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Neustart für Ihre Karriere: So orientieren Sie sich beruflich neu

Eine Karriere ist keine statische Sache, sondern entwickelt sich, während Sie neue Fähigkeiten und Erfahrungen sammeln. Wenn Sie jedoch das Gefühl haben, in eine Sackgasse geraten zu sein, ist es möglicherweise an der Zeit für eine berufliche Neuorientierung.

Ganz gleich, ob Sie eine neue Herausforderung suchen, mehr Geld verdienen wollen oder einfach nur einen Job wollen, der besser zu Ihnen passt: Ein Berufswechsel kann eine großartige Möglichkeit sein, Ihr Leben zu verbessern – aber nur, wenn Sie Ihren Karrierewechsel mit offenen Augen angehen. Wir verraten Ihnen, wie Sie sich beruflich verändern, egal, ob Sie frisch von der Uni kommen oder mitten in der Karriere umsteigen.

Der richtige Zeitpunkt für eine berufliche Veränderung

Es gibt keine einheitliche Antwort auf die Frage, wann man sich beruflich verändern sollte. Manchen Menschen fällt die Entscheidung leicht, während andere jahrelang mit ihr ringen. Letztlich hängt der beste Zeitpunkt für einen Wechsel von den Umständen jedes Einzelnen ab.

Es gibt jedoch ein paar allgemeine Richtlinien, die bei der Entscheidung hilfreich sein können: Zunächst sollten Sie sich etwas Zeit nehmen, um darüber nachzudenken, was Sie von Ihrer Karriere erwarten. Wenn Sie schon seit einiger Zeit mit dem Gedanken spielen, sich in einem neuen Bereich oder einer neuen Branche zu engagieren, könnte es sich lohnen, diese Optionen zu erkunden.

Auch wenn Sie das Gefühl haben, dass Sie in Ihrer jetzigen Rolle feststecken oder unglücklich sind, ist es vielleicht an der Zeit für eine Veränderung. Wenn in Ihrer Branche größere Veränderungen stattfinden oder es zu Entlassungen kommt, könnte es klug sein, sich nach einem neuen Job umzusehen. Manchmal kann ein Karrierewechsel auch eine Möglichkeit sein, mehr Geld zu verdienen oder in eine Position mit mehr Verantwortung zu wechseln.

Beruflich verändern: Aber in welche Richtung?

Es gibt viele Faktoren, die Sie bei Ihrer Entscheidung für eine berufliche Veränderung berücksichtigen sollten. Machen Sie eine ehrliche Bestandsaufnahme Ihrer derzeitigen Situation: Fühlen Sie sich in Ihrer derzeitigen Rolle gelangweilt oder unterfordert? Haben Sie eine klare Vorstellung davon, was Sie als Nächstes tun möchten?

Nehmen Sie sich Zeit, um verschiedene Optionen zu prüfen, bevor Sie eine endgültige Entscheidung treffen. Wollen Sie nur den Job wechseln oder gleich die ganze Branche? Sobald Sie ein besseres Gefühl dafür haben, wonach Sie suchen, können Sie verschiedene Branchen und Berufe recherchieren, die Ihren Interessen und Fähigkeiten entsprechen. Sprechen Sie mit Menschen, die bereits in Ihrem Interessengebiet arbeiten, um ein besseres Gefühl für die tägliche Realität zu bekommen.

Und schließlich sollten Sie auf Ihr Gefühl vertrauen: Wenn sich etwas richtig anfühlt, ist es das wahrscheinlich auch.

So orientieren Sie sich beruflich neu

  1. Bewerten Sie Ihre Fähigkeiten und Interessen:
    Der erste Schritt besteht darin, eine Bestandsaufnahme Ihrer Fähigkeiten und Interessen vorzunehmen. Worin sind Sie gut? Welche Art von Arbeit reizt und begeistert Sie? Sobald Sie ein besseres Gefühl für Ihre Stärken, Werte und Leidenschaften haben, können Sie Ihre Optionen eingrenzen.
  2. Stellen Sie Nachforschungen an:
    Wenn Sie sich nicht sicher sind, welche Berufe zu Ihnen passen könnten, sprechen Sie mit Menschen in Ihrem Umfeld, die Jobs haben, an denen Sie interessiert sind. Je mehr Informationen Sie haben, desto besser sind Sie in der Lage, eine Entscheidung zu treffen.
  3. Sammeln Sie Erfahrung:
    Versuchen Sie, wenn möglich, Erfahrungen in dem Bereich oder der Branche zu sammeln, für die Sie sich interessieren, bevor Sie einen kompletten Berufswechsel vornehmen. Das könnte bedeuten, dass Sie sich ehrenamtlich engagieren, einen Nebenjob annehmen oder ein Praktikum absolvieren. Wenn Sie einen Fuß in die Tür bekommen, können Sie nicht nur besser einschätzen, ob das Feld das Richtige für Sie ist, es wird Ihnen auch den Übergang erleichtern, da Sie bereits über Erfahrung verfügen.
  4. Seien Sie realistisch:
    Es ist wichtig, dass Sie realistische Erwartungen an Ihre neue Karriere haben. Wenn Sie erwarten, dass es vom ersten Tag an perfekt passt, werden Sie wahrscheinlich enttäuscht sein. Es kann einige Zeit dauern, bis Sie sich an Ihre neue Rolle gewöhnt haben, und das ist in Ordnung.
  5. Bleiben Sie hartnäckig:
    Ein Karrierewechsel kann schwierig sein, und es wird zweifellos Hindernisse auf dem Weg geben. Wenn Sie jedoch beharrlich und positiv bleiben, werden Sie in Ihrem neuen Bereich Erfolg haben.

Neuer Job, neues Ich

Eine berufliche Neuorientierung kann ein großes Unterfangen sein, aber wenn sie gut durchdacht und sorgfältig geplant ist, kann sie auch sehr lohnend sein. Wenn Sie also das Gefühl haben, in Ihrer derzeitigen Situation festzustecken, scheuen Sie sich nicht, andere Möglichkeiten zu erkunden und einen Wechsel vorzunehmen. Wer weiß? Vielleicht finden Sie gerade Ihren Traumjob.

Ein Karrierewechsel ist eine Chance, neu anzufangen und Dinge zu erreichen, die Sie nie für möglich gehalten hätten. Das Wichtigste ist, dass Sie sich selbst treu bleiben: Nur Sie wissen, was Sie beruflich glücklich und erfüllt macht. Vertrauen Sie auf Ihren Instinkt – und bringen Sie Ihre Karriere damit weiter voran.

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E-Learning: So bilden Sie sich digital weiter

Das Internet hat die Art und Weise, wie wir leben und arbeiten, drastisch verändert. Wenn Sie in der Vergangenheit etwas Neues lernen wollten, mussten Sie einen Kurs besuchen oder ein Lehrbuch kaufen. Jetzt gibt es online unzählige Ressourcen für jeden, der etwas Neues lernen möchte. Wir zeigen Ihnen, wie Sie mit E-Learning beginnen und sich gezielt weiterbilden können.

Was ist E-Learning?

E-Learning kann im weitesten Sinne als jede Art von Lernen definiert werden, das mit elektronischen Geräten wie Computern, Tablets oder Smartphones stattfindet. Es ist im Wesentlichen eine Form des Fernunterrichts: Das bedeutet, dass Sie nicht an einem bestimmten Ort am Unterricht teilnehmen müssen, sondern Ihr Studium überall absolvieren können.

Solange Sie einen Internetzugang haben, können Sie sich in Ihr Konto einloggen und mit dem Lernen beginnen. Das bietet Ihnen mehr Flexibilität, Komfort und Interaktivität.

Für wen ist E-Learning geeignet?

In vielerlei Hinsicht ist E-Learning die perfekte Lösung für viel beschäftigte Erwachsene, die sich weiterbilden möchten, aber keine Zeit für traditionelle Präsenzkurse haben. E-Learning bietet ein flexibleres Lernumfeld, da die Studierenden die Kursarbeiten zu den Zeiten und an den Orten erledigen können, die für sie am günstigsten sind. Dies ist besonders für Studierende und Menschen, die berufliche und familiäre Verpflichtungen unter einen Hut bringen müssen, ideal.

Ein weiterer Vorteil von digitalem Lernen ist, dass es auf die individuellen Bedürfnisse jedes einzelnen Schülers zugeschnitten werden kann. So können Sie etwa Audioversionen von Texten nutzen, wenn Sie nicht gerne lesen, und Aufgaben in Ihrem eigenen Tempo bearbeiten.

Was brauchen Sie für E-Learning?

Ein Platz für digitales Lernen findet sich überall und rasch: Neben einem Computer oder Laptop brauchen Sie meist eine zuverlässige Internetverbindung und ein gutes Headset oder Mikrofon, um an interaktiven Kursen teilzunehmen. Auch eine vernünftige Webcam erleichtert das digitale Lernen.

Formen von E-Learning

Es gibt verschiedene Arten von E-Learning, jede mit ihren eigenen Vor- und Nachteilen.

Blended Learning

Blended Learning ist eine Unterrichtsstrategie, die Online- und Präsenzunterricht kombiniert. Dieser Ansatz bietet Studenten die Flexibilität und den Komfort des Online-Lernens mit der persönlichen Interaktion und Anleitung eines Präsenzunterrichts.

Flipped Classroom

Eine Form des gemischten Lernens ist das sogenannte “flipped classroom”. In einem Flipped Classroom sehen sich die Studierenden außerhalb des Unterrichts Vorlesungen an oder lesen Aufgaben online und nutzen dann die Unterrichtszeit, um einzeln oder in kleinen Gruppen an Projekten oder Problemen zu arbeiten. Dieser Ansatz ermöglicht es den Schülern, in ihrem eigenen Tempo zu lernen und Konzepte nach Bedarf zu wiederholen. Außerdem wird die Unterrichtszeit für interaktive Aktivitäten genutzt, die zu Diskussionen führen und ein tieferes Verständnis fördern.

Webinar

An Webinaren nimmt in der Regel eine kleine Gruppe von Personen teil, die in Echtzeit miteinander und mit dem Referenten interagieren können. Dies ermöglicht eine persönlichere Lernerfahrung, da die Teilnehmer Fragen stellen und sofort Feedback erhalten können. Zudem können Webinare aufgezeichnet und in Ruhe später angesehen werden, was sie zu einer idealen Möglichkeit macht, zeitversetzt zu lernen.

E-Learning Kurs

E-Learning-Kurse können im Selbststudium oder unter Anleitung eines Lehrers durchgeführt werden. Sie beinhalten eine Vielzahl von Methoden wie Video, Audio, Text und Animation und ermöglichen eine flexible Zeiteinteilung.

Lernvideo

Ein Lernvideo kann Ihr Verständnis für ein Thema grundlegend verbessern: So sehen Sie direkt, wie Konzepte in der realen Welt angewandt werden, und können von Experten auf dem Gebiet hören.

Lern-App

Mit einer App können Sie Ihr Lernen mitnehmen, wo immer Sie hingehen, und sich aktiv am Lernen beteiligen, indem Sie Quizfragen, Spiele und andere Aktivitäten erledigen. Zudem erhalten Sie Feedback in Echtzeit, was Ihnen hilft, Verbesserungsbedarf schnell zu erkennen.

Vorteile von E-Learning

Einer der größten Vorteile von E-Learning ist, dass es flexibel ist: Sie können in Ihrem eigenen Tempo und in Ihrer eigenen Zeit lernen. Das bedeutet, dass Sie das Lernen in Ihren vollen Terminkalender einbauen können, ohne dass Sie Zeit für traditionelle Präsenzveranstaltungen aufbringen müssen.

