betrieb mehr oder weniger stark von den Corona-Maßnahmen betroffen ist.

Soll ich statt Kurzarbeit lieber Urlaub aufbrauchen oder Überstunden abbauen?

Bisher wurden Arbeitnehmer nur angehalten, Urlaub und Überstunden vor der Kurzarbeit abzubauen. Ab dem 1. Juli müssen Sie aber Urlaub konsumieren:

  • mehr als 1 beantragter Monat Kurzarbeit: 1 Woche Urlaub
  • mehr als 3 beantragte Monate Kurzarbeit: 2 Wochen Urlaub
  • mehr als 5 beantragte Monate Kurzarbeit: 3 Wochen Urlaub

Darf ich in der Kurzarbeit gekündigt werden?

Grundsätzlich gilt während der Kurzarbeit für den gesamten Betrieb ein Kündigungsverbot – und zwar auch für Mitarbeiter, die nicht in Kurzarbeit sind. Sie dürfen daher frühestens ein Monat nach Ende der Kurzarbeit gekündigt werden. Ausnahmen gibt es allerdings aus persönlichen oder gravierenden wirtschaftlichen Gründen. Selbst kündigen können Sie natürlich jederzeit.

Um wie viel wird meine Arbeitszeit reduziert?

Je nachdem, in welcher Phase der Kurzarbeit Ihr Unternehmen sich befindet, gelten Mindestarbeitszeiten von 20 bis 50 Prozent. 

Darf ich mich während der Kurzarbeit weiterbilden?

Ja. Ihr Unternehmen erhält sogar Förderungen für Ihre Fortbildung, wenn diese mindestens 16 Kursstunden beträgt und arbeitsmarktpolitisch sinnvoll ist. Die Kursauswahl trifft Ihr Arbeitgeber, Sie können sich aber jedenfalls mit ihm absprechen. Ihre Bildungszeiten gelten als Arbeitszeit.

Darf man als Leiharbeiter in Kurzarbeit geschickt werden, auch wenn der Betrieb, in dem ich arbeite, selbst nicht in Kurzarbeit ist?

Ja, das ist möglich. Es kann sowohl der Betrieb, bei dem Sie aktuell arbeiten, Kurzarbeit anordnen, als auch das Überlassungsunternehmen – in diesem Fall APS Group. Es ist auch möglich, einzelne Abteilungen oder Gruppen von Beschäftigten in Kurzarbeit zu schicken. Sie dürfen in der ausgefallenen Arbeitszeit aber nicht in einem anderen Unternehmen beschäftigt werden.

Mehr Infos finden Sie auf https://jobundcorona.at/kurzarbeit/

Vorstellungsgespräch: Stärken und Schwächen für Ihren Beruf

Bei Recruitern beliebt, kommt die Frage nach den eigenen Stärken und Schwächen im Bewerbungsgespräch meist wie das Amen im Gebet. Dennoch bietet sie Ihnen auch eine wichtige Chance: Stärken und Schwächen sagen viel über Ihren Charakter aus, Sie können daher hier mit Ihrer Persönlichkeit punkten. Unvorbereitete Aussagen können allerdings Gift im Bewerbungsgespräch sein. Überlegen Sie daher schon vorab, mit welchen Aspekten Sie punkten können.

Mögliche Stärken für Gewerbliche Berufe

Fingerspitzengefühl
Es fällt Ihnen leicht mit Kleinteilen zu arbeiten oder filigrane Tätigkeiten zu übernehmen.

Geschicklichkeit
Eine hochgeschätzte Eigenschaft gerade in Produktionsberufen – komplexere Tätigkeiten eignen Sie sich rasch an.

Gutes Augenmaß
Sie haben ein Auge dafür, wenn hergestellte Produkte nicht ordnungsgemäß zusammengebaut wurden.

Körperliche Fitness
Körperlich herausfordernde Tätigkeiten sind für Sie keine Schwierigkeit, da Sie vielleicht auch privat sportlich unterwegs sind.

Belastbarkeit
Auch in turbulenten Zeiten bewahren Sie Ruhe, bei höherem Arbeitsaufkommen erledigen Sie Ihre Arbeit trotzdem genau und behalten den Überblick.