Zudem ist E-Learning oft fesselnder als herkömmliche Methoden, da es multimediale Ressourcen nutzt, die Ihre Aufmerksamkeit besser binden können. Und da Sie von überall auf der Welt auf E-Learning-Ressourcen zugreifen können, ist es eine großartige Möglichkeit, neue Kulturen und Erfahrungen kennenzulernen.

Ebenso bietet E-Learning aber noch weitere Vorteile:

Zugänglichkeit:
Auf E-Learning kann von fast überall und zu jeder Zeit zugegriffen werden. Egal, ob Sie zu Hause sind, auf Reisen oder am Strand entspannen, Sie können sich bei Ihrer bevorzugten E-Learning-Plattform anmelden und etwas Neues lernen.

Flexibilität:
Mit E-Learning können Sie wählen, wann und wo Sie lernen. Sie können sich bestimmte Zeiten am Tag oder in der Woche vornehmen, um Aufgaben und Tests zu erledigen.

Kostenersparnis:
Im Vergleich zu traditionellen Lehrmethoden ist E-Learning viel billiger. Viele Universitäten bieten inzwischen Kurse komplett online an, die wenig oder gar nichts kosten. Und da beim E-Learning keine Reisekosten und kein Platz im Klassenzimmer anfallen, können Sie bei Dingen wie Benzin und Parkgebühren Geld sparen.

Bequemlichkeit:
E-Learning-Plattformen ermöglichen Ihnen die Interaktion mit Lehrkräften und Mitschülern über Chatrooms, Foren, Blogs, Wikis und soziale Medien. Diese Funktionen bieten eine bequeme Methode der Kommunikation zwischen Ihnen und anderen Teilnehmern des gleichen Kurses.

Selbstgesteuertes Lernen:
Einer der Hauptvorteile von E-Learning ist, dass Sie selbst entscheiden, wann und wie schnell Sie lernen. Da Sie die Geschwindigkeit, mit der Sie durch die Lektionen und Übungen gehen, selbst bestimmen, können Sie Ihre Lernerfahrung an Ihren Zeitplan anpassen.

Personalisierte Lernerfahrung:
E-Learning bietet eine personalisierte Lernumgebung. Die Lehrkräfte können Hausaufgaben, Tests und Prüfungen auf der Grundlage der individuellen Bedürfnisse zuweisen. Sie können auch Ihre Leistungen überwachen und Ihnen Feedback zu verbesserungswürdigen Bereichen geben.

Soziale Unterstützung:
E-Learning-Plattformen bieten Möglichkeiten zur Interaktion mit Gleichaltrigen und Lehrkräften. Einige Plattformen ermutigen Studierende sogar dazu, Gruppen zu bilden und gemeinsam an Projekten zu arbeiten.

Interaktivität:
E-Learning ermöglicht Ihnen, Fragen zu stellen, Ideen auszutauschen und sich an Diskussionen über die im Unterricht behandelten Themen zu beteiligen. Sie können auch an Live-Chats mit Dozenten und anderen Studierenden teilnehmen.

Zusammenarbeit:
E-Learning-Plattformen ermöglichen es Ihnen, mit anderen Studierenden auf der ganzen Welt in Kontakt zu treten. Über Diskussionsforen, Blogs und Message Boards können Sie mit Kommilitonen, Lehrern und Professoren kommunizieren.

Individuell anpassbare Lernpfade:
Mit E-Learning können Sie Ihren Lernpfad individuell gestalten. Sie können in Ihrem eigenen Tempo vorankommen und Abschnitte überspringen, die für Sie nicht relevant sind.

Kontinuierliche Weiterbildung:
E-Learning-Plattformen helfen Ihnen, über Branchentrends und Entwicklungen auf dem Laufenden zu bleiben. Indem Sie sich über Änderungen in der Technologie, den Geschäftspraktiken und der Gesetzgebung auf dem Laufenden halten, können Sie Ihr Wissen und Ihre Fähigkeiten weiter ausbauen.

Berufliche Entwicklung:
E-Learning kann Ihnen helfen, berufliche Fähigkeiten zu entwickeln und wertvolle Berufserfahrung zu sammeln. Unternehmen erkennen zunehmend, wie wichtig es ist, Mitarbeiter in neuen Technologien und Branchen zu schulen.

Beruflicher Aufstieg:
E-Learning kann zu einem beruflichen Aufstieg führen. Als Angestellter können Sie innerhalb Ihres Unternehmens aufsteigen, indem Sie die Vorteile der internen Programme des Unternehmens nutzen. Ferner bieten viele Arbeitgeber externe Schulungsprogramme an, mit denen Sie Ihre technischen Fähigkeiten verbessern und sich auf künftige Positionen vorbereiten können.

So bilden Sie sich mit E-Learning gezielt weiter

1. Legen Sie fest, was Sie lernen möchten. Es ist wichtig, dass Sie ein klares Ziel vor Augen haben, bevor Sie Ihre E-Learning-Reise beginnen. Wenn Sie wissen, was Sie lernen möchten, können Sie leichter Ressourcen finden, die Ihnen helfen, Ihr Ziel zu erreichen.

2. Finden Sie zuverlässige Quellen. Das bedeutet, dass Sie Dinge wie die Referenzen des Autors, das Datum der Veröffentlichung und die Frage, ob die Informationen kürzlich aktualisiert wurden, überprüfen sollten.

3. Machen Sie einen Plan. Etwas Neues zu lernen kann überwältigend sein, besonders wenn Sie versuchen, alles auf einmal zu tun. Deshalb ist es wichtig, sich einen Plan zu machen und Ihre Ziele in kleinere Teile aufzuteilen. So können Sie sich besser auf jede einzelne Aufgabe konzentrieren und vermeiden, dass Sie sich überfordert fühlen.

4. Nehmen Sie sich Zeit für E-Learning. Wie alles im Leben erfordert auch das E-Learning Zeit und Mühe. Um Fortschritte zu machen, müssen Sie sich wenn möglich jeden Tag Zeit für das Lernen nehmen. Schalten Sie während dieser Zeit Ablenkungen wie Ihr Telefon und Ihre E-Mails aus, damit Sie sich auf die anstehende Aufgabe konzentrieren können.

5. Seien Sie geduldig mit sich selbst. Etwas Neues zu lernen, braucht Zeit und Geduld. Erwarten Sie nicht, dass Sie vom ersten Tag an ein Experte sind – die meisten Menschen benötigen Monate (oder sogar Jahre) der Übung, bevor sie etwas Neues beherrschen.

So nutzen Sie E-Learning für Ihre Karriere

E-Learning wird immer beliebter, weil es Flexibilität, Zugänglichkeit und Erschwinglichkeit bietet. Zu den wichtigsten Vorteilen gehören die Möglichkeit, jederzeit und überall zu lernen, der unbegrenzte Zugang zu Informationen und die Einsparung von Zeit und Geld.

Wer digital lernt, kann sich zu einer Vielzahl von Themen weiterbilden – und das ganz bequem von zu Hause aus. Das verschafft nicht nur Ihrer Karriere den entscheidenden Vorsprung, sondern bietet Ihnen die Möglichkeit, auch privat neue Fähigkeiten dazuzulernen.

 

Wie Sie bei der Arbeit Nein sagen – ohne Ihrer Karriere zu schaden

Irgendwann im Laufe Ihrer Karriere werden Sie mit einer Situation konfrontiert werden, in der Sie Nein sagen müssen. Vielleicht bittet Sie Ihr Chef, eine zusätzliche Schicht zu übernehmen, obwohl Sie sich eigentlich frei nehmen wollten. Oder ein Kollege bittet Sie, für ihn einzuspringen, obwohl Sie bereits wissen, dass Sie mit der Arbeit überfordert sein werden. In jedem Fall ist es wichtig, dass Sie lernen, auf professionelle Art und Weise Nein zu sagen.

Zu wissen, wann und wie man bei der Arbeit Nein sagen sollte, kann schwierig sein. Einerseits wollen Sie nicht wie ein “Schwächling” wirken, der alles tut, was Ihr Chef verlangt. Andererseits wollen Sie aber auch nicht so strikt sein, dass Sie als unkooperativ oder schwierig in der Zusammenarbeit gelten. Das richtige Gleichgewicht zu finden ist wichtig, wenn Sie in Ihrer Karriere vorankommen wollen.

Warum ein „Nein“ manchmal schwierig ist

Für viele von uns kann es unglaublich schwierig sein, Nein zu sagen. Ganz gleich, ob wir die Bitte eines Freundes oder Kollegen ablehnen, eine Einladung ausschlagen oder ein verlockendes Angebot ausschlagen, oft finden wir nicht die richtigen Worte.

Dafür gibt es eine Reihe von Gründen. Erstens haben wir vielleicht Angst, die andere Person zu enttäuschen oder zu verärgern. Zweitens machen wir uns vielleicht Sorgen, dass ein “Nein” unserer Beziehung schaden könnte. Drittens fühlen wir uns vielleicht schuldig oder egoistisch, weil wir unsere eigenen Bedürfnisse über die des anderen stellen. Und viertens wollen wir vielleicht einfach keinen Ärger machen.

Letztendlich ist es jedoch wichtig, sich daran zu erinnern, dass wir es nicht immer allen recht machen können – und das ist auch in Ordnung. Wenn wir lernen, häufiger Nein zu sagen, können wir anfangen, bessere Grenzen zu setzen und unsere Zeit und Energie besser zu kontrollieren.

Warum ist es wichtig, auch mal Nein zu sagen?

Wir werden ständig mit Anfragen bombardiert, sei es von unserem Chef, unseren Kollegen, unseren Freunden oder sogar von Fremden. Und oft fühlen wir uns verpflichtet, ja zu sagen, auch wenn wir eigentlich Nein sagen möchten. Aber warum ist es so wichtig, Nein sagen zu können?

Zum einen kann das ständige Ja-Sagen überwältigend sein und zum Burnout führen. Wenn Sie ständig mehr auf sich nehmen, als Sie bewältigen können, werden Sie schnell gestresst und nachtragend. Wenn Sie lernen, Nein zu sagen, können Sie gesunde Grenzen schaffen und Ihre geistige Gesundheit schützen.

Wenn Sie zu allem Ja sagen, kann Sie das auch davon abhalten, Ihre eigenen Ziele und Träume zu verfolgen. Wenn Sie immer die Bedürfnisse anderer Menschen in den Vordergrund stellen, werden Sie nie Zeit für Ihre eigenen Projekte und Interessen haben. Wenn Sie also lernen, Nein zu sagen, können Sie sich auf das konzentrieren, was Ihnen wirklich wichtig ist.

Und schließlich kann die Unfähigkeit, Nein zu sagen, Ihren Beziehungen schaden. Wenn Sie immer jede Bitte annehmen, werden Sie von anderen ausgenutzt. Sie erwarten vielleicht, dass Sie immer verfügbar sind, auch wenn es Ihnen nicht passt. Wenn Sie aber lernen, Grenzen zu setzen und Nein zu sagen, wenn es nötig ist, wird man Sie respektieren – und das wiederum verbessert Ihre Beziehungen, sowohl privat als auch am Arbeitsplatz.