Durchhaltevermögen
Sie wollen Ihr Ziel erreichen, auch wenn es mal etwas mehr Zeit braucht bleiben Sie geduldig.

Teamfähigkeit
Sie sind kollegial und anpassungsfähig, Sie arbeiten im Team unterstützend und sind offen für verschiedene Arbeitsabläufe und Veränderungen.

Genaue Arbeitsweise
Ein gutes Ergebnis ist Ihnen wichtig. Sie legen Wert auf fehlerfreies Arbeiten und prüfen gerne nach, ob alles richtig sitzt.

Flexibilität
Sie sind vielseitig einsetzbar und scheuen keine schwankenden Arbeitszeiten oder Überstunden.

Mögliche Stärken für Kaufmännische Berufe

Kommunikationsstärke
Sie sind offen und selbstbewusst im Umgang mit Kunden und Kollegen.

Organisationstalent
Sie können sehr breitgefächert eingesetzt werden, Sie sind ein Macher und organisieren gerne Reisen, Meetings, Besprechungen und vieles mehr.

Strukturierte Arbeitsweise
Eine wertvolle Eigenschaft beispielsweise in einer führenden Position oder bei Jobs mit Projektverantwortung. Sie behalten stets den Überblick.

Kundenorientierung
Der Umgang mit Menschen macht Ihnen Spaß. Sie sind aufgeschlossen und um die Zufriedenheit der Kunden bemüht.

Verhandlungsgeschick
Diese Eigenschaft ist im Verkauf eine wesentliche Stärke. Man wird Sie gerne für Vertragsabschlüsse oder auch im Einkauf einsetzen.

Überzeugungsstärke
Ihr Unternehmen können Sie überzeugend repräsentieren und auch Verhandlungen, etwa im Einkauf oder Verkauf, fallen Ihnen leicht.

Koordinationsfähigkeit
Reiseplanung, Schnittstellenfunktion oder Assistentenrolle. Sie sind ein Allrounder und können mehrere Verantwortungen gleichzeitig tragen.

Selbstständigkeit
Es braucht nicht lange, Sie in Ihr Aufgabengebiet einzuschulen. Sie erkennen rasch, was zu tun ist.

Innovation
Diese Eigenschaft ist bei Projekten oder beim Aufbau von Abteilungen und Unternehmen eine ideale Eigenschaft.

Die Frage nach den Schwächen

Auch hier gilt: Gut überlegte Ehrlichkeit ist die halbe Miete. Dass Sie gelegentlich verschlafen oder schwer mit anderen Meinungen umgehen können, wird Ihren zukünftigen Arbeitgeber wenig erfreuen. Trotzdem sind Schwächen menschlich. Überlegen Sie sich, welche Schwächen Ihnen keine Steine in den Weg legen oder zumindest nicht unbedingt erheblich für den Job sind, den Sie anstreben.

Zahlenschwäche
Zahlen sind Ihnen ein Dorn im Auge, dafür sind Sie ein Sprachgenie – finden Sie eine Stärke, die diese Schwäche kompensiert.

Vor Publikum sprechen
Vorträge sind nicht jedermanns Sache. Wenn diese Schwäche nicht Teil Ihrer angestrebten Anstellung ist, kann sie ohne Bedenken erwähnt werden.

Wenig Berufserfahrung
Sie sind wissbegierig und motiviert, Neues zu lernen. Greifen Sie Aufgaben aus der Stellenanzeige auf. Stehen Sie dazu, dass Sie beispielsweise bei einer der genannten Aufgaben noch keine Berufserfahrung haben. Argumentieren Sie umgekehrt mit Ihrer Motivation, diese Aufgabe zu erlernen.

Sich zu viel auf einmal vornehmen
Eine Schwäche, an der man arbeiten kann. Erwähnen Sie, dass Sie Dinge rasch erledigt haben möchten und Sie sich etwa mit To Do-Listen helfen.