Im Job Nein sagen

Es kann schwierig sein, Nein zu sagen, aber es ist die Mühe wert. Indem Sie durchsetzungsfähig sind und Grenzen setzen, können Sie Ihre Zeit und Energie vor unerwünschten Forderungen schützen. Hier sind einige Tipps, wie Sie bei der Arbeit Nein sagen können, ohne Ihre Karriere zu gefährden:

Bleiben Sie hart, aber respektvoll

Wenn Sie “Nein” sagen, ist es wichtig, einen respektvollen Ton zu wahren. Sie wollen nicht wütend oder konfrontativ wirken. Gleichzeitig wollen Sie aber auch nicht den Eindruck erwecken, dass Sie unsicher sind oder dass Sie Ihre Meinung ändern könnten, wenn jemand Sie genug unter Druck setzt. Seien Sie selbstbewusst und überzeugt von Ihrer Entscheidung, aber achten Sie darauf, nicht zu aggressiv zu sein.

Bieten Sie eine alternative Lösung an

Wenn Sie eine bestimmte Bitte ablehnen, versuchen Sie, eine alternative Lösung anzubieten, mit der Sie trotzdem das erreichen können, was Ihr Chef sich erhofft. Wenn Ihr Chef Sie zum Beispiel bittet, länger zu bleiben, um ein Projekt zu beenden, könnten Sie etwas sagen wie: “Ich kann heute Abend nicht länger bleiben, aber ich kann morgen früh kommen.” Indem Sie eine alternative Lösung anbieten, zeigen Sie, dass Sie immer noch bereit sind, einen Weg zu finden, die Arbeit zu erledigen – nur eben zu Ihren eigenen Bedingungen.

Seien Sie transparent, was Ihre Arbeitsbelastung angeht

Wenn Sie sich bereits überfordert fühlen, ist es am besten, wenn Sie Ihrem Chef gegenüber offen damit umgehen. Vielleicht kann er einen Teil Ihrer Arbeitslast umverteilen oder Ihnen in naher Zukunft eine Pause gönnen. Wenn Sie jedoch ständig “Nein” sagen, weil Sie überlastet sind, wird Ihr Chef vielleicht an Ihrer Fähigkeit zweifeln, Ihre Arbeit zu bewältigen

Nehmen Sie es nicht persönlich

Wenn Sie eine Anfrage ablehnen, ist es wichtig, dass Sie die Sache nicht persönlich nehmen. Wenn Ihr Chef Sie bittet, etwas zu tun, was Sie wirklich nicht tun wollen, widerstehen Sie dem Drang, etwas zu sagen wie: “Ich bin mit Ihren Methoden nicht einverstanden” oder “Das ist nicht mein Fachgebiet”. Legen Sie stattdessen einfach ruhig und respektvoll Ihren Fall dar. Denken Sie daran, dass es nicht darum geht, einen Streit zu gewinnen, sondern einen Weg zu finden, der für alle Beteiligten funktioniert.

Nein sagen nützt Ihrer Karriere – wenn Sie es richtig machen

In vielen Fällen ist die Fähigkeit, Nein zu sagen, genauso wichtig wie die Fähigkeit, ja zu sagen. Wenn Sie immer zu jeder Anfrage Ja sagen, sind Sie schnell überfordert und leisten am Ende schlechte Arbeit. Zu lernen, auf diplomatische Weise Nein zu sagen, ist eine wesentliche Fähigkeit für jeden, der eine verantwortungsvolle Position innehat.

Bei der Arbeit “Nein” zu sagen, kann schwierig sein, aber es ist wichtig zu wissen, wie man es macht, ohne seine Karriere zu gefährden. Bleiben Sie hart, aber respektvoll, bieten Sie eine alternative Lösung an, wann immer dies möglich ist, und widerstehen Sie dem Drang, die Sache persönlich zu nehmen.

Welchen Ansatz Sie auch wählen, es ist wichtig, dass Sie ruhig und höflich bleiben. Denken Sie daran, dass es nicht darum geht, die andere Person zu verärgern oder zu verärgern – es geht lediglich darum, Ihren Standpunkt klar und respektvoll darzulegen. Mit etwas Übung werden Sie bald die Kunst beherrschen, in jeder Situation Nein zu sagen – ohne Ihr Gegenüber vor den Kopf zu stoßen.

So verbessern Sie Ihre Kommunikation am Arbeitsplatz

Eine unklare Anweisung, ein seltsamer Blick, eine falsch verstandene Bemerkung: In der Arbeit führt schlechte oder ungeschickte Kommunikation schnell zu dicker Luft. Wenn aufgrund eines Missverständnisses in der Belegschaft Frust entsteht oder in Folge sogar Fehler in den Arbeitsabläufen passieren, ist keiner glücklich – weder Arbeitgeber noch Arbeitnehmer.

Vorteile guter Kommunikation im Beruf

Gute, erfolgreiche Kommunikation ist nicht nur wichtig für ein kollegiales Betriebsklima, in dem sich alle wohlfühlen und gerne in die Arbeit kommen. Sie ist auch die Grundlage für produktive, effiziente Prozesse. Wo Konflikte vermieden oder gelöst werden, bevor sie größer werden und sich verfestigen, ist erfolgreiche Arbeit einfacher.

Weniger Konflikte, mehr Motivation

Regelmäßige Gespräche, ein offenes Ohr für die anderen und auch klare Anlaufstellen für Konflikte haben zahlreiche Vorteile. Wenn wir ohne negative Gefühle gegenüber Vorgesetzten und Mitarbeitern arbeiten können, haben wir Zeit, uns auf die eigentliche Arbeit zu konzentrieren. In einem guten Arbeitsklima heißt das: mehr Motivation, mehr berufliches Engagement und ein größeres Zugehörigkeitsgefühl. Und das führt im Unternehmen zu größerer Mitarbeiterbindung und weniger Fluktuation in der Belegschaft.

Aber nicht nur weniger Krankenstände und der niedrigere Mitarbeiterverschleiß machen sich für den Arbeitgeber bezahlt. In einer kommunikativen, aufgeschlossenen Unternehmenskultur steigt auch die Produktivität beträchtlich.

Auch der Mitarbeiter profitiert

Gute Kommunikation und erfolgreiches Konfliktmanagement sind aber nicht nur für die Vorgesetzten ein Mehrwert. Als Mitarbeiter sind Sie in einem kollegialen, offenen Arbeitsumfeld glücklicher und motivierter. Auch Ihre eigenen Aufgaben sind schneller, besser und einfacher erledigt, wenn es keine Missverständnisse gibt. Klare Anweisungen, Entscheidungen, Erwartungen und Bedürfnisse bedeuten, dass Sie weniger Zeit verschwenden, Dinge nicht zwei- oder dreimal machen müssen und Ergebnisse schneller sichtbar sind.

Karriere-Chance Kommunikation

Eine offene Gesprächskultur und effiziente Kommunikation bedeuten nicht nur angenehmeres Arbeiten. Sie können auch ein Boost für die Karriere sein. Mitarbeiter, die wissen, wie und welche Signale sie aussenden, sind klar im Vorteil. Wenn Sie wissen, wie Sie am besten eigene Vorschläge unterbreiten, wie Sie ein Problem ansprechen und wie Sie eigene Wünsche kommunizieren können, bringen Sie sich in eine gute Position.

Mitarbeiter, die selbst zur Quelle von Konflikten werden, haben im Unternehmen meist die schlechteren Karten. Die eigene Unzufriedenheit auf destruktive, unhöfliche Weise ausdrücken. Hinter dem Rücken schlecht über Vorgesetzte oder Kollegen reden. Unverständliche Vorschläge, frech vorgetragene Wünsche oder unklare Antworten auf Anweisungen machen keinen Mitarbeiter beliebt und sind für langfristige Perspektiven im Unternehmen schädlich.

Richtig kommunizieren am Arbeitsplatz: Wie geht das?

Damit auch wirklich gut kommuniziert wird – und sich dies positiv auf Mitarbeiter wie Unternehmen auswirkt – müssen einige Dinge beachtet werden. Viele davon liegen auf der Hand, werden aber selten befolgt.

Offen, klar, respektvoll

Wenn Sie eine Frage haben, eine Auskunft brauchen, einen Konflikt ansprechen wollen: Offenheit ist das Allerwichtigste. Versuchen Sie es nicht durch die Hintertür oder über andere Kollegen. Schnell entstehen Gerüchte, Intrigen oder sogar Mobbing – und das ist kein Kavaliersdelikt.
Am besten sprechen Sie die Themen klar an, über die Sie reden müssen. Verkleiden oder verschachteln Sie nicht Ihre Absichten. Schreiben Sie in einer E-Mail keine umständlichen Sätze, die man auf zehn verschiedene Weisen interpretieren könnte.

Besonders wichtig: Achten Sie stets auf den Ton. Stellen Sie sicher, dass Sie nicht schroff, unverschämt, herablassend oder desinteressiert wirken. Zeigen Sie immer, dass Sie Respekt vor Ihrem Gegenüber haben – egal ob Chef oder Untergebener.

Achten Sie auf die eigene Sprache – und Körpersprache

Respekt und Verständnis sind eben keine Einbahnstraße. Es ist wichtig, dass Sie auch die Meinung und Bedürfnisse der anderen Mitarbeiter und Vorgesetzten verstehen. Hören Sie zu, lassen Sie die anderen ausreden. Jeder braucht Raum, um sich klar und deutlich auszudrücken. Es ist auch eine Frage der Wertschätzung, die andere Person nicht zu unterbrechen.

Diese Dinge zeigen sich natürlich nicht nur in Ihren Worten, sondern auch in Ihrer Körpersprache. Achten Sie auf Ihre Haltung, Ihre Gesten und Ihre Blicke. Gerade in der nonverbalen Kommunikation können oft Missverständnisse entstehen, die zu größeren Konflikten führen. Zeigen Sie ein Lächeln, vermitteln Sie mit Ihrer Mimik einen freundlichen und verständnisvollen anstatt eines aggressiven Eindrucks.

Tipps für den Alltag

Die folgenden Punkte sind kleine Hilfen für den Arbeitsalltag, um besser zu kommunizieren – und so auch leichter die eigenen Ziele zu erreichen.

  • Fehler eingestehen: Es ist eine sehr geschätzte Eigenschaft, wenn Menschen sich nicht als perfekt darstellen und zugeben können, wenn der Fehler mal bei ihnen liegt. Das macht Sie nicht schwach, sondern sympathisch und aufrichtig.
  • Privates für sich behalten: Natürlich teilt man mit Kollegen auch gerne mal Details aus dem Privatleben. In der beruflichen Kommunikation sollte man aber genau aufpassen: Was passt in die Arbeit und was ist wirklich persönlich?
  • Unter vier Augen reden: Gerade in einer Konfliktsituation ist es sinnvoll, mit der anderen Person das Gespräch unter vier Augen zu suchen. So fühlt sich niemand wie am Pranger, eingeengt oder gar vor Publikum gedemütigt.
  • Andere Ansichten verstehen und akzeptieren: Das Zauberwort heißt Empathie, also Einfühlungsvermögen. Denken Sie immer daran, dass andere Menschen andere Bedürfnisse haben. Auch sie müssen sich verantworten, haben Geschäftsziele zu erreichen, Kunden zufriedenzustellen.
  • Kühlen Kopf bewahren: Mit hochgeschaukelten Gefühlen sollte man es vermeiden zu diskutieren. Wenn Sie gerade emotional am Limit sind – sich traurig, zornig oder missverstanden fühlen – ist ein Konflikt nicht leichter zu lösen. Am besten nehmen Sie sich zurück, schlafen vielleicht eine Nacht darüber und sortieren Ihre Gedanken. Ruhig und gefasst können Sie Ihre Meinung besser vortragen.

Konfliktmanagement mit Methode

Wenn die schlechte Kommunikation aus dem Ruder läuft, ist im professionellen Umfeld richtiges Konfliktmanagement gefragt. Das heißt, dass ein Konflikt mit Methode angegangen wird. Wenn zwischen Chef und Untergebenem oder zwischen zwei Kollegen ein Streit entsteht, den sie selbst nicht mehr beenden können, ist es wichtig, die Situation ernst zu nehmen und schnell zu reagieren.

Ein Gespräch mit den Beteiligten sollte schnell geplant sein – es müssen aber alle Zeit haben, sich darauf vorzubereiten. Wichtig ist Moderation. Es sollten also nicht nur die Konfliktparteien, sondern auch eine vermittelnde Person eingebunden sein. Gemeinsam wird dann nicht nach Schuld und Verfehlungen, sondern nach zufriedenstellenden Lösungen gesucht, um den Konflikt auch langfristig zu beenden.

Fazit: Gute Kommunikation ist Gold wert

Gute Fähigkeiten in der Kommunikation mit Kollegen und im Lösen von Konflikten sind unbezahlbar. Nicht nur für einen angenehmen Arbeitstag und mehr Motivation. Sie helfen dem Unternehmenserfolg wie auch der eigenen Karriere. Deshalb ist es wichtig, die Bedeutung dieser „Soft Skills“ immer im Hinterkopf zu haben – und durch richtigen Einsatz für die eigenen Ziele und Bedürfnisse zu nutzen.

Wege zum perfekten Job: So finden Sie Ihren Traumjob und bewerben sich richtig

Jeder hat sich im Leben schon einmal diese Fragen gestellt: Welche Tätigkeit passt zu mir? Welche Arbeit macht mich glücklich? Was ist denn eigentlich mein Traumberuf? Eine einfache Antwort gibt es darauf nicht, denn für ein erfülltes Berufsleben sind viele Faktoren wichtig.

Was ist überhaupt ein Traumjob?

Der ideale Job – viele meinen, das ist der Job, der am Ende des Monats das meiste Geld aufs Konto bringt. Gute Bezahlung ist natürlich wichtig und macht das Leben leichter, aber Vorsicht: Geld ist nicht alles, das gilt auch im Berufsleben. Viele andere Punkte sind auf dem Weg zum perfekten Arbeitsplatz zu beachten:

Persönliche Interessen:
Ein wichtiger Aspekt, denn das Arbeitsgebiet sollte im Idealfall Spaß machen und die eigenen Neigungen widerspiegeln. So hat jemand, der für sein Leben gern bastelt und schraubt, sicher große Freude an einem handwerklichen Beruf. Wenn Sie eine kommunikative Person sind und gerne mit anderen Menschen in Kontakt treten, finden Sie aber einen Job im Kundendienst sicher spannender. Interessant ist dabei auch die Frage, ob Sie Ihren Job sinnvoll und wertvoll finden. Wenn Sie das Gefühl haben, etwas zu bewegen, sind Sie im Berufsalltag bestimmt zufriedener.

Talente und Fähigkeiten:
Bei der Suche nach dem Traumjob sollten Sie sich auch diese Frage stellen: Worin bin ich wirklich gut? Wenn Sie Erfolgserlebnisse statt Frust suchen, ist es wichtig, dass Sie Ihren Aufgaben gewachsen sind und das Gefühl haben, Ihre Talente auch richtig einzusetzen. Das wird in Ihrem beruflichen wie auch im privaten Umfeld positiv aufgenommen und gibt Ihnen Selbstvertrauen und Zufriedenheit.

Arbeitsumfeld:
In allen Umfragen bei Angestellten ganz weit oben, wenn es um die Zufriedenheit im Job geht: die Kollegen und Vorgesetzten. Ein freundliches Arbeitsklima mit Menschen, mit denen Sie bei einem Kaffee auch gern übers Wochenende plaudern. Ein Team, das Sie an stressigen Tagen unterstützt und wertschätzt. Das sind unbezahlbare Faktoren für glückliche Mitarbeiter. Niemand schätzt Kollegen, die sich wegdrehen, wenn man einmal Hilfe braucht, oder hinter dem Rücken anderer über diese schlecht reden. Dasselbe gilt für einen guten Chef: gute Manager-Qualitäten wie Offenheit, Überblick und Verständnis für die Bedürfnisse der Belegschaft sind unbezahlbar.

Work-Life-Balance:
Eine wichtige Frage, die beim Thema Traumjob oft vergessen wird. Auch wenn gute Bezahlung und nette Kollegen toll sind, sollte man auch an die eigenen Lebensumstände denken: Haben Sie Partner, Kinder, zu pflegende Angehörige oder andere Verpflichtungen? Diese können es im Alltag besonders wichtig machen, dass Sie zum Beispiel klare Arbeitszeiten haben und nicht regelmäßig mit unerwarteten Überstunden konfrontiert sind. Andere Menschen haben dafür unter der Woche gern mal einen Tag frei und finden deshalb Schichtdienste attraktiv.

Persönliche Entwicklung:
Schnell vergisst man bei einem guten Job, den man gerne macht: Wo will ich in fünf oder zehn Jahren sein? Gibt es berufliche Aufstiegschancen? Kann ich mich fachlich oder persönlich weiterbilden? Welche Angebote macht mein Arbeitgeber in diesem Bereich? Die Anforderungen der Berufswelt und die eigenen Interessen können sich im Laufe der Jahre verändern. Darum ist es wichtig, auch Aspekte wie Aufstiegsmöglichkeiten und Fortbildung zu bedenken, wenn wir von einem „perfekten“ Job reden.

Job versus Beruf und Berufung

Den einen Traumjob gibt es also nur selten. Ein Abwägen aller wichtigen Punkte ist nötig, um zu erkennen, welche Faktoren eine Anstellung wirklich zum idealen Job machen – und diese Faktoren können sich im Laufe des Lebens natürlich je nach individueller Situation auch verschieben. Der Traumjob ist deshalb nicht zwangsweise immer die große Berufung, die wir vielleicht einmal spüren oder als Kinder anscheinend so klar vor Augen hatten.

Drei wichtige Indizien für einen Traumjob

Gerade in einem Land wie Österreich, in einer Zeit wie heute, gibt es eine fast unendliche Anzahl von Berufswegen, die wir einschlagen können. Zahlreiche Ausbildungen und Fortbildungsmöglichkeiten stehen auf der Suche nach dem idealen Job offen. Eine kleine Hilfe auf dieser Suche sind aber diese drei Fragen:

  • Was kann ich gut? Eine Arbeit, die zu Ihren persönlichen Kompetenzen und Fähigkeiten passt, ist eine gute Arbeit. Wenn Sie Ihre Talente kennen und das Gefühl haben, diese können durch Förderung und Fortbildung auch wachsen, ist das ein guter Start.
  • Welcher Job passt zu meiner Persönlichkeit? Wenn Sie an Ihren Traumjob denken, denken Sie an sich selbst, an Ihre Charaktereigenschaften: Was sind meine Interessen? Was macht mir Spaß und was mag ich überhaupt nicht? Wie verbringe ich gerne den Tag, und mit welchen Menschen?
  • Was treibt mich wirklich an? Überlegen Sie, was Sie motiviert, morgens aufzustehen. In welche Arbeitsstätte möchte ich fahren? Welche Aufgaben erwarten mich dort, welche Tätigkeiten? Was sind meine Bedürfnisse und was möchte ich wirklich erreichen?

Wo fange ich mit der Jobsuche an?

Die obigen Fragen helfen Ihnen, ein Gefühl dafür zu entwickeln, was Sie sich von einem erfüllten Beruf erwarten. Mit ein paar weiteren Schritten können Sie dann systematisch die Suche nach dem richtigen Job beginnen:

Überlegen Sie, welche Art von Job Sie suchen.
Vergleichen Sie die Tätigkeiten und Arbeitsbedingungen verschiedener ausgeschriebener Jobs mit Ihren eigenen Vorstellungen. Klicken Sie auch auf Jobinserate, die vielleicht auf den ersten Blick nicht passend scheinen und schauen Sie, welche Aufgaben und Erwartungen dazugehören. Sie werden manchmal überrascht sein.

Bewerten Sie Ihre Fähigkeiten.
Überlegen Sie sich, wo Ihre Kompetenzen, Ihre Stärken und Schwächen liegen. Seien Sie dabei ehrlich mit sich selbst und versuchen Sie nicht, sich zu über- oder unterschätzen. Oft fällt die eigene Beurteilung schwer. Fragen Sie auch Familie, Freunde oder alte Kollegen nach einer ehrlichen Einschätzung darüber, mit welchen Fähigkeiten Sie auftrumpfen können.

Setzen Sie sich Karriereziele.
Wo wollen Sie in einem Jahr sein? Wo wollen Sie in fünf Jahren sein? In welcher Branche oder in welchem Beruf sehen Sie sich? Welche Position auf welcher Ebene wollen Sie mittel- und langfristig einnehmen? Diese Fragen helfen Ihnen dabei, die Jobsuche und etwaige benötigte Weiterbildungen zu planen.

Prüfen Sie, was die Kompetenzen und Berufe der Zukunft sind.
Auf der Suche nach dem perfekten Job ist es auch wichtig, dass Sie langfristig in diesem Job bleiben können. Deshalb sollten Sie beachten: Welche Branchen haben eine Zukunft, wo werden in den nächsten Jahren besonders viele Kräfte gesucht? Welche Fähigkeiten sind am Arbeitsmarkt begehrt? Stellen Sie sicher, dass Ihr Traumjob keine Eintagsfliege wird.

Lassen Sie sich von einem Personaldienstleister unterstützen.
Sie sind auf Ihrer Suche nicht allein. Abgesehen von Beratungs- und Fortbildungsangeboten wie jenen des Arbeitsmarkt Service (AMS) bietet Ihnen auch ein verlässlicher Personaldienstleister Unterstützung. Für einen solchen ist es immer das Ziel, eine gute, faire und gesunde Arbeitswelt zu schaffen. Beratung und Unterstützung finden hier auch temporäre Arbeitskräfte, die sich im Rahmen der Zeitarbeit neue Kompetenzen aneignen, neue Berufsfelder kennenlernen und ihrem idealen Job dadurch schnell einen Schritt näherkommen.

Fazit: Der perfekte Job ist mehr als Geld

Der Traumjob – ein Traum. Für ein erfülltes Berufs- und damit auch Privatleben ist es ganz wichtig, dass wir uns darüber bewusst werden, wie wir arbeiten und leben wollen. Und das nicht nur heute, sondern auch in zehn oder zwanzig Jahren. Beachten Sie also all die Faktoren, die wichtig sind: Fähigkeiten, Interessen, Menschen, Bedürfnisse – und vieles mehr. So finden Sie einen erfüllenden Beruf, der zu Ihrem Leben passt.

Die wichtigsten Fragen zu Ihrem Lebenslauf – beantwortet

Der Lebenslauf ist Ihre Visitenkarte für jede Bewerbung. Deswegen sollten Sie dabei einige wichtige Punkte beachten. Welche das sind, verraten wir Ihnen in diesem Artikel.

Was gehört in die persönlichen Daten beim Lebenslauf?

Name, Adresse, Foto und Telefonnummer. Dass diese Dinge in den Lebenslauf gehören, ist bekannt. Doch ist es auch wichtig, in welche Grundschule Sie gingen? Oder welche Hobbys Sie haben? Erfahren Sie hier, was wirklich in einen Lebenslauf gehört.