Schlechtes Namensgedächtnis
Eine Schwäche, an der man arbeiten kann: Erklären Sie, wie Sie sich Abhilfe schaffen, zum Beispiel wichtige Namen aufschreiben.

Chaotisch sein
Solange Sie Herrscher über Ihr Chaos sind und den Arbeitsfluss im Unternehmen nicht beeinträchtigen, ist chaotisch sein eine meist akzeptable Schwäche.

Fehlende Kreativität
Eine Werbeagentur wird Ihnen mit dieser Schwäche höchstwahrscheinlich eine Absage erteilen. Überlegen Sie sich, ob Kreativität in Ihrem gewünschten Job wichtig ist oder nicht.

Ungeduldig sein
Ungeduld zeigt, dass Sie Ihre Ziele rasch erreichen möchten und motiviert sind.

Direktheit
Direktheit kann auch ein Synonym für Ehrlichkeit sein; Sie reden nicht lang um den heißen Brei herum.

Bewerbungsgespräch mit Zoom und Co.: Die besten Tipps

Immer mehr Unternehmen führen Bewerbungsgespräche per Video auch virtuell durch. Das birgt für Sie Chancen, aber auch Herausforderungen. Wir haben die wichtigsten Tipps, wie Sie Ihr virtuelles Vorstellungsgespräch meistern.

Die passende Software 

Mit welcher Anwendung wird das Gespräch durchgeführt? Anbieter gibt es mittlerweile viele: Zoom, Microsoft Teams, Google Meet und viele andere haben jeweils unterschiedliche Voraussetzungen. Checken Sie schon bei der Einladung zum Gespräch, mit welchem Tool das Interview durchgeführt wird. Testen Sie vorab, ob Sie damit gut umgehen können und ob Ihr Computer und Internetverbindung fit genug für ein längeres Gespräch sind.

Die richtige Ausrüstung 

Für Ihr Gespräch brauchen Sie eine gute Webcam und ein Mikrofon, das Ihre Stimme ansprechend aufnehmen und wiedergeben kann. Das geht mit einem Laptop, aber auch mit dem Smartphone oder dem Tablet.

Das beste Setting 

Wo steht Ihr Rechner? Ist Ihr Hintergrund vorzeigbar oder sollten Sie vielleicht noch aufräumen? Gibt es genug Licht oder sollten Sie vielleicht zusätzliche Lampen aufstellen? Wählen Sie auf Ihrem Rechner die Funktion „Kamera“ aus und überprüfen Sie Ihr Bild – Sie sollen gut zu sehen sein und die Kamera etwa auf Augenhöhe haben. Ihr Gegenüber sollte das Gefühl haben, Ihnen mit normalem Abstand gegenüber zu sitzen.  Vergessen Sie nicht auf ausreichend Stromzufuhr und schließen Sie Ihr Gerät, wenn möglich, über Kabel ans Modem an.

Der optimale Hintergrund 

Überlegen Sie bei der Auswahl Ihrer Sitzposition, was im Hintergrund zu sehen ist. Eine leere Wand oder ein Bücherregal im Hintergrund sind ideal. Ist das nicht möglich, können Sie bei den meisten Videokonferenz-Tools einen virtuellen Hintergrund nutzen. Achten Sie darauf, dass dieser passend zum Bewerbungsgespräch gewählt wird: Sonne, Strand und Meer sind zwar schön, aber im Bewerbungsgespräch unpassend.

Wichtig: Eine gute Vorbereitung

Bereiten Sie sich für das Online-Bewerbungsgespräch genauso gut vor wie für einen persönlichen Vorstellungstermin. Notieren Sie sich Stichworte und Fragen auf Notizzetteln außerhalb des Kamerabereichs, so können Sie im Notfall schnell einen Blick darauf werfen. Natürlich können Sie wichtige Informationen während des Gesprächs auch selbst mitschreiben.

Achtung Aufnahme

Nehmen Sie sich ausreichen Zeit und suchen Sie sich für Ihr Bewerbungsgespräch einen ruhigen Platz. Schalten Sie Telefon, TV und Radio aus und schließen Sie die Fenster, um Nebengeräusche zu vermeiden. Kinder und Haustiere sollten nicht im Raum sein, an sich hat aber jeder Arbeitgeber Verständnis, wenn mal die eine oder andere Panne passiert und jemand durchs Bild huscht.

Frust im Job? Gründe für einen Jobwechsel – und dagegen

Dauerfrust im Job, keine Lust mehr aufs Büro oder ganz einfach Lust auf was Neues? Ein Jobwechsel ist ein großer Schritt und will gut überlegt sein. Dennoch gibt es gute Gründe dafür, sich anderweitig umzusehen – und im Fall des Falles den Wechsel zu wagen. Denn: Wer langfristig in einer unbefriedigenden beruflichen Situation stecken bleibt, macht sich im schlimmsten Fall nicht nur mehr Ärger, sondern kann sogar krank werden. 

Egal ob mit 20 oder mit 55: Grundsätzlich ist eine berufliche Veränderung immer dann sinnvoll, wenn sie mit einem konkreten Ziel verbunden ist. Nur wegen einer schlechten Arbeitswoche alles hinzuschmeißen, lohnt sich meist nicht – immerhin ist kein Job perfekt. Statt aus einem Fluchtgedanken heraus zu handeln, gilt es, sich gut zu überlegen, was dem Wunsch nach einem Wechsel zugrunde liegt – und entsprechend zu handeln. Nur so können überzogene Erwartungshaltungen an den neuen Job verhindert werden.

Das spricht für einen Jobwechsel 

Dauerhafte Unzufriedenheit und negativer Stress im Job
Auch der Traumjob kann kräfteraubend sein. Wenn der Stress aber dauerhaft als negativ empfunden wird und eine permanente Unzufriedenheit zu spüren ist, wirkt sich das negativ auf Ihre körperliche und psychische Gesundheit aus. Dann ist es höchste Zeit, den Job zu wechseln.

Fehlende Perspektiven im Karriereweg
Egal in welchem Alter: Niemand muss sich mit einem Stillstand in der beruflichen Entwicklung abfinden. Bietet Ihnen der Arbeitgeber in Ihrer derzeitigen Position keine weiteren beruflichen Entwicklungsmöglichkeiten, können Sie sich ruhig nach anderweitigen Optionen umsehen.

Ihre Prioritäten haben sich verändert
Vielleicht möchten Sie einen ruhigen Job, reduzierte Geschäftsreisen oder weniger Überstunden. Möglicherweise hat sich Ihr Wohnort geändert und Sie möchten nicht mehr jeden Tag einen Teil Ihrer Freizeit im Stau verbringen. Oder Sie möchten einfach mehr Zeit mit Ihrer Familie verbringen – all das sind gute Gründe, eine berufliche Veränderung zu planen.

Schlechte Gründe für einen Jobwechsel​

Eine hitzige Diskussion am Arbeitsplatz oder ein verpatztes Projekt müssen nicht gleich dazu führen, den Job zu wechseln. Vielmehr können diese Situationen Anlass dafür sein, sich zu überlegen, was man vom Job erwartet – und ob man im Großen und Ganzen mit der Lage zufrieden ist. In manchen Fällen hilft auch der Gang zum Vorgesetzten: Bringen Sie Vorschläge ein, wie sich die Situation für Sie verbessern könnte. Nicht selten ergeben sich aus solchen Gesprächen gute Lösungen für beide Seiten.

Mediation statt Streiten
Das Betriebsklima ist ein ausschlaggebender Grund, warum man sich an seinem Arbeitsplatz wohl fühlt – oder eben nicht. Bedenken Sie aber, es kann in jedem Unternehmen Menschen geben zu denen man „keinen Draht” findet. Bevor Sie sich aber von einem Kollegen ihren Arbeitsplatz vermiesen lassen, suchen Sie erst einmal das Gespräch mit der Person. Vielleicht gibt es Missverständnisse, die ausgeräumt werden können. Am besten holen Sie sich eine dritte unparteiische Person als Mediator dazu.