Kontaktdaten

Ganz zu Beginn Ihres Lebenslaufs geben Sie Ihre Kontaktdaten an. Dazu gehören Adresse, Telefonnummer und Mailadresse. Ebenfalls ganz am Anfang fügen Sie ein Foto von sich ein – so kann sich der Arbeitgeber gleich ein Bild von Ihnen machen.

Berufserfahrung

Jetzt geht’s ans Eingemachte! Sie sollten mit Ihrer Berufserfahrung beginnen. Ausnahme: Sie kommen frisch von der Uni und haben noch wenig bis keine Berufserfahrung. Dann starten Sie mit Ihren Praktika bzw. mit Ihrer Ausbildung.

Bei der Beschreibung Ihrer berufliche Laufbahn, beginnen Sie mit der aktuellen bzw. der am kürzesten beendeten Stelle. Der Lebenslauf wird also nicht chronologisch, sondern mit dem am wenigsten lang zurückliegenden Ereignis begonnen.

Ausbildung

Halten Sie die vorhin angesprochene Chronologie auch bei der Ausbildung ein. Führen Sie den höchsten Bildungsabschluss zuerst an. Allerdings müssen Sie Ihren Arbeitgeber nicht darüber informieren, in welche Grundschule Sie gingen. Die Nennung des Gymnasiums ist völlig ausreichend.
Vergessen Sie bei den Ausbildungen keinesfalls Ihre Weiterbildungen. Denn diese signalisieren dem Arbeitgeber, dass Sie motiviert und lernwillig sind.

Fremdsprachen

Unter diesem Punkt geben Sie Ihre Muttersprache an. Zusätzlich nennen Sie die Sprachen, die Sie beherrschen. Geben Sie an, ob Sie die Sprachen gut oder sehr gut beherrschen oder nur über Grundkenntnisse verfügen.

Kenntnisse

Ob Photoshop, InDesign oder HTML – Kenntnisse können Sie auf dem Arbeitsmarkt nicht zu viel haben. Geben Sie also an, was Sie im Laufe Ihrer Ausbildung und Ihrer Arbeitserfahrung gelernt haben. Führerscheine nennen Sie übrigens ebenfalls unter diesem Punkt.

Anlagen

Alles abgearbeitet? Dann hängen Sie zum Schluss noch Ihre Zeugnisse, Arbeitszeugnisse und Fotokopien des Führerscheins an.

Wird der Lebenslauf unterschrieben?

Offizielle Dokumente müssen unterschrieben werden – ein Lebenslauf jedoch nicht. Denn immerhin ist dieses Dokument kein Vertrag. Wenn Sie aber möchten, können Sie den Lebenslauf natürlich unterschreiben. Dies kann dazu beitragen, dass der Lebenslauf seriöser wirkt.

Wie ausführlich sollte ein Lebenslauf sein?

In der Kürze liegt die Würze. Das gilt auch beim Lebenslauf. Achten Sie deswegen darauf, dass er nicht länger als zwei bis drei Seiten lang ist. Beschränken Sie sich auf die wichtigsten Punkte. Ebenfalls interessiert Ihren potenziellen Arbeitgeber wenig, welchen Beruf Ihre Eltern ausgeübt haben.

Hobbys im Lebenslauf – ja oder nein?

Hobbys können Sie im Lebenslauf nennen. Besonders wenn Sie wenig Arbeitserfahrung haben, kann sich die Nennung von Hobbys als hilfreich erweisen. Allerdings sollten Sie allzu exotische Hobbys wie Bungee-Jumping besser für sich behalten. Lesen Sie dazu auch unseren Blogbeitrag “Der richtige Umgang mit Hobbys im Lebenslauf“.

Lebenslauf an jedes Stelleninserat anpassen

Passen Sie Ihren Lebenslauf für jedes Stelleninserat individuell an. Das bewirkt, dass dieser nicht zu lang wird und passend für jede ausgeschriebene Stelle die entscheidenden Punkte genannt werden.

Warum sollte mein Lebenslauf lückenlos sein?

Lücken im Lebenslauf sind an sich kein Problem. Ob aufgrund von Corona, einem Auslandsjahr oder einer Krankheit – arbeitsfreie Zeiten sind keine Seltenheit. Doch wenn Sie versuchen, den Recruiter mit vagen Zeitangaben übers Ohr zu hauen, dann geht dieser Schuss garantiert nach hinten los. Personaler haben dafür nämlich ein Gespür. Stehen Sie deswegen besser zu den Lücken in Ihrem Lebenslauf. Erklären Sie im Gespräch, wie es dazu kam und schildern Sie, wie Sie die arbeitsfreie Zeit positiv genutzt haben. Damit punkten Sie garantiert. Auch hierzu gibt es bereits einen interessanten Blogbeitrag: “Lücken im Lebenslauf? So argumentieren Sie richtig“.

Wie kann ich einen Lebenslauf erstellen?

Sie können Ihren Lebenslauf ganz klassisch in Word selbst erstellen. Es gibt mittlerweile aber auch etliche Programme, die Ihnen bei der Erstellung Ihres Lebenslaufs behilflich sind. Eine einfache Suchmaschinenanfrage genügt, um diese zu finden. Wählen Sie zwischen vielen Vorlagen und kreieren Sie mittels Farbwahl und Design Ihren ganz individuellen Lebenslauf. Alternativ können Sie sich auch unsere kostenlosen Bewerbungsvorlagen ansehen.

Was ist ein tabellarischer Lebenslauf?

Die gängige Form, in der Sie einen Lebenslauf erstellen, ist der tabellarische Lebenslauf. In der linken Spalte finden die Zeitangaben Platz, in der rechten werden die ausgeübten Tätigkeiten bzw. die Ausbildungen näher beschrieben.

Welche Schriftart und Schriftgröße eignet sich für den Lebenslauf?

Achten Sie auf eine lesbare und vor allem gängige Schriftart. Spielereien beim Lebenslauf sind nicht gerne gesehen.

Sind kostenlose Lebenslauf-Vorlagen professionell?

Sie haben Sorge, dass eine Vorlage nicht professionell wirken könnte? Völlig zu Unrecht. Sie dürfen ohne Bedenken Vorlagen verwenden. Ihr Lebenslauf wirkt dadurch seriös und es ist sichergestellt, dass Sie die korrekte Reihenfolge einhalten.

Wo wird der Lebenslauf in der Bewerbungsmappe eingeordnet?

Versenden Sie Ihre Bewerbung per Mail, fügen Sie Motivationsschreiben und Lebenslauf einfach der Mail hinzu. Doch was, wenn Sie zum Vorstellungsgespräch geladen werden? Ist dies der Fall, sollten Sie Ihre Mappe nach dem Anschreiben wie folgt ordnen:

  • Deckblatt
  • Lebenslauf
  • Zeugnisse
  • Empfehlungsschreiben
  • Zertifikate

Welches Dateiformat sollte ich für meinen Lebenslauf verwenden?

Wenn Sie Ihren Lebenslauf per Mail versenden, sollten Sie als Dateiformat unbedingt PDF verwenden. Damit ist sichergestellt, dass Ihr Lebenslauf mit jedem Betriebssystem geöffnet werden kann.

Die 15 peinlichsten Pannen im Büro

Im Büro möchte jeder kompetent wirken – umso schlimmer, wenn einem vor dem Kollegen ein „Hoppala“ passiert. Wir haben die 15 peinlichsten Pannen im Büro zusammengetragen. Sie werden bemerken: Egal, was Ihnen in Ihrem Büroalltag schon passiert ist, es geht bei Weitem schlimmer.

Die 15 peinlichsten Büroerlebnisse

Au weh – bei diesen 15 Pannen steigt einem schon vom bloßen Lesen die Schamröte ins Gesicht. Doch auch ein Schmunzeln werden Sie sich nicht verkneifen können.

1. Die Klotür nicht abschließen
Das stille Örtchen kann schnell zur Falle werden, wenn man vergisst, die Klotür abzuschließen. Bei all dem Stress, den Sie im Büro haben: Checken Sie immer doppelt und dreifach, ob Sie die Klotür auch abgesperrt haben.

2. Der Rock klemmt im Slip
Auch auf dem Rückweg von der Toilette lauern Gefahren. Frauen, die gerne Rock tragen, tun gut daran zu kontrollieren, ob ihr Rock auch ja wieder richtig sitzt.

3. E-Mail an alle schicken
Nicht jede E-Mail ist für alle Augen bestimmt. Doch wer beim Antworten nicht aufpasst, hat schnell einmal eine Mail an mehrere Tausend Empfänger eines Verteilers verschickt. Peinlich, wenn aufgrund der ganzen erbosten Antwortmails auch noch der Mailserver zusammenbricht.

4. Ein Wind im Aufzug
Auch wenn Sie im Aufzug allein fahren und sich unbeobachtet fühlen: Lassen Sie keinesfalls ein Lüftchen fahren. Stellen Sie sich nur vor, eine Etage später steigt Ihr Chef ein – und rümpft aufgrund des Geruchs empört die Nase.

5. Namen der Kollegen vergessen
Sie müssen nicht alle Ihre Kollegen beim Namen kennen, von den wichtigsten Personen, mit denen Sie zusammenarbeiten, sollten Sie sich aber unbedingt den Namen merken.

6. Nachäffen und erwischt werden
Sie können den Chef bestens nachahmen? Das klingt nach Spaß – nur sollten Sie sich dabei keinesfalls erwischen lassen.

7. Kaffee auf der Hose
Kein Arbeitstag ohne Kaffee. Blöd nur, wenn der Inhalt der Tasse auf der Hose landet. Das ist nicht nur schmerzhaft, sondern erfordert auch einen Kleidungswechsel.

8. Einschlafen am Schreibtisch
Lange Nacht gehabt? Lassen Sie sich das keinesfalls anmerken und widerstehen Sie der Versuchung, nur mal für zwei Minuten ganz kurz die Augen zuzumachen …

9. Der Slip schaut über die Hose hinaus
Nicht nur der Rock verfängt sich gerne mal im Slip, auch Männer tun im Büro gut daran darauf zu achten, dass sie ihr Hemd nicht in die Unterhose stopfen und diese dann über den Hosenbund ragt.

10. Offenes Hosentürchen
Stellen Sie sich vor: Sie haben beim Meeting das Wort inne, präsentieren Ihre neue Idee – und merken mittendrin, dass Ihr Hosentürchen offen ist.

11. Spinat zwischen den Zähnen
Ein echter Klassiker, der im Büro besonders peinlich ist: Nach dem Mittagessen rennen Sie den ganzen Nachmittag mit Spinat oder Schnittlauch zwischen den Zähnen herum und bemerken Ihr Missgeschick erst zu Hause.

12. Rechtschreibfehler in Präsentationen
Sie haben für Ihre Präsentation eine PowerPoint erstellt – nur leider vergessen, Ihren Text durch ein Rechtschreibprogramm laufen zu lassen. Wundern Sie sich nicht, wenn sich Ihre Kollegen den ein oder anderen Lacher nicht verkneifen können.

13. Audio bei der Zoom-Konferenz nicht ausschalten
Auch im Homeoffice lauern Fallen. Bei vielen Zoom-Konferenzen empfiehlt es sich, das eigene Mikrofon zu muten. Peinlich, wenn man das vergisst, und plötzlich alle Kollegen mithören, welche Pläne für das Abendessen man mit dem Partner bespricht. Aber es geht noch viel peinlicher: Sie könnten vergessen, dass Sie die Kamera noch eingeschalten haben und gemütlich mit dem Laptop auf die Toilette gehen. Kein Witz, sondern tatsächlich geschehen.

14. Falsche Zoom-Filter
Zoom wartet noch mit anderen „Hoppalas“ auf. Wer sich mit den Filtereinstellungen nicht auskennt, kann schon einmal als Katze oder Kartoffel an einem Zoom-Meeting teilnehmen.

15. Betrunken auf der Weihnachtsfeier
Feste sind zum Feiern da – nur sollten Sie im Büro darauf achten, nicht völlig außer Rand und Band zu geraten. Sturzbetrunken auf der Weihnachtsfeier dem Chef seine Meinung geigen, reibt zu Recht Schamröte ins Gesicht.

„Ich bin gegen die Aufzugstür gelaufen“

Sie glauben, das passiert doch niemandem? In einer Umfrage der Robert Half-Tochter OfficeTeam wurden 600 leitende Angestellte in den USA und Kanada gebeten, ihre peinlichsten Momente bei der Arbeit zu schildern. Hier sind einige ihrer Antworten:

“Ich habe geschrien, weil ein Kollege eine Spinne auf mich gesetzt hat.”
“Mein Drehstuhl bewegte sich, als ich mich hinsetzte, und ich landete auf dem Boden.”
“Ich habe mich umgedreht, um mit jemandem zu sprechen, und bin gegen die Aufzugstür gelaufen.”
“Ich bin gestürzt und habe mir einen Zahn abgebrochen, als ich die Treppe hochlief.”
“Ich habe mich auf der Bühne übergeben, als ich eine Auszeichnung erhielt.”
“Ich habe nach einem Telefonat geflucht, ohne zu merken, dass die Person noch in der Leitung war.”
“Ich konnte mein Auto nach der Happy Hour nicht mehr finden.”
“Ich bin an einem Samstag zur Arbeit erschienen, weil ich dachte, es sei Freitag.”
“Ich habe die Kaffeemaschine kaputt gemacht, und sie hat ununterbrochen gesprüht.”
“Ich habe zwei Kunden, die Schwestern waren, als Mutter und Tochter begrüßt.”
“Ich habe einen männlichen Kunden am Telefon versehentlich mit ‘Ma’am’ angesprochen.”
“Ich habe erst nach einem Meeting gemerkt, dass mein Reißverschluss offen war.”
“Ich habe beim Essen geniest und das Essen flog überall hin.”
“Ich habe das falsche Mittagessen aus dem Kühlschrank gegessen.”

Wie man sich aus einer peinlichen Situation im Büro rettet

Ihnen ist ein „Hoppala“ passiert und Sie wissen nicht, wie Sie nun am besten damit umgehen. Atmen Sie ruhig durch, sammeln Sie sich und seien Sie sich gewiss: Die Röte im Gesicht nimmt nach etwa 15 Sekunden ab. Doch was nun? Den Fehler zu leugnen, macht sich nicht gut. Stehen Sie zu dem, was Sie getan haben und entschuldigen Sie sich. Die meisten Kollegen werden verstehen, dass Ihnen die Situation sehr peinlich ist und froh sein, dass es Ihnen nicht selbst passiert ist. Dann haben Ihre Kollegen das Thema zumeist auch schon wieder vergessen. Deswegen sollten Sie sich nicht allzu lang selbst quälen und einfach nach vorn schauen. Zweimal sollten Sie den gleichen Fehler jedoch nicht machen …

Ein guter Tipp: Vielen „Hoppalas“ begegnen Sie am besten mit Humor. Das wirkt so sympathisch, dass Sie damit am Ende sogar noch Pluspunkte sammeln können.

Fazit: Fehler sind menschlich

Egal, ob Chef oder Angestellter, kein Mensch ist vor Fehlern und peinlichen Auftritten gefeit. Fehler gehören einfach dazu. Den meisten Menschen ist das völlig bewusst und Sie werden auf Verständnis stoßen. Wenn Ihnen im Büro eine peinliche Panne passiert ist, blicken Sie selbstbewusst nach vorn.

Lassen Sie die Kollegen ruhig reden und lachen, allzu lang wird dieser Zustand nicht andauern. Quälen Sie sich nicht, indem Sie die Situation immer wieder vor Ihrem inneren Auge durchspielen. Denn seien Sie gewiss: Jeder macht mal Fehler. Und vielleicht ist es ja schon bald einer Ihrer Kollegen, der in ein ordentliches Fettnäpfchen tritt.

Die Suche nach Jobs in den sozialen Medien – ein Wegweiser

Social Media Profile & Jobsuche: steigender Trend

Soziale Medien sind allgegenwärtig: Fast jeder von uns nutzt Facebook, Instagram oder hat gar schon den Sprung zu TikTok gemacht. Aber nicht nur Information, Unterhaltung und Kontakt zu Freunden spielen auf Social Media eine Rolle. Auch die Jobsuche verlagert sich immer mehr in diesen Bereich, der Trend geht steil nach oben. Waren es 2021 noch 10 Prozent, die dort nach neuen Positionen suchten, sind es 2022 schon 21 Prozent.

Das kommt auch bei den Unternehmen an. Immer mehr bieten in ihrer Social-Media-Präsenz direkte Infos zu offenen Stellen. Und weil Instagram und Co. von einem Großteil der Menschen am Handy genutzt werden, müssen die Inhalte fürs mobile Betrachten angepasst sein. Die Vorreiter unter den Arbeitgebern gehen hier noch weiter: Sie leiten Bewerber, die sich vielleicht ohne Zögern bewerben wollen, sofort auf eine Seite weiter, wo sie ihre Kontaktdaten eingeben können. Oft gibt es auch die Option, den eigenen Lebenslauf oder Arbeitszeugnisse als Datei direkt vom Handy aus hochzuladen.

Mehr Bewerber durch Social Media

Der Vorteil der Bewerbersuche in den sozialen Medien liegt für Arbeitgeber auf der Hand: Auf Jobbörsen erkundigen sich nur die aktiv nach Arbeit suchenden Menschen nach freien Stellen. Diese machen aber nur 15 Prozent der potentiellen Mitarbeiter aus. Die anderen 85 Prozent sind aktuell in einer Anstellung – aber dennoch offen für einen neuen Job. Postings auf Plattformen wie Facebook oder LinkedIn erreichen auch diese Menschen und bescheren den Arbeitgebern potenziell viel mehr interessante Bewerber.

Chancen und Risiken der Jobsuche in sozialen Medien

Für die Bewerberseite sind soziale Medien eine große Chance: Unkompliziertes Finden offener Stellen, schnelle Bewerbungsprozeduren – und vor allem die Möglichkeit, sich selbst kompetent und sympathisch darzustellen. Mit Ihrem Profil auf Facebook oder LinkedIn können Sie die Personalverantwortlichen eines Unternehmens auf sich aufmerksam machen und Interesse wecken.

Dazu ist es aber ganz wichtig, die gesamten Inhalte des jeweiligen Social-Media-Profils zu kennen und zu überprüfen. Ihre Web-Präsenz kann nämlich auch Schaden anrichten: Wenn Sie unangemessene, unseriöse Bilder oder Status-Meldungen in Ihrem Verlauf haben, geht die Bewerbung schnell nach hinten los. Unternehmen suchen nach Personen, die freundlich, kompetent und seriös wirken. Freizügige Bilder vom Badeurlaub oder Texte mit wirren politischen Ansichten sind dagegen schnell ein Grund, den Bewerber nicht einzuladen.

Tipps & Tricks – so punkten Sie mit Ihrem Online-Auftritt

Wenn Sie Ihre Social-Media-Profile für Personaler interessanter machen wollen, dann sollten Sie folgende Punkte auf jeden Fall bedenken:

Unangemessene Inhalte oder beleidigende Posts löschen

Kein Unternehmen möchte Mitarbeiter, die stark polarisieren oder gar diskriminierende Meinungen vertreten. Teilen Sie deshalb keine hetzerischen Inhalte. Überlegen Sie ganz genau, ob das eine oder andere Posting nicht vielleicht rassistisch, sexistisch oder homophob wirkt. Löschen Sie solche Beiträge und auch ähnlich unangemessene Kommentare Ihrer jeweiligen Social-Media-Kontakte.

Achten Sie auch auf Ihre Freundes- und Kontaktlisten und welchen Profilen oder Seiten Sie auf Facebook, Instagram, Twitter & Co. folgen – und löschen Sie gegebenenfalls die Verbindung. Kaum ein Unternehmen lädt Menschen zum Bewerbungsgespräch ein, die politisch extreme Ansichten vertreten, über spezifische Religionen lästern, oder sonstige Dinge verbreiten, die gesellschaftlich nicht akzeptabel sind. Auch auf den ersten Blick unschuldig wirkende derbe Witze und vulgäre Sprache sind bei Personalern nicht unbedingt gern gesehen.

Bild und Video: Wie präsentieren Sie sich?

Sie sollten auf Bildern natürlich sympathisch wirken, und in vielen sozialen Medien geht es um Familie, Freunde, Freizeit und Urlaub – daran ist nichts falsch. Aber: Bilder oder Videos, in denen Sie fast nackt am Strand liegen, exzessiv Alkohol konsumieren oder grölend auf dem Tisch tanzen, machen Sie nicht zur ersten Wahl für ein Job-Interview. Achten Sie hier auch genau auf Verlinkungen und Tags, durch die Sie in den Fotos anderer Kontakte aufscheinen könnten.

Positiv fallen Sie wiederum auf, wenn man Ihr persönliches Engagement sieht: Sie babysitten gerne die Nachbarskinder? Sie sind bei der freiwilligen Feuerwehr oder im Sportverein? Das zeigt, dass Sie ein interessierter, sozialer und aktiver Mensch sind – und nach solchen Leuten wird am Jobmarkt gesucht.

Tabu: Ungereimtheiten und schlecht über die Arbeit reden

Auch darauf sollten Sie achten, wenn Sie Ihre Social-Media-Profile durchforsten: Schlechte Aussagen über bisherige Arbeitgeber, Beschwerden über den Job, vielleicht sogar Aussagen wie „Ich gehe in den Krankenstand, ich habe heute keine Lust auf Arbeit“ – das geht gar nicht. So wirken Sie auf Unternehmen wie ein wenig loyaler Angestellter, der noch dazu negativ über den Chef redet.

Wichtig ist auch, dass auf Ihren Profilen keine Ungereimtheiten entstehen. Ein Beispiel: In Ihrem Lebenslauf geben Sie an, dass Sie bis im Vormonat jahrelang bei einer Firma angestellt waren. Aber Fotos, Textbeiträge und ähnliches in Ihren sozialen Medien zeigen, dass Sie im letzten Jahr fünf Monate arbeitslos waren und diese im Ausland mit Urlaub verbracht haben. Da ist eine kleine Lüge schnell enttarnt – und Ihre Bewerbung landet vielleicht im Mülleimer.

Ein neues Profil – am besten mit LinkedIn

Sie wollen in sozialen Medien nicht auf private, lustige Dinge und zwanglose Kommunikation mit Freunden verzichten? Das ist Ihr gutes Recht. Empfehlenswert ist dann aber, dass Ihr Profil nicht durch Foto oder Namen auffindbar ist, beziehungsweise dass nur Ihre wirklich engen privaten Kontakte Einblick haben. Erstellen Sie dann einfach parallel Ihre eigenen Social-Media-Profile fürs Berufliche. Diese können Sie genau so gestalten, dass Sie für Personaler ansprechend und seriös wirken.

Die beste Social-Media-Plattform hierfür ist LinkedIn. Es wurde speziell für Karriere und berufliche Kontakte entwickelt. In Europa hat das Netzwerk schon fast 140 Millionen Mitglieder. LinkedIn ermöglicht Ihnen, sich sympathisch und professionell zu präsentieren. Sie können Ihre Qualifikationen und Berufserfahrungen angeben und von Ihren Kontakten bestätigen lassen.