Mehr Gehalt? Kein Grund zum Jobwechsel
Auch der Wunsch nach mehr Gehalt​ muss nicht zwangsläufig zu einem Jobwechsel führen. Bitten Sie Ihren Vorgesetzten um ein Gespräch zur Gehaltsanpassung und legen Sie sich Argumente zurecht, inwiefern Sie zum Fortkommen der Firma beitragen. Selbst wenn keine Gehaltserhöhung möglich ist, können Sie vielleicht finanzielle Unterstützung für Fortbildungskosten oder zusätzliche Benefits wie eine kostenlose Jahreskarte oder einen Firmenwagen herausholen. Besprechen Sie auch die Möglichkeit eines Bonus-Systems: Wenn Sie bestimmte Ziele erreichen, gibt es dafür eine einmalige Zusatzzahlung. So wissen beide Seiten, woran Sie sind – und Ihr Job ist erstmal wieder sicher.

Vorsicht: Wo anders ist nicht alles besser
Wer schon länger in einem Unternehmen arbeitet, wird mit der Zeit mitunter betriebsblind. Ärgerliche oder nervige Eigenschaften des Jobs werden plötzlich unerträglich, als einziger Ausweg winkt der Jobwechsel. Das kann, muss aber keine Lösung sein: Auch in anderen Jobs gibt es nervige Kollegen, lästige Vorgesetzte und langweilige Aufgaben. Lassen Sie sich genau durch den Kopf gehen, wie gut Ihre aktuellen Chancen am Jobmarkt stehen – und im besten Fall von Profis wie uns beraten. Gemeinsam finden wir die passende Strategie für Ihre weitere Karriere – und damit steht Ihrem beruflichen Glück nichts mehr im Wege.

 

Jetzt Beratungstermin vereinbaren!

Interview mit Julia Kollmann: „Recruiting ist Vertrieb“

Mehr als 35 Jahre Branchenerfahrung, über 18 Standorte und mehr als 80 Mitarbeiter: APS Group zählt zu den Pionieren der österreichischen Recruiting-Branche.  Im Gespräch erzählt Personalchefin Julia Kollmann, was APS Group als Arbeitgeber interessant macht, warum auch Quereinsteiger herzlich willkommen sind und warum sich auch Initiativbewerbungen lohnen.

Frau Kollmann, warum sollte ich mich bei APS Group bewerben?

Wir sind in den unterschiedlichsten Branchen tätig und besetzen Stellen von der gewerblichen Hilfskraft über höhere kaufmännische Berufe bis hin zu technischen Positionen. Somit können unsere Mitarbeiter alle Facetten des Personalwesens kennenlernen, sich Wissen in den unterschiedlichsten Bereichen aneignen und weitläufige Netzwerke knüpfen, die ein Leben lang halten.

Bei uns kann und soll man aber auch gerne strategisch mitwirken: Als Firma sehen wir es besonders gern, wenn Menschen ihre Erfahrungen und Ideen in betriebliche Projekten einbringen und ihr Wissen mit uns teilen. Bei uns wird jeder gehört, neue Ideen entwickeln wir gemeinsam und abteilungsübergreifend.

Wie sieht es denn mit internen Karrieremöglichkeiten bei Ihnen aus?

Nur weil man in einer bestimmten Position bei uns anfängt, heißt das nicht, dass man diese Funktion auch langfristig ausübt. Ich selbst bin das beste Beispiel dafür: Angefangen habe ich als Kunden- und Personalberaterin im kaufmännischen Bereich, habe dann die Niederlassungsleitung eines Standortes übernommen und nach meiner Rückkehr aus der Karenz im Marketing gearbeitet.

Nach sieben Jahren im Vertrieb wollte ich mich innerbetrieblich verändern und auch meine theoretischen Kenntnisse aus meinem Studium stärker in das Unternehmen einbringen. Zuletzt bin ich dann in den Personalbereich gewechselt – und jetzt Head of HR.

Und das mit kleinen Kindern?

Wir sind ein sehr familienfreundliches Unternehmen, das unseren Mitarbeitern eine optimale Work Life-Balance bieten will. Das gelingt uns mit Gleitzeitmodellen, Teilzeitangeboten und flexiblen Arbeitszeiten, die sich nach den Bedürfnissen unserer Mitarbeiter richten. Corona hat uns auch gezeigt, dass nicht mehr alles face to face stattfinden muss: Remote Work und Home Office sind daher auch bei uns längst etabliert.