Teilen Sie relevante und interessante Inhalte, die zu Ihren beruflichen Interessen passen. Sie können sich im großen LinkedIn-Netzwerk auch direkt bei Unternehmen bewerben – und umgekehrt von diesen auf ihrer Mitarbeitersuche direkt gefunden und angesprochen werden.

Fazit: Social Media kann sich lohnen, aber auch schaden

Fast keiner kommt heutzutage an Social Media vorbei – das gilt inzwischen auch für Jobsuche und Karriere. Es ist daher wichtig, dass Sie Ihre Profile genau anschauen und – wo nötig – anpassen: Wer kann öffentlich welche Inhalte sehen? Mache ich einen seriösen, kompetenten, sympathischen Eindruck? Wenn Sie auf mögliche Fehler und Ausrutscher achten und Ihre Stärken gut präsentieren, können Sie soziale Medien für sich und Ihre Karriere nutzen. Wenn Sie schlampig sind und dennoch über Social Media mit Unternehmen in Kontakt kommen, kann das Ihre Jobsuche aber unnötig erschweren.

Zeitmanagement: Diese einfachen Methoden wirken

Organisation und Zeitmanagement im Beruf

Kennen Sie das auch: Der Tag bräuchte mehr als 24 Stunden, damit Sie alles unterkriegen? Dann wird es Zeit für Zeitmanagement. Wir zeigen Ihnen die besten Methoden, wie Sie Ihren beruflichen Alltag geschickt planen und effizienter arbeiten.

Wozu überhaupt Zeitmanagement?

Zeitmanagement – da muss ich doch jeden Tag kostbare Minuten darauf verwenden, meinen Tag detailliert zu planen und mich in Zeitmanagement-Methoden einzuarbeiten. Wäre es da nicht besser, ich würde einfach mit meiner eigentlichen Arbeit beginnen? So denken viele Menschen, wenn es um das Thema Zeitmanagement geht. Und übersehen dabei, dass ihr Arbeitsalltag so schlecht organisiert ist, dass sie nicht nur wertvolle Minuten, sondern Stunden verlieren.

Sollten auch Sie sich am Ende eines Arbeitstages abgeschlagen und gehetzt fühlen und bemerken, dass Sie kaum Zeit für sich haben, dann sollten Sie sich tatsächlich täglich einige Minuten nehmen, um Ihren Tag besser zu planen. Denn wenn Sie genau wissen, wann Sie was tun, welche Aufgaben Priorität haben und welche jemand anders für Sie erledigen kann, dann geht Ihnen Ihre Arbeit leichter und schneller von der Hand – ganz so, als hätte der Tag auf einmal tatsächlich mehr als 24 Stunden.

Die besten Tipps gegen Zeitdiebe

Bevor wir auf die bekanntesten Methoden des Zeitmanagements zu sprechen kommen, wollen wir einen Blick auf die größten Zeitdiebe werfen – und Ihnen schon erste Tricks verraten, wie Sie diese vermeiden können. Sie werden sehen: Viele der hier vorgestellten Zeitdiebe werden Ihnen bekannt vorkommen …

Prioritäten setzen

Die E-Mail des netten Kollegen beantworten Sie sogleich, dafür muss der Budgetplan warten? Ein Fehler! Setzen Sie Prioritäten. Nicht jede Aufgabe ist gleich wichtig. Auch wenn bestimmte Dinge gleich erledigt gehören, können andere ruhig auf den Nachmittag oder den nächsten Tag verschoben werden. Wichtig ist, dass Sie erkennen, welche Aufgabe zu welcher Kategorie gehört.

Mit der richtigen Planung ans Ziel

Einfach so ins Blaue leben? Im Berufsleben nicht unbedingt ratsam. Denn am Ende des Tages haben Sie zwar vielleicht sehr viele, jedoch unwichtige Aufgaben erledigt. Die wirklich wichtigen blieben dafür liegen und schreien jetzt nach Überstunden. Um dies zu vermeiden, fertigen Sie am besten einen Tagesplan an.

Gegen Ablenkungen und für mehr Konzentration

Handy, Social-Media, eine E-Mail-Flut – Ablenkungen gibt es im Büro zuhauf. Hier hilft nur eines: Wenn Sie eine wichtige Aufgabe konzentriert erledigen müssen, schalten Sie Ihr Handy aus, stellen Sie Ihr Mail-Programm stumm und surfen Sie nicht ziellos im Netz herum. Erledigen Sie immer nur eine Aufgabe. Multitasking ist für Körper und Geist purer Stress und führt keinesfalls zu mehr Effektivität.

Klare Kommunikation

Stundenlange Meetings ohne Ergebnis, Klatsch und Tratsch in der Kantine, uneindeutige Arbeitsanweisungen – eine mangelhafte Kommunikation bringt etliche Probleme mit sich und kostet neben Geld vor allem Zeit. Kommunizieren Sie klar: Geben Sie genaue Anweisungen, fragen Sie bei Unsicherheiten direkt nach und versuchen Sie Meetings so zu gestalten, dass gemeinsam effizient an Lösungen gearbeitet wird.

Pause machen

Jaja, vor lauter Arbeit vergessen wir immer wieder, Pausen zu machen. Schließlich hat man ja so wenig Zeit … Doch ohne Pausen verringert sich unsere Produktivität massiv. Wir sind ja keine Maschinen. Deswegen gilt: Wenn Sie konzentriert und zügig arbeiten möchten, sind regelmäßige Pausen Pflicht! Trinken Sie eine Tasse Tee, plaudern Sie kurz mit Kollegen oder machen Sie einige Dehnübungen am Schreibtisch. Erlaubt ist, was gefällt.

Aufgaben abtreten & anderen übertragen

Perfektionismus und das Gefühl, alles selbst machen zu müssen, verfolgt viele von uns. Dabei sind diese Zeitdiebe besonders hinterlistig, da sie uns eine Bürde aufbinden, die wir gar nicht tragen müssten. Versuchen Sie es doch einfach mal, und übertragen Sie Aufgaben an Ihre Kollegen. Sie werden sehen: Die Welt dreht sich noch weiter. Und auch wenn die Person die Aufgabe anders angeht, als sie selbst es getan hätten: Wichtig ist, dass die Aufgabe am Ende erledigt ist – und Sie einige Minuten mehr auf Ihrem Zeitkonto verbuchen können.

Nichts aufschieben

Prokrastination – das Wort ist in aller Munde und meint das zwanghafte Aufschieben von Aufgaben. Natürlich ist nicht jede Aufgabe gleich wichtig und muss sofort erledigt werden (siehe den Punkt Prioritäten setzen), doch das ständige Aufschieben von Aufgaben frisst Zeit ohne Ende. Und zusätzlich ist da auch noch dieses ständige schlechte Gewissen. Auch wenn es schwerfällt: Erledigen Sie ungeliebte, aber wichtige Aufgaben am besten so rasch wie möglich.

12 Zeitmanagement-Methoden, die das Leben einfacher machen

Sie haben den ein oder anderen Zeitfresser in Ihrem Arbeitsalltag wiedergefunden? Sie sind motiviert, etwas zu ändern, wissen aber nicht wie? Dann sollten Sie sich diese zwölf Zeitmanagement-Methoden ansehen. Sie können nur eine Methode anwenden, oder mehrere miteinander kombinieren. Wichtig ist nur, dass die Methoden zu Ihren Bedürfnissen passen und Sie dadurch tatsächlich Zeit einsparen.

Eisenhower-Prinzip/Matrix

Dieses bekannte Prinzip unterscheidet Aufgaben in

  • wichtig und dringend,
  • wichtig und nicht dringend,
  • nicht wichtig und nicht dringend,
  • dringend, aber nicht wichtig.

Wenn Sie Ihre täglichen Aufgaben mit diesem Muster bewerten, werden Sie schnell erkennen, was Sie priorisieren müssen, welche Aufgaben Sie delegieren können und was ruhig einen Tag liegen bleiben kann.

Pareto-Prinzip

Dieses berühmte Prinzip besagt, dass Sie mit nur 20 Prozent Einsatz bereits 80 Prozent des gewünschten Ergebnisses erreichen. Das heißt jetzt nicht, dass Sie grundsätzlich nur noch 20 Prozent der bisherigen Zeit arbeiten müssen, schön wär’s. Nein, dieses Prinzip besagt, dass 20 Prozent Ihrer Tätigkeiten zu 80 Prozent des Unternehmenserfolgs beitragen. Deswegen ist es wichtig, dass Sie wissen, welche Aufgaben zu diesen entscheidenden 20 Prozent gehören. Sie werden es sich schon denken: Prioritäten setzen ist ein Muss, ebenso konzentriertes Arbeiten ohne Ablenkungen.

ALPEN-Methode

Die ALPEN-Methode hat nichts mit Sommerfrische in den Bergen zu tun, sondern steht für:

  • Aufgaben aufschreiben
  • Länge einschätzen
  • Pufferzeit einplanen
  • Entscheidungen treffen
  • Nachkontrollieren

Mit dieser Methode erstellen Sie einen Tagesplan. Machen Sie dies am besten am Vorabend oder gleich am Morgen als erste Aufgabe. Schreiben Sie alle Aufgaben auf, die an dem Tag auf Sie zukommen und notieren Sie deren voraussichtliche Dauer. Beispielsweise: Meeting, ca. 30 min. Doch passen Sie auf: Sie sollten nicht acht Stunden verplanen, sondern etwa 40 Prozent Pufferzeit einplanen. Nur so ist der Tagesplan realistisch.

Dann müssen Sie entscheiden, welche der aufgeschriebenen Aufgaben wirklich wichtig ist. Dafür kombinieren Sie diese Methode am besten mit der Eisenhower-Matrix. Am Ende des Arbeitstages kontrollieren Sie noch einmal, welche Aufgaben Sie erledigt haben und wo Sie Ihren Tagesplan nachjustieren sollten.

ABC-Methode

Wieder geht es um die Priorisierung von Aufgaben. Hinzu kommt aber auch, dass Sie gleich planen, wie viel Zeit Sie welchen Aufgaben einräumen werden. Dazu werden die Aufgaben in wichtig (A), weniger wichtig (B) und Routineaufgaben (C) eingeteilt. Die wichtigen Aufgaben sollten 60 Prozent der Arbeitszeit einnehmen, die weniger wichtigen 25 Prozent und die C-Aufgaben nur 15 Prozent.

Küss den Frosch (Eat the Frog)

Ein Pflaster reißt man am besten mit einem Ruck ab. Mit lästigen Aufgaben verhält es sich ähnlich. Anstatt zu prokrastinieren, bringen Sie unliebsame Tätigkeiten lieber schnell hinter sich. Beißen Sie gleich zu Beginn des Tages in den sauren Apfel (oder eben den Frosch). Nach Erledigung dieser Aufgabe werden Ihnen die Pflichten des restlichen Tages wie ein Klacks vorkommen.

10-10-10 Methode

Diese Methode dient der Entscheidungsfindung. Wenn Sie eine wichtige Entscheidung fällen, tragen Sie zuerst alle relevanten Informationen zusammen. Dann stellen Sie sich drei Fragen:

  • Welche Auswirkung hat meine Entscheidung in zehn Minuten?
  • Welche Auswirkung hat meine Entscheidung in zehn Monaten?
  • Welche Auswirkung hat meine Entscheidung in zehn Jahren?

Somit haben Sie bei großen Entscheidungen die Konsequenzen auf drei verschiedenen Zeitebenen mitgedacht. Was nach zehn Minuten gute Auswirkungen hat, kann sich in zehn Jahren als fataler Fehler erweisen. Die 10-10-10-Methode hilft Ihnen dabei, die Tragweite einer Entscheidung besser zu ermessen.

Pomodoro-Technik

Der Name leitet sich von der tomatenförmigen Küchenuhr des Erfinders Francesco Cirillo ab. In der Tat brauchen Sie für diese Technik eine Uhr. Sie teilen Ihre Zeit in Blöcken von 25 Minuten ein, dazwischen machen Sie jeweils fünf Minuten Pause. Die eingeplanten Pausen erhöhen die Effizienz und Kreativität.

GTD (Getting Things Done)

Die Methode vereint berufliche mit privaten Aufgaben. Diese werden schriftlich festgehalten und in Listen und Terminen eingetragen. Dabei müssen Sie die Aufgaben sammeln, priorisieren, in Tools wie Listen oder Kalendern organisieren und schlussendlich natürlich auch erledigen. Diese Methode erfordert jedoch viel Planung und bringt einen etwas größeren Arbeitsaufwand mit sich.

60-60-30 Arbeitsrhythmus

Im Grunde handelt es sich hier um ein etwas abgewandeltes Pomodoro-Prinzip. Sie arbeiten 50 Minuten, machen zehn Minuten Pause, arbeiten erneut 50 Minuten und machen dann 30 Minuten Pause.

Zeitflussanalyse (Zeitdiebe identifizieren)

Weniger eine Methode, als eine Hilfe, Zeitdiebe zu erkennen. Oftmals wissen Sie gar nicht, welche gemeinen Diebe Ihnen Ihre kostbare Zeit stehlen. Deswegen dokumentieren Sie bei der Zeitflussanalyse eine Woche lang Ihre Aktivitäten und jegliche Ablenkungen, die Sie von der Arbeit abhalten. Das ist in der Tat erstmal zeitaufwendig, hilft Ihnen aber Ablenkungen in Zukunft zu vermeiden.

Personal Kanban

Bei dieser Methode werden Aufgaben visualisiert und parallele Arbeiten zeitlich limitiert. Gearbeitet wird mit Karten und einem Kanban Board. Dieses Board besteht aus mehreren Spalten. Es gibt eine To-do-Spalte, eine Doing und eine Done Spalte. Die Aufgaben wandern von links nach rechts durch alle Spalten. Die visuelle Gestaltung macht es besonders einfach, den Überblick zu behalten.

One-Minute-To-Do-List

Na, gerade mal wieder wenig Zeit? Aber eine Minute haben Sie bestimmt übrig. Denn diese To-do-Liste ist schnell erstellt. Bilden Sie drei Spalten. Die erste steht für Aufgaben, die heute erledigt werden müssen, die zweite für Aufgaben, die innerhalb von zehn Tagen abgeschlossen werden müssen, die letzte Spalte für Aufgaben, die keiner zeitlichen Beschränkung unterliegen. Wichtig: In der ersten Spalte sollten nicht mehr als fünf Aufgaben stehen, in der zweiten dürfen Sie rund 20 Aufgaben festhalten.

Fazit

Auch wenn Sie zu Beginn etwas Zeit in Ihr Zeitmanagement investieren müssen, zahlt sich diese Investition aus. Belohnt werden Sie mit einem strukturierten Tagesablauf, der Ihnen wertvolle Zeit schenkt, Sie entspannter arbeiten lässt und Sie dazu bringt, wichtige Aufgaben zuverlässig und rasch zu erledigen, während Sie von unwichtigen verschont bleiben.

Plötzlich arbeitslos – was nun?

Man kennt es vielleicht von Verwandten oder aus dem Bekanntenkreis, denn so selten passiert es nicht: die plötzliche Entlassung. Und dennoch, wenn man selbst betroffen ist, fällt man aus allen Wolken. Gerade wenn man schon länger in einem Unternehmen war, kann es ein großer Schock sein, die Kündigung zu erhalten. Nach dem verständlichen anfänglichen Frust ist es aber Zeit, auch neue Chancen, die sich bieten, zu ergreifen.

Korrekte Lösung des Dienstverhältnisses

Am besten ist es immer, nicht im Streit auseinanderzugehen, sondern alles ordentlich zu regeln: Wurde die Kündigung korrekt ausgesprochen? Wurden nachvollziehbare Gründe genannt? Wurde die Kündigungsfrist eingehalten? Werden alle Ihnen noch zustehenden Leistungen und Ansprüche beachtet? Die Arbeiterkammer gibt hier schnellen, professionellen Rat, auch telefonisch oder im persönlichen Gespräch.

Die restliche Zeit im Unternehmen bis zum letzten Arbeitstag können Sie schon sinnvoll nutzen – mit sogenannten Postensuchtagen. Das bedeutet, Sie können ein Fünftel Ihrer wöchentlichen Arbeitszeit für die neue Jobsuche verwenden und müssen in dieser Zeit nicht für den Arbeitgeber aktiv sein. Bei einer Wochenarbeitszeit von 38,5 Stunden sind das also 7,7 Stunden pro Woche. Manchmal passiert es auch, dass der Arbeitgeber den gekündigten Mitarbeiter freistellt. So eine Dienstfreistellung bedeutet, dass Sie die restliche Zeit nicht mehr arbeiten müssen – Ihr Lohn muss aber weiterhin ausgezahlt werden.

Anlaufstelle AMS

Wenn Sie Ihren Job verlieren, ist die wichtigste Anlaufstelle natürlich das Arbeitsmarktservice (AMS) – vorausgesetzt, Sie haben Ihren Wohnsitz in Österreich. Sie können sich dort offiziell arbeitslos melden, sobald Sie wissen, ab welchem Tag Sie arbeitslos sind, also das bisherige Dienstverhältnis tatsächlich beendet ist. Das ist via Internet möglich, aber auch telefonisch.

Ein personalisierter Online-Ratgeber gibt Ihnen Anweisungen für die nächsten Schritte, die genau zu Ihrer aktuellen Lebenssituation und Ihrem beruflichen Status passen. Wichtig ist jedenfalls, dass Sie nicht zu lange damit warten, sich arbeitslos zu melden und Arbeitslosengeld (oder Notstandshilfe) zu beantragen. Wenn Sie das erst nach Beginn der Arbeitslosigkeit tun, können Lücken in Ihrem Leistungsbezug und in Ihrer Kranken- und Pensionsversicherung entstehen.

Finanzielle Unterstützung

Klar, den Job zu verlieren, bedeutet viel Stress. Und eine Hauptsorge ist dann erst recht das liebe Geld. Doch Österreich bietet Unterstützung. Am wichtigsten ist natürlich das Arbeitslosengeld vom AMS. Dieses kann in der Regel mindestens 20 Wochen lang in Anspruch genommen werden – wobei es durchaus Gründe für eine Verlängerung gibt. Die Höhe des Arbeitslosengeldes beträgt 55 Prozent des täglichen Nettoeinkommens. Vergessen sollten Sie dabei nicht: Auch und gerade in der Arbeitslosigkeit sind zudem weitere finanzielle Unterstützungsleistungen wie Familienbeihilfe oder Mietzuschuss möglich.

Natürlich stellt das AMS Bedingungen, wenn es Unterstützungsleistungen auszahlt. So ist es wichtig, dass Sie aktiv nach einem neuen Arbeitsplatz suchen und die vorgeschriebenen Kontrolltermine genau einhalten. Auch einen etwaigen Krankenstand sollten Sie umgehend melden. In der Zeit Ihrer Arbeitsunfähigkeit sind Sie natürlich auch nicht verpflichtet, sich aktiv zu bewerben. Ihr Arbeitslosengeld wird pausiert und Sie bekommen stattdessen Krankengeld (in gleicher Höhe). Wichtig ist in den verschiedensten Fällen: Wenn Sie sich über etwas nicht im Klaren sind, fragen Sie gleich beim AMS nach. Gehen Sie lieber auf Nummer sicher.

Ihre Chance: Weiterbildung

Wenn Sie Ihren alten Job verloren haben und sich vielleicht selbst etwas verloren fühlen, haben Sie das Recht auf Unterstützung: Das AMS bietet nicht nur Training für erfolgreiches Bewerben und Tipps, wo Sie passende Stellenanzeigen finden. Die Zeit der Arbeitslosigkeit ist auch eine Gelegenheit für Weiterbildung oder Umschulung. Jeder Kurs, jede neue Kompetenz, die Sie erlernen, gibt Ihnen einen Vorteil gegenüber der Konkurrenz am Arbeitsmarkt.

Überlegen Sie, wo Sie bisher Defizite hatten, die Sie nun aufholen möchten. Mit welchen Fähigkeiten können Sie sich für Jobs bewerben, die Sie sich sonst nicht zutrauen? Das Arbeitsmarktservice fördert viele Fortbildungen und Umschulungen in voller Höhe. Dabei ist sogar der Quereinstieg in eine völlig neue Branche möglich. Also denken Sie nach, ob nicht ein ganz neuer Berufsweg interessant für Sie wäre. Nutzen Sie die Gelegenheit, sie kommt vielleicht nicht so schnell wieder.

Wichtig: Achten Sie auf sich

Der plötzliche Verlust der Arbeit, anstrengende Jobsuche, AMS-Bürokratie – das verursacht Stress. Arbeitslosigkeit kann Menschen emotional belasten und zu Schlafproblemen, Unruhe, depressiven Verstimmungen und anderen Beschwerden führen. Vergessen Sie also nicht auf Ihre Gesundheit – die körperliche wie die geistige. Was dabei hilft, ist natürlich Ihr soziales Umfeld. Stolz oder Scham helfen Ihnen nicht durch diese Zeit, Ihre Freunde und Familie dafür umso mehr. Besinnen Sie sich auf die Menschen und Dinge, die im Leben wirklich zählen.

Mit nur wenigen Tipps schaffen Sie es, nicht in ein „schwarzes Loch“ zu fallen. Am wichtigsten ist es, einen Tagesrhythmus zu finden. Ein klar strukturierter Alltag schützt Sie davor, abzudriften und den Überblick oder die Motivation zu verlieren. Feste Uhrzeiten für das Prüfen neuer Job-Inserate, das Verfassen von Bewerbungen und sportliche Betätigung helfen Ihnen durch die arbeitslose Zeit und halten Sie fit für den nächsten Job. Nutzen Sie freie Zeiten, um auch auf Job-Messen und Karrieretagen neue Ideen und Kontakte zu sammeln. Das bedeutet aber nicht, dass Sie sich nur auf die Jobsuche und Selbstoptimierung konzentrieren müssen. Erlauben Sie sich regelmäßige Entspannung und Zeit für Hobbys und Freunde.

Fazit: Jede Krise ist auch eine Chance

Ein unerwarteter Jobverlust bedeutet oft Schock und emotionale Belastung. Doch eine Krise ist bekanntlich auch eine Chance. Holen Sie sich vom AMS Unterstützung – finanziell, aber auch fachlich: Mit einer Weiterbildung oder Umschulung verbessern Sie Ihre Position am Arbeitsmarkt. Gleichzeitig erhalten Sie Motivation und Selbstvertrauen. Auf der Suche nach der nächsten beruflichen Herausforderung sollten Sie aber nicht vergessen, auf Ihre Gesundheit und Ihr Wohlbefinden zu achten. Pflegen Sie Ihre sozialen Kontakte und nehmen Sie sich Zeit für Entspannung. Der nächste Job ist bestimmt nicht mehr fern.

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