Welche Voraussetzungen sollte man denn mitbringen, wenn man sich bei Ihnen bewirbt?

Die Motivation, sich zu entwickeln, die Lust, Neues zu lernen und die Fähigkeit, über den eigenen Tellerrand zu schauen. Natürlich schadet ein Hintergrund in der Personalbranche nicht, aber wir heißen auch Quereinsteiger herzlich willkommen, wenn sie offen sind für Neues. 

Was erwartet Bewerber bei Ihnen?

Unser Credo lautet: Recruiting ist Vertrieb. Für uns ist es daher wichtig, dass Bewerber und Kandidaten bereit sind, neue Wege zu gehen, und bei der Suche nach geeignetem Personal Kreativität an den Tag legen. Das geht von der Erstellung von Inseraten über das Netzwerken in Social Media bis hin zum persönlichen Gespräch bei Messen und Events. Gerade im gewerblichen Bereich spielt Mundpropaganda und die persönliche Empfehlung immer noch eine sehr große Rolle – dafür muss man in der Personalsuche gerüstet sein.

Und wenn ich lieber hinter dem Schreibtisch sitze?

Natürlich wird das klassische Bewerbermanagement nie verlorengehen. Aber auch hier braucht es Fingerspitzengefühl und Know-how – und die Bereitschaft, sich auch mit sozialen Medien und der aktiven Bewerbersuche auseinanderzusetzen. Wir fordern keine jahrelange Erfahrung in dem Bereich, aber zumindest die Bereitschaft, sich damit auseinanderzusetzen und dazuzulernen.

Menschenscheu darf man also nicht sein.

Wir sind der Meinung: Recruiting ist auch eine Vertriebstätigkeit. Auch wenn man nicht beim Kunden vor Ort ist, beginnt der Vertrieb bereits bei der Inserateschaltung: Wir müssen die Bewerber von uns überzeugen, und das nachhaltig. Schließlich sollen sie sich nicht nur bei uns bewerben, sondern auch ihren weiteren beruflichen Weg mit uns gehen.

Was bieten Sie denn im Gegenzug dafür?

Unsere derzeitigen Mitarbeiter bleiben im Schnitt 7,6 Jahre im Unternehmen. Das ist für mich der Beweis, dass wir etwas richtig machen und als Team gut funktionieren. Neben den ganzen klassischen Incentives wie Firmenwagen, Handy und Essensgutscheinen spielt auch die persönliche Weiterbildung bei uns eine große Rolle: Alle unsere Mitarbeiter durchlaufen interne Schulungsprogramme, wir fördern aber auch die persönliche Weiterbildung.

Wie sieht es denn hierarchisch bei Ihnen aus?

Wir sitzen nicht in einem Gebäude mit hundert Mitarbeitern, sondern sind quer über das Land verteilt. Innerhalb gewisser Rahmenbedingungen können unsere Leute daher sehr eigenständig und selbstverantwortlich arbeiten, ohne große Zwischenrufe aus einer Konzernzentrale. Bedingt durch flache Hierarchien haben wir zusätzlich kurze Wege, unsere Geschäftsführung steht in regelmäßigem Kontakt mit den Mitarbeitern. Wir investieren außerdem stark in das Thema Digitalisierung: Damit wird die interne Kommunikation weiter optimiert, auch und gerade zwischen den Standorten.

Für welche Positionen kann man sich bei Ihnen bewerben?

Aktuell suchen wir nach Mitarbeitern im Vertrieb, Recruiting und auch nach Experten im Bereich Permanent Placement. Wir sind aber auch immer offen für gute Initiativbewerbungen: Auch wenn gerade keine passende Stelle offen ist, schaffen wir Positionen für gute Bewerber, die wir nicht verlieren wollen. Es ist uns wichtig, gemeinsam mit unseren Mitarbeitern vorausschauend zu denken und zu planen.

Back to top